softgarden

Probezeit für Arbeitgeber: die ersten 100 Tage im Job

softgarden-Umfrage vergleicht Mitarbeiterwünsche und Wirklichkeit im Onboarding

Mathias Heese

Die ersten 100 Tage im Job werden mehr und mehr zur Probezeit für Arbeitgeber. 11,6 % der Bewerber haben schon einmal in dieser Phase gekündigt, 15,7 % standen kurz davor. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Online-Umfrage von softgarden, an der 2.761 Bewerberinnen und Bewerber teilgenommen haben. Die Untersuchung zeigt: Die Neuen müssen auch noch nach Arbeitsantritt für das Unternehmen „gewonnen“ werden. Längst nicht alle Unternehmen sind für die Probezeit gut gewappnet. Viel Elan, Energie und Einsatzbereitschaft neuer Mitarbeiter verpufft derzeit noch in einer mangelhaften Eingliederungsphase mit wenig überzeugenden Prozessen und Akteuren auf Arbeitgeberseite.

Bewerber im Fokus – Wie erstelle ich Candidate Personas?

Caroline Wagner

Ein Gastbeitrag von Caroline Wagner, Content Coordinator, softgarden

Candidate Personas – „Was ist das und wozu braucht man die?“, werden sich jetzt sicher viele denken. Doch wenn man sich mal die Candidate Journey (Schritte des Bewerbers durch den Recruitingprozess) anschaut, stellt man fest, dass jeder Kundentyp anders durch diesen Prozess geht bzw. durch eine andere Ansprache oder Informationen zum Bewerber oder Kunden wird – oder durch andere Dinge abgeschreckt wird. Damit Sie keinen Bewerber vergraulen, lohnt sich ein Perspektivwechsel durch die Erstellung einer Candidate Persona – und wir zeigen Ihnen, wie es geht!

Tempo im Recruiting: softgarden App jetzt auch für Android

Seit 2017 verkürzen Arbeitgeber mit der softgarden App ihre Bearbeitungszeiten im Recruiting. Jetzt steht die App auch für Android-Geräte zur Verfügung. Führungskräfte werden damit besser in den Recruitingprozess eingebunden – auf den beiden gängigen Betriebssystemen für Smartphones oder Tablets (iOS und Android). Die App ist in beiden Versionen schon bei verschiedenen Kunden von softgarden im Einsatz. Mit ihrer Hilfe erzielen sie einen deutlich schnelleren Bewerbungsprozess und verkürzen ihn um mehrere Tage – das ist ein echter Wettbewerbsvorteil.

„Es schlafen einem die Augen beim Lesen ein“

Christian Baier

softgarden-Umfrage beleuchtet den Blick von Bewerbern auf Stellenanzeigen.

Die Mehrheit der Jobsuchenden hat ein Bewerbungsverfahren schon einmal aufgrund einer schlechten Annonce abgebrochen. Das zeigt eine aktuelle Online-Umfrage von softgarden, an der 2.126 Jobsuchende teilgenommen habenTotgesagte leben länger: Schon seit vielen Jahren prophezeien Berater der Stellenanzeige ein baldiges Ableben. Nach der Erfahrung und im Blick der Umfrageteilnehmer sind Stellenanzeigen aber ziemlich vital: Rund 30 Stelleninserate haben sich die Umfrageteilnehmer im Durchschnitt bei ihrer letzten Bewerbung angesehen. Nur 15,6 % glauben, dass Stellenanzeigen bald der Vergangenheit angehören. Die Praxis des Umgangs von Arbeitgebern mit Stellenanzeigen erachten die Bewerber jedoch als optimierungswürdig.

Personelle Verstärkung für viasto

Norman Zander

Norman Zander wechselt als neuer VP Sales zu viasto, um den Wachstumskurs des Video-Recruiting Marktführers weiter voranzutreiben

viasto, Markt- und Innovationsführer für Video-Recruiting, treibt weiter energisch seinen  Wachstumskurs voran. In diesem Kontext gibt das Unternehmen nun eine wichtige Personalentscheidung bekannt. Ab sofort verstärkt Norman Zander (33) das viasto-Team in Berlin als neuer VP Sales. Erst vor kurzem hatte viasto eine neue Finanzierungsrunde, verbunden mit einer siebenstelligen Investitionssumme bekannt gegeben. Mit Norman Zander soll nun ein in der Recruiting Branche äußerst erfolgreicher und erfahrener  Vertriebsprofi helfen, neue Marktpotenziale zu erschließen. Derzeit setzen bereits Arbeitgeber wie die Deutsche Telekom, Bertelsmann, die Stadtverwaltung Essen, MAN, die Europäische Zentralbank und die Würth Gruppe auf die Lösung des  Berliner Unternehmens ein.

