Springer-Medizin

Willkommen – Pflegekräfte aus dem Ausland

Der von Springer Medizin organisierte ‚Interprofessionelle Gesundheitskongress‘ am 17. und 18. April in Dresden thematisiert interkulturelle Kompetenz | Projekte in Sachsen, Brandenburg und Thüringen | „Viele Professionen – ein Patient“: Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe

Auch wenn Dresden täglich Schlagzeilen macht durch sein islamfeindliches Bündnis Pegida, bemüht sich die Pflege dort und in Sachsen um Helfer aus dem Ausland. Wie zum Beispiel auch die Stadt Chemnitz, die im Rahmen eines Projektes Pflegefachkräfte aus Tunesien nach Deutschland holt. „Die Hauptmotivation ist der Fachkräftemangel“, sagt Friederike Mazrouai-Vogt, Oberin bei der Schwesternschaft vom DRK Sachsen e.V., über das geplante Projekt.

Die guten ins Töpfchen, die schlechten …

  • Karin Pottkämper
    Karin Pottkämper

    Jubiläums-Kongress Pflege 2015 von Springer Medizin am 30. und 31. Januar 2015 in Berlin: Qualität bestimmen, sichern, umsetzen

  • Zu wenig pflegerische Qualitätsindikatoren in Krankenhäusern
  • Mehr Effizienz bei der Pflegedokumentation

Krankenhäuser und Patienten benötigen mehr Informationen zur Qualität der pflegerischen Leistungen. Und dafür müssen mehr Qualitätsindikatoren entwickelt werden. Das fordert Karen Pottkämper, Leiterin des Bereichs Gesundheitspolitik am AQUA-Institut, dem unabhängigen ‚Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen‘. „Gerade in Zeiten von Fallpauschalen und Pflegepersonalabbau sollte besonders auf die Qualitäts­sicherung geachtet werden“, betont die Pflegewissenschaftlerin.

Springer Medizin und Monster starten gemeinsame Karriereplattform

  • Bernd Kraft, Monster Deutschland
    Bernd Kraft

    Launch der neuen Stellenbörse für den Health Care Markt

  • Crossmediale Stellenplatzierung für gezieltes Recruitment von qualifiziertem Fachpersonal im Gesundheitsbereich
  • Hohe Reichweiten und führende Technologie unterstützen erfolgreiche Jobvermittlung

Berlin | Eschborn | Heidelberg. Der Fachkräftemangel ist im Gesundheitswesen deutlich spürbar. Viele Ärztestellen sind unbesetzt und insbesondere auch in der Pflege ist die Lage äußerst angespannt: Einerseits entwickelt eine zusehends älter werdende Gesellschaft immer mehr pflegebedürftige Menschen; auf der anderen Seite stehen durch den demographischen Wandel immer weniger junge Berufsanfänger zur Verfügung. Experten gehen mittlerweile davon aus, dass 38 Prozent aller Vakanzen sich nur schwer – und 1,8 Prozent gar nicht – besetzen lassen.

Nicht schneller, sondern anders arbeiten

Prof. Heinz Lohmann
Prof. Heinz Lohmann

12. Gesundheitspflege-Kongress am 24. und 25. Oktober in Hamburg | Unternehmensberater Lohmann kritisiert mangelnde Modernität in Krankenhäusern | Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks ist Schirmherrin des Kongresses

Berlin | Hamburg. Im Krankenhaus wird oft improvisiert – statt in strukturierten Prozessen zu arbeiten. Das bemängelt Prof. Heinz Lohmann, Unternehmensberater für die Gesundheitswirtschaft in Hamburg. Auf dem 12. Gesundheitspflege-Kongress, der von Springer Medizin und dem Pflegemagazin Heilberufe veranstaltet wird, stellt er seine provozierenden Thesen vor, wie gute Pflege zu bezahlbaren Preisen mit weniger Personal zukünftig machbar sein wird. „Nicht schneller, sondern anders arbeiten“, so lautet seine Antwort. Das heißt für ihn: strukturierte Behandlungsprozesse aufbauen und in moderne Informationstechnologie investieren. So könne beispielsweise die Dienstplangestaltung oder die Bestellung von Ersatzteilen automatisch erfolgen. „Kliniken müssen von Handbetrieb auf Automatik umstellen“, erklärt der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler.

