Archive for the ‘Social Media und Recruiting’ Category
Odysseus 2.0 und Jobbörsen bei Wikipedia: Der Kampf um die Deutungshoheit
London (ghk). Hätte Odysseus, der listenreiche Held aus Homers Antik-Epos „Ilias“ im Wikipedia-Portal in dem Artikel über die Jobbörsen Monster und StepStone geschmökert, wäre seine Freude sicherlich groß gewesen. So ähnlich wie seine Kriegslist des „Trojanischen Pferds“ den jahrzehntelangen Kampf um das antike Troja beendete, so wenden Odysseus Nachfahren im Web 2.0 auch allerhand Listen und Finten an. Der Begriff „Trojaner“ umschreibt eine schadhafte Software, die dem nichtsahnenden Computer-Nutzer untergejubelt wird – um seinen PC besser und unbemerkter auszuspionieren. Im „Cyber War“ tummeln sich gar manche Hacker, im viralen Marketing werden alle erdenklichen Maßnahmen eingesetzt – Hauptsache sie bringen preiswerte Reichweite. Nun entpuppt sich ein Aushängeschild des Web 2.0, die Wissensenzyklopädie Wikipedia, als Kriegsschauplatz im Guerilla-Marketing.
30 Millionen Deutsche sind Mitglieder in Communitys – Vier von fünf Nutzern wollen Freundschaften pflegen – Internet-Gemeinschaften helfen auch im Job
Berlin. Bereits 30 Millionen Deutsche ab 14 Jahren sind Mitglied in mindestens einer Internet-Gemeinschaft. Das geht aus einer repräsentativen Erhebung des Hightech-Verbandes BITKOM mit dem Institut Forsa hervor, bei der über 1.000 Internet-Nutzer befragt wurden. „Communitys sind die große Erfolgsgeschichte des Web 2.0. Kaum ein Segment des Internets boomt so stark“, sagte BITKOM-Vizepräsident Achim Berg.
An erster Stelle steht für die meisten der Wunsch, bestehende Kontakte zu Freunden und Bekannten zu pflegen. Für 78 Prozent der Community-Nutzer ist das der wichtigste Grund für ihre Mitgliedschaft. 41 Prozent wollen sich mit Menschen austauschen, die gleiche Interessen haben, und jeder Dritte (30 Prozent) will neue Freunde oder Bekannte finden. 13 Prozent aller Community-Nutzer wollen auch berufliche Kontakte pflegen.
Karriere per Internet? Persönliche Kontakte sind entscheidend für die Karriere
Essen. Ob Xing, Facebook oder StudiVZ – Millionen Deutsche sind in internetbasierten Netzwerken aktiv. Doch werden diese Netzwerke auch genutzt, um die eigene Karriere voranzutreiben? Dem ging die FOM Fachhochschule für Oekonomie & Management in einer aktuellen Umfrage auf den Grund. Über 850 Studierende und Absolventen der Studieneinrichtungen FOM, VWA und Hessische BA wurden per Online-Fragebogen zu ihren Netzwerkgewohnheiten interviewt. Ergebnis: Persönliche Kontakte liefern nach wie vor wichtige Impulse für die berufliche Karriere, das Internet spielt dabei noch eine untergeordnete bzw. flankierende Rolle.
Soziale Netzwerke kein Gesprächsthema – Neun von zehn Bewerbern sind im Vorstellungsgespräch nie auf Profil in sozialem Netzwerk angesprochen worden
Düsseldorf. Persönliche Daten aus sozialen Netzwerken spielen in Vorstellungsgesprächen keine Rolle. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage der Online-Jobbörse www.stepstone.de an der 10.951 Fach- und Führungskräfte aus acht europäischen Ländern teilnahmen, davon 4.374 aus Deutschland. So geben 89 Prozent der deutschen Befragten an, in einem Vorstellungsgespräch noch nie mit ihren Profildaten konfrontiert worden zu sein. Nur sieben Prozent wurden während der Bewerbungsphase schon einmal direkt auf ihr Netzwerkprofil angesprochen. Weitere vier Prozent behaupten, der Unternehmensvertreter habe sich auf Informationen bezogen, die er wahrscheinlich in einem sozialen Netzwerk recherchiert habe.
stellenanzeigen.de und eco-Verband laden zur Sitzung des Arbeitskreises E-Recruiting
München – Ob Facebook, Twitter, iPhone-Apps oder Google Buzz, im Internet mangelt es nicht an Innovationen, die in immer kürzer werdenden Abständen auf den Markt kommen. Auch für die Gewinnung neuer Mitarbeiter öffnen sich hiermit immer wieder neue Kanäle. Doch welchen Stellenwert haben Social Media- und Mobile-Recruiting heute und in Zukunft? Mit diesen Themen beschäftigt sich der Arbeitskreis E-Recruiting bei seinem nächsten Treffen am 15. April in München. Zu der Veranstaltung laden Michael Weideneder, Leiter des Arbeitskreises und Geschäftsführer von stellenanzeigen.de, sowie der eco-Verband alle interessierten HR-Profis ein.