Der Job sucht sich die Kandidaten selbst

Patrick Wintter

Mit dem softgarden Talent Network betritt der Recruitinganbieter softgarden Neuland jenseits der klassischen Pfade der Personalgewinnung.

Normalerweise läuft es im Recruiting so: Ein Unternehmen schreibt eine Stelle aus, Kandidaten bewerben sich. Der Arbeitgeber sucht sich die passenden unter ihnen aus. Im softgarden Talent Network finden Jobs und Kandidaten auf anderen Wegen zueinander. Kandidaten erfahren von Jobs, ohne sich zu bewerben. Arbeitgeber kommen dadurch in Kontakt mit Kandidaten, von denen sie auf dem klassischen Weg wahrscheinlich nie etwas gehört hätten.

Nur ein rechtliches Problem? Gemeinsame Umfrage von softgarden und dem Personalmagazin zeigt Blick von HR auf Selbstständige

Mathias Heese, softgarden

51 Prozent der Personalverantwortlichen rechnen damit, dass der Anteil an Selbstständigen in den Betrieben vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels steigen wird. Dennoch nimmt das HR-Management Selbstständigkeit fast ausschließlich unter dem Aspekt eines rechtlichen Risikos in den Blick. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Online-Umfrage der Recruitingplattform softgarden und der HR-Fachzeitschrift Personalmagazin, an der 141 HR-Manager und Manager mit Personalverantwortung teilgenommen haben.

„Eines Tages mache ich es“

Mathias Heese

Gemeinsame Umfrage von softgarden und dem Personalmagazin zeigt Blick von Bewerbern auf Selbstständigkeit als berufliche Alternative.

Die Mehrheit der Bewerber rechnet vor dem Hintergrund der Digitalisierung mit einem steigenden Anteil der Selbstständigen in Deutschland. Selbstständigkeit als berufliche Alternative ist für die meisten von ihnen dabei eher eine Art gedankliche „Reißleine“, die den schnellen Abschied von ungeliebten Aspekten des eigenen Berufs verspricht, als eine realistische Option. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der Recruitingplattform softgarden und der HR-Fachzeitschrift Personalmagazin, an der 2.121 Bewerber teilgenommen haben.

Fünf Hinweise für zeitgemäße Jobinterviews

Mathias Heese
Mathias Heese

Jobsucher wählen sich mittlerweile ihre Arbeitgeber aus. Deshalb müssen sich Vorstellungsgespräche ändern: An der „Auswahl“ durch das Unternehmen zieht die „Überzeugung“ der Bewerber als Gesprächsziel vorbei. Dazu hat die Recruitingplattform softgarden fünf Hinweise entwickelt.Die nachfolgenden Tipps für zeitgemäße Jobinterviews gehen auf eine im Juni 2017 durchgeführte Umfrage von softgarden zurück, an der 1.186 Bewerber teilgenommen haben.

„32°C, nichts zu trinken“: softgarden-Umfrage beleuchtet Vorstellungsgespräche aus Bewerbersicht

Mathias Heese
Mathias Heese

In ihren Vorstellungsgesprächen haben längst nicht alle Unternehmen darauf reagiert, dass sich Jobkandidaten mittlerweile ihre Arbeitgeber aussuchen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen softgarden-Umfrage, an der 1.186 Bewerber teilgenommen haben.
„Bewerbungsgespräch“, „Vorstellungsgespräch“, „Jobinterview“. In den Begriffen kommt ein Machtverhältnis zum Ausdruck. Bewerber „bewerben“ sich, „stellen sich vor“ oder lassen sich „interviewen“, um einen Job zu ergattern. Der „längere Hebel“ liegt also auf der anderen Seite. Doch ist das wirklich noch so? Längst suchen sich auf etlichen Arbeitsmärkten die Kandidaten ihre Arbeitgeber aus, nicht umgekehrt. Haben sich Bewerbungsgespräche dieser Entwicklung angepasst? Die Umfrage zeigt: kandidatenorientierte Interviews kommen mittlerweile vor, aber ebenso „peinliche Befragungen“ durch Inquisitionstribunale und nachlässig absolvierte Pflichtübungen.

Schnelle Bewerbung – strukturierte Daten

Mathias Heese
Mathias Heese

Neues Bewerbungsformular von softgarden stellt Recruiter und Kandidaten zufrieden.

