Zeitarbeit

Neue Recruiting-Studie von index: Karrierewebsites von Zeitarbeitsfirmen fallen häufig durch

Philipp Diefenbach

Große Defizite vor allem bei der Darstellung des Angebots für Mitarbeiter

Berlin – Bewerber, die sich für Jobs bei einer Zeitarbeitsfirma interessieren, suchen im Web in vielen Fällen vergeblich nach wichtigen Informationen. Das zeigt eine neue Studie der index Strategisches Personalmarketing. Die HR-Experten von index haben die Karrierewebsites von insgesamt 300 Zeitarbeitsfirmen in Hinsicht auf mehr als 50 Fragen analysiert. Im Durchschnitt erzielten die Informationsseiten für potenzielle Bewerber dabei nur 38 Prozent der möglichen Gesamtpunktzahl. Am besten schnitten die Firmen Manpower, Robert Half Deutschland und der Unique Personalservice mit knapp 300 von 420 möglichen Punkten ab.

Expansion auf 82 regionale Jobportale: Auch Gera, Cottbus und Würzburg jetzt mit eigenen Stellenmärkten im Netz

Sven Konzack
Sven Konzack

Berlin – Das bundesweite Jobbörsen-Netzwerk DeutschlandStellen24.de befindet sich weiter auf Expansionskurs. Mit 30 neuen Online-Stellenmärkten für Städte wie Bergisch Gladbach, Cottbus, Darmstadt, Gera, Hildesheim, Wolfsburg und Würzburg erweitert das Netzwerk die Zahl seiner Städte-Portale von bisher 52 auf nunmehr 82.

Zeitarbeitsfirmen mit Offline-Bewerbungsprozessen auf dem absteigenden Ast

Sven Konzack
Sven Konzack

Berlin. Wer offline rekrutiert, verliert. Auf diese Formel bringt der Zeitarbeitsexperte Sven Konzack ein Problem, dem sich die Zeitarbeitsbranche momentan ausgesetzt sieht. Wie keine andere Branche steht sie unter Druck, qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen. Doch viele der Unternehmen haben bei der Rekrutierung schlichtweg die digitale Wende noch nicht vollzogen. „Dabei haben sich in der Gesamtwirtschaft online-gestützte Bewerbungsprozesse längst durchgesetzt“, verweist der Geschäftsführer von Deutschlands führender Jobbörse für die Zeitarbeitsbranche Timeworkers.de (www.timeworkers.de) auf eine Studie des Hightech-Verbandes BITKOM.

Zeitarbeit am Puls der deutschen Wirtschaft – effiziente Form der Personalarbeit

Marcus Schulz, Vorsitzender der Geschäftsführung USG People Germany, mit einem Rück- und viel Ausblick

Marcus Schulz

Mit dem Inkrafttreten der tariflich vereinbarten Equal-Pay-Regelungen am 1. November 2012 hat in der Zeitarbeit eine neue Ära begonnen.

Meine Überzeugung, „Wer billig will, setzt nicht auf Zeitarbeit. Das rechnet sich nicht“, bestätigt sich. Das freut mich. Noch mehr freut mich, dass mit Equal Pay unsere Mitarbeiter die Wertschätzung für ihre Leistung erfahren, die sie verdienen.

Entgegen den Unkenrufen der Skeptiker halten die Kundenunternehmen der Zeitarbeit die Treue. Die ersten Wochen, die ersten Erfahrungen stimmen mich aber nicht uneingeschränkt optimistisch.

Die Rentenversicherungspflicht von Minijobbern: Das ist zu tun

Günter Stein, Chefredakteur Personal und Entgeltabrechnung erläutert im aktuellen Newsletter (BWRmed!a) die neuen Rentenversicherungspflichten von Minijobbern.

Ab 1.1.2013 müssen sich neu eingestellte Minijobber entscheiden: Will ich rentenversicherungspflichtig sein oder nicht? Anders als in den Vorjahren aber sind sie automatisch rentenversicherungspflichtig, wenn sie nicht ausdrücklich widersprechen.Doch egal, wie sich ein Minijobber entscheidet: Die Entscheidung müssen Sie dokumentieren.

Equal Pay keine Wachstumsbremse in der Zeitarbeit

Sven Konzack
Sven Konzack

Berlin – Die Einführung einer Equal-Pay-Regelung in der Zeitarbeit wäre nach Einschätzung des Zeitarbeitsexperten Sven Konzack keine Wachstumsbremse für die Branche. „Eher wirkt sich der Umstand, dass zu viele Unternehmen die Möglichkeiten des E-Recruitungs noch nicht nutzen, negativ auf das Wachstum aus“, so der Geschäftsführer von Deutschlands führender Jobbörse für die Zeitarbeitsbranche Timeworkers.de (www.timeworkers.de).

Zeitarbeitssoftware von HR4YOU bildet Branchenzuschläge ab

Stufenmodell der Branchenzuschläge und übertarifliche Leistungen komfortabel anwenden

Alle bisher abgeschlossenen Branchenzuschläge für Tarifverträge in den Branchen Metall, Chemie, Kautschuk, Kunststoff und Eisenbahn sowie übertarifliche Leistungen werden ab sofort in der Zeitarbeitssoftware HR4YOU-eTemp komplett abgebildet.

Branchenzuschläge in der Zeitarbeit – Kosteneffizientes Recruiting wird in Zukunft entscheidend sein

Unterhaching – Ab 01. November gelten die neuen Branchenzuschläge in der Zeitarbeit. Ist ein Zeitarbeitnehmer ab diesem Zeitpunkt sechs Wochen oder länger in einem Betrieb der betroffenen Branche eingesetzt, werden die Zuschläge bereits fällig. Welche Veränderungen mit der Einführung der Branchenzuschläge wirklich verbunden sind, ist noch schwer vorherzusagen. In jedem Fall wird das schnelle und kosteneffiziente Recruiting von qualifizierten Mitarbeitern ein Wettbewerbsvorteil für Personaldienstleistungsunternehmen sein.

Branchenzuschläge: Umdenken beim Einsatz externer Mitarbeiter

Volker Buttermann

Dass Lösungen für mehr Fairness in der Zeitarbeit auch ohne politische Interventionen möglich sind, hat im Frühjahr dieses Jahres die Einigung zwischen Gewerkschaften und der Personaldienstleistungsbranche bewiesen: Ab November 2012 werden hier Branchenzuschläge gezahlt. Für die über 850.000 Zeitarbeitnehmer in Deutschland wird damit ein großer Schritt in Richtung „Equal Pay“, sprich einer möglichst gleichen Bezahlung von Zeitarbeitnehmern und Stammbelegschaften in Entleihbetrieben, unternommen. Sie profitieren künftig – je nach Branche – von einer stufenweisen Angleichung ihrer Vergütung, die festangestellte Mitarbeiter im Unternehmen regulär erhalten.

Mobile Jobsuche regional und überall: DeutschlandStellen24.de wächst rasant auf 52 Städte-Jobportale an

Sven Konzack
Sven Konzack

Berlin. Nur fünf Wochen nach Startschuss des neuen bundesweiten Jobbörsen-Netzwerks DeutschlandStellen24.de wurde die Zahl der angeschlossenen regionalen Jobportale nun von  27 auf 52 Plattformen erweitert. Damit haben künftig Arbeitssuchende aus 25 weiteren Regionen ebenfalls die Möglichkeit, attraktive Arbeitsplätze in ihrer unmittelbaren Umgebung zu finden. Neu dabei sind Städte wie unter anderem Augsburg, Braunschweig, Chemnitz, Mönchengladbach und Kassel.