LinkedIn

Väter fürchten Folgen langer Elternzeit

LinkedIn-Studie zeigt: Deutschlands Unternehmen müssen familienfreundlicher werden // Männer wünschen sich eine möglichst lange Elternzeit – nehmen sie sich aber nur selten // Finanzielle Zwänge, persönliche Bedürfnisse sowie gesellschaftliche Vorurteile sind Gründe für die Ungleichverteilung

Viele Väter trauen sich nicht, lange in Elternzeit zu gehen. Obwohl sich Männer wie Frauen gleichermaßen eine möglichst lange Elternzeit wünschen, sind es in der Praxis in Deutschland weiterhin die Mütter, die den Großteil der Kinderbetreuung übernehmen. Das tun sie, obwohl die Elternzeit nicht selten einen deutlichen Karriereknick mit sich bringt: Jede fünfte Mutter berichtet nach einer langen Elternzeit von negativen Auswirkungen auf den beruflichen Werdegang. Die Ursachen weshalb Väter in Elternzeit weiterhin eine Seltenheit sind, sind vielfältig: An erster Stelle stehen wirtschaftliche Gründe. Darüber hinaus werden aber auch gesellschaftliche Vorurteile und traditionelle Rollenbilder als ausschlaggebend angeführt. Einig sind sich Eltern darin, dass Deutschlands Unternehmen mehr tun müssen, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu gewähren. Noch nicht einmal jeder Zweite bewertet sein Unternehmen als familienfreundlich.

Barbara Wittmann

Zertifizierte Weiterbildung auf der TALENTpro

Mehr als 50 Masterclasses werten das Expofestival in München weiter auf.

Am 25. und 26. März 2020 wird zum dritten Mal das beliebte Expofestival TALENTpro im Zenith in München gefeiert. Neben dem offenen Besucherbereich finden Interessenten in den Masterclasses praxisnahe Fortbildungsmöglichkeiten inklusive Weiterbildungszertifikat. Der benachbarte Kohlebunker ist mit seinen geschlossenen Bereichen die ideale Location für dieses Format.

Die dritte Ausgabe des Expofestivals TALENTpro bietet Recruitern, Talentmanagern, Employer-Branding- und Personalverantwortlichen neben den frei zugänglichen Bereichen eine weitere Besonderheit. Im Kohlebunker finden an beiden Tagen in geschlossenen Räumen mehr als 50 Masterclasses statt, die den Teilnehmern anspruchsvolle Fortbildungen versprechen. Masterclasses vertiefen die Inhalte der Hauptbühnenvorträge und Meet-ups des Expofestivals und sichern den Besuchern solides Expertenwissen für die ausgewählten Themen. Anwesende lernen beispielsweise neue Sourcing Skills und Tools kennen oder erfahren neueste Methoden, die Generation Z anzusprechen. Innerhalb von jeweils 60 Minuten tauchen Teilnehmer in Fokusthemen ein, dabei liefern Fachreferenten praxisorientierte Lösungen zur Alltagsbewältigung.

Mark Brenner

Im Nachgang erhalten die Teilnehmer Weiterbildungszertifikate des HRM Research Institute. Exemplarisch stellt das Team der TALENTpro drei Masterclass-Themen vor.

  …

Was können österreichische Recruiter?

BEST RECRUITERS 2019/2020:
Was können österreichische Recruiter?
– 521 getestete Unternehmen aus 34 Branchen
– Unternehmen antworten nicht auf Anfragen per Social Media
– Bewerbungen werden schneller bearbeitet
– Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme gehen zurück

BEST RECRUITERS zeigt, welche Aspekte des Recruitings in Österreich gut funktionieren – und wo sich Unternehmen noch verbessern müssen. Seit einem Jahrzehnt untersucht die inzwischen größte unabhängige, wissenschaftliche Studie im deutschsprachigen Raum die Recruiting-Maßnahmen österreichischer Unternehmen und bildet einen erfreulichen Trend ab: Die Qualität des Recruitings ist allgemein über die Jahre konstant gestiegen, obwohl jedes Jahr mehr Kriterien abgeprüft werden. Überraschend sind jedoch die Bereiche, in denen die Kurve nach unten zeigt: Gerade Social Media und der persönliche Kontakt werden oft vernachlässigt.