Stirbt Twitter den langsamen Tod im Social Media Recruiting?
London (Crosswater Systems/ghk). Halten Sie bitte die Luft nicht an, wenn Sie die News-Meldungen über das Facebook-Patent für Newsfeed in Social Networks lesen. Soeben hatte das US-Patentamt einen Antrag entschieden, wonach Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und Führungskräfte dieser Social Community ein Patent auf eine Newsfeed-Technologie eingeräumt wird. Es geht hier um automatische Benachrichtigungen innerhalb sozialer Netzwerke – eine Methode der Nachrichtenverteilung, die die Basis für viele Social Community wie Facebook, LinkedIn, XING, StudiVZ sowie für die Message-Plattform Twitter ist.
Dieses Patent könnte weitreichende Implikationen für Social Media Plattformen haben und deren Kommunikationsverfahren entsprechend beeinflussen.
Doch wie bei vielen anderen Patenten ist es auch in diesem Fall erforderlich, den genauen Wortlaut und die umfassenden bzw. einschränkenden Bedingungen zu analysieren und zu bewerten. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt erscheint es wohl noch zu früh, das Ende des Hypes um Twitter im Social Media Recruiting einzuläuten.
Vor allem kleine Betriebe stellen über Netzwerke ein
Nürnberg. Im Jahr 2008 nutzten 49 Prozent der Betriebe bei der Suche nach geeignetem Personal persönliche Kontakte ihrer Mitarbeiter. Bei Kleinstbetrieben mit weniger als zehn Mitarbeitern lag der Anteil bei 53 Prozent. Bei den Großbetrieben mit 200 und mehr Beschäftigten nutzte dagegen weniger als ein Drittel soziale Netzwerke. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). In Großbetrieben seien häufig formale Strukturen bei der Stellenbesetzung etabliert, so das IAB. Dagegen könnten in kleinen Betrieben durch die größere soziale Nähe Informationen leichter informell eingebracht werden. Insgesamt kamen 29 Prozent der Neueinstellungen über Netzwerke zustande.
Recruiting in Social Networks: Hype und Fakt
London (ghk). Es ist nicht immer leicht, in der gegenwärtigen Diskussion über das Thema “Recruiting in Social Networks” einen kühlen Kopf zu bewahren. Zuviele Blender sind in diesem Thema unterwegs, zuviele Rauchkerzen werden gezündet und vernebeln den Blick auf das Wesentliche.
Und die häufigen Verweise auf steigende Nutzungshäufigkeiten bei Twitter, Facebook, StudiVZ, LinkedIn, Xing und Konsorten suggerieren einen Zusammenhang: Bei diesen imposanten Zahlen (Fakt) muss ja was Gutes für das Recruitng in Social Networks herausspringen (Hype). Auch im Elsaß, einem der seltenen Brutgebiete des Klapperstorches, berechnet man die Klapperstorch-Relation, das Verhältnis zwischen der menschlichen Geburtenrate und der Anzahl der Nistplätze dieses Zugvogels.
„Mitarbeiter werben Mitarbeiter“-Programme jetzt auch auf Facebook nutzbar
Berlin/Saarbrücken – Der E-Recruiting Spezialist softgarden hat die für das Recruiting auf Facebook entwickelte Applikation jobs-for-friends um eine weitere innovative Funktion ergänzt: Mitarbeiter eines Unternehmens können nun „Freunde“ auf Facebook dem eigenen Arbeitgeber empfehlen. Die Entwicklung aus dem softgarden Lab bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Empfehlungsprogramme zur Rekrutierung von Mitarbeitern nun auch auf Facebook zu nutzen.
Nutzung von Social Media: Der Social Media Report HR 2010 wird präsentiert
Köln. Im deutschsprachigen Raum, ist der “Social Media Report HR 2010″ mit über 650 teilnehmenden Personalverantwortlichen, die größte Studie in der Personalbranche zur Nutzung von Twitter, Facebook & Co. geworden. Wie setzten die Unternehmen aus Deutschland und Österreich 2009 Social Media zur Mitarbeitergewinnung ein und wie werden sie dies in diesem Jahr machen? Wo wird investiert, wer verliert? Worauf müssen sich Bewerber einstellen? Die Firmen haben Antworten geliefert.











