Jobportale

Social Media Recruiting: Das Ende der Illusionen?

Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Kaum ein anderer Recruiting-Kanal hat ein solch großes mediales Echo erzeugt wie Social Media Recruiting, die Kandidaten-Ansprache und Bewerbungen in Facebook & Co. Und bei kaum einem anderen Recruiting-Kanal klaffen Meinungen von der empirischen Faktenlage so weit auseinander wie bei Social Media Recruiting.

Eine Analyse der Ergebnisse der Jobbörsen-Kompass-Umfrage kommt nun zu einer eher ernüchternden Bestandsaufnahme. Ein Vergleich der Umfrageergebnisse (33.940 Bewertungen Stand 20.10.2018) zeigt die relative Zufriedenheit (auf einer Skala von 7=sehr zufrieden bis 1=überhaupt nicht zufrieden) der Bewerber mit den drei wichtigen Recruiting-Kanälen auf:

  • Jobportale: 4,53
  • Job- / Karrieremessen: 4,48
  • Social Media Recruiting: 3,12

Wie Google die Stellensuche revolutionieren will

Marc Eckstein

Ein Gastbeitrag von Marc Eckstein, jacando.

Bisher ist es üblich, für Stellenausschreibungen und -suche auf Jobportale wie Stepstone, Indeed, Monster, Jobs.ch oder Xing zurückzugreifen. Durch die Bekanntgabe der neuen Suchfunktion von Google im letzten Jahr könnte sich dies schon in naher Zukunft ändern: “Google for Jobs“ soll den Markt revolutionieren. Seit Mai 2017 in den USA und vor Kurzem in UK auf dem Markt, sind die Funktionsweisen und Vorteile noch nicht für jeden klar. Was daraus wird? jacando hat das unter die Lupe genommen.

„Ich google das kurz.“ Wie bei der Google-Suche an sich soll auch die Suche nach einem neuen Job in Zukunft so vollzogen werden. Google will, in Zusammenarbeit mit den bisherigen Partnern Facebook, LinkedIn, Monster, Careerbuilder und Xing, den Nutzern sämtliche Stellenanzeigen gesammelt an einem Ort anbieten. Weitere Portale könnten folgen.

© DigiClack

Digitales Recruiting: Die Vermessung der Jobbörsen-Welt

Gerhard Kenk.

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Welcher Recruiting-Kanal liefert die beste Performance?

Die Vermessung der Recruiting-Kanäle ist ein schwieriges Unterfangen, wenn es um quantifizierbare Leistungsdaten geht. Mitarbeiterempfehlungsprogramme?  Karriereseiten der Arbeitgeber? Active Sourcing? Jobbörsen? Alle Recruiting-Kanäle sind die Top-Performer, wenn man sich die Recruiting-Studien anschaut. Doch bei genauem Hinsehen entdeckt man, dass die Begeisterung für den einen oder anderen Recruiting-Kanal auf der Basis von Meinungsumfragen entfacht ist – und nicht auf evidenzbasierter Faktenlage. Bei Jobbörsen ist es etwas anders. Das Crosswater Jobbörsen-Verzeichnis bringt Licht in das Dunkel der Jobportal-Leistungsdaten.

Im wesentlichen geht es darum, die Anzahl der publizierten Stellenanzeigen pro Monat sowie die Anzahl der Besucher pro Monat  zu messen und diese innerhalb einer klar abgegrenzten Zielgruppe zu erheben, und auf dieser Datengrundlage Entscheidungen über die Schaltung von Stellenanzeigen in Jobbörsen zu treffen.

Starker Start in 2018: Jobbörsen steigern Reichweite

Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Jobbörsen haben einen guten Start im Jahr 2018 hingelegt, was die Reichweite einzelner Portale betrifft. So haben sich in einer ausgewählten Stichprobe die monatlichen Reichweitenzahlen von November 2017 auf Ende Januar 2018 um 13,2 Prozent verbessert. Reichweitenzahlen sind wichtig, aber nicht die einzige Komponente im Performance-Vergleich.

Wie zufrieden sind Recruiter und Bewerber mit Jobportalen? Jetzt bei Umfrage mitmachen!

Kein Blind Date mit ihrer Jobbörse!

Die Jobböse-Nutzerumfrage von Jobbörsen-Kompass.de bringt Licht in das Dunkel der Jobportale in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu bringen. Mund-zu-Mund-Propaganda oder Empfehlungsmarketing ist die bevorzugte Wahl, wenn es um die richtige Auswahl der geeigneten Recruiting-Kanäle und Jobportale geht. Und davon profitieren Arbeitgeber, wenn es um die Platzierung von Stellenanzeigen in der richtigen Jobbörse geht. Bewerber verlassen sich eher weniger auf die plakativen Slogans der Werbung und vertrauen den Empfehlungen ihrer Peers – und sparen sich dadurch viel Zeit bei der Suche nach neuen Karrierechancen. Jobbörsen-Betreiber wiederum punkten im Wettbewerb des Empfehlungsmarketings.

