kununu

Studie zu Arbeitgeberbewertungsportalen: Wie groß ist der Einfluss auf die Personalgewinnung von Unternehmen?

index Research Expertenbefragung

Portale wie kununu oder Glassdoor, auf denen Arbeitgeber von ihren Mitarbeitern bewertet werden, sind in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil der Online-Welt geworden. Alleine auf kununu sind aktuell rund 2,7 Millionen Bewertungen zu mehr als 700.000 Unternehmen zu finden. Aber welchen Einfluss haben die Arbeitgeber-Bewertungsplattformen auf das Recruiting von Unternehmen? Diese Fragen haben sich die Berliner Experten für Personalmarktforschung von index Research zum Anlass für eine Umfrage unter rekrutierenden Unternehmen genommen. Der Studienreport ist kostenlos unter www.index-research.de/studie-arbeitgeberbewertung-und-recruiting erhältlich.

Einfluss von Arbeitgeber-Bewertungsportalen auf Bewerber

Das Messethema in Köln: die Blue Collar Area

Stammgäste der Zukunft Personal wissen: Die drei Messetage in Köln sind so etwas wie das alljährliche Klassentreffen der HR-Szene. Man kennt sich, man schätzt sich, man trifft sich. Das führt zweifellos zu einer sehr heimeligen Atmosphäre in den Messehallen im Kölner Stadtteil Deutz.

Auf der anderen Seite führt die Wohlfühl-Oase Zukunft Personal aber auch dazu, dass sich spätestens am letzten Messetag zwei alte HR-Hasen auf den Gängen treffen und die drei Tage mit der Bemerkung „Im Grunde war alles wie immer“ beschließen. Das ist Kompliment und Vorwurf zugleich. Denn es bedeutet letztlich auch, dass es im Vergleich zum Vorjahr wenige Innovationen und thematische Veränderungen gab – Dinge, die auf einer Messe, die eine ganze Branche repräsentiert, niemals fehlen sollten.

Blue Collar Area, Messe Zukunft Personal, Köln, Stand K.23 | Halle 3.1

Konkurrenz für #Google4Jobs: Das Alleinstellungsmerkmal ist perdu

Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Es hat gerade einmal etwa 12 Monate gedauert, bis das Alleinstellungsmerkmal von Google for Jobs (#Google4Jobs) verloren gegangen ist. Die Rede ist von Bing, Googles Suchmaschinenkonkurrent und von LinkedIn, beide Plattformen sind im Besitz von Microsoft. Das geht aus einem Bericht von Joel Cheesman hervor.  Der Vergleich der Layouts von Stellenanzeigen bei #Google4Jobs und Bing bzw. Linkedin zeigt Cheesman zufolge viele Gemeinsamkeiten auf, abfälliger als „abgekupfert“ formuliert.

Die Botschaften des Employer Branding treffen ins Schwarze – wenn Arbeitgeber wissen, wo die Zielscheibe steht

Nach der Analyse der Stellenanzeigen legt Employer Telling nun nach und zeigt auf, wie Arbeitgeber im Kandidatendialog mit Bewerbern reagieren. Grundlage sind die Arbeitgeberkommentare auf dem Bewertungsportal kununu. Crosswater Job Guide sprach mit den Machern von Employer Telling über ihre Erkenntnisse einer Analyse mit dem Arbeitgeberbewertungsportal kununu.

Claims sind das kommunikative Abfallprodukt von zehn Jahren Employer Branding. Sie funktionieren bei Schokoriegeln, aber nicht bei Arbeitgebermarken und gehören entsorgt.

Sascha Theisen (l), Dr. Manfred Böcker (r)

Crosswater Job Guide: Welchen Zusammenhang gibt es nun zwischen der Sprachanalyse von Stellenanzeigen und dem Dialogverhalten von Arbeitgebern mit kritischen Bemerkungen?

Sarah Müller steigt in die Geschäftsführung bei kununu auf

Dr. Sarah Müller steigt mit Wirkung 1. Juni 2018 in die Geschäftsführung bei kununu auf. In ihrer bisherigen Rolle als Director DACH hat Müller kununu in den letzten drei Jahren erfolgreich weiterentwickelt. Kurz nach ihrem Start hat die Plattform die Millionenmarke bei Arbeitgeber-Bewertungen geknackt. Heute verzeichnet kununu über 2,6 Millionen Bewertungen zu 700.000 Unternehmen und ist die größte Arbeitgeber-Bewertungsplattform in Europa.

