Mitarbeiterzufriedenheit

HR und Recruiting: Das wird 2020 wichtig

Geschwindigkeit und Flexibilität – das sind nach Einschätzung der internationalen Personalberatung Robert Walters die entscheidenden Faktoren für erfolgreiche Personalarbeit in diesem Jahr – vor allem, wenn es um das Gewinnen neuer Mitarbeiter geht.

Geschuldet ist diese Entwicklung der fortschreitenden Digitalisierung, die jetzt in den HR-Abteilungen ankommt. Neue HR-Technologien aber auch die durch positive digitale Erfahrungen gestiegenen Erwartungen von Bewerbern werden 2020 das Personalmanagement beschäftigen. Aus Headhunter-Perspektive wird es besonders wichtig werden, die Bewerbungs- und Einstellungsprozesse in Sachen Geschwindigkeit, Transparenz und Kommunikation mit den Kandidaten zu optimieren. Bei allen Digitalisierungsaktivitäten sollte der Mensch stets im Mittelpunkt stehen.

 

Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit: Ein Drittel der deutschen Unternehmen weiß nicht, was ihre Mitarbeiter denken

  • 81 % der Angestellten in Deutschland sind (sehr) glücklich, in den USA sind es jedoch ganze 93 %
  • Während 82 % der US-amerikanischen Arbeitgeber Mitarbeiterumfragen durchführen, trifft dies auf lediglich 70 % der deutschen Unternehmen zu
  • 34 % der Mitarbeiter sind unzufrieden mit ihrer Bezahlung, 35 % finden ihre Arbeitsumgebung uninspirierend

 

Uni Passau: Personalbefragung belegt hohe Zufriedenheit und Engagement der Beschäftigten

Zwei Drittel der rund 500 wissenschaftsunterstützenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Passau haben sich an einer Personalbefragung im Herbst vergangenen Jahres beteiligt. Die nun vorliegende Auswertung zeigt ein ausgeprägtes Engagement der Beschäftigten für ihre Arbeit und eine hohe Zufriedenheit mit der Arbeitssituation. Handlungsbedarf wirft insbesondere das Thema befristete Arbeitsverträge auf.

Universität Passau, Achim Dilling, Crosswater Job Guide, Mitarbeiterzufriedenheit,
Achim Dilling

Employer-Branding-Initiative für den Autohandel: Automobilwoche und IfA starten „Beste Autohaus Arbeitgeber“

Die Autohäuser haben oft Mühe, qualifizierten Nachwuchs für ihre Betriebe zu gewinnen. Deshalb rufen die Automobilwoche und das Institut für Automobilwirtschaft (IfA) die Initiative „Beste Autohaus Arbeitgeber“ ins Leben.

Von Rebecca Eisert

 

Was ist Beste Autohaus Arbeitgeber?

Mit dem Award „Beste Autohaus Arbeitgeber“ zeichnet die Automobilwoche in Zusammenarbeit mit dem Institut für Automobilwirtschaft (IfA) Autohäuser für herausragende Leistungen bei der Mitarbeiterzufriedenheit und Unternehmenskultur aus.

Das Sieger-Ranking basiert auf einer umfangreichen Untersuchung, die das Institut für Automobilwirtschaft mit den einzelnen Betrieben durchführt.

Alle Jahre wieder: Mitarbeitergespräche nach dem Kummerkastenmodell oder Feedbackkultur?

von Achim Krämer, Jobcoach und Inhaber von Jobcollege KompetenzPartner

Alle Jahre wieder! So langsam wird es wieder soo richtig gemütlich und besinnlich. Der Weihnachtsschmuck steht schon bereit und die ersten Kerzen brennen. Die „Kollegen“ werden nach Feierabend auf ein Tässchen Glühwein eingeladen, bringen am nächsten Tag selbstgemachtes Gebäck mit und der „Wichtelgeist“ geht umher, um den Termin für die Weihnachtsfeier zu verkünden.

„Lieber mal alles mitmachen, dann klappt es vielleicht auch mit der Gehaltserhöhung.“

Wie unzeitgemäße Führungskräfteauswahl dem Employer Branding schadet

Stefan Scheller

Von Stefan Scheller, Persoblogger.de

Die Auswahl und Entwicklung von Führungskräften in deutschen Unternehmen steckt in der Krise. Den medialen Spiegel hält uns die alljährliche Gallup-Studie zur Mitarbeiterzufriedenheit vor. In Folge dessen sprießen wöchentlich neue Führungsmethoden aus dem Boden und werden als Heilmittel vermarktet. Ergebnis bisher: mangelhaft. Dabei ist zeitgemäße Führungskräfteauswahl eine der großen Chancen im Employer Branding. Die Führungskräfteauswahl und -entwicklung in den Unternehmen erzeugt jedoch bisweilen eher einen negativen Einschlag auf das Arbeitgeberimage. Ein Erklärungsversuch.

