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Arbeitsplatz Online-Startup: Europa braucht den Mittelweg

Digital Single Market Strategy at the European CommissionOnline entstehen immer mehr Marktplätze für Daten, Waren und Dienstleistungen. Bislang sind diese Plattformen allerdings nicht oder falsch reguliert. Das muss die Europäische Union schnellstmöglich ändern, fordert das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer neuen Analyse. Die IW-Experten plädieren für einen Balanceakt zwischen Rechtssicherheit und Innovationsförderung.

Fachkräftemangel und Demografiewandel: Worthülsen befeuern Diskussionen über Arbeitsmarktpolitik

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Alle Alarmglocken müssen läuten, wenn in den Medien Formulierungen wie „Angesichts des Fachkräftemangels und des Demografiewandels“ auftauchen. Was oft folgt, ist eine gnadenlose Verstärkung des aktuellen medialen Hypes gekoppelt mit einer fehlenden Begründungen und Nachweisen, weshalb das so ist. An dem Mythos Fachkräftemangel hat Personal-Experte und Buchautor Martin Gaedt stark gerüttelt und die Widersprüche zwischen Hype und Realität aufgedeckt. Doch wie sieht es aus mit dem zweiten Mantra, dem Demografiewandel? Könnte der Recruiting-Ansatz von Google und der Lake Wobegon-Effekt eine Alternative sein?

Clemens Fuest: „Deutschlands Wohlstand hängt von der Digitalisierung ab“

Clemens Fuest

Ein Beitrag von Netzökonom Dr. Holger Schmidt

„Unsere Strukturen sind einfach zu konservativ“ mahnte Clemens Fuest, Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, auf einer Telefónica-Veranstaltung in Berlin. Deutschland habe zwar Vorteile durch seine starke Industrie, doch man solle sich fragen, wie lang der Großteil der Einnahmen noch durch Autos mit Verbrennungsmotor erzielt werden kann. Ein schnelles Umdenken ist dringend nötig, fordert Fuest, der zu den renommiertesten Ökonomen in Deutschland gehört. Im Anschluss an die Veranstaltung habe ich Fuest noch einige Fragen gestellt:

Die USA wachsen schneller als Europa. Ist dieser Unterschied auf die unterschiedliche Digitalisierung der Wirtschaft zurückzuführen? Ist das Solow-Paradoxon also kein Paradoxon mehr?

Chinas Roboter und Googles Software sind eine gefährliche Kombination für Deutschland

Netzökonom Dr. Holger Schmidt führte das Interview mit Prof. Dr. Thomas Bauernhansl

Thomas Bauernhansl ist Professor für Produktionstechnik und Fabrikbetrieb und einer der profiliertesten Köpfe in der Debatte um die Digitalisierung der Wirtschaft. Er warnt die deutsche Industrie, die Konkurrenz aus Amerika und China zu unterschätzen. Und er fürchtet um viele Jobs in der Verwaltung.

Thomas Bauernhansel
Thomas Bauernhansel

Wir sprechen viel über Industrie 4.0 und Deutschlands Position im globalen Wettbewerb. Können wir unseren Vorsprung in Kernindustrien wie Automobil oder Maschinenbau auch in einer digitalisieren Wirtschaftswelt halten?

Amazon: Die Mitarbeiter als High-Performance-Meerschweinchen?

von Helge Weinberg

Amazon-Gründer Jeff Bezos ist nicht für eine mitfühlende Art bekannt. Seit einem Bericht in der New York Times (NYT) vom 15. August (http://www.nytimes.com/2015/08/16/technology/inside-amazon-wrestling-big-ideas-in-a-bruising-workplace.html) allerdings ist Empathie und Verständnis angesagt. Das dürfte einem Menschen schwer fallen, der laut dem NYT-Bericht Harmonie am Arbeitsplatz für überbewertet hält. „Der Artikel beschreibt nicht das Amazon, das ich kenne“, schrieb Bezos in einer E-Mail an die Mitarbeiter. Warum tun sich Menschen einen Job bei Amazon an? Hier der Versuch einer Erklärung.

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Jeff Bezos

Sind die Mitarbeiter bei Amazon Humankapital-Meerschweinchen, deren Leistungsfähigkeit bis zum Anschlag ausgereizt wird? Laut der NYT ist es so.

