IW

Digitalisierung als Treiber und Innovator betrieblicher Weiterbildung

Der. Susanne Seyda

Ein Artikel von Sussanne Seyda, David B. Meinhard und Beate Placke (IW Köln)

Mit zunehmender Nutzung digitaler Technologien im Unternehmen werden zudem häufiger IT-Kompetenzen vermittelt. Gleichzeitig bleiben nichtdigitale Kompetenzbereiche wie das berufliche Fachwissen sowie soziale und kommunikative Kompetenzen relevant. Die Digitalisierung stellt nicht nur neue Anforderungen an Weiterbildungsinhalte. Sie bietet auch neue Lernmöglichkeiten, die 84 Prozent der weiterbildungsaktiven Unternehmen bereits realisieren.

Frauen in Führungspositionen: Mut zur Bewerbung gefragt

Dr. Oliver Stettes

Seit Jahren wird über die relativ geringe Zahl weiblicher Führungskräfte diskutiert. Zu Recht: Eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass Frauen zwar fast 45 Prozent aller Beschäftigten stellen, aber nur 29 Prozent der Führungskräfte. Die Studie macht allerdings auch deutlich, dass dies vor allem am niedrigen Anteil weiblicher Bewerber liegt.

Keine Angst vor Robotern – Beschäftigungseffekte der Digitalisierung

Dr. Oliver Stettes

Von Dr. Oliver Stettes, Leiter des Komnpetenzfelds Arbeitsmarkt und Arbeitswelt, Institut der deutschen Wirtschaft

Weniger Arbeitsplätze durch die fortschreitende Digitalisierung in Unternehmen – davon ist in Deutschland bislang nichts zu spüren. In einer aktuellen Studie widerlegt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) die oft zitierte These, dass es durch den digitalen Wandel flächendeckend zu einem Abbau von Arbeitsplätzen kommt.

 

Ungleichheit: Medienberichte verunsichern Bürger

Matthias Diermeier / Henry Goecke / Judith Niehues / Tobias Thomas

Matthias Diermeier
Matthias Diermeier

Die Medien berichten seit einigen Jahren immer häufiger über Ungleichheit, obwohl sich die Verteilung von Einkommen und Vermögen in Deutschland kaum verändert hat.

Das belegt eine gemeinsame Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und von EcoAustria. Die Studie zeigt zudem, dass die Berichterstattung die Menschen verunsichert – zumindest kurzfristig.

Keine Gefahr für die Stammbelegschaften

Die Zeitarbeits-Branche hat ihre Schwächeperiode hinter sich gelassen und wächst derzeit wieder. Von Juni 2014 bis Juni 2015 kamen knapp 50.000 Beschäftigte hinzu. Aber auch die Stammbelegschaften wachsen, ein Verdrängungswettbewerb findet also nicht statt. 

Ein Jahr Mindestlohn: Langzeitfolgen bleiben ungewiss

Dr. Hagen Lesch
Dr. Hagen Lesch

Durch den Mindestlohn sind die Löhne von an- und ungelernten Arbeitnehmern deutlich angestiegen. Zugleich haben sich vor allem in Ostdeutschland einige Dienstleistungen spürbar verteuert, wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt. Dank der guten Wirtschaftslage hat das bislang kaum Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt – das kann sich aber jederzeit ändern.

Kinder- und Jugendhilfe: Drastische regionale Unterschiede

Dr. Marie Möller
Dr. Marie Möller

Die Ausgaben der Kinder- und Jugendhilfe sind von 2003 bis 2013 um über 70 Prozent gestiegen. Unklar ist, ob dadurch junge Menschen besser betreut und geschützt werden. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt zudem, dass es große, teils schwer erklärbare Kosten-Unterschiede gibt.