Deutsche Bank

milch & zucker – eine Geschichte mit Ecken und Kanten

Auf den ersten Blick hat milch & zucker möglicherweise nicht viel Spannendes zu bieten. Vor zwanzig Jahren gegründet, in der ersten Boomphase des Internets – wie viele andere – mit Rückschlägen gekämpft, sich wieder erholt, gewachsen und investiert, mittlerweile ein bekannter Player auf dem deutschsprachigen Markt für E-Recruiting und Talentmanagement. Eine Erfolgsgeschichte, ja. Eine wie viele andere, auch ja. Und doch nicht ganz …

milch & zucker, Crosswater Job Guide
Die Gründer machen ihr eigenes Ding

Gehaltsvergleich: Vorstände im Dax verdienen im Mittel 71-Mal so viel wie durchschnittlich Beschäftigte

Abstand deutlich gestiegen – Deutsche Post CEO Frank Appel verdient das 232-Fache

Vorstände von Dax-Unternehmen verdienen im Durchschnitt 71-mal so viel wie die durchschnittlichen Beschäftigten in ihrer Firma. Der Abstand hat sich zwischen 2014 und 2017 deutlich vergrößert und ist höher als in allen anderen zuvor untersuchten Jahren. Schaut man auf die einzelnen Unternehmen im Dax 30, reichte die Bandbreite der sogenannten Manager to Worker Pay Ratio 2017 vom 20-Fachen bis zum 159-Fachen – beides ebenfalls Höchststände. Die Vorstandsvorsitzenden im Dax haben im zurückliegenden Geschäftsjahr 2017 im Schnitt sogar das 97-Fache eines durchschnittlichen Beschäftigten in ihrem Unternehmen erhalten. Das zeigt eine neue Studie der Hans-Böckler-Stiftung. „Die Schere öffnet sich weiter“, erklärt Marion Weckes, Vergütungsexpertin im Institut für Mitbestimmung und Unternehmensführung (I.M.U.) der Stiftung.

Marion Weckes

Personalintern: Arbeitsdirektor macht Vorstandskarriere

Karl von Rohr

Quelle: PERSONALintern.de

Deutsche Bank: Arbeitsdirektor wird stellvertretender Vorsitzender
Christian Sewing (47) wurde mit Wirkung 08. April 2018 zum Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank berufen. Er folgt auf John Cryan, der die Deutsche Bank AG (Frankfurt/Main) zum Monatsende verlassen wird. Gleichzeitig hat der Aufsichtsrat die Vorstandsmitglieder Garth Ritchie und Karl von Rohr (Chief Administrative Officer / Arbeitsdirektor) zu stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt. Der Jurist von Rohr (*1965) kam 1997 zur Deutschen Bank. Von 2013 bis 2015 war er Global Chief Operating Officer, Regional Management. Zuvor war er Leiter Personal der Deutschen Bank in Deutschland und Vorstandsmitglied der Deutsche Bank PGK AG. Im Verlauf seiner Tätigkeit bei der Deutschen Bank hat er verschiedene Leitungsfunktionen in Deutschland und Belgien innegehabt.

 

Corporate Culture demoliert Employer Branding: Deutsche Bank Insider zieht Bilanz

David Folkerts-Landau

Die Hiobsbotschaften über die Deutsche Bank kommen schon seit Jahren nur noch in homöopathischen Häppchen – so sind sie leichter verdaulich, können leichter vergessen werden und man muss sie nicht immer in einen größeren Zusammenhang stellen. Rechtsklagen in den USA, Risiken im Investmentbanking, Kostensenkungsprogramme, Vorstandsfluktuation: Die Themen sind vielfältig, komplex und ziemlich umfangreich.

Nun nimmt ein Insider der Deutschen Bank, der Chefvolkswirt David Folkerts-Landau,  im Interview mit dem Handelsblatt kein Blatt vor den Mund. Die gestellten Fragen sind scharf wie ein Skalpell, die Antworten präzise, offen und auf langjährigen Erfahrungen aufbauend. Und sie brennen wie Salz in einer offenen Wunde.

Personalwechsel: Das Ende einer Dienstreise

Quelle: PERSONALintern.de

Ulrich Schumacher

Schumacher verlässt Opel
Ulrich Schumacher (60), seit Mai 2013 Geschäftsführer Personal und Arbeitsdirektor der Opel Automobile GmbH (Stammsitz: Rüsselsheim), hat mit Wirkung zum 28. Februar 2018 das Unternehmen verlassen. Der Aufsichtsrat der Opel Automobile GmbH hat seinem Wunsch entsprochen, ihn aus persönlichen Gründen von seinen Pflichten zu entbinden. Ein Nachfolger wird so schnell wie möglich benannt, teilte das Unternehmen mit. Bevor Schumacher zu Opel kam, war er als Vice President Human Resources Europe bei Toyota Boshoku tätig. Er arbeitete zudem in leitender Human Resources-Position beim Automobilzulieferer Magna International Europe AG sowie in Vorstandsfunktionen beim Versicherungskonzern Allianz und beim Automobilhersteller Ford.

