Archive for the ‘Management’ Category
Zielvorgaben ausgebremst: Mitarbeitern fehlt Orientierung
Hamburg. In jedem dritten deutschen Unternehmen können sich Mitarbeiter nicht mit wachsenden Umsatzzielen identifizieren. So treffen Vorgaben wie verbesserte Marktdurchdringung oder erhöhte Kundenzufriedenheit auf Unverständnis. Das ist gerade in wirtschaftlich angespannten Phasen kontraproduktiv für das Unternehmenswachstum. Häufig ist mangelnde Transparenz und Kommunikation die Ursache: Bloß in jeder fünften Firma kennen die Mitarbeiter die wichtigsten finanziellen Ergebnisziele und haben sie verstanden. Zudem vernachlässigen viele Führungskräfte ihre Vorbildfunktion: Nur 24 Prozent der Manager achten darauf, die Ziele zur Unternehmenswertsteigerung vorzuleben und aktiv von ihren Mitarbeitern einzufordern. Das ist das Ergebnis der „Potenzialanalyse Wertemanagement“ von Steria Mummert Consulting.
Hewitt-Report: Vergütung der 100 größten europäischen Unternehmen – Nullrunde für viele Vorstände
München – Die Gehälter der Top-Manager in Europa sind 2009 durchschnittlich um 1,3 Prozent gestiegen. Im Vergleich dazu legten die Vorstandsgehälter 2008 im Schnitt noch um 5,5 Prozent zu. Bei einem Drittel der 100 größten europäischen Unternehmen gab es 2009 auf Top-Managementebene sogar eine Nullrunde. Weitere Hewitt-Studien belegen, dass sich dieser Trend 2010 noch verstärken wird. Die 100 größten Unternehmen erwarten für 60 Prozent der Top-Manager Nullrunden oder gar Gehaltskürzungen. Dies sind Ergebnisse der Analyse „Report on Eurotop 100 Director’s Remuneration“, die zum zweiten Mal von der Personalmanagement-Beratung Hewitt Associates durchgeführt und veröffentlicht wurde. „Der Einfluss der Wirtschaftskrise auf die Gehälter der Top-Manager ist groß: Die Analyse zeigt, dass sich die Auswirkungen der Rezession europaweit verstärken. Kürzungen aber auch Anpassungen der Zusammensetzung des Gesamtvergütungspakets werden verstärkt im Bereich Top-Level durchgeführt. Diese Maßnahmen, die insbesondere in Deutschland durch das Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung, das Nachhaltigkeit und Angemessenheit fordert, getrieben werden, sollen aber mit der langfristigen Gesamtstrategie des Unternehmens vereinbar sein“, sagt Marco Reiners, Leiter des Bereichs Vergütung bei Hewitt.
Personalmanager und HR-Verantwortliche praktizieren den Jobwechsel
Das Magazin Human Resources Manager fasst im aktuellen Newsletter die Personalwechsel der HR-Branche zusammen. Auch in der Wirtschaftskrise hält die Fluktuation im Arbeitsmarktsegment der Fach- und Führungskräfte an.
Von besonderem Interesse ist es, wenn Personaler als Profis selbst in die Rolle des Bewerbers schlüpfen.
Hier sind die Personalwechsel im Überblick:
Diversity Management – der Wert der Differenz? AULADISPUT Passau am 25. März
27.2.2010. Diversität, Vielfalt, Verschiedenartigkeit oder Diversity – in Wirtschaft, Management, Politik, Verbänden und Kirchen liegen diese Schlagworte im Moment im Trend. Was das im Einzelnen jedoch bedeutet, darüber gehen die Meinungen auseinander. Der ManagementConvent der Universität Passau will mit dem hochkarätig besetzten AULADISPUT unterschiedliche Ansichten zusammenführen.
Unter der Moderation von Professor Dr. Ralf Hohlfeld, Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft der Universität Passau, diskutieren Thomas Barth, Vorsitzender des Vorstands, E.ON Bayern AG, Dr. Bernd Grottel, Mitglied des Vorstandes, KMPG München, Toni Hinterdobler, Hauptgeschäftsführer, HWK Niederbayern-Oberpfalz, Werner Möhrlein, Leiter Personalwesen, BMW-Werk Dingolfing, Otto E. Vogel, Geschäftsführer, CommuniGate Kommunikationsservice GmbH, und Ernst-Peter Weinmann, Geschäftsführer, Loher GmbH Elektromotorenwerke.