Julia Hauska

BEST RECRUITERS 2019/2020: Was können österreichische Recruiter?

  • 521 getestete Unternehmen aus 34 Branchen
  • Unternehmen antworten nicht auf Anfragen per Social Media
  • Bewerbungen werden schneller bearbeitet
  • Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme gehen zurück

BEST RECRUITERS zeigt, welche Aspekte des Recruitings in Österreich gut funktionieren – und wo sich Unternehmen noch verbessern müssen. Seit einem Jahrzehnt untersucht die inzwischen größte unabhängige, wissenschaftliche Studie im deutschsprachigen Raum die Recruiting-Maßnahmen österreichischer Unternehmen und bildet einen erfreulichen Trend ab: Die Qualität des Recruitings ist allgemein über die Jahre konstant gestiegen, obwohl jedes Jahr mehr Kriterien abgeprüft werden. Überraschend sind jedoch die Bereiche, in denen die Kurve nach unten zeigt: Gerade Social Media und der persönliche Kontakt werden oft vernachlässigt.

Julia Hauska

LinkedIn: So funktioniert das Recruiting der Zukunft

LinkedIn veröffentlicht Report über aktuelle und zukünftige Entwicklungen im Recruiting / Nachfrage nach Recruitern in Deutschland mehr als doppelt so hoch wie 2016

In Zeiten des Fachkräftemangels entwickelt sich das Recruiting zu einer immer wichtigeren Aufgabe. Die Zahl der Recruiter steigt entsprechend: Seit 2016 ist in deutschen Unternehmen ein Wachstum um 137 Prozent zu verzeichnen. Gleichzeitig ändern sich die Anforderungen an die Rolle. Neue Skillsets, neue Metriken und neue Technologien gewinnen an Bedeutung. Das sind einige zentrale Insights* aus LinkedIns neuem Future of Recruiting Report.

Barbara Wittmann

Die besten Jobbörsen 2019: Stepstone dominiert, Staufenbiel Institut und jobvector glänzen, Kimeta bleibt beste Jobsuchmaschine

Zufriedenheitsranking der Recruiting-Kanäle

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

27.3.2019

  • Aktuelle Nutzerumfrage Jobbörsen-Kompass analysiert mehr als 40.000 Jobbörsen-Bewertungen
  • Die Ranglisten der besten Jobbörsen 2019 liefern eine Entscheidungsgrundlage für Recruiter bei der Schaltung von Stellenanzeigen in den richtigen Jobportalen, Bewerber profitieren von den Empfehlungen anderer Kandidaten
  • Stepstone, meinestadt.de und Indeed.de dominieren bei den Generalisten, mobilejob.com verbessert sich auf Rang 8
  • Bei den Spezialjobbörsen führen Staufenbiel Institut und jobvector
  • Wenig Veränderungen gibt es bei den Jobsuchmaschinen: Kimeta.de behauptet die Führungsposition
  • Job- / Karrieremessen bestätigen insgesamt ihr hohes Zufriedenheitsranking bei Jobsuchenden
  • Social-Media als Recruiting-Kanal steht abgeschlagen an letzer Stelle des Zufriedenheitsrankings.

