Amazon

Künstliche Intelligenz im Recruiting: Brauchen wir eine TÜV-Plakette?

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Wenn man dem Hype um die Künstliche Intelligenz glauben darf, könnte sie schon alsbald das Allheilmittel für die jahrzehntealte Nemesis im Recruiting gelten: Beschleunigung des Bewerbungsprozesses, Vermeidung von Vorurteilen und Diskriminierung, konsistente Auswahl von Bewerbern ohne lange Umwege. Doch das romantische Zeitalter von künstlicher Intelligenz im Recruiting geht bald zu Ende und weicht einer kritischen Betrachtungsweise. Ein Realitätscheck ist notwendig.

Es geht um die Analyse von Bewerberdaten, die mit Big Data, Machine Learning, Bias, ChatBots, AGG oder Social Media Background Check nur andeutungsweise umschrieben wird. Am Ende des Prozesses steht eine Entscheidung: Wird der Bewerber zum Jobinterview eingeladen, oder nicht? Eine brutale Weichenstellung mit möglichen gravierenden Auswirkungen auf den weiteren Karriereweg von Aspiranten oder eine Brot-und-Butter-Frage der normal sterblichen Arbeitsmarktteilnehmer.

Methodik der Bewertung

Per Sprachsuche zur Ausbildung: AZUBIYO startet Alexa-Skill „Ausbildungssuche“

Als erste Ausbildungsbörse in Deutschland ermöglicht AZUBIYO die Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz oder Dualen Studienplatz nun auch per Sprachsuche. Mit dem neuen Skill „Ausbildungssuche“ für Amazons Sprachassistentin „Alexa“ finden Bewerber mit nur wenigen Sprachbefehlen zu freien Stellen in ihrem Wunschort. Mit dem neuen Angebot setzt das FUNKE-Ausbildungsportal ganz bewusst auf den Zukunftstrend Voice Search. Den Skill hat das Team komplett in Eigenregie entwickelt.

Joachim Geitner, Florin Schardt

Künstliche Intelligenz: Weiter Weg an die Spitze

Deutschland soll bei Künstlicher Intelligenz (KI) zu einem weltweit führenden Standort werden. So will es die Bundesregierung, die in dieser Woche ihre KI-Strategie vorstellt. Doch wenn Deutschland bei Forschung, Entwicklung und Anwendung rund um KI vorne mitspielen will, müssen Bund und Länder mehr Geld in die Hand nehmen und sich vor allem besser koordinieren.

Crosswater Newsletter 17.10.2018: Künstliche Intelligenz im Recruiting

Der aktuelle Crosswater Newsletter fokussiert auf den Einsatz der Künstliche Intelligenz im Recruiting. viasto.com lädt zum Webinar über dieses Thema ein, Amazon hat demonstriert, dass man mit Robot-Recruiting grandios scheitern kann. Ist die Arbeitgeberattraktivität in der Automobilbranche noch wirksam?

Alexa, besorge mir fünf IT-Experten für Künstliche Intelligenz

stellenanzeigen.de bietet sprachgesteuerte Jobsuche – Jobsuche via Amazon Alexa ab sofort möglich

Mit dem Alexa Skill von stellenanzeigen.de können Jobsuchende jetzt per Sprachsteuerung nach einer geeigneten Stelle suchen – und das ganz bequem vom Sofa aus. Die Sprachsteuerung ergänzt die bestehenden Kanäle von stellenanzeigen.de und bietet dadurch neue Möglichkeiten für Bewerber und Unternehmen.

Stellenanzeigen.de, Alexa, Crosswater Job Guide, sprachgesteuerte Stellensuche,

Den perfekten Job finden – und das so einfach und effizient wie möglich. Was zuvor bereits durch E-Mail und WhatsApp möglich war, geht bei stellenanzeigen.de jetzt auch per Sprachsteuerung.

