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Kooperation von WorkSpan und Microsoft: Auswirkungen auf Märkte, Börse, Jobmarkt

Amit Sinha

WorkSpan, die weltweit erste Ecosystem-Cloud-Plattform, hat eine Kooperation mit Microsoft angekündigt. Kunden von Microsoft Dynamics 365 werden in Zukunft die Werkzeuge an die Hand bekommen, die sie brauchen, um gemeinsam mit Geschäftspartnern Marketing und Verkäufe zu betreiben. Das Stichwort ist „gemeinsam“: In der Vergangenheit waren Firmen darauf konzentriert, die Expertise ihrer Partner zu nutzen, um durch diese Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen – der englische Ausdruck hierzu ist das „sell-through“ Modell. WorkSpan ermöglicht allerdings eine echte Ökosystem-Kooperation über die Cloud, ist also ein „sell-with“ Modell. Für diesen Plan hat WorkSpan 27 Millionen Dollar an Finanzierung gesammelt. Auch Microsoft könnte profitieren: Dynamics 365 gilt als mächtige, aber kostenintensive Software-Lösung im Management Bereich.

Jobbörsen starten Antitrust Aktion gegen Google for Jobs

Nick Zakrasek

23 Online Recruiting Dienstleister initiieren Antitrust-Aktion gegen Google for Jobs. In einem Brief an die Europäische Kommission fordern sie, dass Google for Jobs „mit allen verfügbaren Mitteln“ gestoppt werden solle.

Die Wettbewerber erläutern, dass Google seine Marktdominanz als allgemeine Suchmaschine missbraucht, um seine eigene Recruitment Dienstleistungen zu fördern.

Der Wunscharbeitgeber, das erfundene Wesen

Das Gros der deutschen Bewerber hat keinen Wunscharbeitgeber, auch wenn Karrierewebseiten seit Jahren etwas anderes behaupten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Employer Telling.

1.052 Befragte zeigen eine klare Tendenz.

Beauftragt von Employer Telling befragte das Marktforschungsinstitut respondi 1.052 Menschen mit akademischem Hintergrund, die sich in den vergangenen zwei Jahren beworben hatten. 70,2 % von ihnen antworteten auf die Frage, wo sie am liebsten arbeiten würden, keinen Wunscharbeitgeber zu haben. Die übrigen 29,8 % nannten in einem Freitextfeld so viele unterschiedliche Unternehmen, dass keines von ihnen über einen Anteil von etwas mehr als einem Prozent hinauskam. Die drei am häufigsten genannten Arbeitgeber waren übrigens Google, BMW und der „Öffentliche Dienst“.

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Die Köpfe hinter Employer Telling: Sascha Theisen (links) und Dr. Manfred Böcker (rechts)

 

Wohin führt die Revolution der Stellenanzeigen? Innovationen von Google, Glassdoor und Indeed

Google for Jobs, Indeed und Glassdoor implementieren den neuen digitalen Rahmen für Stellenanzeigen

Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

13. Mai 2018

Die Anzeichen mehren sich, dass die klassischen Stellenanzeigen einem drastischen Umbruch unterworfen werden. Dabei geht es nicht um den eigentlichen Kern des Stellenanzeigen-Textes oder der Anreicherung mit Video-Material, sondern um die Schaffung und Ausgestaltung eines digitalen Rahmens, in welchem Kontext die Stellenanzeige dargestellt wird. Konkret geht es um um die Expansion der Stellenanzeigen zu einem Bewerber-Informations-Hub sowie den von #Google4jobs („Google for Jobs“) kreierten Link Tipp Container.

Absolventenbarometer 2019

Die beliebtesten Arbeitgeber 2019 für Studierende im Bereich Informatik.

  • Google ist beliebtester Arbeitgeber der Informatiker
  • Beraterjobs sind im Kommen
  • Ranking der 100 Top-Arbeitgeber der Informatiker veröffentlicht
  • neue Jobchancen für Informatiker
  • gute Basis für Digitalberatung im Consulting
  • Automobilindustrie bringt die Top 10 durcheinander
  • Informatiker sind schnell weg vom Markt

Google bleibt mit deutlichem Abstand der Wunscharbeitgeber der Informatiker. Ein Viertel aller IT-Absolventen möchte beim Suchmaschinenriesen arbeiten. Aber Google und die IT-Branche verlieren das zweite Jahr in Folge an Attraktivität als Arbeitgeber. Auf den Plätzen 2, 3 und 4 folgen Microsoft, Apple und SAP. Auch sie überzeugen 2019 weniger Informatiker davon, sich bei ihnen zu bewerben, als im Jahr zuvor. Sie steigen zwar je einen Platz im Ranking – aber nur, weil der Zweitplatzierte aus dem vergangenen Jahr, BMW, auf Platz 5 fällt.