 

„Hören Sie auf zu motivieren. Befreien Sie Ihre Mitarbeiter!“

Ein modernes, auf Vertrauen basierendes Führungsmodell stand im Mittelpunkt des 1. Branchentreffs Zeitarbeit, zu dem Wissenschaftler der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg eingeladen hatten.  Gemeinsam mit Praktikern der Branche wurde über die Vor- und Nachteile zunehmender Freiheiten und Entscheidungskompetenzen bei Mitarbeitern diskutiert und manche erstaunliche Schlussfolgerung gezogen.

Andreas Nusko

Der 1. Branchentreff Zeitarbeit fand auf Einladung des Fachbereichs Sozialpolitik und Soziale Sicherung sowie des Forums Sozialversicherungswissenschaft e.V. am 22. Juni 2018 in Hennef bei Bonn statt. Als Hauptredner konnten die Gastgeber Geschäftsführer Andreas Nusko gewinnen. „Bringt mehr Autonomie mehr Arbeitszufriedenheit und Beschäftigungssicherheit?“ lautete der Titel seines Praxisbeitrags. Darin stellte er das vor zwei Jahren eingeführte, auf Vertrauen basierende Führungsmodell der bundesweit tätigen Franz & Wach Personalservice GmbH vor. Diese bietet den Mitarbeitern weitreichende Entscheidungsspielräume und persönliche Freiheiten.

Zukunft der Arbeit: Kommt die „Soziale Organisation“?

Human Capital Trends-Studie 2018: Unternehmen sollen das zunehmende Führungsvakuum in der Gesellschaft füllen

  • Druck auf Unternehmen steigt: Der Wirtschaft wird mehr Handlungssicherheit zugetraut als der Politik
  • Millennials hinterfragen die ökonomischen und sozialen Prinzipen ihrer Arbeitgeber: Sie legen hohen Wert auf den sozialen Fußabdruck der Organisation, für die sie arbeiten
  • Mensch und Maschine: KI und Robotik verändern Rollen und Kompetenzen; einzigartig menschliche Fähigkeiten rücken in den Fokus

Ist die Wirtschaft ein vertrauenswürdigerer Adressat als die Politik, wenn es um die Gestaltung unseres Zusammenlebens geht? Viele Menschen weltweit scheinen genau dieser Ansicht zu sein: Wie die Globale Human Capital Trends-Studie 2018 von Deloitte „Der Aufstieg der ‚Sozialen Organisation‘“ zeigt, messen sie den Unternehmen eine zentrale Funktion im Hinblick nicht nur auf Einkommenssicherheit, sondern auch auf Diversity oder Gesundheitsvorsorge zu.

Das sind die beliebtesten Arbeitgeber des Jahres

Katharina Juschkat

Katharina Juschkat

Die Jobbörse Glassdoor hat die beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands ermittelt. Dazu haben sie die anonymen Bewertungen der Mitarbeiter ausgewertet. Wer in diesem Jahr auf der Bestenliste gelandet ist, lesen Sie hier.

Die Jobbörse Glassdoor hat nach eigenen Angaben die besten Arbeitgeber Deutschlands ermittelt. Die Gewinner erhalten den Glassdoor-Award für Mitarbeiterzufriedenheit. Die Ergebnisse basieren auf dem anonymen Feedback von Mitarbeitern aus den letzten 12 Monaten, die ihre Arbeitgeber freiwillig bewerten nach den Kriterien Job, Arbeitsumfeld und Arbeitgeber. Die Platzierung der Gewinner richtet sich nach der Durchschnittsbewertung innerhalb des vergangenen Jahres (die Bewertung beruht auf einer 5-Punkte-Skala: 1,0 = sehr unzufrieden; 3,0 = o.k.; 5,0 = sehr zufrieden).

So arbeitet Deutschland – Umfrage von SThree ergibt: Fast drei Viertel der Berufstätigen in Deutschland wollen ihre Arbeitszeit völlig frei wählen

Luuk Houtepen
Luuk Houtepen

71 Prozent arbeiten im Krankheitsfall – obwohl es der Chef nicht erwartet

Für mehr als die Hälfte der Festangestellten und Freelancer in Deutschland sind Überstunden selbstverständlich. Ein Großteil fühlt sich sogar verpflichtet, im Krankheitsfall zu arbeiten – obwohl ihnen die negativen Folgen bewusst sind. Zum zweiten Mal in Folge führte die Personalberatung SThree ihre So arbeitet Deutschland-Umfrage unter mehr als 1.164 Teilnehmern zu aktuellen Arbeitssituationen und Vorstellungen der Arbeitswelt durch. Die Ergebnisse zeigen: Präsenzkultur entspricht nicht der Wunscharbeitswelt der Menschen in Deutschland, ist jedoch oft Realität. So arbeitet Deutschland macht deutlich, dass die Berufstätigen hohes Engagement zeigen, dafür aber auch flexible Strukturen fordern.