Fachkräfte gesucht: Jobmessen werden für Unternehmen immer wichtiger

Michael Barlag

Die von der Osnabrücker Agentur Barlag veranstalteten Jobmessen gewinnen angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels bundesweit an Bedeutung. Das sagt Veranstalter Michael Barlag.

Die Agentur Barlag zieht eine überaus positive Jahresbilanz für 2017: Mit mehr als 1500 Unternehmen und Institutionen haben sich so viele Aussteller wie nie den Besuchern präsentiert. In 20 Städten von der Ostsee bis zu den Alpen organisierte die Agentur Karrieremessen, auf denen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer kennenlernen konnten. „Karrieremessen sind für viele Personalverantwortliche zu dem Recruiting-Instrument geworden“, sagt Geschäftsführer Michael Barlag. „In den vergangenen Jahren hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt dramatisch verändert. Namhafte Unternehmen, die uns vor Jahren noch sagten, ihnen flögen förmlich die Bewerber zu, stehen mittlerweile ebenso am Rand unseres roten Teppichs wie Aussteller, die die Zeichen der Zeit früh erkannt haben“, sagt Barlag.

jobmesse deutschland tour vermittelte unzählige Arbeitnehmer & Arbeitgeber

Michael Barlag

Mit mehr als 1.500 Unternehmen und Institutionen haben sich auf der jobmesse deutschland tour 2017 so viele Aussteller wie nie tausenden Besuchern präsentiert. In 20 Städten von der Ostsee bis zu den Alpen organisierte die Agentur BARLAG Karrieremessen, auf denen Arbeitgeber und Arbeitnehmer sich in angenehmer Atmosphäre kennenlernen konnten. „Karrieremessen sind für viele Personalverantwortliche zu dem Recruiting- Instrument geworden“, sagt Geschäftsführer Michael Barlag.

Stellenanzeigen schnell generieren und streuen

Moderne Bewerbermanagement-Systeme wie HR4YOU-TRM unterstützen die Personalabteilung dabei Stellenangebote schnell zu erstellen und von den jeweiligen Fachabteilungen freigegeben zu lassen. Das passiert entweder per Mail/Link oder einen eigens für die Fachabteilungen eingerichteten Zugang. Die Stellenanzeigen werden dabei vom Layout und Design her ans CI des Unternehmens angepasst und über einen Datenstrom direkt in die Website des Unternehmens eingebunden.

picture_HR4YOU_Tipp

HR-Report 2017: Deutsche Unternehmen suchen bevorzugt in der Heimat

Die zunehmende Globalisierung der Absatzmärkte deutscher Unternehmen wirkt sich bislang kaum auf die Rekrutierungspolitik aus. Trotz der Internationalisierung ihrer Märkte rekrutiert nur eine Minderheit der deutschen Unternehmen global. So setzen gerade einmal knapp 40 % der Unternehmen darauf, Mitarbeiter im Ausland zu gewinnen.

Bevorzugt rekrutieren deutsche Unternehmen daher innerhalb Deutschlands (55 %), vier von zehn suchen sogar nur regional (40 %). Mitarbeiter global (23 %) und europaweit (12 %) zu gewinnen, steht hingegen kaum auf der Rekrutierungsagenda. Dies zeigen die Ergebnisse des HR-Reports 2017 von dem Personaldienstleister Hays und dem Institut für Beschäftigung und Employability (IBE), für den knapp 600 Entscheider befragt wurden.

chart_Hays HR-Report 2017-Rekrutierungskanaele

1.702 HR-Experten haben abgestimmt: Meist genutzte Jobportale von Seiten der Arbeitgeber sind die arbeitsagentur, stepstone und xing.

In der Qualitätsbewertung der klassischen Jobportale liegt jobware vor stellenanzeigen.de und kalaydo. Bei den Spezialjobbörsen verzeichnen jobstairs, jobvector und yourfirm zufriedene Kunden.

Hamburg. Das sind die Ergebnisse der aktuellen PROFILO Social Media- und Jobportalstudie 2012. Dabei zeigen 1.702 HR-Experten auf, welchen Mehrwert Social Media im Recruiting tatsächlich leistet und beurteilen ihre Zufriedenheit in der Zusammenarbeit mit Jobportalen.