Homeoffice

Wie sich Talentmanagement und Homeoffice vereinbaren lassen

Nach Lockerung der Corona-Maßnahmen kehrt vielfach wieder der Normalbetrieb ein, dennoch sind unzählige Mitarbeiter noch immer im Homeoffice. Das stellt HR-Abteilungen und besonders die Personalentwicklung vor große Herausforderungen.

Die Corona-Pandemie und die daraufhin verhängten Maßnahmen haben Homeoffice zu einem ungemeinen Auftrieb verholfen. Nach den ersten Lockerungen von Kontaktverboten bis Ausgangssperren heißt es für viele Mitarbeiter wieder mehr oder weniger zaghaft „zurück ins Büro“. Aber gefühlt ist auch nach drei Monaten noch immer halb Deutschland im Homeoffice. Viele Unternehmen hatten und haben allerdings Schwierigkeiten, ihren Mitarbeitern auch das nötige sichere Equipment – angefangen mit Notebooks – zukommen zu lassen.

Herausforderungen für und im Homeoffice

Es gibt aber auch noch andere Herausforderungen, die in der Zwangssituation von Homeoffice auf Personalentscheider und Abteilungen zukommen. Eine davon ist, möglichst in Abstimmung mit dem Betriebs- oder Personalrat dafür zu sorgen, dass die Mitarbeiter zu Hause weiter Zusammenhalt und Orientierung finden und nicht vereinsamen. Viele ereilt nach Lockerung der Maßnahmen die Flucht vor der Flucht ins Homeoffice. Junge Berufseinsteiger, die normalerweise schneller Anschluss finden, leiden besonders unter der Arbeitssituation in den oft engen eigenen vier Wänden und sehnen sich ins Büro zurück, da ihnen der persönliche Umgang mit den Kollegen fehlt.

Virtuelle Meetings für den Zusammenhalt

Viele HR-Verantwortliche sehen ihre eigentliche Aufgabe im Recruiting, im Talentmanagement und in der Personalentwicklung, stoßen in Corona-Zeiten diesbezüglich aber auf Grenzen. Das fängt damit an, dass oft kein persönliches Gespräch möglich ist, weil der Großteil der Belegschaft im Homeoffice ist oder sie gar nicht zu einem Vorstellungstermin erscheinen können. Viele der Talente, die darauf warten, gefördert oder eingestellt zu werden, trauen sich auch nicht anzureisen, wären aber ein großer Gewinn fürs Unternehmen. Denn das große Thema Fachkräftemangel wird bleiben, auch wenn es angesichts von mehr als elf Millionen Beschäftigten, die aktuell in Kurzarbeit sind, temporär etwas in den Hintergrund gerückt ist.

#CoronaEltern: Vor allem Mütter stecken im Job zurück

Ob Beschäftigte im Verkauf, in der Pflege oder in Verkehrsbetrieben – viele Menschen sorgen seit Wochen dafür, dass das tägliche Leben weiterläuft. Auch Mütter und Väter müssen gerade vollen Einsatz zeigen. Doch wie gut gelingt Müttern und Vätern aktuell der Spagat zwischen Homeoffice und Kinderbetreuung?

Wir haben Ende April rund 7.000 Personen in Deutschland befragt, wie sie den Balanceakt stemmen und wie es ihnen dabei geht. Es zeigt sich: Es sind vor allem die Mütter, die sich während des Corona-Lockdowns um die Kinder kümmern und sich Sorgen um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf machen.

#CoronaEltern: Vor allem Mütter stecken im Job zurück 

Ob Beschäftigte im Verkauf, in der Pflege oder in Verkehrsbetrieben – viele Menschen sorgen seit Wochen dafür, dass das tägliche Leben weiterläuft. Auch Mütter und Väter müssen gerade vollen Einsatz zeigen. Doch wie gut gelingt Müttern und Vätern aktuell der Spagat zwischen Homeoffice und Kinderbetreuung? Die Online-Jobplattform StepStone hat Ende April rund 7.000 Personen in Deutschland befragt, wie sie den Balanceakt stemmen und wie es ihnen dabei geht. Es zeigt sich: Es sind vor allem die Mütter, die sich während des Corona-Lockdowns um die Kinder kümmern und sich Sorgen um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf machen.

Dr.  Anastasia Hermann

Geschlossene Schulen in der Corona-Krise: Kein Computer, kein Platz, keine Unterstützung

Weil die Schulen weiterhin geschlossen bleiben, werden die Defizite vieler Schulkinder immer größer. Neue Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigen, dass Kinder aus bildungsfernen Familien kein geeignetes Lernumfeld zuhause haben. Es fehlen Lehrmaterialen, Platz und Unterstützung.

Die Corona-Krise hat den Alltag vieler Familien grundlegend verändert. Die Eltern arbeiten im Homeoffice, Kinder können nicht in die Schule gehen. Doch nur mit dem richtigen Lernumfeld können die Schüler wichtigen Schulstoff nachholen. Rund 73 Prozent der Zwölfjährigen aus bildungsfernen Familien hatten in den Jahren 2017 und 2018 einen eigenen Schreibtisch zuhause, wie eine neue IW-Analyse auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zeigt. Zum Vergleich: Der Durchschnitt liegt bei Zwölfjährigen bei 89 Prozent. Auch Kinder, deren Eltern Arbeitslosengeld beziehen, haben mit 69 Prozent seltener einen eigenen Platz zum Lernen.

