Cross-border Recruiting

Big Data Analysis: Conclusions for Recruiters

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Interview: Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide talks to Mariano Mamertino, Indeed Hiring Lab

Cross-border recruiting is based on the interlinking of international and specialised labour markets. Skills and cultural fit must match across borders to allow work environment and performance independent of a given location. Software development, medical research, aircraft engineering or foreign exchange dealing are just a few examples where these conditions prevail. Cross-border recruiting greatly enhances the flexibility of international labour markets and offer a better equalisation of supply and demand. But why would qualified experts decide to leave their own countries to endeavor abroad for better working and living conditions? When major political or economic events errupt, the pattern of job searches are a lead indicator of these trigger events. A few of these events have been covered in the international media, such as the recent US-presidential election or the decision of British voters to leave the EU. Brexit and Trump – these two trigger events have left their footprint in cross-border recruiting as a big data analysis by Indeed.com has shown. These examples are also indicative of big data analysis in recruiting.

Crosswater Job Guide talked to Mariano Mamertino of the Indeed Hiring Lab about big data analysis and the conclusions for recruiters.

Die feinen Unterschiede im französisch-deutschen Cross-Border-Recruiting

Pierre Bourdieu, eine der Lichtgestalten der französischen Soziologie, hat in seiner wegweisenden Analyse der differenzierten französischen Gesellschaftsschichten auf die besonderen Merkmale hingewiesen. Sein Postulat „Dem Spiel der Kultur und Bildung entrinnt keiner!“ wird im Einzelnen analysiert. Bourdieu untersucht dabei insbesondere, welche engen Beziehungen zwischen dem Bildungskapital und der sozialen Herkunft bestehen und wie diese feinen Unterschiede sich auf die gesellschaftlichen und beruflichen Präferenzen auswirken.

Pierre Bourdieu
Pierre Bourdieu

Wer sich als HR-Praktiker mit dem französisch-deutschen Cross-Border-Recruiting beschäftigt, kommt um ähnliche Überlegungen nicht herum. Den komplexen Präferenzen, die sich aus der vielschichtigen soziologischen Struktur in Frankreich ergeben, stehen ähnlich komplexe Präferenzen der beruflichen Praxis in Deutschland gegenüber – und diese sind nicht immer deckungsgleich. Hinzu kommt, dass die Rollenverteilung (ein deutscher Bewerber führt ein Jobinterview mit einem französischen Personalchef, oder ein französischer Bewerber stellt sich bei einem deutschen Arbeitgeber vor) unterschiedliche Schwerpunkte haben und nicht nur von sprachlichen Kommunikationsproblemen bestimmt wird.

Video-Interviews unterstützen Cross-Border Recruiting

Bad Soden, 1. April 2014. Für Personaler in international tätigen Konzern ist es schon eher eine Routine-Übung, Recruiter in mittelständischen Unternehmen müssen sich jedoch häufig noch auf neue Werkzeuge in der Personalbeschaffung einstellen. Insbesondere das Cross-Border Recruiting bietet Chancen und Risiken gleichzeitig. Wer unter der Knute des vielzitierten Fachkräftemangels – insbesondere in den Informatik- und Ingenieur-Berufen – ächzt, kommt nicht umhin, neue Wege zu gehen. Nicht jedes mittelständische Unternehmen kann es sich leisten, vielversprechende Kandidaten tausende von Meilen zu einem Jobinterview einfliegen zu lassen. Vorausgeschaltete Video-Interviews bieten hier eine sinnvolle Möglichkeit, vorab die Spreu vom Weizen zu trennen.

Das Ende des Fachkräftemangels: IT-Experten aus Bangalore (India) auf dem Weg zu Jobinterviews in Deutschland
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