Dominik Hahn

Mobile Recruiting: Mit Tempo 180 in die Warteschlange

Gerhard Kenk Publisher Crosswater Job Guide: Jobbörsen, Karriere, Gehalt, Recruiting, Personalbeschaffung
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

  • Mobile Recruiting im Spannungsfeld des Technologiefortschritts und der Änderungsresistenz der Bewerberprozesse
  • Die Indeed MoBolt-Technologie als Brückenfunktion im Mobile Recruting?

Nichts könnte die momentane Situation im Mobile Recruiting besser vermitteln als das Bild der Double Helix. Nachdem die beiden Forscher Francis Crick und James Watson ihre Ergebnisse zur Entschlüsselung der DNA veröffentlichten und die Geheimnisse der Doppelhelix entdeckten, erhielten sie 1962 den Nobelpreis für Medizin.

Für das hochaktuelle Thema Mobile Recruiting ist die Wahrscheinlichkeit einer Nobelpreis-Auszeichnung für Technologie-Innovationen extrem gering.

Mobile Recruiting ist zwar als Buzz-Word in aller Munde, jedoch befindet sich derzeit die vermeintliche Zukunftslösung in einem Spannungsfeld zwischen Technologiefortschritt und Änderungsresistenz der Bewerberprozesse. Kann die Brückentechnologie von Indeed MoBolt das ändern?

Mobile Recruiting ist noch kein Zuckerschlecken

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Dominik A. Hahn

von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Als Dominik Hahn, Expert Global Employer Branding & eRecruiting bei der Allianz SE, ans Rednerpult des jüngsten Recruiting Convents auf Schloss Bensberg trat, ahnte das Publikum noch nicht, dass er Salz in die offene Wunde des Mobile Recruiting Hype streuen würde. Hahn war nicht angetreten, um als Personalmarketing-Experte die offensichtlichen Vorteile des Mobile Recruiting zum wiederholten Male zu loben – es ging ihm vielmehr um die Klarstellung, wie die Praxis des Mobile Recruiting im Allianz Konzern in der Realität aussieht. Und das hat er mit einer klaren Analyse auch überzeugend geschafft.

Mobile Recruiting funktioniert noch nicht

Jannis Tsalikis
Jannis Tsalikis

Auf dem 3. HR BarCamp diskutieren Experten über aktuelle Trends und Innovationen der Personalarbeit

Berlin. Technisch ist das mobile Recruiting schon lange ausgereift, doch es wird von den Bewerbern nicht angenommen – sie informieren sich zwar über Jobangebote, bewerben sich aber nicht mobil. Hier ist ein tiefgreifender Kulturwandel bei Bewerbern, Recruitern & Hiring Managern erforderlich, um das Thema voranzubringen. „Denn mobiles Recruiting ist mittlerweile Pflicht“, so Dominik Hahn von der Allianz SE und einer der Teilnehmer des diesjährigen HR BarCamps im Berliner Ellington Hotel.

saatkorn-Blog: Die drei wichtigsten Trends für 2014

Gero Hesse
Gero Hesse

Was ist Hype – was ist Trend?

Zum Jahreswechsel bietet sich ein Trendausblick wie kein anderes aktuelles Thema für die Redaktionsstuben des Landes an. Journalisten und HR-Blogger polieren dann ihre Kristallkugel und deklinieren nach aller Regeln der Kunst, was denn in der absehbaren Zukunft wichtig sein wird – oder wichtig sein sollte. Jeder HR-Blogger, der etwas auf sich hält, hat schon seinen persönlichen Jahresrückblick geschrieben, am Anfang eines jeden Jahres kommen dann die Multiplikatoren zu Wort. So ist es auch wieder 2014 Usus. Helge Weinberg stellte in seinem Beitrag die Frage „Was wird der Top-Trend des Jahres 2014?“ – fünf HR-Experten der Blogger-Szene formulierten ihre Zukunftsprojektionen. Gero Hesse, HR-Blogger und Herausgeber des saatkorn-Blogs folgte mit seiner eigenen, kleinen und feinen Auswahl.

Mobile Recruiting 2013: Eine empirische Untersuchung zur Bewerberansprache über mobile Endgeräte

Wolfgang Jäger Hochschule Rhein-Main Mobile Recruiting
Prof. Dr. Wolfgang Jäger

Fortschritt oder Stagnation? Prof. Dr. Wolfgang Jäger analysiert den Status Quo des Mobile Recruiting 2013

Bad Soden. Mobile Recruiting ist aus der aktuellen Diskussion der neuen Recruiting Technologien nicht mehr wegzudenken. Die Abgrenzung, was nun genau Mobile Recruiting umfasst, führt zu vielen Diskussionen über Erwartungshaltungen, Zukunftsmusik und die graue Realität jenseits des Smartphone-Geräts. Die Technologie ist vorhanden, die Einbindung gestaltet sich noch suboptimal, die Durchdringung – ja, die geht nicht so schnell voran wie es die Protagonisten gerne hätten.

Recruiting 2014 – auch in Engpassmärkten die Passenden finden

CYQUEST kombiniert wissenschaftlich-fundiertes psychologisches Know-How mit State-of-the-Art Webdesign und Programmierung. Wir sind spezialisiert auf die unternehmens- und hochschulspezifi-sche Erstellung sowie Anpassung von Lösungen
Joachim Diercks

CYQUEST, medienfabrik | embrace und das Institute for Competitive Recruiting laden ein zur Fachtagung „Recruiting2014“ am 10. September in Hamburg. Vorträge von Allianz, BASF, Butting, Deutsche Telekom, Paritätischer Wohlfahrtsverband und Verkehrsbetriebe Zürich.

 Hamburg.  „Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Bewerberknappheit“. All diese Schlagworte dominieren aktuell die Diskussion im Recruiting. Es wird argumentiert, dass sich die Macht vom Unternehmen hin zum Bewerber verschiebt und sich Unternehmen zunehmend in der Rolle des „sich Bewerbenden“ wiederfänden. Um die richtigen Mitarbeiter zu gewinnen, bedarf es aktiven Recruitings („Active Sourcing“) und des Recruiters 2.0.