Indeed.com

Wohin führt die Revolution der Stellenanzeigen? Innovationen von Google, Glassdoor und Indeed

Google for Jobs, Indeed und Glassdoor implementieren den neuen digitalen Rahmen für Stellenanzeigen

Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Die Anzeichen mehren sich, dass die klassischen Stellenanzeigen einem drastischen Umbruch unterworfen werden. Dabei geht es nicht um den eigentlichen Kern des Stellenanzeigen-Textes oder der Anreicherung mit Video-Material, sondern um die Schaffung und Ausgestaltung eines digitalen Rahmens, in welchem Kontext die Stellenanzeige dargestellt wird. Konkret geht es um um die Expansion der Stellenanzeigen zu einem Bewerber-Informations-Hub sowie den von #Google4jobs („Google for Jobs“) kreierten Link Tipp Container.

Newsletter 5.4.2018: Klapperstorch-Korrelationen jetzt auch im Recruiting

Der Volksmund spricht gerne von der Klapperstorch-Korrelation, um neugierigen kleinen Kindern die Herkunft von Babies schonend zu erläutern. Statistiker verwenden schon eher eine elegantere Formulierung und sprechen von Scheinkorrelationen  – und haben die passenden mathematischen Formeln griffbereit. Nun sind auch Klapperstorch-Korrelationen im Recruiting angekommen. Aber keine Sorge, es handelt sich nicht um Aprilscherze oder Fake News. Beispiele gefällig? Voilà.

Kevin und der Stundensatz von Freiberuflern

Aktueller Job-Trend: Frei sein

Annina Hering

Arbeitsmarktanalyse des Indeed Hiring Labs zeigt: Freelancing Jobs werden immer attraktiver – Anzahl der Jobsuchen in den letzten beiden Jahren fast verdoppelt

Freiberufliche Tätigkeiten gewinnen immer mehr an Attraktivität auf dem deutschen Arbeitsmarkt. So hat sich Anzahl der Suchen nach derartigen Jobs in den letzten zwei Jahren mit einem Anstieg um 94,7 Prozent nahezu verdoppelt. Das ist das Ergebnis einer Arbeitsmarktanalyse des Indeed Hiring Labs. Unter der Leitung von Annina Hering, Economist bei Indeed, wurden dafür bundesweite Stellenausschreibungen und Jobsuchen von 2015 bis 2017 ausgewertet. Viele Arbeitgeber stellen sich auf diesen unverkennbaren Trend ein und schreiben vor allem Stellen in Mangelberufen zunehmend auch als Freelancer-Jobs aus. So werden hauptsächlich Softwareentwickler/innen (17,4% der ausgeschriebenen Freelancer-Jobs) sowie andere IT Spezialisten/innen (15%) als sogenannte „Freie Mitarbeiter“ gesucht. Die ausführliche Auswertung finden Sie hier.


Neuer Job? Darüber spricht man nicht!

Paul D'Arcy
Paul D’Arcy, Senior Vice President Marketing, Indeed.com

Aktuelle Indeed-Studie zeigt: Jobsuche ist das größte Tabu-Thema in sozialen Netzwerken – 53 Prozent erzählen nicht mal ihrem Partner, wenn sie einen neuen Job suchen

In einer Zeit in der Status Updates, Likes und Shares das zunehmend digitale Leben vieler Menschen bestimmen, ist die Jobsuche nach wie vor das bestimmende Tabuthema in sozialen Netzwerken. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Job-Seite Indeed, für die mehr als 10.000 Bewerber in neun verschiedenen Ländern befragt wurden. So rangiert die Jobsuche auf dem letzten Platz der Themen, die deutsche Social Media Nutzer in Netzwerken wie Instagram, Facebook oder Snapchat posten – noch hinter Beiträgen über Finanzen oder religiösen Themen. Im internationalen Vergleich bestätigt sich dieser Trend, auch wenn hier Familie und gesundheitlichen Themen noch stärker tabuisiert werden.

When Privacy Overtakes Sharing – Why Job Hunting is the Last Taboo

Paul D'Arcy
Paul D’Arcy, Senior Vice President Marketing, Indeed.com

In an age of status updates and sharing our lives on social media, looking for a new job remains a taboo subject, according to research by the world’s largest job site Indeed. The study, Privacy of Job Search, surveyed 10,000 job seekers and found that two thirds (65%) worry that others will find out they are looking for a new job.
Indeed commissioned the study in nine countries to spotlight individuals’ concerns about the job search process. After family and health, a job or career is one of the most important aspects of a person’s life. The results reveal global patterns of anxiety, triggers for these fears and how deeply personal and private job search is, with variations by country.

Aktuelle Indeed-Umfrage: Fast die Hälfte der Deutschen ist überzeugt, 2018 mehr im Job leisten zu können als 2017

Frank Hensgens

Da geht noch was…

Fast die Hälfte der Arbeitnehmer in Deutschland erkennt im Rückblick auf 2017 noch persönliches Steigerungspotenzial im eigenen Job. Das ist eines der Ergebnisse einer repräsentativen Studie der Job-Seite Indeed, für die das Marktforschungsunternehmen respondi 2.944 Menschen in Deutschland befragte. Demnach antworteten 44 Prozent der Befragten, dass sie das Gefühl haben, in 2017 nicht das Maximum aus ihrem Job herausgeholt zu haben. Vor allem 71 Prozent der Azubis sehen Steigerungsmöglichkeiten hinsichtlich ihrer beruflichen Leistung. Immerhin: Zwei Drittel der befragten Beamten glauben sich am Limit, was ihre Arbeit betrifft. Aus dieser Einschätzung leiten zumindest 37 Prozent aller Studienteilnehmer „gute berufliche Vorsätze“ für das kommende Jahr ab.

Welcome to Germany: Besonders EU-Arbeitskräfte sind am Job-Standort Deutschland interessiert

Annina Hering

Neue Analyse des Indeed Hiring Labs zeigt, dass ausländische Jobinteressenten in Deutschland vor allem aus Großbritannien, Österreich und der Schweiz kommen. Berlin, München und Frankfurt sind als Arbeitsorte besonders beliebt. Jobsuchende aus dem Ausland sind vor allem an qualifizierten Jobs interessiert.

Das Jahr 2017 in Jobsuchen: Deutschland sucht nach Neben- und Minijobs, Ausbildung und Augenoptiker

Frank Hensgens

Diese Jobs suchen die Deutschen

Wonach suchen Bewerber in Deutschland, wie beeinflussen aktuelle Entwicklungen die Jobsuche und welches sind die Top-Suchbegriffe für das Jahr 2017? Indeed, die weltweit größte Jobseite, gewährt interessante und überraschende Einblicke in die Jobsuche der Deutschen im Jahr 2017.

Die Top-Trends der Jobsuche 2017

Plus 434% – Suchen nach “Nebenjob/Minijob”
Immer mehr Deutsche haben einen Neben- oder Minijob. Teilweise bewusst gewählt, beispielsweise um Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, zum Teil aber auch, weil der eigentlich Hauptjob nicht für den Lebensunterhalt ausreicht. Wie relevant das Thema auf dem Arbeitsmarkt ist, zeigt die Spitzenposition im Jahr 2017.

Fit im Job

Frank Hensgens

Studie: 4 von 10 Arbeitgeber machen Angestellten Angebote für Sport und Gesundheit – nur 40 Prozent der Arbeitnehmer machen Gebrauch davon

Sind die Mitarbeiter gesund, freut sich der Arbeitgeber. Denn Krankheitstage gehen zu Lasten der Unternehmensproduktivität und drücken gleichzeitig auf das Betriebsklima. Allerdings machen nur 4 von 10 Arbeitgebern den eigenen Mitarbeitern Angebote für Sport und Gesundheit. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie der Job-Seite Indeed in Zusammenarbeit mit den Marktforschern von respondi für die 2.688 Arbeitnehmer deutschlandweit befragt wurden. Dreiviertel der befragten Arbeitnehmer geben jedoch an, dass Arbeitgeber, die ein umfangreiches Sport- und Gesundheitsangebot zu ihren Zusatzleistungen zählen für sie attraktiver sind als andere.

Trenkwalder setzt das digitale Recruiting der Zukunft um

Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung als Personaldienstleister ist Trenkwalder der Spezialist für die Rekrutierung von qualifizierten Fachkräften in Zentral- und Osteuropa. In Zeiten niedriger Arbeitslosenquoten und starker Nachfrage nach geeigneten Bewerbern ist eine moderne, effiziente und digitale Bewerberansprache ein absolutes Muss. Trenkwalder hat sich deshalb frühzeitig auf die Veränderungen am Markt eingestellt.

Michael Krottmayer, Martin Jäger

Mitarbeiter-Nachfrage im Gesundheitssektor steigt

Frank Hensgens

Die meisten Stellen im Gesundheitssektor werden in NRW und Bayern ausgeschrieben. Altenpfleger am meisten gefragt, Nachfrage nach Augenoptiker steigt enorm

Auch wenn der Arbeitsmarkt für Pflegekräfte erst in den letzten Tagen des zurückliegenden Wahlkampfes zum Thema wurde, HR-Experten wissen: Der Gesundheitssektor in Deutschland und Europa ächzt derzeit unter einem Mangel an Arbeitskräften. Die genauen Zahlen erhebt nun eine aktuelle Studie von Indeed, für die die Stellenentwicklung sowie das Jobsuchverhalten in diesem Bereich der letzten zwei Jahre ausgewertet wurde. Demnach ist die Anzahl der ausgeschriebenen Positionen in diesem Zeitraum um 26,5 Prozent angestiegen. Allerdings haben Arbeitgeber, die im Mitarbeiter im gesundheitlichen Kontext suchen, einen schweren Stand. Denn das Angebot ist 2,5 Mal so hoch wie die Nachfrage. Im September 2015 war sie noch 1,9 Mal so groß.

Berlin, Bayern und Baden-Württemberg bei ausländischen Jobinteressenten gefragt

  • Frank Hensgens
    Frank Hensgens

    Gutes Standortmarketing der Bundesländer zahlt sich bei internationalen Bewerbern aus

  • 50 Prozent aller in Deutschland ausgeschriebenen Jobs kommen aus NRW, Bayern und Baden-Württemberg

Berlin, Bayern und Baden-Württemberg sind die attraktivsten Bundesländer für Jobsuchende aus dem Ausland. Das ist das Ergebnis einer Analyse der Jobseite Indeed, die das Suchverhalten von Arbeitskräften untersucht hat, die über eine berufliche Zukunft in Deutschland nachdenken. So erhält Berlin rund neun Prozent aller Jobsuchen aus dem Ausland , es folgen Bayern und Baden-Württemberg mit jeweils rund sieben Prozent. Interessant: Das größte deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen verfügt zwar im Vergleich der Bundesländer über die meisten freien Vakanzen, zieht aber verhältnismäßig wenige Interessenten aus dem Ausland an (3,62 Prozent).

Indeed Announces Annual “50 Best Places to Work” List

Paul D'Arcy
Paul D’Arcy, Senior Vice President Marketing, Indeed.com

Diverse industries in the Fortune 500 with strong company cultures ranked highest by employees

AUSTIN, TX (July 6, 2017) – Indeed, the world’s number one job site, debuted today the 50 best companies to work for in 2017, curated from the site’s millions of company reviews from employees. Salesforce, the world’s #1 customer relationship management software, took the top spot on Indeed’s list for the second consecutive year. Airline innovator Southwest Airlines also reclaimed the second place ranking.

Aktuelle Karriere-Studie: Internationale Jobwechsel basieren auf sachlichen Beweggründen

Frank Hensgens
Frank Hensgens

Für 44 Prozent der deutschen Arbeitskräfte ist ein internationaler Jobwechsel denkbar. Die meisten scheuen den endgültigen Schritt aber aus familiären Gründen. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie, die die Job-Seite Indeed durchgeführt hat. Dabei wurden 10.000 Menschen in acht Ländern zu ihren internationalen Job-Ambitionen befragt. Ein weiteres interessantes Ergebnis aus deutscher Sicht: Bei ausländischen Fachkräften ist der hiesige Arbeitsstandort deutlich attraktiver. Denn nach Großbritannien ist Deutschland das attraktivste Ziel in Europa, wenn es um internationale Jobwechsel geht.

Google for Jobs: Holpriger Start

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Nach all den Ankündigungen und dem Hype über die neue digitale Disruption der Jobbörsen-Branche ist der heutige Start von Google for Jobs eher etwas holprig geraten. Zunächst ist Google for Jobs nur für den US-amerikanischen Jobmarkt verfügbar, doch einen ersten Eindruck kann man schon gewinnen. Und der erste Eindruck bietet ein Déjà Vu der besonderen Art, quasi ein digitales Kismet.