Jobbörsen-Kompass, beste Jobbörsen 2019, Stepstone, meinestadt.de, Indeed, Xing Stellenmarkt, Monster, LinkedIn, Staufenbiel Institut, jobvector, Absolventa, UNICUM Karrierezentrum, T5-Karriereportal, Kimeta,

LinkedIn: Zukunft Personal Trends

„Leading in permanent beta“ lautet das Motto der diesjährigen Zukunft Personal. Damit wird Bezug genommen auf den anhaltenden Wandel, der unsere Arbeitswelt prägt. In den Augen von Barbara Wittmann, Head of Talent Solutions und Mitglied der Geschäftsleitung bei LinkedIn DACH, sind im Kontext dieser dynamischen Entwicklung besonders die folgenden Trends von Bedeutung:

Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bleibt der Fachkräftemangel eine Herausforderung

Selbst in Zeiten, in denen die deutsche Wirtschaft kaum noch wächst, ist der Arbeitsmarkt in den meisten Branchen und Regionen noch relativ stabil. Der demografische Wandel, die Digitalisierung und die immer kürzer werdende Halbwertszeit unserer Fähigkeiten führen dazu, dass die Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften auch in Zukunft einen sehr wichtigen Parameter für den Erfolg deutscher Unternehmen darstellt. Unternehmen tun deshalb gut daran, weiterhin ganzheitlich und langfristig zu denken. Dazu gehört es, eine attraktive Arbeitgebermarke aufzubauen und Mitarbeiter, denen Qualifikationen fehlen, durch entsprechende Weiterbildungsmaßnahmen gerade jetzt zu fördern.

Barbara Wittmann

Das glorreiche Dutzend: Das sind die beliebtesten Jobbörsen

Die Wahl der richtigen Jobbörse für die Suche nach Karrierechancen ist wie die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Über 1200 Jobbörsen bieten in Deutschland ihre Dienste an – da wird der Überblick zum Geduldspiel.

Die aktuelle Umfrage von jobbörsen-kompass.de ermöglicht Bewerbern, ihre Präferenzen bei der Nutzung von Jobbörsen zu bewerten. So lassen sich die Umfrage-Ergebnisse nutzen, um bei der Suche nach Karrierechancen zeitökonomisch vorzugehen und möglichst wenige Jobchancen zu verpassen.

An der Umfrage haben Bewerber mittlerweile seit April 2016 über 43.800 Bewertungen abgegeben.

Wie netzwerken deutsche Arbeitnehmer?

Eine Studie von Viking hat die Networking-Angewohnheiten der Deutschen untersucht.

Zwei Drittel der deutschen Arbeitnehmer netzwerken nicht aktiv, obwohl 70 Prozent glauben, dass es wichtig für die Karriere ist. Das ist das Ergebnis einer Studie des Büromittellieferanten Viking. In Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut OnePoll wurden 1.000 deutsche Arbeitnehmer dazu befragt, ob sie Business Networking betreiben, was sie dafür tun, wie aktiv sie sind und welche Chancen sich daraus für ihre Karriere ergeben haben.

Die drei beliebtesten Arten zu netzwerken sind laut der Studie Arbeitskonferenzen (33 Prozent), mit Kontakten auf Linkedin oder Xing sprechen (32 Prozent) sowie mit Kollegen zu Events zu gehen (29 Prozent).

Methodik der Bewertung
Netzwerk

Springer-Tochter Stepstone spürt die neue Konkurrenz „Google for Jobs“

Berlin (Reuters) – Axel Springers Jobbörse Stepstone spürt Gegenwind von der Stellenanzeigen-Suche “Google for Jobs”.“Wir sehen bei Klicks, die von Google kommen, einen Rückgang”, sagte ein Sprecher des ertragsstarken Portals am Donnerstag zu Reuters. “Uns gelingt es derzeit, das mit anderen Marketing-Maßnahmen oder über Social Media zu kompensieren.”

Die Springer-Tochter habe bereits 2018 bei der EU-Kommission Beschwerde eingereicht. Stepstone wirft dem US-Suchmaschinenbetreiber vor, “Google for Jobs” bevorzugt in seiner Google-Suche zu platzieren. “Dies geschieht durch Marktmacht. Wir halten das für wettbewerbswidrig”, betonte der Sprecher. Von Google war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Zuerst hatte die “Wirtschaftswoche” darüber berichtet.