Kienbaum Communications Awards 2009 sind vergeben: Continental ist in Bewerberkommunikation spitze

Thomas Kleb, Kienbaum Communications
Thomas Kleb, Kienbaum Communications

Gummersbach, 22. Juni 2009 Den Kienbaum Communications-Award 2009 für das beste Absageschreiben hat die Continental AG gewonnen. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die TNT Express Deutschland GmbH und die Hermes Logistik Gruppe. Thomas Kleb, Geschäftsführer von Kienbaum Communications (http://kienbaum-communications.de/personalmarketing), hat die Sieger des Awards auf dem DGFP-Kongress, der Fachmesse für Personal + Weiterbildung in Wiesbaden gekürt. Continental überzeugte die Jury mit Mut zur Offenheit in Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs und der aktuellen Turbulenzen rund um das eigene Unternehmen. Im Inhalt sehr authentisch, in der Sprache klar und untheatralisch geht Continental auf die Situation des eigenen Unternehmens und die spezifische Bewerbersituation ein. TNT Express sicherte sich Platz zwei mit einer individuellen Ansprache, die die Balance zwischen Emotion und Information hält. Der Drittplatzierte Hermes lenkt den Blick des Bewerbers in die Zukunft: „Das muss jedoch nicht das letzte Wort sein“, heißt es im Absageschreiben von Hermes.

Wie sich die Deutschen bewerben: StepStone-Bewerbungsreport beleuchtet Bewerbungsverhalten deutscher Fach- und Führungskräfte

Düsseldorf, Juni 2009. In Zeiten einer wirtschaftlichen Krise rücken Bewerbungsthemen verstärkt in den Fokus vieler Menschen. In den letzten Jahren hat diesbezüglich ein Medienwechsel stattgefunden. Auch Bewerbungen werden mittlerweile größtenteils online abgewickelt. Dies beeinflusst die Suche nach einem neuen Job, die Recherche zu Bewerbungsthemen sowie die Erstellung und den Versand von Unterlagen. Die Online Jobbörse www.stepstone.de hat rund 4.500 Fach- und Führungskräfte zu ihrem Bewerbungsverhalten befragt. Resultat: Ein umfassendes Bild zum Know-how deutscher Kandidaten zu sämtlichen Fragen des modernen Bewerbungsprozesses.

Monster startet Videooffensive mit JobTV24

Dr. Rainer Zugehör, JOBTV24
Dr. Rainer Zugehör, JOBTV24

Berlin, 23. Juni 2009 – Monster und JobTV24 intensivieren die Zusammenarbeit bei Firmenvideos: In den Sommermonaten bietet das weltweite Karriereportal gemeinsam mit seinem Partner JobTV24 verstärkt die Videoeinbindung in Stellenanzeigen an. Der Einsatz von Unternehmensvideos in Stellenanzeigen erhöht die Bewerbungsqualität. Firmenvideos vermitteln den Bewerbern einen authentischen Einblick in Firmenphilosophie, Anforderungen und Karrieremöglichkeiten – ohne jemals vor Ort im Unternehmen gewesen zu sein. Kandidaten, die zu der Überzeugung kommen, dass sie nicht zum Unternehmen passen, bewerben sich gar nicht erst. Dieser Vorgang spart in den Personalabteilungen Zeit und Geld, weil weniger Falschbewerbungen eingehen, die geprüft werden müssen. Da kosteneffizientes Personalmanagement in wirtschaftlichen Krisenzeiten für Unternehmen besonders wichtig ist, bieten Monster und JobTV24 in den Sommermonaten attraktive Preispakete für Kombinationen aus Stellenanzeigen und Videos an.

Marktübersicht: Die Top-50 Jobbörsen in Deutschland

Die Wirtschaftskrise macht sich im Recruiting bemerkbar: Die Jobbörsen publizieren weniger Inserate als im Juni 2008.

25.6.2009/ghk. Die aktuelle Rangliste der Top-50 Jobbörsen, gemessen an der Anzahl der publizierten Stellenanzeigen für Jobbörsen zeigt die Bremsspuren der Wirtschaftskrise. So publizierte das Karriereportal Monster/Jobpilot im April 2009 rund 35 Prozent weniger Stellenangebote als im Vorjahr. StepStone (-17 Prozent), CareerBuilder Deutschland (-12 Prozent),  FAZjob.net (-30 Prozent), oder Stellenanzeigen.de (-20 Prozent) mussten ebenfalls einen Rückgang im Anzeigengeschäft hinnehmen. Die Jobbörse Kalaydo konnte sich mit einem Zuwachs von zwei Prozent dem allgemeinen Trend entziehen. Doch auch hier gilt: Ohne die Kooperationen mit zusätzlichen Verlagspartnern in Rheinland-Pfalz und Hessen wäre das Wachstum sicherlich nicht zustande gekommen.

