WLAN-Hotspots

Mobiles Recrtuiting: 15.000 WLAN-Hotspots in Deutschland für die Stellensuche unterwegs

Schnurloses Internet gewinnt weiter an Bedeutung – Aber: Im internationalen Vergleich besteht Nachholbedarf

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM

Berlin. Die Verfügbarkeit schnurloser Internetverbindungen per Wireless Lan (WLAN) nimmt weiter zu. Inzwischen gibt es bundesweit mehr als 15.000 so genannte WLAN-Hotspots, wie der Hightech-Verband BITKOM berichtet. Als WLAN-Hotspots werden öffentliche Orte bezeichnet, die einen drahtlosen Internetzugang ermöglichen, wie beispielsweise Flughäfen, Hotels oder Cafés. „Die Entwicklung ist weiterhin positiv. International gesehen liegt Deutschland aber deutlich hinter anderen Ländern zurück“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Ein Grund für die zögerliche Entwicklung ist die unsichere Rechtssituation. So müssen Betreiber von WLAN-Hotspots ihre Nutzer registrieren. Das führt vor allem bei kleineren Anbietern, wie dem Café an der Ecke, zu Verunsicherung. Schließlich müssen sie damit rechnen, für illegale Downloads durch ihre Gäste haftbar gemacht zu werden.