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LinkedIn: So funktioniert das Recruiting der Zukunft

LinkedIn veröffentlicht Report über aktuelle und zukünftige Entwicklungen im Recruiting / Nachfrage nach Recruitern in Deutschland mehr als doppelt so hoch wie 2016

In Zeiten des Fachkräftemangels entwickelt sich das Recruiting zu einer immer wichtigeren Aufgabe. Die Zahl der Recruiter steigt entsprechend: Seit 2016 ist in deutschen Unternehmen ein Wachstum um 137 Prozent zu verzeichnen. Gleichzeitig ändern sich die Anforderungen an die Rolle. Neue Skillsets, neue Metriken und neue Technologien gewinnen an Bedeutung. Das sind einige zentrale Insights* aus LinkedIns neuem Future of Recruiting Report.

Barbara Wittmann

Die besten Jobbörsen 2019: Stepstone dominiert, Staufenbiel Institut und jobvector glänzen, Kimeta bleibt beste Jobsuchmaschine

Zufriedenheitsranking der Recruiting-Kanäle

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

27.3.2019

  • Aktuelle Nutzerumfrage Jobbörsen-Kompass analysiert mehr als 40.000 Jobbörsen-Bewertungen
  • Die Ranglisten der besten Jobbörsen 2019 liefern eine Entscheidungsgrundlage für Recruiter bei der Schaltung von Stellenanzeigen in den richtigen Jobportalen, Bewerber profitieren von den Empfehlungen anderer Kandidaten
  • Stepstone, meinestadt.de und Indeed.de dominieren bei den Generalisten, mobilejob.com verbessert sich auf Rang 8
  • Bei den Spezialjobbörsen führen Staufenbiel Institut und jobvector
  • Wenig Veränderungen gibt es bei den Jobsuchmaschinen: Kimeta.de behauptet die Führungsposition
  • Job- / Karrieremessen bestätigen insgesamt ihr hohes Zufriedenheitsranking bei Jobsuchenden
  • Social-Media als Recruiting-Kanal steht abgeschlagen an letzer Stelle des Zufriedenheitsrankings.

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LinkedIn: Zukunft Personal Trends

„Leading in permanent beta“ lautet das Motto der diesjährigen Zukunft Personal. Damit wird Bezug genommen auf den anhaltenden Wandel, der unsere Arbeitswelt prägt. In den Augen von Barbara Wittmann, Head of Talent Solutions und Mitglied der Geschäftsleitung bei LinkedIn DACH, sind im Kontext dieser dynamischen Entwicklung besonders die folgenden Trends von Bedeutung:

Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bleibt der Fachkräftemangel eine Herausforderung

Selbst in Zeiten, in denen die deutsche Wirtschaft kaum noch wächst, ist der Arbeitsmarkt in den meisten Branchen und Regionen noch relativ stabil. Der demografische Wandel, die Digitalisierung und die immer kürzer werdende Halbwertszeit unserer Fähigkeiten führen dazu, dass die Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften auch in Zukunft einen sehr wichtigen Parameter für den Erfolg deutscher Unternehmen darstellt. Unternehmen tun deshalb gut daran, weiterhin ganzheitlich und langfristig zu denken. Dazu gehört es, eine attraktive Arbeitgebermarke aufzubauen und Mitarbeiter, denen Qualifikationen fehlen, durch entsprechende Weiterbildungsmaßnahmen gerade jetzt zu fördern.

Barbara Wittmann

Das glorreiche Dutzend: Das sind die beliebtesten Jobbörsen

Die Wahl der richtigen Jobbörse für die Suche nach Karrierechancen ist wie die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Über 1200 Jobbörsen bieten in Deutschland ihre Dienste an – da wird der Überblick zum Geduldspiel.

Die aktuelle Umfrage von jobbörsen-kompass.de ermöglicht Bewerbern, ihre Präferenzen bei der Nutzung von Jobbörsen zu bewerten. So lassen sich die Umfrage-Ergebnisse nutzen, um bei der Suche nach Karrierechancen zeitökonomisch vorzugehen und möglichst wenige Jobchancen zu verpassen.

An der Umfrage haben Bewerber mittlerweile seit April 2016 über 43.800 Bewertungen abgegeben.

Wie netzwerken deutsche Arbeitnehmer?

Eine Studie von Viking hat die Networking-Angewohnheiten der Deutschen untersucht.

Zwei Drittel der deutschen Arbeitnehmer netzwerken nicht aktiv, obwohl 70 Prozent glauben, dass es wichtig für die Karriere ist. Das ist das Ergebnis einer Studie des Büromittellieferanten Viking. In Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut OnePoll wurden 1.000 deutsche Arbeitnehmer dazu befragt, ob sie Business Networking betreiben, was sie dafür tun, wie aktiv sie sind und welche Chancen sich daraus für ihre Karriere ergeben haben.

Die drei beliebtesten Arten zu netzwerken sind laut der Studie Arbeitskonferenzen (33 Prozent), mit Kontakten auf Linkedin oder Xing sprechen (32 Prozent) sowie mit Kollegen zu Events zu gehen (29 Prozent).

