Wissensarbeiter

Wissensarbeiter betrachten ihre Kompetenzentwicklung zunehmend als Privatsache

Christoph Niewerth
Christoph Niewerth

HAYS-WISSENSARBEITERSTUDIE 2017

  • 62 Prozent der Wissensarbeiter kümmern sich selbst um ihre Weiterbildung
  • 59 Prozent bilden sich in ihrer freien Zeit weiter
  • 42 Prozent der Führungskräfte sehen Weiterbildung als Freizeitangelegenheit an

Immer mehr Wissensarbeiter entwickeln ihre Kompetenzen in Eigenregie weiter und verlassen sich hierbei nicht auf ihren Arbeitgeber. So sagen zwei von drei Wissensarbeitern (62 Prozent), dass sie selbst dafür verantwortlich sind, in ihre Kompetenz zu investieren. Umgekehrt sehen dies 65 Prozent der Führungskräfte aus der Sicht des Unternehmens genauso. In dieses Bild passt, dass sich 64 Prozent der befragten Wissensarbeiter selbst um ihre Weiterbildung kümmern. Dies ergibt die aktuelle Wissensarbeiterstudie der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM), der Hays AG und dem Beratungsunternehmen PAC, für die über 1.200 Wissensarbeiter und Führungskräfte befragt worden sind.

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Studienprojekt: Wissensarbeiter und Unternehmen im Spannungsfeld

Christoph Niewerth
Christoph Niewerth

Wissensarbeiter werden noch zu sehr kontrolliert

Mannheim. Wissensarbeiter gelten für die Manager in Unternehmen als kostbares Gut. Die Praxis zeigt allerdings ein anderes Bild: Nur 43 Prozent der befragten Manager meinen, dass die Führung von Wissensarbeiter sich stark von der Führung anderer Mitarbeiter unterscheide. In zentralen Punkten nehmen die 432 befragten Führungskräfte ihre eigene Managementpraxis deutlich positiver wahr als die Wissensarbeiter. Zu diesen Ergebnissen kommt das Studienprojekt des Personaldienstleisters Hays in Kooperation mit der Gesellschaft für Wissensmanagement und PAC.