Arbeitgeber

Familienunternehmen: Wirklich die besseren Arbeitgeber? 

Aktuelles Hochschulprojekt zeigt: Größere Familienunternehmen hinken als Arbeitgeber in allen Arbeitsdimensionen hinterher

Familienunternehmen gelten vielfach als die besseren Arbeitgeber. Ein gemeinsames Forschungsprojekt der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin sowie der Universität Trier zeigt jetzt: Im Hinblick auf größere Familienunternehmen ist dieses Bild möglicherweise ein Mythos. Für die Analyse haben Wirtschaftswissenschaftler beider Hochschulen rund 198.000 veröffentlichte Mitarbeiter-Bewertungen auf der Arbeitgeberbewertungsplattform kununu.com ausgewertet.

Michael Graffius

IT-Professionals erwarten mehr Unterstützung durch ihre Arbeitgeber

In wenigen Bereichen ist es so wichtig wie in der IT, sich kontinuierlich weiterzubilden. Schließlich führen nicht nur ein rasches Innovationstempo,  sondern auch immer neue Bestimmungen, z.B. in Sachen Datenschutz dazu, dass nur die Fachkräfte mithalten können, die auf dem neuesten Wissensstand sind. Die GULP Umfrage unter 265 IT-Professionals zeigt, dass über 70 Prozent der Befragten mit ihrem Weiterbildungsniveau unzufrieden sind. Dabei geben mehr als 50 Prozent an, dass dies an mangelnder Unterstützung durch ihre Arbeitgeber liegt.

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Smartphone, Jobticket, Dienstwagen: So werben Arbeitgeber um neue Mitarbeiter

  • Jedes zweite Unternehmen stattet Neu-Mitarbeiter mit Smartphone, Tablet oder Computer der neuesten Generation aus
  • Weiterbildung, Nahverkehrsticket und positives Arbeitsumfeld stehen ebenfalls hoch im Kurs
  • Überdurchschnittliche Gehälter und Dienstwagen sind die Ausnahme

Technik der neuesten Generation, freie Fahrt mit Bus und Bahn und selbstbestimmtes Arbeiten: Um Bewerber für sich zu begeistern, lassen sich Arbeitgeber in Zeiten des verschärften Fachkräftemangels einiges einfallen. Knapp jedes zweite Unternehmen (49 Prozent) will potenzielle Mitarbeiter mit der jüngsten Generation von Smartphone, Tablet oder Computer locken.

 

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Mitarbeiter gewinnen und binden mit dem „Human Relations Report“

Das Beziehungsmanagement in der HR-Kommunikation sichtbar machen. 

Von Bernhard Schelenz und Markus Esser 

Das Buhlen um die besten Kandidaten ist längst zum War of Talents erklärt worden. Qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen – und langfristig zu binden – setzt ein kontinuierliches Beziehungsmanagement nach außen und innen voraus. Unternehmen fehlt jedoch vielfach in der Regelkommunikation ein Medium, das die Beziehungen der Mitarbeiter untereinander und zum Arbeitgeber aussagekräftig darstellt. Darum plädieren wir für eine neue Gattung der HR-Kommunikation, ein „Kulturbericht“ aus der Arbeitswelt – den „Human Relations Report“.

Markus Esser

 

Jobbörsen stellen sich dem Wettbewerb – 33.000 Bewerber sind die Jury

Die Jobbörsen-Nutzerumfrage unter www.jobbörsen-kompass.de (powered by Crosswater Job Guide) geht nun in die vierte Etappe. Seit Beginn der Umfrage haben Bewerber über 33.000 Bewertungen von Jobbörsen abgegeben und somit einen wichtigen Beitrag für mehr Klarheit für Arbeitgeber und Bewerber im Dschungel der Jobbörsen gesorgt.

Bewertungen von Bewerbern tragen entscheidend dazu bei, die Entscheidung der Arbeitgeber für die Platzierung einer Stellenanzeige fundiert vorzubereiten. Bewerber können ohne Zeitverlust sich auf die Jobsuche in den geeigneten und gut bewerteten Jobbörsen konzentrieren.

Helfen Sie mit und schaffen Sie mehr Transparenz: Teilen Sie Ihre Meinung zur Nutzung und Erfahrung mit Jobportalen. Bewerten Sie die von Ihnen genutzten Jobbörsen hinsichtlich Zufriedenheit, Suchqualität und Weiterempfehlung – natürlich anonym.

Nicht alle Personaldienstleister stehen im Rampenlicht

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Der vom Karriereportal experteer veranstaltete Headhunter of the Year Award zeigte eindrucksvoll auf, welche Personaldienstleister die strenge Experten-Jury überzeugen konnte und sich so einen Platz im Rampenlicht der Gala verdienten. Doch nicht alle Personaldienstleister haben es geschafft, sich im Aufmerksamkeitswettbewerb nach vorne zu arbeiten.