Methodik der Bewertung
Netzwerk

Springer-Tochter Stepstone spürt die neue Konkurrenz „Google for Jobs“

Berlin (Reuters) – Axel Springers Jobbörse Stepstone spürt Gegenwind von der Stellenanzeigen-Suche “Google for Jobs”.“Wir sehen bei Klicks, die von Google kommen, einen Rückgang”, sagte ein Sprecher des ertragsstarken Portals am Donnerstag zu Reuters. “Uns gelingt es derzeit, das mit anderen Marketing-Maßnahmen oder über Social Media zu kompensieren.”

Die Springer-Tochter habe bereits 2018 bei der EU-Kommission Beschwerde eingereicht. Stepstone wirft dem US-Suchmaschinenbetreiber vor, “Google for Jobs” bevorzugt in seiner Google-Suche zu platzieren. “Dies geschieht durch Marktmacht. Wir halten das für wettbewerbswidrig”, betonte der Sprecher. Von Google war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Zuerst hatte die “Wirtschaftswoche” darüber berichtet.

Stress in der Arbeit raubt 40 Prozent der Deutschen Arbeitnehmer den Schlaf

Repräsentative Umfrage von LinkedIn untersucht den Umgang mit mentalem Wohlbefinden in deutschen Unternehmen / Deutsche Arbeitnehmer wünschen sich bessere Präventionsmaßnahmen

Laut einer neuen Umfrage*, durchgeführt vom unabhängigen Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag von LinkedIn, spüren vier von fünf deutschen Arbeitnehmern (82 Prozent) die Folgen von Stress am Arbeitsplatz. Die häufigsten Auswirkungen sind Anspannung (57 Prozent), Unruhe (44 Prozent) und Schlafstörungen (40 Prozent). Obwohl sich diese Faktoren signifikant auf die psychische Gesundheit der Mitarbeiter auswirken können, berichten viele der Befragten einen Mangel an Präventionsmaßnahmen: 40 Prozent der Befragten geben an, dass ihre Arbeitgeber keinerlei Präventionsmaßnahmen bieten. Oftmals wird das Thema sogar tabuisiert. Die Umfrage offenbart überdies ein strukturelles Problem: Frauen sind häufiger von negativen Auswirkungen der Arbeit betroffen als Männer.

New Work – Same Work: Benchmarking LinkedIn und Xing

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Die Umbenennung von Xing in New Work SE hat die Branche der Sozialen Netzwerke durcheinander geschüttelt. Während Xing fortan als New Work SE gemäß einer Anlehnung an die New Work Bewegung firmiert, bleibt LinkedIn trotz milliardenschwerer Übernahme durch Microsoft seinem Firmennamen treu. Außerhalb der Firmenzentrale an der Hamburger Dammtorstrasse 30 gab es eine eher gemischte Reaktion. Das Erstaunen ist groß.

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Das Expofestival TALENTpro startet in die nächste Runde

Mitte März kommt das Expofestival TALENTpro erneut nach München. Größere Location, die besten internationalen Keynotes und Speaker und noch mehr Fachwissen für Recruiter und Talentmanager. Am 13. und 14. März 2019 wird in der Kulturhalle Zenith das bunteste Expofestival ever gefeiert.

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Das Veranstaltungsformat hat sich bewährt. Bereits im letzten Jahr war die TALENTpro restlos ausverkauft. Die Kombination aus Party und kongressartigem Programm verleitet zu einem entspannten Wissensaustausch, der in lockerer Atmosphäre zum Netzwerken einlädt. 120 verschiedene Brands aus den Bereichen Recruiting, Talentmanagement und Employer Branding sorgen für Information und Unterhaltung. Dazu kommen die klügsten, internationalen Köpfe der Recruiting-Szene, die auf den Content Stages der Community ihr Wissen weitergeben.

Wie Facebook das Problem der Fake Accounts löst

Trump wütet, Putin schmunzelt, Zuckerberg verniedlicht: Was Recruiter über Fake Accounts wissen müssen

Ein Gastbeitrag von Anna Kucirkova

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Ahnengalerie der Betrüger: Arbeitsmarktexperte und ex-Personalvorstand Dr. Peter Hartz ist auch dabei

Täuschungen waren schon immer ein probates Mittel zum heiligen Zweck. Das Chamäleon in der Natur, das trojanische Pferd in der Antike, die gefälschten Geldscheine der organisierten Kriminalität, der gefälschte Schachautomat des Türken, die journalistischen „Glanzlichter“ der Hitler-Tagebücher beim Stern oder die erfundenen Geschichten des Claas Relotius beim SPIEGEL: Die Liste ist lang –  und noch lange nicht zu Ende.

Mit Kanonen erfolgreicher als mit Türmen: Nach seinem Sieg über Österreich spielte Kaiser Napoleon 1809 im Schloss Schönbrunn ein Partie Schach gegen den Türken – und verlor prompt.

Der Cambridge Analytics Skandal bei Facebook hat auf eindrucksvolle Weise bewiesen, wie das soziale Medium Facebook als Mittel zur Beeinflussung von demokratischen Wahlen missbraucht wird.

Auch im Recruiting ist es an der Tagesordnung, dass Bewerber bei ihren Lebensläufen schummeln. Zeiten der Arbeitslosigkeit werden verschwiegen und Lücken in der Vita beweisen eine nicht ganz geglückte Selbstdarstellung der Bewerber.