Personalmanagement

Der „lästige“ Bewerberkontakt

Von Udo Wirth, b e r a t u n g s g r u p p e w i r t h + p a r t n e r

Udo Wirth
Udo Wirth

Obwohl sich die Unternehmen in den letzten Jahren zunehmend in ihren Employer-Branding-Aktivitäten gegenseitig überbieten und auf fast jeder Firmen Homepage entsprechend ausführlich über die Personalmanagement-Strategien und -Angebote berichtet wird, hört man immer noch laufend ein Wehklagen über mangelnde Bewerberresonanz. Gerade im Bereich von Spezialisten und Fachkräften, vor allem im Mittelstandsumfeld in den High-Tech-Branchen, wird immer betont, wie schwer es doch ist, entsprechend viele und geeignete Bewerber zu finden – obwohl man doch jetzt alles unternimmt und anbietet, um ausreichend Interesse zu wecken: die Aussagen über das Personalmanagement im Unternehmen wurden „aufgepeppt“, tolle soziale Angebote entwickelt, die Personalabteilung verstärkt, doch noch immer bekommt man oft unzufriedene Ergebnisse.

„arbeiten 4.0“: Ob Revolution oder Evolution – in jedem Fall spannend

Ralf Hocke
Ralf Hocke

Köln, 15. September 2015. Die Zukunft Personal, Europas führende Messe für Personalmanagement, ist eröffnet: Unter dem Motto „arbeiten 4.0“ zeigen 651 Aussteller noch bis einschließlich Donnerstag in vier Hallen der koelnmesse, wie das Personalmanagement dem Wandel in der Arbeitswelt begegnet. Zur Freude des Veranstalters vertraten bereits die Teilnehmer der Eröffnungspressekonferenz kontroverse Ansichten zum alles umfassenden Oberbegriff: „Unterschiedliche Sichtweisen sind gewollt. Das zeigt uns, dass das Messemotto gut gewählt ist“, erklärte Ralf Hocke, Geschäftsführer von spring Messe Management.

Gelungener Abschluss der Zukunft Personal 2015

Gabriele Lösekrug-Möller
Gabriele Lösekrug-Möller

Steigende Kennzahlen und Future Talk – „arbeiten 4.0“ ist kein Selbstläufer

  • 15.262 Besucher trafen in der koelnmesse vom 15. bis 17. September 2015 auf 651 Aussteller
  • Positive Stimmung bei den Ausstellern: Lob für die verschiedenen neuen Formate, die thematische Ausrichtung und den starken Innovationskurs der Messe

Gestern ging die Zukunft Personal 2015 mit einem sehr guten Ergebnis zu Ende: 15.262 Besucher kamen zu einer hochspannenden und innovativen Ausgabe von Europas größter Messe für Personalmanagement in die koelnmesse, wo 651 Aussteller ihre HR-Lösungen präsentierten. Gabriele Lösekrug-Möller, Parlamentarische Staatssekretärin bei der  Bundesministerin für Arbeit und Soziales, berichtete über den im April dieses Jahres gestarteten Dialogprozess „Arbeiten 4.0“ und ermutigte die Messebesucher, sich weiterhin mit Ideen, Erfahrungen und Anregungen engagiert einzubringen. In einer anschließenden Diskussion gaben Personalexperten dazu konkrete Anregungen.

Elke Eller wechselt von VW Nutzfahrzeuge zur TUI Group

Elke Eller
Elke Eller

Die Präsidentin des Bundesverbands der Personalmanager (BPM), Dr. Elke Eller ist am 31. Juli vom Aufsichtsrat der TUI Group zum Mitglied des Vorstands für das Ressort Personal sowie zur Arbeitsdirektorin der TUI Group bestellt worden. Sie tritt ihr neues Amt bei dem größten integrierten Touristikkonzern der Welt zum 15. Oktober 2015 an. „Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen und die damit verbundene persönliche und berufliche Weiterentwicklung“, sagte sie in einer ersten Stellungnahme.

Wie werden wir morgen arbeiten? Rede von Bundesministerin Andrea Nahles auf der Zukunft Personal

Future Talk „arbeiten 4.0“

  • Andrea Nahles (Foto: Bea Marquardt / SPD)
    Andrea Nahles (Foto: Bea Marquardt / SPD)

    Bundesministerin Andrea Nahles spricht zum Auftakt des Future Talk „arbeiten 4.0“ im Kristallsaal der koelnmesse über Chancen und Herausforderungen der Arbeitswelt 4.0

  • Die Ministerin wird aufzeigen, wie die Interessen der Wirtschaft und die Ansprüche der Beschäftigten zusammengebracht werden können
  • Anschließende Diskussion: unter anderem mit Trendforscher Sven Gábor Jánszky, Prof. Dr. Gunther Olesch, Geschäftsführer von Phoenix Contact, und Cindy Rubbens, Leiterin Human Resources von DaWanda

Die Digitalisierung der Arbeitswelt konfrontiert Personalverantwortliche in Unternehmen und Organisationen mit vielen offenen Fragen. „arbeiten 4.0“ lautet folgerichtig das Motto der Messe Zukunft Personal 2015. Fulminanter Höhepunkt des Top-Themas ist ein „Future Talk“ im Kristallsaal der koelnmesse am Donnerstag, 17. September 2015, ab 10 Uhr: Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, spricht dabei über die Zukunft der Arbeit. Im Anschluss dient eine prominent besetzte Diskussionsrunde mit Experten wie dem Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky zum Brückenschlag zwischen Politik und Praxis.