Drei-Jahres-Prognose: Maschinenbau löst Automobilbranche als Wunscharbeitgeber ab

Trendence Young Professionals Barometer 2018 mit Rankings der Top-Arbeitgeber veröffentlicht + 18.000 Akademiker aus 14 Branchen befragt

 

Holger Koch
Holger Koch

Die Automobilindustrie bleibt trotz der anhaltenden Diesel-Krise attraktivste Branche für Young Professionals bei der Jobwahl und stellt mit BMW den beliebtesten Arbeitgeber. Aber es kündigt sich eine Neuordnung des Bewerbermarkts an: Die Automobilindustrie verliert als einzige von 14 untersuchten Branchen an Attraktivität; der Maschinenbau holt auf. Gleichzeitig verschärft die sinkende Wechselbereitschaft der Young Professionals die Engpässe auf dem Bewerbermarkt. Unternehmen mit Führungskräften, die ihre Teams motivieren, haben die besten Chancen, neue Mitarbeiter zu gewinnen. Zu diesem Ergebnis kommt das Trendence Young Professionals Barometer, eine Bewerbermarktstudie unter 18.000 Young Professionals in Deutschland. Als Young Professional gilt, wer einen akademischen Abschluss und bis zu zehn Jahre Berufserfahrung hat. Erste Resultate der Studie sind heute in der Bilanz erschienen.

Wird das Volk für dumm verkauft? Billigjournalismus ist das neue Prekariat

Wenn Journalisten sich ihren Beruf nicht mehr leisten können, wird die Meinungsbildung zur Ramschware

Mit dem Trend zu den digitalen Medien verstärkt sich auch die Entwicklung zum Billigjournalismus. Qualifizierte Journalisten haben oft einen geisteswissenschaftlichen Hintergrund, sei es als Germanist, Politikwissenschaftler oder Kommunikationsexperte. Doch der einst glamouröse Job als Journalist muss zusehends mit den Herausforderungen des Prekariats kämpfen. Wenn ein Journalist nicht mehr adäquat von seinem Beruf leben kann, muss die Medienbranche nach Alternativen Ausschau halten. Billigjournalismus und Roboterjournalismus haben Hochkonjunktur. Auf der Strecke bleibt die Meinungsbildung. Wer keine Ramschware konsumieren will, muss zusehends selbst recherchieren. So zeichnet sich in der Medienlandschaft auch eine Zweiteilung ab. Auf der einen Seite stehen Verlage, Zeitschriften und Tageszeitungen in ihren jeweiligen Print- oder Online-Ausgaben, am Horizont tauchen zusehends Blogs und Medien auf, die gegen den Strom der pauschalierenden Meinungsbildung ankämpfen.

Per Sprachassistent zum neuen Job: meinestadt.de startet Alexa-Skill „Jobbörse“

Intelligente Sprachassistenten wie Amazons Alexa oder Google Home werden auch hierzulande immer beliebter. Die Suche nach dem passenden Job wird dank dem neuen Alexa-Skill „Jobbörse“ nun um einiges leichter und unkomplizierter. Der Stellenmarkt von meinestadt.de bietet mit der neuen Funktion als erste Jobbörse in Deutschland eine Suche, die komplett ohne grafische Darstellung auskommt und sich nur per Sprache bedienen lässt. Nutzer können sich ab sofort mit nur drei Anweisungen alle offenen Stellen zum gesuchten Profil in ihrer Stadt von Alexa vorlesen lassen.

Google ist beliebtester Arbeitgeber der Informatiker, Amazon steigt auf

Holger Koch
Holger Koch

Trendence Absolventenbarometer 2018 mit Rankings der Top-Arbeitgeber der Informatiker veröffentlicht + Gewinner des Jahres: Amazon + Automobilhersteller: Branche verliert, Arbeitgeber gewinnen + Jeder zehnte Informatiker will in den Öffentlichen Sektor + Beratungen steigen in der Gunst der Bewerber

Top Five Jobs: Die Suchbegriffe des Jahres 2017

Dr. Sebastian Dettmers

Die 2017 auf StepStone.de am häufigsten gesuchten Jobs waren „Marketing“, „Controller/in“ und „Außendienstmitarbeiter/in“, gefolgt von „Ingenieur/in“ und „IT“. Die meistgesuchten Städte waren Hamburg, Berlin und München. Bei den beliebtesten Arbeitgebern war Bosch wie schon in den Vorjahren Spitzenreiter. Auf dem Treppchen folgen BMW und Siemens. Mit Daimler, Porsche und Airbus wird auch das weitere Ranking durch Technologiefirmen dominiert, die intensiv nach IT-Fachkräften und Ingenieuren suchen, um die Digitalisierung weiter voranzutreiben.