BITKOM

IT-Fachkräfte: Nur jeder siebte Bewerber ist weiblich

  • Mehrheit der Bitkom-Branche will mehr Frauen für IT-Positionen gewinnen
  • Derzeit sind 17 Prozent der IT-Fachkräfte Frauen
  • Frauen sind im Informatik-Studium weiter unterrepräsentiert

Frauen sind in IT-Jobs weiter die Ausnahme. Nur jeder siebte Bewerber (15 Prozent) auf eine Stelle für IT-Spezialisten ist weiblich. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von mehr als 500 Unternehmen der IT- und Telekommunikationsbranche im Auftrag des Digitalverbands Bitkom im Vorfeld des Internationalen Frauentags am 8. März.

Katy Börner (University of Indiana) legte wichtige Grundlagen für die Theorie des Semantischen Web.

Weiterbildung: Mitarbeiter ergreifen Initiative

  • In sechs von zehn Unternehmen fordern Mitarbeiter Weiterbildungen ein
  • Auch regulatorische und technische Anforderungen geben oft Anstoß

Der Anstoß zu Weiterbildungsmaßnahmen kommt in sechs von zehn Unternehmen (60 Prozent) aus der Mitarbeiterschaft. Noch häufiger stellen die Fachabteilungen direkt einen Bedarf fest (84 Prozent). Das hat eine gemeinsame Studie des Digitalverbands Bitkom und des TÜV-Verbands ergeben, für die 504 Unternehmen ab zehn Mitarbeitern in Deutschland befragt wurden.

Smartphone, Jobticket, Dienstwagen: So werben Arbeitgeber um neue Mitarbeiter

  • Jedes zweite Unternehmen stattet Neu-Mitarbeiter mit Smartphone, Tablet oder Computer der neuesten Generation aus
  • Weiterbildung, Nahverkehrsticket und positives Arbeitsumfeld stehen ebenfalls hoch im Kurs
  • Überdurchschnittliche Gehälter und Dienstwagen sind die Ausnahme

Technik der neuesten Generation, freie Fahrt mit Bus und Bahn und selbstbestimmtes Arbeiten: Um Bewerber für sich zu begeistern, lassen sich Arbeitgeber in Zeiten des verschärften Fachkräftemangels einiges einfallen. Knapp jedes zweite Unternehmen (49 Prozent) will potenzielle Mitarbeiter mit der jüngsten Generation von Smartphone, Tablet oder Computer locken.

 

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Künstliche Intelligenz soll dem Chef helfen – oder ihn ersetzen

  • 4 von 10 Berufstätigen wollen, dass eine KI ihren Vorgesetzten unterstützt
  • 3 von 10 würden ihren Chef sogar gegen eine KI tauschen

Viele Berufstätige trauen Künstlicher Intelligenz zu, ihren Arbeitsalltag zu verbessern. So wünschen sich 4 von 10 berufstätigen Bundesbürgern (44 Prozent), dass eine KI den eigenen Vorgesetzten unterstützt, etwa mit automatischen Analysen für schnellere und bessere Entscheidungen. 3 von 10 (30 Prozent) würden sogar noch weiter gehen und den eigenen Chef gerne komplett durch eine KI ersetzen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 515 Erwerbstätigen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

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Digitale Plattformen geben Kunden Überblick

  • 3 von 5 Bundesbürgern sehen mehr Vor- als Nachteile bei digitalen Plattformen
  • Als Vorzug wird vor allem der Überblick über Angebote und Preise genannt

Digitale Plattformen verschaffen den Kunden einen guten Überblick über das Angebot auf dem Markt und bieten einen einfachen Preisvergleich. Davon ist eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger überzeugt. Und so werden bei Internet-Plattformen insgesamt mehr Vor- als Nachteile gesehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung von 1.003 Bundesbürgern ab 16 Jahre im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

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Bitkom zur heutigen Bundestagsdebatte über die KI-Strategie