Dr. Sarah Müller, kununu

 

kununu gründet kununu engage und eröffnet Büro in Berlin

Moritz Kothe

kununu.com ist die größte Arbeitgeber-Bewertungsplattform in Europa. Seit 2007 hilft das Portal monatlich Millionen von Menschen, bessere Job-Entscheidungen zu treffen. Nachdem die Plattform vor zwei Jahren in die USA expandiert hat, folgt nun der nächste Schritt der Internationalisierung: Mit kununu engage rollt kununu ein Tool für Unternehmen weltweit aus, das wertvolles Mitarbeiter-Feedback generiert – und eröffnet gleichzeitig einen Standort in Berlin.

Schritt für Schritt zum erfolgreichen Employer Branding

Ein Forschungsprojekt des Fraunhofer IMW und kununu & XING E-Recruiting

Johannes Prüller

Vor welchen Herausforderungen stehen Unternehmen auf der Suche nach den richtigen Kandidatinnen und Kandidaten? In einem gemeinsamen Forschungsprojekt haben das Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW in Leipzig und die Unternehmen kununu & XING E-Recruiting untersucht, wie erfolgreiches Employer Branding wirken kann. Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen ist hier Handlungsbedarf geboten: Sie können durch Employer Branding ihre Arbeitgeberattraktivität erhöhen, sich gegenüber Wettbewerbern differenzieren und von großen Unternehmen abheben.

 

Aktuelle Arbeitsmarktstudie: Employer Telling analysiert Dialogverhalten von Arbeitgebern

„Game of Thrones ist nichts dagegen“

Arbeit an der Arbeitgebermarke heißt heute den Dialog mit Bewerbern und Mitarbeitern professionell zu führen – auch öffentlich. Deutschen Arbeitgebern steht hier noch ein langer Weg bevor. Das zeigt die aktuelle Studie „Arbeitgeber im Kandidatendialog“ der Kölner Unternehmensberatung Employer Telling, für die die Autoren Manfred Böcker und Sascha Theisen rund 1.300 auf kununu veröffentlichte Arbeitgeberstatements untersucht haben.

Sascha Theisen (l), Dr. Manfred Böcker (r)

Wenn Unternehmen überhaupt auf der Arbeitgeberbewertungsplattform reagieren, dann meist mit Standardfloskeln. Es mangelt am Angebot echter Kontaktmöglichkeiten und auch ausgesprochen aggressive Gegenschläge sind nicht schwer zu finden. Beim Gegenangriff ganz vorn dabei sind Geschäftsführer und Firmeninhaber.

„Deutschlands beste Arbeitgeber“: Es ist nicht alles Gold, was glänzt

Sebastian Ofer

Von Sebastian Hofer, HRM Research Institute GmbH
„Wer sind Deutschlands beste Arbeitgeber 2018?“ So lautet die Frage, die seit Jahresbeginn in schöner Regelmäßigkeit über die Wirtschaftsnewsticker des Landes geistert. Arbeitgeberbewertungen und die daraus resultierenden Gütesiegel liegen im Trend. Medienunternehmen, Institute, Karrierewebsites – alle wollen die Antwort auf diese prestigeträchtige Frage kennen. Doch sie alle kommen zu recht unterschiedlichen Ergebnissen.

Studie BEST RECRUITERS Deutschland 2017/18: Soziale Netzwerke im Recruiting nicht mehr wegzudenken

  • Agnes Koller, BEST RECRUITER

    OTTO an der Spitze der deutschen Recruiter

  • Social Media: flächendeckend im Einsatz, aber mit viel verschenktem Potenzial
  • Mobile Bewerbung: bei jedem zweiten Arbeitgeber möglich

423 getestete Unternehmen, 136 wissenschaftliche Kriterien – zum sechsten Mal in Folge stand die Recruiting-Qualität der größten Arbeitgeber Deutschlands auf dem Prüfstand. Gesamtsieger der Studie ist OTTO, gefolgt von Deloitte und ALTANA. Die Branche der Unternehmensberater beherrscht ihr Handwerk besonders gut und hat sich den Spitzenplatz im Branchen-Ranking zurückerobert. Die Analyse zeigt außerdem: Arbeitgeber sind mittlerweile fast ausnahmslos in sozialen Netzwerken präsent, jedoch noch  nicht alle beherrschen deren Kommunikationsprinzipien.