Algorithmen

Algorithmus macht Eindruck

Bewerber-Studie von viasto zur Akzeptanz von „Künstlicher Intelligenz“ im Bewerbungsprozess zeigt: Konkreter Nutzen senkt Skepsis auf Kandidatenseite

 

80% der Bewerber in Deutschland sind sich sicher, dass „Künstliche Intelligenz“ die Personalauswahl von Arbeitgebern in Zukunft prägen wird. Allerdings fühlen sich mehr als zwei Drittel (67%) eher schlecht oder gar nicht auf diesen digitalen Veränderungsprozess rund um ihre Jobsuche und Bewerbung vorbereitet. Das ist das Ergebnis einer Studie für die Deutschlands führender Video-Recruiting Anbieter viasto gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen respondi mehr als 1.000 Menschen befragte, die sich in den letzten 3 Jahren mindestens einmal beworben haben. Demnach herrscht bei der Mehrheit der Bewerber (47%) zwar eine gewisse Skepsis gegenüber „Künstlicher Intelligenz“ im beruflichen Auswahlprozess, aber immerhin jeder vierte Bewerber (26%) steht Personalauswahlinstrumenten auf dieser Basis generell positiv gegenüber.

viasto
Sara Lindemann

Jeder Zweite möchte Künstliche Intelligenz verstehen

  • Achim Berg, BITKOM

    Aber: 48 Prozent interessieren sich nicht für Entscheidungsgrundlagen von KI-Systemen

  • Bitkom veröffentlicht Empfehlungskatalog zum verantwortlichen Einsatz von KI

Suchergebnisse personalisieren, Produkte empfehlen oder individuelle Krankheitsdiagnosen erstellen – das leistet Künstliche Intelligenz bereits heute. Obwohl die KI oft personenbezogene Daten nutzt, interessieren sich viele Verbraucher nicht dafür, wie und auf welcher Grundlage die KI-Entscheidungen zustande kommen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.008 Bundesbürgern ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Demnach interessiert sich fast jeder Zweite (48 Prozent) nicht dafür, wie eine KI auf Basis von Personendaten Entscheidungen trifft. „Auch wenn für viele Verbraucher offenkundig nur nachrangig ist, wie Künstliche Intelligenz funktioniert, sollten die Unternehmen hier für größtmögliche Transparenz sorgen“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Schöne digitale Zukunft – und wo bleibt der Mensch?

Ein Expertenbeitrag von Prof. Dr. Armin Grunwald vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Prof. Dr. Armin Grunwald vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT)(Bild: © www.kit.edu)

Niemand weiß, wie die Zukunft der Arbeit aussieht, auch wenn viele gerne vermeintlich sichere Prognosen in die Welt setzen. Sicher wissen wir nur, dass der technische Fortschritt weitergeht, dass Algorithmen und Roboter immer besser werden, und dass uns immer mehr bislang von Menschen durchgeführte Arbeit durch neue Technik abgenommen wird. Und anders als bei früheren Wellen der Automatisierung sind keineswegs nur einfache mechanische Tätigkeiten betroffen. Vielmehr wird die Digitalisierung auch Arbeitsplätze in der Mittelschicht bis hinein in den akademischen Bereich betreffen.

Können Algorithmen die Abschlussnoten besser als Recruiter interpretieren?

Philipp Seegers
Philipp Seegers

Es ist was faul im Staate Academica: Notengebung an Hochschulen muss transparenter werden

Philipp Seegers zieht die feuerfesten Asbesthandschuhe an und packt beim HR Innovation Day 2017 in Leipzig ein ganz heißes Eisen an: die Interpretation der Abschlussnoten.

 

  • Können diese von Recruitern oder Algorithmen besser interpretiert werden?

 

  • Schlägt Robot-Recruiting den klassisch ausgebildeten Personaler?

 

Bots und Algorithmen im Recruiting – Nur Buzzwords oder mehr?

Joachim Diercks
Joachim Diercks

Jo Diercks mit Keynote zum HR Innovation Day 2017

Wenn Jo Diercks an das Rednerpult einer HR-Konferenz wie beim HR Innovation Day tritt, können die Zuhörer von zwei Dingen ausgehen. Erstens lässt sich Jo Diercks nicht die binäre Butter vom Brot nehmen und vertritt seine Thesen und Erkenntnisse ohne wichtigtuerisches Ballyhoo, dafür jedoch mit einer ausgesuchten Gründlichkeit seiner Argumente und Erfahrungen. Zweitens projiziert er seine Zukunftsansichten auf der Basis seiner langjährigen Erfahrungen.

HR BarCamp 2016: „Was hat das Marketing, was HR nicht hat?“

200 Personaler aus Konzernen, Mittelständlern und Start-Ups, HR-Dienstleister und nicht zuletzt HR-Blogger trafen sich am 25. und 26. Februar zum fünften HR BarCamp (http://www.hrbarcamp.de ) in Berlin. Was waren die Top-Themen, was liegt im Trend, was ist nicht mehr angesagt? Helge Weinberg, Journalist aus Hamburg, war dabei. Der RETHINK-Blog (http://www.rethink-blog.de) von StepStone Deutschland hatte am 2. März ein Interview mit ihm veröffentlicht (http://www.rethink-blog.de/uncategorized/hr-barcamp-2016-was-hat-das-marketing-was-hr-nicht-hat/), in einer leicht gekürzten Fassung. Hier bringen wir das Gespräch in voller Länge.

Das HR Barcamp: Shopping für neue Inspirationen
Das HR Barcamp: Shopping für neue Inspirationen (Foto: Janek Coppenhagen)