Heute diskutiert der Bundestag über die „Strategie Künstliche Intelligenz der Bundesregierung“. Hierzu erklärt Bitkom-Präsident Achim Berg:

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Künstliche Intelligenz: Bundesbürger sehen vor allem Chancen

  • 62 Prozent halten KI vor allem für eine Chance, 35 Prozent für eine Gefahr
  • Mehrheit wünscht sich mehr KI in Altenbetreuung, Medizin und Verwaltung
  • KI-Strategie der Bundesregierung: Bitkom fordert ambitionierte Maßnahmen und eine innovationsfreundliche Datenpolitik

Die große Mehrheit der Bundesbürger sieht vor allem Chancen beim Einsatz der Künstlichen Intelligenz und hält die Technologie für entscheidend, um die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu sichern. In einigen Lebensbereichen wie Schule oder Justiz wird der KI-Einsatz allerdings überwiegend skeptisch gesehen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.007 Bundesbürgern ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Sie wurde im Vorfeld des Digital-Gipfels der Bundesregierung von Bitkom-Präsident Achim Berg vorgestellt.

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Wie in deutschen Verwaltungen Digitalisierung gelingen kann

  • Analyse von zehn internationalen Erfolgsbeispielen für Smart Government
  • Bürger und Behörden könnten Aufwand für Verwaltungsdienstleistungen mehr als halbieren
  • Bitkom und McKinsey präsentieren gemeinsame Studie auf Smart Country Convention

Nachholbedarf in Deutschlands Verwaltungen: Während die Privatwirtschaft die intelligente Nutzung von Daten zur Steigerung ihrer Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit bereits erkannt hat, tun sich deutsche Behörden beim Thema Smart Government immer noch schwer. Dabei ist das Potenzial riesig: Bürger und Behörden könnten den Zeitaufwand für einzelne Verwaltungsdienstleistungen um bis zu 60 Prozent mehr als halbieren, Unternehmen jährlich bis zu 1 Milliarde Euro einsparen. Wie dies gelingen kann, zeigt eine neue gemeinsame Analyse des Branchenverbandes Bitkom und der Unternehmensberatung McKinsey & Company mit dem Titel „Smart Government – Wie die öffentliche Verwaltung Daten intelligent nutzen kann“.

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Matthias Daub

Klare Mehrheit für Aus des Bildungsföderalismus

  • 58 Prozent der Deutschen wollen Verantwortung von Ländern auf Bund übertragen
  • Nur jeder Sechste möchte am Status quo festhalten
  • Zwei Drittel fordern sofortige Umsetzung des Digitalpakts Schule

Die Mehrheit der Deutschen spricht sich für eine tiefgreifende Reform des deutschen Bildungswesens aus. 58 Prozent der Bundesbürger halten den Föderalismus in der Bildung für nicht mehr zeitgemäß und wünschen sich, dass der Bund dafür künftig allein verantwortlich ist, also etwa für Schulformen, Fächerangebot, die Gestaltung von Lehrplänen oder die Finanzierung von Lehrmitteln. Am Status quo möchte dagegen nur jeder Sechste festhalten: 16 Prozent wollen, dass für Bildung weiterhin allein die Bundesländer verantwortlich sein sollen. Dass Bildung zu einer Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern wird, befürworten 22 Prozent.

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Mehrheit meint: Von digitalen Plattformen profitieren alle

  • 3 von 5 Deutschen sehen Vorteile für Kunden, die auf Plattformen einkaufen
  • 57 Prozent der Deutschen shoppen auf Plattformen, 27 Prozent bieten dort Produkte oder Services an

Digitale Plattformen bringen verschiedene Anbieter, Partner und Kunden auf den unterschiedlichsten Märkten zusammen. Weltweit werden so Milliardenumsätze erzielt und ganze Branchen grundlegend verändert. Nach Ansicht der großen Mehrheit der Bundesbürger profitieren davon alle Beteiligten: Plattformbetreiber ebenso wie die Anbieter von Produkten und Dienstleistungen auf den Plattformen sowie ihre Kunden.

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