Assessment-Center für Führungskräfte: Dr. Susanne Sachtleber im Interview mit Helen Siegel von executivesearchconsultants.de
Dr. Susanne Sachtleber ist Expertin für Assessmentcenter, Kommunikationswissenschaftlerin und verfügt über langjährige Erfahrung im Management und als Beraterin und Coach auf nationaler und internationaler Ebene.
Assessment Center für Führungskräfte gewinnen zunehmend an Bedeutung. Wie muss man sich den Ablauf eines Einzel-Assessments vorstellen und was sind spezifische Aufgabenstellungen?
Das AC ist – nach dem strukturierten Interview mit einer Einsatzhäufigkeit von über 50% ist – die zweithäufigste Methode(mit etwa 17%), die Unternehmen bei der Auswahl von externen Bewerbern für untere und mittlere Führungskräfte einsetzen. Bei der Auswahl von Top- Führungskräften liegt der Prozentsatz – nur – bei ca. 10% (H. Schuler, 2007). Was beinhaltet nun diese „blackbox“ AC? Ein AC ist eine Art simulative Arbeitsprobe für Führungskräfte. Das Grundprinzip ist die Simulation erfolgskritischer Herausforderungen für die zu besetzende Position auf deren Basis dann Bewerber, die die formalen und fachlichen Anforderungshürden bereits genommen haben und auf Grund erster Gespräche als „vorstellbar“ für eine Position von den Entscheidungsträgern im Unternehmen beurteilt wurden, nach objektivierten Kriterien verglichen werden können.
In einem AC wird das Verhalten von Bewerbern beobachtet und bezogen auf das konkrete Anforderungsprofil der Position hin beurteilt. Die Bewerber werden meist im Verlaufe eines Tages in einem konkreten Szenario in Rollensimulationen mit 3 bis 4 ganz unterschiedlichen Aufgaben konfrontiert, zum Beispiel mit einem kritischen Mitarbeitergespräch, der Begegnung mit Kollegen im Unternehmen, einem Gespräch mit einem Vorgesetzten oder als Teilnehmer eines interdisziplinären Teams.
Kienbaum-Studie: Motivations- und Anreizsysteme für älter werdende Belegschaften – älter, attraktiver, erfolgreicher
Gummersbach. In den kommenden fünf Jahren werden deutliche demografische Veränderungen die Chemie- und Pharmaindustrie Hessens prägen, jedoch hat sich dort bislang lediglich jedes zweite Unternehmen „demografiefest“ gemacht: Zwar sind sich 80 Prozent der Unternehmen den Herausforderungen des demografischen Wandels bewusst, allerdings besteht bei der Umsetzung entsprechender Maßnahmen Potenzial zur Optimierung. Etwa die Hälfte der Unternehmen hat noch keine Initiativen eingeleitet, um den aus einer alternden und der Verknappung qualifizierter Nachwuchskräfte erwachsenden Problemen zu begegnen. „Den demografischen Wandel werden die Unternehmen erfolgreich bestreiten, die frühzeitig Motivations- und Anreizsysteme einsetzen, die ‚ältere‘ Mitarbeiter an das Unternehmen binden und gleichzeitig notwendige Verhaltensänderungen bewirken werden. Konkret geht es um die Bereitschaft der Mitarbeiter länger zu arbeiten, Erhaltung der Gesundheit, Motivation, Lernen und Leistungsfähigkeit. Die Personaler müssen schon heute die Voraussetzungen in den Führungs- und Vergütungssystemen dafür schaffen, dass in den nächsten Jahren die benötigten Mitarbeiter und Kompetenzen zur Verfügung stehen“, sagt Studienleiter Hans-Carl von Hülsen von Kienbaum.
