Artikel-Schlagworte: „Jobinterview“

Jobinterview per Twitter? Trump revolutioniert Recruiting

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Wenn Sie Bewerberberater Gerhard Winkler in Berlin beim Hundi Gassi gehen über den Weg laufen, kommen Sie kaum auf die Idee, dass sich ihre Wege gerade mit einem „Digital Native“ kreuzen. Wow, gerade kreuzen in einem Satz – das ist ein Leckerbissen für jeden Sprachkurs „Deutsch für Ausländer“. Doch zurück zum Thema. Winkler ist ein Diamant, ein Urgestein, wenn es um Ratschläge für Bewerber geht. Der Gründer von jova-nova.com hat in all den Jahren nichts von seiner Bissigkeit beim Texten eingebüßt – und ist gleichzeitig auf dem aktuellen Stand der Recruiting-Technologie geblieben, Webseiten, Chats, Facebook und Twitter inklusive.

Gerhard Winkler

Gerhard Winkler, Bewerberratgeber, www.jova-nova.com

Seine neueste Empfehlung basiert auf der Twitter-Adaption eines bekannten, aber nicht überall beliebten US-Politikers, wie Bewerber das Jobinterview mit Hilfe dieser Social Media Technik revolutionieren können. Tabellarischer Lebenslauf? Ab in die Tonne! Anschreiben im Hexameter-Diktus? Können Sie knicken! Für Bewerber gilt es jetzt: Zeig den Bossen, wie breit Dein Schreibtisch ist! Erfolg heißt von den Besten lernen – lesen Sie selbst den Bewerber-Dialog von und mit Don Trump. Nachahmung erwünscht!

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Job Interview: „Schwächen“, eine hochpathologische Wortschöpfung!

Achim Krämer

Achim Krämer

Das Fragen nach „Schwächen“ ist eine der größten Unarten im Recruiting-Prozess und vordergründig in Job Interviews. Egal wie rhetorisch man diese aufbereitet, sie ist und bleibt hochpathologisch.

 

In den Köpfen der Bewerber geistert diese Frage – oder vielmehr: „Was antworte ich nur darauf?“ – umher und es werden unzählige „schlaue“ Tipps und Tricks, wie man diese unsinnige Frage mit einer „schlauen“ Antwort bedienen kann, empfohlen.

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Das binäre Bewerberverfahren – ein Erfolgsgeheimnis aus der Vergangenheit?

Gerhard Kenk

Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

An allen Ecken und Enden lese ich über die Unzulänglichkeiten der Bewerbungsprozesse, welche Ärgernisse damit verbunden sind und wie frustrierte Bewerber vielleicht ihre Meinung über die ach so glitzernden Arbeitgeber-Marken ändern. Die Medien haben längst erkannt, dass das Thema „Bewerbung“ ein richtiger Zeilenfüller sein kann. In unendlichen Wiederholungen werden die vermeintlich goldenen Regeln der Bewerbungsmappe, des Bewerberfotos, des Lebenslaufs und des Anschreibens bis zum Erbrechen beschrieben und diskutiert. Die Chancen auf Verbesserung der Situation tendieren gegen Null.

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Lügen im Bewerbungsprozess – nur ein Kavaliersdelikt?

Armin Betz

Armin Betz

Interview Armin Betz, Vorstand HR Consult Group AG

In Bewerbungsgesprächen wird kräftig gelogen, zeigt eine Studie von Wissenschaftlern der US-Universität Massachusetts. Dort lügt ein Kandidat im Schnitt 2,19 Mal während eines viertelstündigen Jobinterviews.

Ein Bewerber behauptete, er arbeite seit 1970 mit Microsoft Windows und das war schlichtweg gelogen. Internationalität ist bei Personalern sehr gefragt. Wer aber behauptet, zwei verschiedene Praktika zur gleichen Zeit in zwei Ländern absolviert zu haben, hat schlechte Karten. Gefälschte Diplome gibt es wahrscheinlich genug. Wenn dann das gefälschte Zertifikat noch einen Rechtschreibfehler enthält, fliegt der Täter schnell auf. Personalmanager müssen nicht Aufzug fahren, um zu wissen, wer im Unternehmen arbeitet. Pech für den Bewerber, der fälschlicherweise angibt, in der Firma gearbeitet zu haben, in der zum selben Zeitraum auch der Personaler beschäftigt war.

 

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Gasthörerin

Gerhard Winkler

Gerhard Winkler

„Ist es zulässig und vielleicht sogar ratsam, im Lebenslauf anzugeben, dass man als Gasthörer irgendwelche Vorlesungen an einer Universität besucht hat?“

Von Gerhard Winkler, Bewerberberater jova-nova.com

– Von einer Person mit erhöhtem Nachrichtenwert existiert eine Online-Vita, die auch eine Gasthörerschaft verzeichnet. Ein Erregungskurvenmaler im schwarzen WamS kam bei seiner Suche nach der nächsten, Sales-fähigen Empörungsspitze unlängst auf die Idee, bei der in der Vita genannten Universität fix anzufragen, ob dieser Eintrag denn auch rechtens sei. Es folgte das übliche Konzert der Meinungszikaden.

Falls auch Sie nicht hören wollen, nicht sehen können und für mieses Schreiben schlecht bezahlt werden, falls Sie also beruflich irgendwas in den Medien pfuschen, dann passen Sie jetzt auf: Gasthörer sind Menschen, die sich im Gegensatz zu Ihnen Zeit genommen haben.

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Assessment Center sind passé: Die Arbeitsprobe beim Jobinterview

The proof is in the Pudding: Yoghurt füttern im Einstellungstest. Foto: Nell Freeman / Guardian

The Proof is in the Pudding: Yoghurt füttern im Einstellungstest. Foto: Nell Freeman / Guardian

Gerne lassen sich Recruiter beim Jobinterview unerwartete Fragen einfallen oder laden den Kandidaten ein, eine Kostprobe seiner englischen Präsentationsskills oder eine andere Arbeitsprobe zu geben. Jetzt, hier und ohne Zaudern. Doch wie beurteilen sie Bewerber wenn es um Teamwork, Kommunikation und Respekt gegenüber Kollegen oder Kunden geht?

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Jobinterview: Rat für schüchterne Vögel

Rat für schüchterne Vögel

Fröhliche Vögel fangen den Wurm. Egal, ob der Termin für das Interview früh oder spät ist: Mach ihn zu Deiner Stunde:

1. Flattere beim Aufeinandertreffen nicht aufgeregt herum. Geh ruhig auf den Anderen zu. Streck vor dem Aufeinandertreffen die Hand aus, ohne auf sie oder gar auf den Boden unter Dir zu starren.

2. Ein Stuhl ist für Ängstliche gewiss ein unsicherer Ast. Richte Dich darauf ein und bleib ruhig sitzen.

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Wie sich Bewerber smart vorbereiten: Chat für alle Erstbewerber, Berufsfinder, Praktikum- und Jobsuchende

„Ich habe nacheinander 2 Ausbildungen geschmissen. Wie erkläre ich das?

Wie begründe ich, dass ich mich ausgerechnet bei diesem Unternehmen bewerbe?

Soll ich verschweigen, dass mir gekündigt wurde?

Wie gehe ich mit meiner Behinderung um?

Kann ich mich per Videoclip bewerben?

Ich bin gerade im Ausland. Welche Adresse gebe ich an?

Keiner reagiert auf meine Bewerbungen. Was soll ich tun, wenn ich nie wieder etwas höre?

Meine Lehrerin sagt, Personaler wollen Bewerbungen, wie sie im Lehrbuch stehen. Stimmt das?“
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