Adventskalender für Recruiter: etwas für den Bauch, etwas für den Kopf

Und es begab sich zu der Zeit, als die Werbemacher der Recruiting-Branche ihre neuesten Creationen enthüllten. Allenthalben flattern die Weihnachtskarten in die Briefkästen, der DHL-Bote bringt die Päckchen mit den spannenden Geschenken, der Weihnachtsmarktbesuch steht an und dann muss ja noch jeden Tag ein Türchen im Adventskalender geöffnet werden. Die Spannung steigt…

So haben auch die Kundenbetreuer der Dr. Schmidt & Partner eine gelungene Kombination von Schokolade in Form einer Stellenanzeige im Adventskalender-Format auf die Postreise geschickt. Ein Allrounder (m/w) wird gesucht … es kann auch ein High Performer sein. Und damit nicht nur der Völlerei gehuldigt wird, haben die Headhunter aus Nordersted eine wirklich informative Hochglanz-Broschüre „HRinform“ mit beigelegt. Dort geht es u.a. um die Jobsuchmaschinen, anhand des Indeed-Deutschland-Geschäftsmodell wird die „neue Leichtigkeit im Online-Recruiting“ erklärt.

Einen ähnlichen Ansatz fahren die Marketing-Fachleute der Paderborner Jobbörse Jobware. Im konsequenten Look & Feel der Corporate Identity kommt der Adventskalender von www.jobware.de daher. Und es wäre nicht eine Jobbörse, die sich der Erstklassigkeit verschrieben hat: So gestalten die Paderborner eine Stellenanzeige auf dem Adventskalender-Cover und suchen eine

Erstklassige Weihnachtsfrau, munter, einfühlsam, kinderlieb kräftig und zupackend, erfolgreiche Glücklichmacherin, weltweite Berufserfahrung, himmlische Referenzen.

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Ob für diese prägnante Stellenbeschreibung schon konkrete Bewerbungen eingegangen sind, verraten die Marketing-Leute von Jobware nicht. Vielleicht liegt es an den Feinheiten der deutschen Sprache und Bewerberinnen grübeln immer noch, ob ihre eigenen Qualifikation eher kräftig zupackend oder kräftig und zupackend ist. Vielleicht hilft ein Blick auf die Wage weiter…

 

Der Adventskalender, der nicht dicker, sondern schlauer macht!

Einen anderen Ansatz im Spiel „Kopf oder Bauch“ hat Wolfgang Brickwedde vom ICR Institute for Competitive Recruiting gewählt. Er setzt konsequent auf das Kopf-Gefühl und bietet dafür im ganzen Monat hinter jeder Kalendertür ein spannendes Schmanckerl, das Recruiter zum nachdenken verhelfen soll. Und soviel sei schon verraten: am 1. Dezember gibt es vom saatkorn-Blog-Betreiber Gero Hesse eine Studienbesprechung (Die Top-30 Karriere-Websites), am 2. Dezember ist dann die kniffelige Frage dran: Das magische Dreieck der richtigen Jobbörsen-Auswahl. Der 3. Dezember gibt sich ganz fordernd: Recruiter 2.0 wanted – dead or alive.

Es bleibt spannend, was Wolfgang Brickwedde sich alles ausgedacht hat, um die Recruiter schlauer und nicht dicker zu machen. Ob er sich damit in Paderborn („kräftig und zupackend“) hat er noch nicht verraten. Aber der Dezember ist ja noch nicht zu Ende.

 

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Jeden Tag in der Adventszeit wird ein Türchen aufgemacht. Beim Klicken darauf werden Sie auf ein Highlight im Recruiting des Jahres 2013 weitergeleitet. Bis Weihnachten haben Sie sich so ganz nebenbei mit den interessantesten Recruitingthemen und Events beschäftigt und sind gut für einen Start ins Jahr 2014 vorbereitet.

Sie möchten auch wissen, was die Highlights im Recruiting des Jahres 2012 waren? Dann klicken Sie hier.

 

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