Arbeitsagentur

Das Jahr der Chancen für Arbeitslose und Beitragszahler

Im Jahr 2019 verfügt die Bundesagentur für Arbeit (BA) sowohl bei der beitragsfinanzierten Versicherungsleistung als auch erstmals bei der steuerfinanzierten Grundsicherung über auskömmliche Finanzmittel.

„Obwohl durch die Beitragssatzsenkung rund sechs Milliarden Euro weniger eingenommen werden, steht weiterhin ausreichend Geld für die Finanzierung von Fördermaßnahmen in der Arbeitslosenversicherung zur Verfügung. Das neue Budget für die Grundsicherung trägt dem Umstand Rechnung, dass wir mit unseren Kolleginnen und Kollegen in den Jobcentern zur sozialen Sicherung von rund sechs Millionen Menschen beitragen – und das unter schwierigen Bedingungen. Außerdem wissen wir, dass mit intensiver Betreuung der Menschen und deren Familien Erfolge im Bereich Langzeitarbeitslosigkeit und Prävention erzielt werden können,“ so BA-Finanzvorstand Valerie Holsboer.

Valerie Holsboer

Young Professionals: Wo beginnt die Suche nach den Gold-Kandidaten?

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Die Diskussion um den Fachkräftemangel ist wie Don Quijotes Kampf um die Windmühlen. Gibt es den Fachkräftemangel wirklich oder ist er nur ein Mythos, wie Martin Gaedt es in seinem Klassiker „Mythos Fachkräftemangel“ angezweifelt hat? Eines ist klar, die Diskussion kann keiner gewinnen. Doch es gibt auch Handlungsempfehlungen, um den Fachkräftemangel erträglicher zu machen. Eine davon ist das vom Jobbörsen-Kompass entwickelte Prognose-Modell „Der Königsweg zu den Kandidaten“.

Don Quijote und der Kampf gegen die Windmühlen

Der Haushalt der BA 2019: Grundstein für Entlastung der Beitragszahler gelegt

Der Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat heute den Haushalt für das Jahr 2019 beschlossen. Der Haushalt legte den Grundstein dafür, dass ab dem 1. Januar 2019 die Beitragszahler in einer Höhe von rund sechs Milliarden Euro entlastet werden können. Die finanziellen Mittel für aktive Weiterbildungsförderung werden aufgestockt.

Annelie Buntenbach, Bundesagentur für Arbeit

Der Haushalt 2019 im Überblick

Den Einnahmen von 35,1 Milliarden Euro stehen Gesamtausgaben von 34,5 Milliarden Euro gegenüber. Die Beitragseinnahmen als Hauptfinanzierungsquelle liegen bei 29,6 Milliarden Euro. Der Haushaltsplan, der auf Grundlage der vorgesehenen Beitragssatzsenkung errechnet wurde, sieht einen Überschuss von 0,5 Milliarden Euro vor. Die prognostizierte Rücklage liegt bei 24,3 Milliarden Euro.

Die besten Jobbörsen für IT und Ingenieure 2018

Ingenieure und Informatiker: Das sind Bewerbers Lieblinge

Ingenieure und IT-Experten sind unter den meistgesuchten Bewerbern – der Fachkräftemangel zeigt in diesen Berufsfeldern sein hässliches Gesicht. Recruiter haben die schwierige Aufgaben, ihre Stellenanzeigen dort zu schalten, wo diese Experten pro-aktiv auf Jobsuche gehen, wenn sie nicht gar passiv abwarten wollen, bis sie von einem Headhunter oder Active Sourcer angesprochen werden. Eine Analyse der Umfrageergebnisse von Jobbörsen-Kompass zeigt auf, welche Jobbörsen für das Berufsfeld Ingenieure und Informatiker bei Bewerbern besonders beliebt sind. Und um es vorweg zu nehmen, es sind nicht immer die üblichen Verdächtigen.

Telekom-Arbeitsplatz 4G-Techniker
Telekom-Arbeitsplatz 4G-Techniker

Für Bewerber ist es nicht entscheidend, wo sie ein vielversprechendes Stelleninserat gefunden haben, sondern dass Anforderungen und Angebot des Arbeitnehmers ihren individuellen Vorstellungen entsprechen und sie sich daraufhin bewerben. Ob ein passendes Stellenagebot in einer Jobsuchmaschine, einer Generalisten-Jobbörse oder einer Spezial-Jobbörse für Ingenieure oder Informatiker erschienen ist – das alles spielt eine nebensächliche Rolle. Deshalb wird bei der nachstehenden Analyse der besten Jobbörsen für IT und Ingenieure auf die Abgrenzung nach Jobportal-Kategorien verzichtet, es kommt also einzig und allein darauf an, wie zufrieden Bewerber mit einer Jobbörse sind und ob sie diese Jobbörse auch weiterempfehlen würden.