Jobsuche im Internet: Prof. Dr. Carsten Steinert von der Fachhochschule Osnabrück erforscht wie Jobbörsen im Internet genutzt werden und wie zufrieden die Nutzer mit den Angeboten sind

Professor Dr. Carsten Steinert
Professor Dr. Carsten Steinert

Monster, FAZjob.net, stepstone – drei von etwa Hunderten von Jobbörsen, die ihre Leistungen im Internet anbieten. Bei der Stellensuche sind diese Dienste inzwischen sehr gefragt. Aber welche Jobbörse führt den Arbeitssuchenden wirklich schnell zum Ziel? Das hat Prof. Dr. Carsten Steinert in einer Onlineumfrage gemeinsam mit der Profilo rating GmbH und Crosswater Systems Ltd. untersucht. An der Umfrage haben sich dabei mehr als 3.000 User beteiligt.

Bildungsoffensive: Deutscher Weiterbildungspreis lädt zur Teilnahme

Haus der Technik initiiert erstmals Preis für Weiterbildungskonzepte

Essen, 23.06.2009 – Bildung macht Gewinner. Ganz besonders gilt das für den Deutschen Weiterbildungspreis, der vom renommierten und traditionsreichen Haus der Technik ausgeschrieben wird. Aufgerufen zur Teilnahme sind Personen, Initiativen, Institute usw., die in der Weiterbildung aktiv sind und über zukunftsfähige Konzepte in diesem immer wichtiger werdenden Bereich verfügen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert, die prämierte Arbeit wird im Rahmen einer Dokumentation einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Bewerbungen können ab sofort eingereicht werden. Die Frist für die Teilnahme endet am 15. Oktober 2009.

Trotz Krise steigender Personalbedarf – Unternehmen sind weiterhin auf der Suche nach qualifiziertem Personal

Statt U-Boot-Recruiting: Durch langfristiges Engagement Führungskräftenachwuchs für das Unternehmen gewinnen

Unternehmen bemängeln fehlende Praxiserfahrung und mangelnde Zielorientierung bei Bewerbern
Deutsche Unternehmen sind trotz Krise weiterhin auf der Suche nach qualifizierten Fach- und Führungskräften. 51 Prozent prognostizieren einen gleich bleibenden Personalbedarf auf hohem Niveau (21 Prozent in der Winter-Umfrage 2008), 33 Prozent haben einen steigenden (54 Prozent 2008), weitere vier Prozent sprechen immer noch von einem stark steigenden Personalbedarf (25 Prozent 2008) und zwölf Prozent rechnen mit einer sinkenden Nachfrage nach neuen Mitarbeitern – diese Quote lag 2008 bei Null Prozent. Dies bestätigt eine aktuelle Umfrage von CampusConcept, dem Veranstalter der KarriereMessen CampusChances, unter 144 personalsuchenden Konzernen und mittelständischen Unternehmen aller Branchen im Sommersemester 2009.

StepStone startet Twitter-Karriere – Online Jobbörse ab sofort mit Karriere- und Jobthemen auf Twitter aktiv

Wolfgang Bruhn, StepStone AG
Wolfgang Bruhn, StepStone AG

Düsseldorf, Juni 2009. Twitter ist derzeit eine der angesagtesten Kommunikationsplattformen im Internet. www.stepstone.de, Deutschlands beliebteste Karriere-Website 2008, ist ab sofort dabei, wenn es um kurze Tweets rund um die Themen Jobsuche, Bewerbung und Karriere geht. User, die sich für diese Themen interessieren, können über den Twitter-Account www.twitter.com/stepstone_de Kurznachrichten von StepStone „followen“. Die Inhalte der StepStone-Tweets orientieren sich an den Kernthemen einer Online-Jobbörse: nützliche Bewerbungstipps, Trends auf dem aktuellen Arbeitsmarkt oder besonders attraktive Jobs.

Von 0 auf Bachelor in 5,5 Semestern

Professor Dr. Walter Schweitzer, Universität Passau
Professor Dr. Walter Schweitzer, Universität Passau

Die durchschnittliche Studiendauer in den neuen Bachelorstudiengängen an der Universität Passau ist – bundesweit – rekordverdächtig: Sie liegt in den ersten Absolventenjahrgängen in den Bachelorstudiengängen zwischen 5,5 und 6,6 Semestern und damit ziemlich genau an der Regelstudienzeit von sechs Semestern. Eine Verkürzung der Studiendauer ist ein wesentliches Ziel des Bolognaprozesses. In Passau scheint dies auch nicht auf Kosten eines Auslandsstudiums zu gehen: Einen spürbaren Rückgang der Auslandsaufenthalte in den Bachelorstudiengängen kann das Auslandsamt der Universität Passau derzeit jedenfalls nicht feststellen.

IAB: „Wirkungen der Kurzarbeit-Neuregelungen nicht überschätzen“

Andreas Crimmann, IAB
Andreas Crimmann, IAB

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) dämpft die Erwartungen an die Ausweitung der Kurzarbeitergeld-Bezugsdauer auf 24 Monate und die vollständige Übernahme der Sozialabgaben nach sechs Monaten durch die Bundesagentur für Arbeit. In einer am Mittwoch veröffentlichten Studie schreiben die IAB-Arbeitsmarktexperten Andreas Crimmann und Frank Wießner, man solle die Wirkungen nicht überschätzen: „Je länger die Krise andauert, desto weniger kann Kurzarbeit die Folgen abfedern.“