Jahrelang kamen die Wünsche von Recruitern und Bewerbern an Online-Bewerbungsformulare nicht so richtig zusammen: Arbeitgeber wünschten sich möglichst viele strukturierte Daten und setzten auf kleinteilige Abfragen in komplexen Formularen. Kandidaten dagegen wollten möglichst einfache und freie Bewerbungsverfahren. Das neue Bewerbungsformular der Recruitingplattform softgarden löst das Problem: Bewerber geben ihre Informationen in wenige Felder ein und laden ihren Lebenslauf hoch, den Rest besorgt das System.

Stabwechsel bei softgarden: „Das Feld ist gut bestellt“

Dominik Faber
Dominik Faber

Zum 1. Juli wechselt Dominik Faber bei softgarden in den Beirat. Der Mitgründer und -geschäftsführer steht softgarden weiter langfristig als Berater zur Verfügung und gründet darüber hinaus ein neues Unternehmen. Sein bisheriger Kollege Mathias Heese übernimmt in der Geschäftsführung der Recruitingplattform zusätzlich die Themen Strategie und Business Development. Die Technik bleibt in den Händen von softgarden-Mitgründer und -geschäftsführer Stefan Schüffler.

softgarden-Umfrage nimmt Nutzung von Arbeitgeberbewertungsplattformen unter die Lupe

Dominik Faber
Dominik Faber

Im Umgang mit Kritik zeigen Unternehmen ihre wahre Größe

Eine sehr große Minderheit der Bewerber (45,7 %) nutzt mittlerweile Arbeitgeberbewertungsplattformen wie kununu oder Glassdoor. Immer mehr von ihnen gehen sehr differenziert mit diesen Angeboten um. Das zeigt eine aktuelle softgarden-Umfrage, an der 2.085 Bewerber teilgenommen haben. In der Arbeitgeberkommunikation verschiebt sich seit vielen Jahren das Gewicht von den Owned Media in Richtung Earned Media: Bewerber vertrauen tendenziell immer weniger auf das, was Unternehmen selbst auf ihren Karrierewebsites schreiben, als auf das, was andere über sie schreiben. Eine große Rolle spielen dabei die Stimmen von Mitarbeitern oder Bewerbern, die auf Arbeitgeberbewertungsplattformen veröffentlicht werden. Ist es heute schon so normal, sich vor einer Bewerbung über einen möglichen Arbeitgeber zu informieren, wie vor der Buchung eines Hotels eine entsprechende Bewertungsplattform zu Rate zu ziehen?

„Karriere“ spielt als Begriff keine Rolle

Dominik Faber
Dominik Faber

softgarden-Umfrage widmet sich Bewerbervorstellungen vom „guten Job“

Für einen großen Teil der Bewerber (91 %) hängt ein „gutes Leben“ davon ab, ob sie es schaffen, einen „guten Job“ zu ergattern. Die von Arbeitgebern gern bemühte Aussicht auf „Karriere“ spielt für die meisten dabei kaum eine Rolle. Das sind Ergebnisse einer aktuellen softgarden-Umfrage, an der 2.390 Bewerber teilgenommen haben.In Freitextfeldern hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, ungestützt Faktoren für einen „guten Job“ zu nennen. In den über 6.000 Einträgen wurden am häufigsten „Geld“ und „Klima“ genannt. Das ist insofern von Bedeutung, als sich die Kommunikation der Arbeitgeber in erster Linie um den Begriff „Karriere“ dreht: Es gibt „Karrierewebsites“, „Karriereveranstaltungen“, Karrieremessen“ etc. Das entspricht offensichtlich weder dem Sprachgebrauch noch dem Mindset der Bewerberinnen und Bewerber: Der Begriff fiel in den über 6.000 Einträgen nur rund 30 Mal.

Bewerber im Gefühlschaos: „schwankend, schwankend immer sehr schwankend“

Manfred Seifert
Manfred Seifert

Ethnologe leuchtet in Zusammenarbeit mit softgarden die Bewerbung als Erlebnisraum aus.

Den Bewerber an sich gibt es nicht, ebenso wenig wie die Bewerbungserfahrung – je nach Typ und Vorerfahrung lösen die Prozesse völlig unterschiedliche Emotionen aus. Das ist das Ergebnis einer Studie, die in Zusammenarbeit mit softgarden von Prof. Dr. Manfred Seifert durchgeführt wurde. Der Ethnologe stellt aber nach 100 Tiefeninterviews zugleich fest, dass sich aktuell ein „Großteil der Bewerber im Lauf der Bewerbung unangemessen behandelt fühlt“.