Automatisierung – Segen oder Fluch?

Die Jobsuchmaschine Jobswype hat stichprobenartig seine User zum Thema Arbeitsplatz & Automatisierung befragt.

Laut jüngsten Studien von PriceWaterhouseCooper (PwC) und der OECD ist die Automatisierung ein nicht mehr aufzuhaltender Trend der globalen Arbeitswelt. Allerdings gehen die Einschätzungen dazu auseinander. PwC sieht die Entwicklung positiv und erläutert die Gewinne, auf die sich die Wirtschaft in den nächsten Jahren freuen kann. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) soll das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) bis 2030 um satte 14 Prozent oder 15,7 Billionen USD erhöhen. Treibende Kraft dahinter soll der Einsatz von KI in den Branchen Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen, Einzelhandel, Automobilindustrie, Transport und Logistik, Technologie, Kommunikation und Unterhaltung, Energie und Fertigung sein, über den größten Zuwachs können sich China und Nordamerika freuen.

Die OECD, andererseits, warnt, dass 14 Prozent der Arbeitsplätze in rund 32 Ländern höchst gefährdet, während 32 Prozent durchschnittlich gefährdet durch Automatisierung sind. Insgesamt sollen rund 210 Millionen Arbeitsplätze innerhalb der OECD in die beiden Risikogruppen fallen. Das Risiko, in Österreich durch Automatisierung seinen Arbeitsplatz zu verlieren, liegt im OECD-Durchschnitt, generell gilt: je reicher das Land, desto geringer das Risiko von Arbeitsplatzverlust.

Jobswype Geschäftsführer Christian Erhart dazu: „Automatisierung lässt sich nicht mehr aufhalten, KI wird in immer mehr Bereichen großflächig eingesetzt, da sie den Unternehmen zahlreiche, nicht ausschließlich finanzielle Vorteile bietet. Der einzige vergleichbare Vorgang in der Geschichte ist die industrielle Revolution. Wurde auch damals befürchtet, sie bedeute das Ende der menschlichen Arbeitskräfte, stellte sich das Gegenteil heraus – zum Positiven verändert hat sich der Anteil der Fachkräfte. Um auf die Folgen der Automatisierung vorbereitet zu sein, sollte die Politik vor allem auf die Förderung einer guten Ausbildung setzen, damit Arbeitnehmer auch zukünftig flexibel auf die Herausforderungen des Arbeitsmarktes reagieren zu können.“

Jeder zweite Arbeitsplatz wird in den nächsten 20 Jahren von Computern übernommen, sagen Ökonomen der Universität Oxford. Wie sehen das arbeitssuchende Personen in Europa? Macht meine Arbeit in Zukunft der Roboter?

Eine knappe Mehrheit der europäischen Arbeitnehmer fühlt sich noch immer nicht von der Ausbreitung der künstlichen Intelligenz (KI) bedroht. Allerdings glauben in den meisten Fällen fast genauso viele Arbeitnehmer, dass Automatisierung ihren Arbeitsplatz gefährdet. Dieses Bild gilt für alle europäischen Länder, in denen Jobswype aktiv ist.

Konkret gaben zwischen 35 und 57 Prozent der Befragten an, zu befürchten, ihren Arbeitsplatz durch den Einsatz von KI zu verlieren – denen zwischen 19 und 50 Prozent gegenüber stehen. Keine Meinung oder nicht genug Informationen zum Thema haben zwischen 8 und 31 Prozent der europäischen Arbeitnehmer. Die Zahlen sind das Ergebnis einer Jobswype-Blitzumfrage, bei der aus ganz Europa 773 Personen teilgenommen haben.

Über Jobswype

Die Jobsuchmaschine Jobswype, ein Service von Webintegration IT Service GmbH, durchsucht alle großen Online-Jobbörsen und darüber hinaus Stellenangebote von Personalberatungen, Karriereblogs, Institutionen und Unternehmen. Jobswype ist europaweit ausgerichtet und agiert in 10 Ländern und 7 Sprachen (D-A-CH, CEE Raum, UK und Irland).

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