Hard Skills

Der Blogger, der aus der Kälte kam

Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Wieder einmal mehr hat Professor Dr. Peter M. Wald ein glückliches Händchen bewiesen. Es geht um die jährliche Konferenz HR-Inno-Day in Leipzig. Und wie jede HR-Veranstaltung steht auch diese Veranstaltung im Wettbewerb der Aufmerksamkeitsökonomie und die fein abgestimmte Balance zwischen Erklären, Unterhalten und Verkaufen.

Mit dem HR-Experten und Blogger Harold Jarche hat es Wald geschafft, einen renommierten Speaker nach Leipzig zu lotsen, und das aus einer Entfernung von mehreren Tausend Meilen.

Robot-Recruiting: In der Schlangengrube der Künstlichen Intelligenz

Künstliche Intelligenz im Bewerbungsprozess

In der Umgangssprache haben sich für unbekannte, angsteinflößende und überraschende Begriffe gebildet. Black-Box = Unbekannt. Pandora-Büchse = Nicht öffnen. Schlangengrube = Vorsicht Gefahr. Mit dem Begriff der Künstlichen Intelligenz entwickelt sich ähnliches. Viele Reden davon, viele haben ein eigentlich ungutes Gefühl und nur Journalisten freuen sich wie Bolle, finden ihre Texte doch bei den Chefredakteuren des Landes Begeisterung, Amüsement und den starken Wunsch zur Veröffentlichung. Und nun ist im Recruting die Künstliche Intelligenz angekommen. Im Interview mit Sara Lindemann, Head of Enterprise Customer Development & Co-Founder, viasto GmbH gehen wir der Sache auf den Grund.

viasto, Sara Lindemann, Künstliche Intelligenz, Bewerbungsprozess, Akzeptanzproblem, Robot-Recruiter, Tesla, ATS, Bewerbermanagementsystem, Persönlichkeitsmerkmale, Hard Skills, Job Match,
Sara Lindemann

Crosswater Job Guide: Für Bewerber und Recruiter ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Bewerbungsprozess noch vielfach eine undurchsichtige Blackbox. Inhalte und Funktionsweise sind nicht allen Beteiligten klar und dies führt zu einem Akzeptanzproblem. Wenn jemand diese Black-Box öffnet, was kommt darin zum Vorschein?

Der Faktor Persönlichkeit: Darauf achten Unternehmen bei Berufseinsteigern

Dr. Sebastian Dettmers
Dr. Sebastian Dettmers

Der Großteil der deutschen Unternehmen achtet bei Berufseinsteigern nicht vorrangig auf deren fachliche Qualifikation. So gehören für 68 Prozent der Arbeitgeber in erster Linie die persönlichen Eigenschaften eines Kandidaten zu den wichtigen Auswahlfaktoren. Soziale Kompetenzen und eine bestmögliche Übereinstimmung mit der Unternehmenskultur (jeweils 52 Prozent) sind für Personaler ebenso von besonderer Bedeutung. Hard Skills hingegen werden als weniger wichtig eingestuft: Jedes dritte Unternehmen schaut in erster Linie auf formelle Abschlüsse, nur jedes vierte auf die Noten. Das hat die Online-Jobplattform StepStone in einer Studie mit mehr als 25.000 Fach- und Führungskräften – darunter mehr als 2.000 Personaler – herausgefunden.

Studie: Persönliche Werte in Werbung und Marketing unter der Lupe

Robin Sudermann, 22connect
Robin Sudermann

Studie zeigt: „Werber sind alle gleich“

Eine aktuelle Untersuchung der Bewerberprofile im Talent Pool von Talents Connect zeigt, dass die Kern-Bewerberzielgruppen in Werbung und Marketing sehr ähnliche persönliche Wertvorstellungen aufweisen. Eine Folge: Wirtschaftswissenschaftler und Geisteswissenschaftler bilden gegenseitig und untereinander eine stärkere Konkurrenz als bislang angenommen. Für Arbeitgeber lohnt sich deshalb ein Blick über den fachlichen Tellerrand. Der Trend geht dahin, Persönlichkeiten zu rekrutieren, nicht Fachkenntnisse.

Recruiting mit TalentsConnect: Erst matchen, dann filtern

Gastbeitrag Robin Sudermann, CEO 22CONNECT AG

Auf der Suche nach den passenden Talenten steht die HR immer wieder vor der Herausforderung, die besten Kandidaten zu finden und geht dazu verstärkt selbst auf Suche. Die Bewerber sollen nicht nur spezifische fachliche Fähigkeiten mitbringen, sondern ihre Persönlichkeit muss auch zur Unternehmenskultur und der vakanten Stelle passen. Keine leichte Aufgabe, den 100%-Mann oder die 100%-Frau zu finden. Doch Hand aufs Herz: Die überzogene Erwartung der exakten Passgenauigkeit wird in der Realität ziemlich schnell enttäuscht.

Robin Sudermann, CEO 22CONNECT AG
Robin Sudermann, CEO 22CONNECT AG