Arbeitsmethodik an der Henri-Nannen-Schule

Umfrage: Unternehmen und Arbeitnehmer befürworten Wiederhochfahren der Wirtschaft ab Mai 

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie befindet sich die deutsche Wirtschaft im Ausnahmezustand. Die Frage danach, wie lange dieser Zustand anhält, beschäftigt sowohl Unternehmen als auch Mitarbeiter. Nun ist klar: Die Kontaktverbote bleiben bundesweit bis 3. Mai bestehen. Die Online-Jobplattform StepStone hat parallel zur Beratung von Bund und Ländern rund 11.400 Personen genau dazu befragt. Dabei wird deutlich: Vier von fünf Befragten sehen die Zeit gekommen, wieder zum Arbeitsalltag zurück zu kehren. Deutlich mehr als die Hälfte der Unternehmen verfügen demnach bereits über einen Plan zum Wiederhochfahren ihres Geschäfts. „Unternehmen und ihre Mitarbeiter sind sich überraschend einig: Sie sind motiviert und bereit, die Rückkehr in den Arbeitsalltag zu organisieren“, sagt Dr. Tobias Zimmermann, Arbeitsmarktexperte bei StepStone. „Die Stimmung der Fach- und Führungskräfte kann man als verantwortungsvoll optimistisch bezeichnen. Das merken wir etwa an den Anstrengungen der Unternehmen in Sachen Gesundheitsschutz und an dem Wunsch der Mitarbeiter, weiterhin vom Homeoffice aus arbeiten zu können.“

Dr. Tobias Zimmermann

Homeoffice in Zeiten von Corona? Für zwei Drittel der Fachkräfte mit Berufsausbildung gar nicht möglich

Seit der Corona-Krise und den eingeleiteten Maßnahmen der Bundesregierung scheint die Arbeitswelt Kopf zu stehen. Viele Unternehmen müssen vorerst komplett schließen, andere sind in der vergleichsweise glücklichen Lage, ihren Mitarbeitern Homeoffice anbieten zu können, um arbeitsfähig zu bleiben. Hier zeigt sich aber einmal mehr: die Homeoffice-Lösung ist nicht für alle Arbeitnehmer geeignet. Laut einer aktuellen Befragung von meinestadt.de können zwei Drittel der Fachkräfte mit Berufsausbildung nicht von zuhause arbeiten, weil es ihr Job gar nicht zulässt. Denkt man an KrankenpflegerInnen, Supermarkt-KassiererInnen und LKW-FahrerInnen, wird klar warum. meinestadt.de hat Ende März insgesamt 1.641 Fachkräfte mit Berufsausbildung zu den Auswirkungen der Corona-Krise befragt.


8 Meeting und Webinar Tools für die Zeit im Homeoffice und danach

Der Coronavirus hat unser Leben fest im Griff. Sowohl beruflich als auch privat sind die Auswirkungen der Pandemie deutlich spürbar. Die häusliche Quarantäne erschwert nicht nur die Pflege von sozialen Kontakten und die Erledigung alltäglicher Aufgaben. Auch das Arbeiten von zu Hause ist für viele eine Umstellung. Die grundlegende Kommunikation lässt sich via E-Mails oder Telefon bewältigen. Doch braucht es für Meetings oder Workshops andere Lösungen. Aus diesem Grund stelle ich im Folgenden eine Auswahl von acht Meeting- und Webinar-Tools vor und vergleiche ihre Features.

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Neue Studie: Die Arbeitswelt in der Corona-Krise

Die Corona-Pandemie stellt Unternehmen und Beschäftigte auf eine nie dagewesene Probe. Die Ergebnisse einer neuen StepStone Studie zeigen, wie die Arbeit im Homeoffice wirklich funktioniert und welche Sorgen Beschäftigte haben, die nicht zu Hause bleiben können.

Das klare Ergebnis der Befragung mit rund 6.000 Teilnehmern: 95 Prozent aller Menschen sind davon überzeugt, dass die Corona-Krise unsere Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig verändern wird.

Die Arbeitswelt in der Corona-Krise: Was aktuell gut läuft – und was nicht

Studie mit 6.000 Teilnehmern zeigt, wie Menschen in Deutschland aktuell arbeiten

Die Corona-Pandemie stellt Unternehmen und Beschäftigte auf eine nie dagewesene Probe. 95 Prozent aller Menschen sind davon überzeugt, dass die Corona-Krise unsere Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig verändern wird. Das hat die Online-Jobplattform StepStone bei einer Befragung unter 6.000 Menschen herausgefunden. Die Ergebnisse zeigen, wie die Arbeit im Homeoffice wirklich funktioniert und welche Sorgen Beschäftigte haben, die nicht zu Hause bleiben können.

Corona: Warum das Homeoffice kein Allheilmittel ist

Die Erwartungen an Homeoffice sind derzeit sehr groß. Dabei zeigen etliche Forschungsergebnisse, dass die Arbeit von zuhause aus nicht das Idealbild des Arbeitsmodells der Zukunft ist.

Die Corona-Pandemie verlangt Arbeitgebern und Arbeitnehmern gerade viel ab: Die einen müssen IT-Infrastruktur bereitstellen, Konferenzen, Meetings und Geschäftsreisen digital ersetzen und ihre Mitarbeit an das Unternehmen und alle Arbeitsprozesse in Rekordzeit andocken, unabhängig vom Arbeitsort. Die anderen müssen sich an die neue Arbeitswelt anpassen und ihr Privat- und Berufsleben miteinander in Einklang bringen. Die Erwartungen an das Homeoffice sind seit jeher groß: Es soll Familie und Beruf verbinden, motivieren und leistungsfähiger machen. Die aktuelle Situation zeigt, dass das Modell Homeoffice an seine Grenzen stößt – und eben nicht das Idealbild modernen Arbeitens ist, für das es viele halten. Die wichtigsten Gründe: