Indeed

Brexit: Deutsche suchen seltener Jobs in Großbritannien

  • In Deutschland sind die Suchen nach Jobs in London um 7 % zurückgegangen
  • Im Ausland sinkt das Interesse an Jobs in der Metropolregion London
  • Suchanfragen aus Kroatien steigen drastisch

Der Brexit ist nun offiziell vollzogen, die Verhandlungen über mögliche Freihandelsabkommen sind in vollem Gange und die Folgen des EU-Austritts sind noch nicht absehbar. Eines aber zeigen die Daten der Jobseite Indeed eindeutig: Die Verschiebung im europäischen Jobmarkt wird deutlich sichtbar werden.

Annina Hering, Economist bei Indeed

Seit der Brexit-Ankündigung 2016 sinkt im Ausland das Interesse an Jobs in der Metropolregion London: Der Anteil der Klicks auf Londoner Jobs am Gesamtvolumen der Klicks aus dem europäischen Ausland ist zwischen 2016 und 2019 um 13 % zurückgegangen. Das scheint insbesondere auf die durch zunehmende Unsicherheit abnehmende Attraktivität des Finanzplatzes London zurückzuführen zu sein.

Google for Jobs Traffic Has Plateaued, Will It Disappear for Good?

There hasn’t been much news coming out of Google lately regarding Google for Jobs, the job search feature which launched over 2 years ago. The last update they had was back in June when it was announced they had entered France. Before that, they had enabled a remote jobs filter back in February.

Last week I was chatting with a staffing company who was able to get their jobs included only to discover that the traffic that came with it was paltry at best. They had been looking to offset their Indeed traffic loss but it was not to be.

Job boards I have spoken to the past few months tell me the same. While the quality of a click from G4J is excellent (lower bounce rate, better conversion) there just isn’t enough of it to go around.

The listings on G4J are still being dominated by the major job boards. They have the most jobs and that seems to be the key to getting any substantial traffic. The more jobs you the have the more traffic you will get.

Ankündigung von Google for Jobs

 

HR und Recruiting: Das wird 2020 wichtig

Geschwindigkeit und Flexibilität – das sind nach Einschätzung der internationalen Personalberatung Robert Walters die entscheidenden Faktoren für erfolgreiche Personalarbeit in diesem Jahr – vor allem, wenn es um das Gewinnen neuer Mitarbeiter geht.

Geschuldet ist diese Entwicklung der fortschreitenden Digitalisierung, die jetzt in den HR-Abteilungen ankommt. Neue HR-Technologien aber auch die durch positive digitale Erfahrungen gestiegenen Erwartungen von Bewerbern werden 2020 das Personalmanagement beschäftigen. Aus Headhunter-Perspektive wird es besonders wichtig werden, die Bewerbungs- und Einstellungsprozesse in Sachen Geschwindigkeit, Transparenz und Kommunikation mit den Kandidaten zu optimieren. Bei allen Digitalisierungsaktivitäten sollte der Mensch stets im Mittelpunkt stehen.

 

Deutscher Arbeitsmarkt ist weiterhin robust

Arbeitsmarktkommentar von Dr. Annina Hering, Economist Indeed DACH

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist immer noch hoch: Die Zahl der Erwerbstätigen ist zum Oktober 2019 erneut gestiegen. Zwar gehen die neu gemeldeten Stellen bei der Bundesagentur für Arbeit zurück – um hier allerdings eine verlässliche Schlussfolgerung ziehen zu können, müssen die Zahlen der IAB-Stellenerhebung abgewartet werden, die tatsächlich alle offenen Stellen in Deutschland umfassen, aber derzeit erst für das zweite Quartal 2019 vorliegen.

Dr. Annina Hering

Indeed-Arbeitsmarktkommentar September 2019: Anteil der Helfer*innen treibt Arbeitslosenquote hoch

  • Konjunkturelle Abschwächung ist mittlerweile auf dem Arbeitsmarkt zu spüren
  • Helfer*innen sind überdurchschnittlich häufig arbeitslos – besser qualifizierte Personen hingegen unterdurchschnittlich
  • Zugänge bei den Arbeitslosen stammen vor allem aus dem verarbeitendem Gewerbe

Der Handelskrieg zwischen den USA und China, der Brexit, politische Spannungen in Hongkong – die exportorientierte deutsche Wirtschaft muss derzeit einige globale Unwägbarkeiten hinnehmen, die nicht spurlos an ihr vorübergehen. Das zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2019. In einigen Tagen werden wieder die neuen Arbeitsmarktzahlen der  Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht. Wir wollen bereits jetzt einen Blick darauf werfen, wie der deutsche Arbeitsmarkt sich in den letzten Monaten entwickelt hat.

Die besten Jobbörsen 2019: Stepstone dominiert, Staufenbiel Institut und jobvector glänzen, Kimeta bleibt beste Jobsuchmaschine

Zufriedenheitsranking der Recruiting-Kanäle

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

27.3.2019

  • Aktuelle Nutzerumfrage Jobbörsen-Kompass analysiert mehr als 40.000 Jobbörsen-Bewertungen
  • Die Ranglisten der besten Jobbörsen 2019 liefern eine Entscheidungsgrundlage für Recruiter bei der Schaltung von Stellenanzeigen in den richtigen Jobportalen, Bewerber profitieren von den Empfehlungen anderer Kandidaten
  • Stepstone, meinestadt.de und Indeed.de dominieren bei den Generalisten, mobilejob.com verbessert sich auf Rang 8
  • Bei den Spezialjobbörsen führen Staufenbiel Institut und jobvector
  • Wenig Veränderungen gibt es bei den Jobsuchmaschinen: Kimeta.de behauptet die Führungsposition
  • Job- / Karrieremessen bestätigen insgesamt ihr hohes Zufriedenheitsranking bei Jobsuchenden
  • Social-Media als Recruiting-Kanal steht abgeschlagen an letzer Stelle des Zufriedenheitsrankings.

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Jobbörsen starten Antitrust Aktion gegen Google for Jobs

Nick Zakrasek

23 Online Recruiting Dienstleister initiieren Antitrust-Aktion gegen Google for Jobs. In einem Brief an die Europäische Kommission fordern sie, dass Google for Jobs „mit allen verfügbaren Mitteln“ gestoppt werden solle.

Die Wettbewerber erläutern, dass Google seine Marktdominanz als allgemeine Suchmaschine missbraucht, um seine eigene Recruitment Dienstleistungen zu fördern.

Jobsuchende – Dem fremden Wesen auf der Spur – Gespräch mit Indeed-Expertin Annina Hering

Der HR Innovation Day 2019 ist in Sicht. Heute steht mir mit Dr. Annina Hering eine Keynote- Speakerin für ein Interview zur Verfügung. Ihre Keynote steht unter der Überschrift „Millionen von Nutzern, Milliarden von Daten: Was sie uns über Jobsuchende verraten“. Herzlichen Dank bereits an dieser Stelle an Annina Hering für die Mitwirkung beim HR Innovation Day und natürlich auch für unser Gespräch im Vorfeld.
Dr. Annina Hering

 

Mitarbeitersuche ist Stressfaktor für den Mittelstand

  • Mittelständische Unternehmen leiden besonders unter dem Fachkräftemangel
  • Umfrage von Indeed: 45 Prozent der befragten KMU sieht in der Suche nach geeigneten Mitarbeitern die größte Herausforderung
  • Selbst die Unternehmensfinanzierung bleibt mit knapp einem Viertel der Nennungen weit zurück.

31 % der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) nehmen die Suche nach Mitarbeitern als Stressfaktor wahr. Dies ergab eine Umfrage der Jobseite Indeed unter 500 KMU. Insbesondere bei der Unternehmensgründung hat die Gewinnung des ersten Mitarbeiters den größten Stress ausgelöst. Die Finanzierung des Startkapitals dagegen stresste nur 22 % der Umfrageteilnehmer.

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Dr. Annina Hering

Indeed-Arbeitsmarktkommentar März 2019: Arbeitslosenquote hat Schwachstellen

Dr. Annina Hering, Indeed Economist

Das Jahr 2018 war ein erfolgreiches Jahr für den deutschen Arbeitsmarkt: Die Zahl der Erwerbstätigen ist erstmals seit der Wiedervereinigung auf über 45 Millionen gestiegen. Das zeigt sich auch im internationalen Vergleich: Deutschland weist mit 79 % (2017) die EU-weit zweithöchste Erwerbstätigenquote nach Schweden auf. Die Zahl offener Stellen steigt weiter an – das zeigen sowohl die bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Arbeitsstellen als auch die in der IAB-Stellenerhebung ermittelten offenen Stellen. Gleichzeitig hat die Arbeitslosenquote 2018 mit 5,2 % im Jahresdurchschnitt ihren niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung erreicht.

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Dr. Annina Hering