Wichtig ist es jedoch, nicht nur bei einer Gala unter den Preisträgern zu landen, sondern im täglichen Wettbewerb der Auftragsvergabe durch Arbeitgeber und Recruiter zu punkten. Oft scheitert dies, weil Arbeitgeber bei der Suche nach geeigneten Personaldienstleistern sich auf eine wahre Odyssee begeben müssen. Wer bietet Erfahrung und Kompetenz auf Gebieten an, die der Arbeitgeber für ein Projekt gerade benötigt? Welche Dienstleister kommen überhaupt in Frage?

Headhunter of the Year Award: Klaus Mantel (experteer) übergibt den Award an Dr. Regina Ruppert von Selaestus

StepStone verwandelt Stellenanzeigen in Jobs zum Anfassen

Author: Inga Rottländer, Stepstone.de
StepStone schafft die Stellenanzeige, wie wir sie kennen, ab. Ab sofort stellen wir sämtliche Stellenanzeigen schrittweise auf die Liquid Design Anzeigenstruktur um. Ziel der Umstellung, die bis Ende 2018 vollständig abgeschlossen sein wird, ist eine völlig neue Candidate Experience. So finden Jobsuchende bei StepStone künftig alle entscheidungsrelevanten Informationen über Job und Arbeitgeber gebündelt auf einer URL. Jedes bei StepStone veröffentlichte Stellenangebot bietet Jobsuchenden dann tiefe Einblicke ins Unternehmen, beispielsweise in Form von virtuellen Office-Führungen, Arbeitgeberbewertungen oder Informationen zur Unternehmenskultur.
StepStone Stellenanzeige auf unterschiedlichen Geräten

Frauen bringen eine humanistische Komponente in die Wirtschaftswelt

women&work-Befragung zeigt: Ethische Werte und Moral stehen hoch im Kurs

 

Melanie Vogel

Ethische Werte und Moral spielen eine zunehmend wichtigere Rolle, wenn es um die Wahl des zukünftigen Arbeitgebers geht. Das ergab die diesjährige women&work-Besucherinnenbefragung, die im Rahmen der 8. women&work am 28. April in Frankfurt durchgeführt wurde. 167 Messebesucherinnen nahmen an der Umfrage teil.

„Die diesjährige Befragung zielte darauf ab zu erfahren, welche Werte und Wertmaßstäbe Frauen im Zeitalter der Digitalisierung besonders wichtig sind“, sagt Melanie Vogel, Initiatorin der women&work. „Für 98,2 Prozent der befragten Frauen stehen Selbstverwirklichung, persönliche Freiheit und Lebensgenuss an oberster Stelle. In einer Epoche, in welcher der Mensch Gefahr läuft, durch die Digitalisierung abgehängt zu werden, spiegeln Frauen einen deutlich humanistischen Zeitgeist, der sich parallel zur technologischen Entwicklung durchsetzt.“

Wie zufrieden sind Recruiter und Bewerber mit Jobportalen? Jetzt bei Umfrage mitmachen!

Kein Blind Date mit ihrer Jobbörse!

Die Jobböse-Nutzerumfrage von Jobbörsen-Kompass.de bringt Licht in das Dunkel der Jobportale in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu bringen. Mund-zu-Mund-Propaganda oder Empfehlungsmarketing ist die bevorzugte Wahl, wenn es um die richtige Auswahl der geeigneten Recruiting-Kanäle und Jobportale geht. Und davon profitieren Arbeitgeber, wenn es um die Platzierung von Stellenanzeigen in der richtigen Jobbörse geht. Bewerber verlassen sich eher weniger auf die plakativen Slogans der Werbung und vertrauen den Empfehlungen ihrer Peers – und sparen sich dadurch viel Zeit bei der Suche nach neuen Karrierechancen. Jobbörsen-Betreiber wiederum punkten im Wettbewerb des Empfehlungsmarketings.

Deutsche Arbeitgeber halten ihre Versprechen nicht

  • Roland Cloutier, ADP

    Nur 64% der deutschen Arbeitnehmer geben an, dass ihre Erwartungen, die sie an Unternehmen und Job stellen, erfüllt werden

  • 53% der Arbeitnehmer sagen, dass sie ihren Job gekündigt haben, weil er nicht ihren Erwartungen entsprochen hat
  • Arbeitgeber überschätzen die eigene Leistung und verkennen die wahren Gründe, die einen Arbeitnehmer zum Bleiben veranlassen

Die deutschen Arbeitgeber erfüllen die Erwartungen ihrer Arbeitnehmer nicht, vor allem in Bezug auf das Talentmanagement. Sie riskieren dadurch, gute Mitarbeiter zu verlieren, wie eine Studie des ADP Research Institute® (ADPRI) feststellt. Über 8.500 Arbeitnehmer und Arbeitgeber in 13 Ländern wurden befragt, in wieweit die Versprechen und Erwartungen erfüllt wurden, die ausschlaggebend für eine Bewerbung waren. Die Ergebnisse zeigen, dass es erhebliche Diskrepanzen zwischen den Wahrnehmungen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gibt.