Kleinere Unternehmen zögern noch bei der Entwicklung einer Digitalstrategie

Anja Olsok, BITKOM
Anja Olsok

■   4 von 10 kleinen Unternehmen fehlt es an einer Digitalstrategie – und oft an Vorbildern für die digitale Transformation
■   In Kooperation mit heise Events startet die Bitkom Akademie die Deutschland Safari 4.0
■   Digitale Vorreiter geben bei 24 Tour-Stopps Einblicke in ihr Unternehmen

Rund drei von zehn Unternehmen in Deutschland (28 Prozent) haben noch keine Digitalstrategie, bei kleinen Unternehmen sind es sogar vier von zehn. Führend auf dem Weg in die digitale Transformation sind vor allem die großen Unternehmen ab 500 Mitarbeitern oder mit mindestens 50 Millionen Euro Umsatz jährlich. Bei den mittleren Unternehmen (50 bis 499 Mitarbeiter; 10 bis 50 Millionen Euro Umsatz) beträgt der Anteil rund ein Viertel (23 Prozent). Besonderen Nachholbedarf haben die kleinen Unternehmen (20 bis 49 Mitarbeiter, 1 bis 10 Millionen Euro Umsatz). 41 Prozent der befragten Unternehmen geben an, über keine digitale Strategie zu verfügen.

Cornerstone OnDemand verteidigt Position als Spitzenreiter

Vincent Belliveau

Cornerstone OnDemand positioniert sich zum dritten Mal in Folge als strategischer Markführer im Fosway 9-Grid™ für integriertes Talent Management

Cornerstone OnDemand, einer der weltweit führenden Anbieter Cloud-basierter Software für Learning und Human Capital Management, gab jüngst bekannt, dass das Marktforschungs-Institut Fosway Group den HR- und Software-Experten im Oktober 2017 erneut zum strategischen Marktführer im Bereich Learning-Systeme gekürt hat. Außerdem wurde Cornerstone im Fosway 9-Grid™ für Cloud-basiertes Human Capital Management seit dem Launch im letzten Jahr von Cornerstone HR als wesentlicher Challenger ausgezeichnet.

Retention ist wichtiger als Recruiting

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Wenn die Ergebnisse einer Mitarbeiterumfrage das Licht der Öffentlichkeit erblicken, ist das wie eine seltene Sternschnuppe am großen Firmament der Personalpolitik. Und wenn es sich dabei um einen bekannten DAX-Konzern wie die Deutsche Bank handelt, werden die Ohren gespitzt. So war sichergestellt, dass der Bericht von Markus Frühauf in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über die Ergebnisse der Befragung von Konzernmitarbeitern die höchste Aufmerksamkeit erzielte.

Schlechte Stimmung, ohne Leidenschaft, Konzernumbau ohne Ende, Sparmaßnahmen, Skandale und Rechtsstreitigkeiten mussten sich zweifellos auch in den Meinungsbildern der Mitarbeiter niederschlagen. Die wirkliche Brisanz liegt jedoch in den Schlussfolgerungen, die sich aus der Loyalitätsfrage ergeben.

Personalien: Postbank mit neuem Personalvorstand

Autor: Bernd Gey, PERSONALintern

Neuer Personalvorstand bei der Postbank

Philip Laucks
Philip Laucks

Ralf Stemmer (*1961), Vorstand Ressourcen, legt sein Mandat in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat entsprechend seiner Lebensplanung nieder und wird die Deutsche Postbank AG (Bonn) zum 31. Mai 2017 verlassen. Als sein Nachfolger rückt Philip Laucks (50) – vorbehaltlich der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden – zum 1. Juni 2017 in den Vorstand auf. Stemmer begann seine Karriere bei der Postbank 1999, als er von der Post zur Postbank wechselte und zunächst den Bereich für Tarif- und Mitbestimmungspolitik leitete. 2003 wurde er Generalbevollmächtigter und hat in dieser Funktion den Börsengang der Postbank begleitet. Zum Mitglied des Vorstands wurde er 2004 berufen. Laucks startete 1994 seine Karriere in der Deutschen Bank und durchlief seitdem verschiedene Stationen. Unter anderem war er dort seit 2010 verantwortlich für die Vertriebskooperation mit der Postbank und Vorsitzender der Geschäftsleitung der norisbank. Von 2013 bis 2015 leitete er als Bereichsvorstand der Postbank das Geschäftsfeld Direktbank. Seit 2015 ist er Chief Digital Officer der Postbank und treibt die digitale Transformation der Bank voran.

Personalwechsel Nexus: Next level HR Wachstum

Autor: Bernd Gey, PERSONALintern

picture_nyreröd_sofieNexus: Neue Personalchefin richtet HR auf qualitatives Wachstum aus
Sofie Nyreröd ist seit dem 19.09.2016 die neue Personalchefin bei Nexus, führender internationaler Anbieter von Sicherheitslösungen und -dienstleistungen. In ihrer Funktion als Chief Human Resources Officer (CHRO) ist sie gleichzeitig Mitglied der Geschäftsleitung bei dem Spezialisten für Identitäts- und Access Management (IAM). Nexus hat seinen Hauptsitz in Stockholm/Schweden, ist jedoch als führender internationaler Anbieter von Sicherheitslösungen und -dienstleistungen auch in Deutschland (u.a. Ettlingen) sehr gut positioniert. Nyreröd verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in HR-Führungspositionen und hat unter anderem in großen Unternehmen wie der Versicherungsgesellschaft If sowie bei der Beratungsfirma McKinsey & Company gearbeitet.