Eine Analyse der Jobbörsen-Kompass Umfrageergebnisse zeigte unter diesen Prämissen auf, welche Jobbörsen in der Gunst der Bewerber in den Berufsfeldern Ingenieure und Informatiker am höchsten stehen. Hier sind die bestplatzierten beliebtesten Jobbörsen.

Personalentwicklung in der Wissenschaft geschlechtergerecht gestalten

Petra Wagner

Ein Beitrag von Petra Wagner

Eine geschlechtergerechte Personalentwicklung ist eine der zentralen Herausforderungen der Personalarbeit in Hochschulen, Ressortforschungseinrichtungen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Wie kann sie gelingen? Und wie können die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Wissenschaftsinstitutionen die Realisierung echter Chancengleichheit unterstützen? Diese Fragen standen jüngst im Mittelpunkt einer Fachtagung am IAB in Nürnberg.

Personalentwicklung ist nicht nur ein Thema in Unternehmen. Personalentwicklung erstreckt sich auch in der Wissenschaft über den gesamten Bereich der Personalarbeit. Sie reicht von der Anwerbung und Auswahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über deren Bindung und Unterstützung in der täglichen Arbeit, die Anreizgestaltung und die Weiterbildung der Beschäftigten bis hin zum Wissenstransfer und zum Trennungsprozess beim Ausscheiden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dem sogenannten Offboarding.

 

Lünendonk-Studie zeigt Zäsur bei Rekruitierungskanälen

  • Digitale Rekrutierungskanäle im Fokus: Online-Jobbörsen erstmals wichtiger als Arbeitsagenturen
  • Fragile Balance zwischen Kosten- und Innovationsdruck
  • Digitalisierung bleibt das dominierende Thema
  • Neue Lünendonk®-Studie Zeitarbeits- und Personaldienstleistungs-Unternehmen ab sofort verfügbar

Der Wettbewerbsfaktor Nummer eins im deutschen Markt für Zeitarbeit und Personaldienstleistungen ist die Rekrutierungsstärke. Waren die Arbeitsagenturen bislang stets der wichtigste Rekrutierungskanal, zeigt sich in der aktuellen Lünendonk®-Studie eine Zäsur: Erstmals sind die Online-Jobbörsen wichtiger als die Arbeitsagenturen.


Lebhafte Nachfrage nach Arbeitskräften: Der Monatsbericht der BA

 

Detlef Scheele

„Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter günstig: Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung haben erneut abgenommen, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wächst und die Nachfrage nach Arbeitskräften ist weiter lebhaft. Allerdings hat sich die Dynamik am Arbeitsmarkt zuletzt leicht abgeschwächt.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

 

  • Arbeitslosenzahl im Juni: -40.000 auf 2.276.000
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -197.000
  • Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: -0,1 Prozentpunkte auf 5,0 Prozent

Der Arbeitsmarkt im April 2018: Frühjahrsbelebung senkt Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung

Detlef Scheele

„Die Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt setzt sich auch im April fort. Die Entwicklung war allerdings etwas schwächer als in den extrem guten Wintermonaten.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

  • Arbeitslosenzahl im April: -74.000 auf 2.384.000
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -185.000
  • Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: -0,2 Prozentpunkte auf 5,3 Prozent

BA: Weiterer Rückgang von Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung im März 2018

Detlef Scheele

„Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt setzte sich auch im März fort: Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind weiter gesunken, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bleibt auf Wachstumskurs, und die Nachfrage nach Arbeitskräften befindet sich nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

  • Arbeitslosenzahl im März: -88.000 auf 2.458.000
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -204.000
  • Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: -0,2 Prozentpunkte auf 5,5 Prozent

Frauen holen am Arbeitsmarkt auf – Beschäftigungsplus aber vor allem durch Teilzeit

Valerie Holsboer

BA-Vorstand Holsboer: Viele Frauen streben höhere Arbeitszeit an

Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten ist zwischen 2013 und 2017 um 2,5 Millionen auf zuletzt 32,2 Millionen Beschäftigte gestiegen. Von diesem Plus profitieren auch Frauen, deren Beschäftigung im selben Zeitraum um 8,3 Prozent auf 14,9 Millionen gestiegen ist.

Die Beschäftigungsquote bei Frauen bestätigt diesen Trend. Diese Quote gibt Auskunft über den Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Alter zwischen 15 und 65 Jahren. Sie stieg bei Frauen zwischen 2013 und 2017 von 51,3 auf 55,4 Prozent – das bedeutet, dass über 55% aller Frauen in Deutschland in einem sozialversicherungspflichtigen Job arbeiten. Die Quote liegt allerdings weiter unter der der Männer, die zu 61,8 Prozent (2013: 58,8 Prozent) beschäftigt waren.