Arbeitsmarkt

Guter Jahresauftakt für SAP-Spezialisten

Marktmonitor von projektwerk.de zeigt Anstieg von SAP-Projekten für IT-Freelancer

HAMBURG (10.02.2009) – Der von der Hamburger Projektbörse heute zum zehnten Mal veröffentlichte Marktmonitor zeigt die stark steigende Nachfrage nach SAP-Spezialisten im Januar 2009. Demgegenüber nimmt der Bedarf an Freiberuflern mit Spezialisierung in den anderen von projektwerk regelmäßig untersuchten Applikationen und Programmiersprachen C++, C#/.NET, Oracle und SQL zum Auftakt dieses Jahres nur leicht zu. Ganz gegen den allgemeinen positiven Trend verhält sich die Entwicklung von J2EE/Java-Projekten. Nach einer kontinuierlichen Aufwärtsentwicklung von März 2008 bis zum November des vergangenen Jahres ist hier seit Dezember ein Rückgang zu sehen, der sich auch im Januar 2009 fortsetzt.

Monster Employment Index sinkt im Januar um 16 Prozent

Marco Bertoli (Monster Deutschland)
Marco Bertoli (Monster Deutschland)

ESCHBORN, 10. Februar 2009 – Der deutsche Monster Employment Index sinkt im Januar um 22 auf 137 Punkte und entspricht damit dem allgemeinen europäischen Abwärtstrend der vergangenen Monate. Den stärksten Rückgang an Stellenangeboten verzeichnet der Produktionssektor, der im Januar 45 Punkte im Vergleich zum Vormonat einbüßte. Insgesamt zieht sich die negative Entwicklung im Online-Stellenmarkt durch alle Berufsgruppen, wobei Dienstleister und Verkäufer am stärksten betroffen sind.   „Das rückläufige Online-Anzeigenaufkommen macht deutlich, dass die schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sich auch auf den deutschen Arbeitsmarkt auswirken“, so Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide. „Dass die Lage am deutschen Arbeitsmarkt zunehmend angespannter wird, zeigen auch die steigenden Arbeitslosenzahlen und die aktuellen Prognosen zum Bruttoinlandsprodukt seitens des IWF.“

BWA-Outplacement bringt 95 Prozent der Gekündigten in neue Jobs

Harald Müller, Geschäftsführer BWA
Harald Müller, Geschäftsführer BWA

Bonn, 10. Februar 2009 – Outplacement, die Beratung und qualifizierte Vermittlung einer neuen beruflichen Tätigkeit bei Kündigung, wird 2009 enorm an Bedeutung gewinnen, erwarten doch Experten 1 Mio. zusätzliche Arbeitslose in der Folge der Wirtschaftskrise. „Wir können bis zu 95 Prozent der Betroffenen wieder in Lohn und Brot bringen“, berichtet Harald Müller, Geschäftsführer der bundesweit tätigen Bonner Wirtschaftsakademie (BWA), über seine Erfolgsquote.

Gewandelt aus der Krise: „Faktor Mensch“ ist das Erfolgsrezept

Mehr als 70 Prozent der Fach- und Führungskräfte in Deutschland sehen in dere Wandlungsfähigkeit ihres Unternehmens einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Marktposition. Der wichtigste Schlüssel zum Erfolg ist dabei die Wirkung der Projekte auf die Mitarbeiter. Knapp 57 Prozent der deutschen Manager haben die Erfahrung gemacht, dass fehlende Akzeptanz in der Belegschaft geplanten Änderungsvorhaben im Wege steht. Damit ist der „Faktor Mensch“ noch vor der Kostenkalkulation die größte Herausforderung bei Transformationsprojekten. Das ist das Ergebnis der Studie „Transformationsmanagement“ von Steria Mummert Consulting in Kooperation mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung.

Markenentwicklung in der Praxis: HR & Communication im Schulterschluss – recruiting-convent2009 –

Prof. Dr. Christoph Beck
Prof. Dr. Christoph Beck

Wenn auch die Auswirkungen der Finanzkrise die Unternehmen unterschiedlich treffen, so kann zu Beginn des Jahres 2009 festgehalten werden, Personalmarketing und Recruiting sind wieder einmal mit am stärksten davon betroffen. Einstellungsstopps oder Personalabbau auf der einen Seite und nicht unerhebliche Budgetkürzungen auf der anderen Seite. Nur was bedeutet dies für die Praxis? Sollen die Unternehmen jegliche Aktivitäten in Richtung Personalmarketing einstellen? Wenn ja, was machen denn dann die Beschäftigten in Personalmarketing & Recruiting? Wie lange dauert der Abrasionsprozess eines guten Arbeitgeberimages und was kostet es, dieses wieder aufzubauen?