AZUBIYO seit Ende Juli im Responsive Design – die Hintergründe

Florian Schardt
Florian Schardt

Ein Gastbeitrag von Florian Schardt

Jugendliche werden bei der Nutzung des Internets immer mobiler, das ist kein Geheimnis. Die Intensität der mobilen Nutzung unterscheidet sich zwischen den Branchen aber erheblich. Von unterwegs checken, wo es den besten Burger gibt, den Wetterbericht für den Wochenendausflug prüfen, Kinotickets kaufen – all das erledigt sich bequem von unterwegs aus. Aber schreibt man – auch als internetversierter Schüler – die Bewerbung für den so wichtigen ersten Job mit dem iPhone? Ist es wirklich bequem, das Anschreiben auf dem Tablet einzutippen? Diese Fragen trieben uns maßgeblich bei der Frage nach dem richtigen mobilen Auftritt um.

Im Kern gab es drei Möglichkeiten:

Digitale Transformation: Aufbruchsstimmung in Sachen Software – Mensch oder Maschine auf dem Vormarsch?

  • Thementag „Digitale Transformation“: Menschliche Personalarbeit trotz zunehmender Digitalisierung
  • Aussteller zeigen Software-Lösungen für Talentmanagement, Big Data und Matching von Bewerbern und Unternehmen
  • Start-ups mischen den Markt für Human Resource Management auf

Was hat Human Resource Management mit der Digitalisierung der Wirtschaft zu tun? Sehr viel, wie die Zukunft Personal in diesem Jahr zeigt: Vom 15. bis 17. September setzt die Messe in Köln mit dem Top-Thema „arbeiten 4.0“ entsprechende Akzente. Neben einem Großaufgebot an IT-Unternehmen wartet die HR-Leitmesse mit einem Thementag „Digitale Transformation“ auf. Personal-Experten stellen dabei nicht nur konkrete Tools vor, sondern befassen sich insbesondere mit dem nötigen Wandel der Organisationsstrukturen, damit diese greifen.

Digitale Agenda: Mach voran Mutter
Digitale Agenda: Mach voran Mutter

Barbara Braehmer: Alles Job Sharing oder was?

Barbara Braehmer
Barbara Braehmer, Intercessio Personalberatung

Die Kunst, jedermann zu gewinnen, Ihr Job Posting zu teilen

Oberflächlich betrachtet klingt das Rezept für ein erfolgreiches Job Posting in Social Media einfach: Die Stellenanzeige in Social Media teilen (posten)  – und schon erreicht man die vielen Menschen, die aus Recruiter Sicht potentiell Kandidaten sind. Aber ganz so unkompliziert ist das nicht, wenn dieses Job Posting nicht einfach verhallen, sondern ein Ziel erreichen soll. Denn in einer Digitalen Welt, in der nicht nur in Social Media jeder um Aufmerksamkeit kämpft, sondern auch in der Realen Welt, ist das erfolgreiche Job Platzieren von Offenen Stellen bereits schon in den vielen Jobbörsen eine Herausforderung.

Googles Gehalts-Geheimnisse

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Wenn es um die Verwirklichung des Firmen-Slogans „Do no evil“ oder „Tue nichts Böses“ geht, scheut das Google Management keine Mühen, dies der interessierten Öffentlichkeit zu vermitteln. Steht jedoch die konzerninterne Transparenz auf dem Spiel, kann das ganz schnell zu einem Bösen-Buben-Spiel ausarten, insbesondere wenn es um die Offenlegung der Gehälter geht. Dies hat EricaJoy (Twitter-Handle) am eigenen Leib erfahren müssen, als sie ihre Kollegen aufforderte, deren Gehaltszahlungen in ein firmeninternes Spreadsheet einzutragen.

SEO-Consultant in Italien
Foto: Principe Alverto

Wer denn sonst? Google und Volkswagen sind die Wunscharbeitgeber europäischer Absolventen

Holger Koch
Holger Koch

Wirtschaftsprüfer Kopf an Kopf – Not macht flexibel – Gehaltsvorstellungen variieren stark

Die IT- und Automobilbranche sowie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften dominieren die Top 10 der beliebtesten Arbeitgeber der Ingenieure, Informatiker und Wirtschaftswissenschaftler. Das ist eines der Ergebnisse des Graduate Barometers, das das trendence Institut unter rund 300.000 abschlussnahen Studierenden in 24 Ländern Europas durchführt. Erste Ergebnisse der Studie hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung veröffentlicht.