Manpower veröffentlicht dritten Jahresbericht „Corporate Social Responsibility“ – Mensch und Klima im Fokus
Frankfurt/Main. Zum dritten Mal veröffentlicht der Personaldienstleister Manpower seinen internationalen Corporate Social Responsibility Report. Unter dem Titel „Menschen und Bestimmung“ beschreibt der Jahresbericht 2009, wie das Unternehmen weltweit soziale Verantwortung wahrnimmt und sich gesellschaftlich engagiert. Personal- und Arbeitsentwicklungsprogramme bilden den Kern der CSRAktivitäten. Weltweit legte Manpower dem Report zufolge mehr als 340 Angebote auf, um die Chancen von Bewerbern zu verbessern.
Jeder Zweite surft im Job auch privat: Sportereignisse verfolgen oder Mails lesen – nicht alles ist erlaubt
Berlin. Jeder zweite berufliche Internet-Nutzer (49 Prozent) verwendet das Web während der Arbeit für private Zwecke. Das hat der Hightech-Verband BITKOM in Berlin mitgeteilt. BITKOM rät Unternehmen, klare Regeln für die private Internet-Nutzung im Job zu formulieren. „Gerade bei sportlichen Großereignissen wollen viele Mitarbeiter die Wettkämpfe auch während der Arbeitszeit mitverfolgen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Arbeitgeber sollten offen mit der privaten Internetnutzung am Arbeitsplatz umgehen. Sie sollten Regeln formulieren, eine geordnete und richtig dosierte Internetnutzung zulassen und gleichzeitig ein exzessives, die Arbeitsleistung beeinträchtigendes Surfen im Web verhindern.“
Mitarbeiter abbauen, Mitarbeiter finden: Ein Gespräch mit Frank Hensgens und Dr. Carsten Busch zum Arbeitsmarkt in der Weltwirtschaftskrise
Düsseldorf. Frage: Herr Hensgens, die Medien sind voll von Nachrichten von Einschnitten und Meldungen über Personalabbau, die der derzeitigen Krise zugeordnet werden. Trotzdem lesen wir auch von einem Mangel an Fach- und Führungskräften. Wie passt das zusammen?
Frank Hensgens: Die Unternehmen sind derzeit in der schwierigen Situation, dass sie einerseits den Abbau von Stellen vertreten, auf der anderen Seite aber gleichzeitig aufpassen müssen, gerade hochqualifizierte Mitarbeiter zu finden und an sich zu binden. Gemeinsam mit der britischen Economist Intelligence Group haben wir eine umfangreiche Studie zu diesem Thema durchgeführt und dazu über 480 Entscheider aus überwiegend Unternehmen mit mehr als einer Milliarde Jahresumsatz befragt. Die Ergebnisse bestätigen den gerade beschriebenen Trend: Zwar sagen mehr als die Hälfte der Unternehmen, dass die derzeitige Rezession mit Stellenabbau oder gar dem Einfrieren von Neueinstellungen verbunden ist, aber 48 Prozent stellen nach wie vor einen Mangel an Fach- und Führungskräften fest. 46 Prozent glauben gar, dass es künftig schwieriger wird, Fachkräfte zu finden.
Kienbaum-Analyse zu den Kündigungsfristen im deutschen Management: Verträge deutscher Manager immer häufiger befristet
Gummersbach – Immer mehr Manager in Deutschland erhalten einen befristeten Vertrag: Aktuell haben 78 Prozent der Geschäftsführer einen Fünf-Jahres-Vertrag, 2004 waren es lediglich 24 Prozent. Während damals drei Viertel der Geschäftsführer unbefristete Verträge besaßen, bietet seit 2008 nur noch ein Viertel der Untenehmen dauerhafte Verträge an. Dieser Trend zeichnet sich besonders in den vergangenen Jahren ab. Das ergab eine vergleichende Analyse aktueller Kienbaum-Vergütungsstudien. Leitende Angestellte haben hingegen in der Regel unbefristete Verträge: 98 Prozent sind mit einem solchen Kontrakt ausgestattet. „Die Dauer des Anstellungsvertrags und seine Kündigungsfrist sind zumindest bei Geschäftsführern ohne Kapitalbeteiligung ein wichtiges Indiz für die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes“, sagt Christian Näser, Vergütungsexperte der Managementberatung Kienbaum.