Deutsche Unternehmen müssen dem demografischen Wandel strategischer begegnen

  • Prof. Dr. Uwe Schirmer
    Prof. Dr. Uwe Schirmer

    Studie Demografie Exzellenz 2015 veröffentlicht

  • Knapp die Hälfte der Betriebe beklagt heute einen Fachkräftemangel
  • Demografieorientiertes Personalmanagement ist aber eher die Ausnahme

Die Folgen der demografischen Entwicklung sind in den deutschen Unternehmen bereits heute spürbar. Knapp die Hälfte der Betriebe beklagt aktuell einen deutlichen Mangel an Fachkräften. Und: In fast jedem zehnten Unternehmen (8,1%) sind mehr als 40 Prozent der Mitarbeiter älter als 55 Jahre. Vor diesem Hintergrund überrascht, dass nur knapp jedes dritte Unternehmen ein demografieorientiertes Personalmanagement als strategisches Ziel angibt und gerade einmal 4,2 Prozent ein eigenes Budget für Maßnahmen bereitstellen.

Personaler informieren sich im Internet über Bewerber

  • Lars Kripko BITKOM
    Lars Kripko

    Bei Recherchen sind Arbeitsrecht und Datenschutz zu beachten

  • Am häufigsten sind persönliche Nachfragen beim Bewerber
  • Studie „Datenschutz im Personalmanagement“ von Bitkom Consult

Berlin. Viele Personalverantwortliche von Unternehmen informieren sich vor der Einstellung neuer Mitarbeiter im Internet über ihre Bewerber: 39 Prozent der Personaler recherchieren im Internet mit Hilfe von Suchmaschinen und 23 Prozent suchen gezielt in Sozialen Netzwerken. Das ist ein Ergebnis der Studie „Datenschutz im Personalmanagement“ von Bitkom Consult und der Beratungsgesellschaft Kienbaum. Im Rahmen der Studie wurden 252 Unternehmen befragt. „Personaler müssen bei Recherchen über Bewerber im Internet arbeits- und datenschutzrechtliche Regelungen beachten“, sagt Lars Kripko, Datenschutzberater bei BITKOM Consult.

Vorschau Zukunft Personal 2013: Diversität als neue Einheit: Vielfalt managen

  • Marion Schick

    Zukunft Personal belegt erstmals vier Hallen in der koelnmessse

  • Türkei ist Partnerland 2013
  • Kongress FUTURA löst Professional Learning Europe ab
  • Acht Keynote-Speaker und Rupert Lay als Special Guest
  • Neue Themenreihen „Corporate Health“ und „HR meets IT-Security“
  • Gender, Generations & Co: Schwerpunkt „Diversity Management“

Köln. Der Veranstalter der Zukunft Personal hat das international ausgerichtete Programm von Europas größter Messe für Personalmanagement weiter verstärkt: Neben den neuen inhaltlichen Schwerpunkten Diversity Management, betriebliche Gesundheitsförderung und IT-Sicherheit gehören acht Keynote-Speaker und ein „Special Guest“ zu den Highlights. Vom 17. bis 19. September 2013 belegt Europas Nr. 1 im Personalfach erstmals vier Hallen mit aktuellen Angeboten in den Bereichen Recruiting, Personaldienstleistungen, Hard- und Software sowie Weiterbildung und Training.

Wie Kliniken mit professioneller Personalarbeit ihre Veränderungsvorhaben erfolgreich meistern

Trendforum Klinik am 17. Januar 2013 in Düsseldorf

Prof. Dr. Eckhard Nagel, Universitätsklinikum Essen
Prof. Dr. Eckhard Nagel

„Verwalten oder gestalten? – Die Rolle von HR im Change“ – unter diesem Motto veranstaltet am Donnerstag, 17. Januar 2013, die Managementberatung Kienbaum zusammen mit dem Deutschen Ärzteblatt das diesjährige Trendforum Klinik, das bereits zum fünften Mal in Folge stattfindet. Die Fachtagung für Personaler und Vorstände sowie kaufmännische und ärztliche Führungskräfte in Krankenhäusern findet im Düsseldorfer Hotel Maritim am Flughafen statt.

Gehaltsstudie 2012: Einstiegsgehälter von Hochschulabsolventen

Start der Arbeitgeber-Umfrage

Jürgen Bühler, Geschäftsführer alma mater
Jürgen Bühler, Geschäftsführer alma mater

Stuttgart – Der Fachkräftemangel ist in aller Munde und Unternehmen müssen sich dem Kampf um die begehrten Nachwuchskräfte stellen. Ein zentrales Merkmal für die Arbeitgeberwahl spielt das Einstiegsgehalt. Wie viel Absolventen in bestimmten Bereichen vergütet bekommen, soll die achte Auflage der alma mater Gehaltsstudie aufdecken.