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Robindro Ullah

Digitale Plattformen geben Kunden Überblick

  • 3 von 5 Bundesbürgern sehen mehr Vor- als Nachteile bei digitalen Plattformen
  • Als Vorzug wird vor allem der Überblick über Angebote und Preise genannt

Digitale Plattformen verschaffen den Kunden einen guten Überblick über das Angebot auf dem Markt und bieten einen einfachen Preisvergleich. Davon ist eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger überzeugt. Und so werden bei Internet-Plattformen insgesamt mehr Vor- als Nachteile gesehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung von 1.003 Bundesbürgern ab 16 Jahre im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

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Google und Facebook sind die Puppenspieler: Überwacht und verkauft

In ihrer schonungslosen Analyse der Internet-Überwachung zeigt Shoshana Zuboff auf, wie Google und Facebook hinter den Kulissen die Fäden ziehen, um die digitalen Spuren der Internet-Nutzer aufzuzeichnen, zu sammeln und zum Zweck der vorausschauenden Digitalwerbung (predictive advertising) zu monetarisieren. Daraus könnten sich auch Implikationen für das Recruiting ergeben, wenn die Global Recruiting Player wie Google, Facebook, LinkedIn oder Indeed ihre Big Data Tresore für entsprechende Datenanalysen öffnen.

John Naughton führte darüber ein Interview mit Shoshanna Zuboff, welches im Guardian veröffentlicht wurde.

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Die Wirtschaftswissenschaftlerin Shoshana Zuboff lehrt in Harvard. (dpa / picture alliance / Ralf Hirschberger

Mehrheit meint: Von digitalen Plattformen profitieren alle

  • 3 von 5 Deutschen sehen Vorteile für Kunden, die auf Plattformen einkaufen
  • 57 Prozent der Deutschen shoppen auf Plattformen, 27 Prozent bieten dort Produkte oder Services an

Digitale Plattformen bringen verschiedene Anbieter, Partner und Kunden auf den unterschiedlichsten Märkten zusammen. Weltweit werden so Milliardenumsätze erzielt und ganze Branchen grundlegend verändert. Nach Ansicht der großen Mehrheit der Bundesbürger profitieren davon alle Beteiligten: Plattformbetreiber ebenso wie die Anbieter von Produkten und Dienstleistungen auf den Plattformen sowie ihre Kunden.

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Online-Recruiting im Umbruch: Wie Jobbörsen-Softwareanbieter reagieren

Der Markt der Jobbörsen ist im Umbruch – wie Software-Anbieter die Wettbewerbsfähigkeit sichern

Neue Jobbörsen werden fast im Wochenrhythmus am Recruiting-Markt lanciert, mit vielen Hoffnungen soll der Spagat zwischen der Stellenanzeigen-Akquisition und der Bewerber-Reichweite erfolgreich umgesetzt werden. Gleichzeitig kommen im Jahr 2019 vielfältige Anforderungen durch die Digitalisierung, stringente Matching-Prozesse und Lösungen zur Reichweitensteigerung auf Jobbörsen zu.

Jobbörsen-Betreiber haben dabei nur wenige Alternativen, eine flexible und nachhaltige Lösung einzusetzen. Do-it-yourself Ansätze verschlingen viele Kapazitäten an knappen IT-Experten. Software von der Stange, pardon, Software-as-a-Service, muss so sorgfältig wie möglich ausgewählt werden. Das fängt mit einer umfangreichen Funktionalität an und endet mit der Kompetenz und Entwicklungsstrategie des Software-Lieferanten.

Natürlich könnten Arbeitgeber  ihre Stellenanzeigen auf den großen Informationsportalen des Internets, wie Google, LinkedIn, Xing oder Facebook platzieren. Wenn dann die Stellenanzeige bei der organischen Trefferliste nur auf Seite 33 zu finden ist, freut sich zwar der Controller ob der Kosteneinsparungen, aber Recruiter werden eigentlich nicht so richtig glücklich damit.

Ein zukünftiger Jobbörsenbetreiber muss also ziemlich viele wichtige Entscheidungen bei der Auswahl des richtigen Software-Partners treffen.

Im Interview mit Crosswater Job Guide erläutert Martin Lenz, Geschäftsführer der Jobiqo GmbH in Wien, worauf es wirklich ankommt.

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Martin Lenz (Foto: Marko Zlousic)