Stärken erkennen, Potenziale fördern: Besondere Qualifikationen von Migranten besser nutzen

Die Bundesregierung und die Bundesagentur für Arbeit (BA) haben dazu aufgerufen, verstärkt die besonderen Qualifikationen und Stärken von Migranten in den Blick zu nehmen. Bisher sei ihre Situation auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt deutlich schlechter als die von Menschen ohne Migrationshintergrund, erklärten heute (09.02.2009) Staatsministerin Maria Böhmer und Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung der BA, auf einer Pressekonferenz in Berlin. Die Unterstützung von Menschen mit Migrationshintergrund bildet einen Aufgaben-Schwerpunkt der BA im Bereich des SGB II. Aktuell leben in der Bundesrepublik rund 15 Millionen Menschen aus Zuwandererfamilien, davon sind 7,2 Millionen Ausländer. 2008 lag die Arbeitslosigkeit bei Ausländern im Jahresdurchschnitt bei 18,1 Prozent, bei den Deutschen bei 8,0 Prozent. Während 66,8 Prozent der arbeitslosen Deutschen Arbeitslosengeld I beziehen, beträgt der Anteil bei den arbeitslosen Ausländern 81,3 Prozent. Auch Jugendliche mit Migrationshintergrund sind seltener in Ausbildung als deutschstämmige Jugendliche.

Arbeitsmarkt IT: Unternehmen treten bei den IT-Investitionen 2009 auf die Kostenbremse

Die Unternehmen in Deutschland gehen 2009 mit ihren IT-Investitionen sparsamer um. Rund 30 Prozent der IT-Verantwortlichen rechnen damit, dass die Ausgaben für Informationstechnologie im laufenden Jahr rückläufig sein werden. Damit hat sich die Zahl der Budget-Pessimisten in einem verunsicherten Marktumfeld gegenüber dem Vorjahr bereits um mehr als fünf Prozentpunkte erhöht. Besonders deutlich fällt der Sparkurs dabei in der Finanzdienstleistungsbranche aus. Hier gehen 40 Prozent der Entscheider von fallenden IT-Ausgaben aus. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „IT-Budget 2009″ der Fachzeitschrift InformationWeek, die von Oktober bis Dezember 2008 zusammen mit Steria Mummert Consulting ausgewertet wurde.

Nachvermittlung und „5. Quartal“ der Berufsberatung erfolgreich

Die Nachvermittlungsaktionen der Ausbildungsvermittlung zusammen mit den Kammern im Rahmen des Ausbildungspaktes wurden zwischen Oktober und Januar, im so genannten fünften Quartal, mit großem Einsatz betrieben. Bis Mitte Januar 2009 konnte die Zahl der bis Ende September 2008 noch unversorgten Bewerber beträchtlich reduziert werden. Für die übrigen jungen Menschen stehen rein rechnerisch neben noch unbesetzten Ausbildungsstellen ausreichend viele Plätze in Einstiegsqualifizierungen (EQ) zur Verfügung. Aufgrund der vielfältigen Aktivitäten der BA und der Kammern im Rahmen der Nachvermittlungsaktion hat sich die Zahl der Ende September 2008 noch unversorgten Bewerber bis Mitte Januar 2009 um 8.500 auf 6.000 verringert.

Studie: Office-Fachkräfte würden für ihren Job ins Ausland gehen

Karl-Joachim Brand
Karl-Joachim Brand

München, 2. Februar 2009. Der Arbeitsalltag von Fachkräften im Büro- und Assistenzbereich wird immer internationaler. Doch diese Aussichten bereiten den Büroangestellten keine schlaflosen Nächte: Ganz im Gegenteil wären sogar die meisten Co-Manager bereit, eine Stelle im Ausland anzunehmen, wenn ihr Unternehmen sie ihnen anbieten würde. Dies zeigt eine Studie von OfficeTeam Interim, einem spezialisierten Personaldienstleister für Fachkräfte auf Zeit im Büro- und Assistenzmanagement. Für die OfficeTeam Interim Survey wurden insgesamt 1.904 Co-Manager in fünf Ländern befragt.

Aktuelle Hewitt-Studie zur Weltwirtschaftskrise: Unternehmen auf Sparkurs

Wiesbaden, 2. Februar 2009 Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen erwartet für dieses Jahr finanzielle Einbrüche und plant erste Sparmaßnahmen. Bereits 90 Prozent haben auf Grund der schlechten Prognosen hierzulande das Personalkostenbudget für 2009 gekürzt. Noch vor einem halben Jahr sind die von Hewitt befragten deutschen Unternehmen von einer durchschnittlichen Gehaltssteigerung von 3,9 Prozent ausgegangen. Die Prognosen der im November erneut befragten Firmen hingegen fallen um bis zu 0,7 Prozentpunkte niedriger aus.