Robert Half

Studie: Trotz wirtschaftlicher Krise fehlen Fachkräfte- Experten nach wie vor Mangelware

Sven Hennige, Robert Half
Sven Hennige, Robert Half

München. Von Entspannung auf dem Fachkräftemarkt keine Spur: Trotz der ökonomischen Flaute haben Unternehmen nach wie vor Schwierigkeiten, qualifizierte Bewerber für offene Stellen zu finden. Dies ist ein Ergebnis der neuen Studie Workplace Survey 2009, für die der spezialisierte Personaldienstleister Robert Half über 6.000 Personal- und Finanzmanager in 20 Ländern befragt hat. Die Workplace Survey wird jährlich durchgeführt und informiert über Trends auf dem Arbeitsmarkt für das Finanz- und Rechnungswesen.

Zwar macht sich die wirtschaftliche Situation auf dem Arbeitsmarkt im Finanz- und Rechnungswesen bemerkbar, doch ist für bestimmte Qualifikationen die Nachfrage nach wie vor höher als das Angebot. So beklagen 75 Prozent der an der Workplace Survey 2009 teilnehmenden deutschen Finanz- und Personalmanager einen anhaltenden Mangel an qualifiziertem Personal. Damit ist die Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt offenbar besonders prekär, da im internationalen Vergleich lediglich zwei Drittel der Befragten monieren, dass es nicht ausreichend viele Fachkräfte gäbe. Momentan gilt allerdings generell, dass Beschäftigte eher wechselunwillig sind: 82 Prozent der deutschen Finanz- und Personalmanager konstatieren die Tendenz, dem aktuellen Arbeitgeber die Treue zu halten und sich nicht der Unsicherheit eines Jobwechsels auszusetzen.

Fleißige Finanzexperten: Nur 34 Prozent aller Arbeitnehmer nutzen ihren kompletten Urlaubsanspruch im selben Jahr

München, 15. Dezember 2008. Deutsche Angestellte gehen sparsam mit ihrem Urlaub um und schöpfen die ihnen zustehenden freien Tage nicht voll aus. Das zeigt die aktuelle Studie Workplace Survey des auf die Bereiche Finanz- und Rechnungswesen spezialisierten Personaldienstleisters Robert Half. Für die Untersuchung wurden über 6.000 Personal- und Finanzmanager in 17 Ländern zur Inanspruchnahme ihres Urlaubs befragt. Knapp zwei Drittel der Studienteilnehmer gaben an, dass sie Urlaubstage in das nächste Jahr mitnehmen oder verfallen lassen.