Arbeitsmarkt Gesundheitswesen: In Sachen Pflege hält Sachsen die Rote Laterne in der Hand

Dagmar Neukirch
Dagmar Neukirch

Auf dem Interprofessionellen Pflegekongress in Dresden fordern Experten akademische Pflegeausbildung an Hochschulen und landesweite Einführung einer Pflegekammer | Sächsische Landespolitik zeigt sich zurückhaltend | Standortplus Dresden: Zuspruch aus der Region Sachsen hinsichtlich der breiten Themenangebote des von Springer Medizin organisierten Kongresses

Berlin | Dresden | Heidelberg, 17. April 2014

Ende letzter Woche ging in Dresden der Interprofessionelle Pflegekongress zu Ende. Am 10. und 11. April trafen sich Experten wie auch pflegende Angehörige, um sich berufsübergreifend über neue und moderne Formen der effektiven Patientenversorgung, über die verschiedenen Belange hinsichtlich aktueller Berufspolitik und über fundierte fachliche Fortbildung in der Pflege auszutauschen oder zu informieren.

 

Viele Qualifikationen – ein Patient

Peter Bechtel (Foto: Herz-Zentrum Bad Krozingen)
Peter Bechtel (Foto: Herz-Zentrum Bad Krozingen)

Lösen Berufe wie Arztassistenz und Intensivpflegekraft den eklatanten Mangel an qualifizierten Fachkräften in der Pflege? | Interprofessioneller Pflegekongress am 10. und 11. April ausgerichtet von Springer Medizin in Dresden widmet sich unter anderem der Personalproblematik einer gesamten Branche.

Schon lange steht die Pflege nicht mehr nur vor einem quantitativen Problem, wenn es darum geht, den Anforderungen für die Pflege der Zukunft gerecht zu werden. Hinlänglich bekannt ist, dass die Menschen immer älter und somit auch häufiger und länger pflegebedürftiger werden. Ob zu Hause oder in Kliniken und Heimen – immer mehr Menschen müssen von professionellen Pflegekräften versorgt werden. Neben der mengenmäßigen Bewältigung dieses gesellschaftlichen Problems ist es genauso dringlich, neue qualitative Maßstäbe anzulegen. Die Gewinnung von Nachwuchskräften spielt dabei eine ebenso große Rolle wie die Aussicht auf eine Karriere in der Profession Pflege.

Arbeitsmarkt Gesundheit: Die Pflegereform darf kein Flop werden

Jürgen Graalmann
Jürgen Graalmann

Deutscher Pflegetag 2014 in Berlin wird von Bundesgesundheitsminister eröffnet – Deutscher Pflegerat, Pflegekassen und Kommunen legen gemeinsames Positionspapier vor

Berlin. Pflege geht alle an – deshalb fordern auf dem Deutschen Pflegetag erstmalig Pflegekassen und Leistungserbringer gemeinsam, jetzt die richtigen Weichen zu stellen. „Alle, die Verantwortung für die Strukturen der Pflege tragen, müssen einen Beitrag zu ihrer zukunftsfähigen Gestaltung leisten – Gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung, Pflegeberufe, Bund, Länder und Kommunen sowie Einrichtungsträger“, heißt es in einem gemeinsamen Positionspapier von AOK-Bundesverband, Deutschem Städte- und Gemeindebund sowie dem Deutschen Pflegerat (DPR) anlässlich des Deutschen Pflegetages.

Mit minimierten Werbeetats maximale Wahrnehmung generieren

  • Fabian Kaufmann
    Fabian Kaufmann

    Neuer Geschäftsführer bei Springer Medizin stellt sich Markttrends

  • Zeitgemäße Agenturvereinbarungen und interne Strukturoptimierungen sind wesentliche Schwerpunkte für neues Springer Medizin Geschäftsführungsmitglied Fabian Kaufmann

Berlin | Neu-Isenburg | Heidelberg | München. Auf reduzierte Werbeetats und zurückgehende Auflagen reagierte Springer Medizin Ende Mai mit der Einführung seines Reichweitenmodells R+ (Pressemitteilung vom 29.05.2013). Durch eine optimierte Nutzung aller Medienkanäle ermöglicht das Modell ein intelligentes Marketing in print und digital für Anzeigenkunden. Nur wenige Wochen vor Einführung von R+ kam Fabian Kaufmann in das Managementteam von Springer Medizin, wo er als Managing Director Sales seit dem 1. April 2013 die gesamten Industrieumsätze verantwortet und an Harm van Maanen berichtet. Für Kaufmann stellt das Reichweitenmodell R+ ein wesentliches Hauptaugenmerk in seiner jetzigen Tätigkeit dar.

Mangelnde Wertschätzung ist Kernproblem

Personal binden und gewinnen: Kongress Pflege 2013 am 25. und 26. Januar 2013 in Berlin | Befragung: Stellenwert der Pflege wichtiger als Einkommen | Ausbildung erzeugt „Klebeeffekt“

Holger Buxel

Berlin | Heidelberg. Pflegekräfte sind häufig Teilzeitkräfte. Und die Gefahr ist groß, dass sie ihr Stundenkontingent weiter reduzieren, weil sie unzufrieden sind mit ihrem Arbeitsplatz. Darauf verweist Prof. Holger Buxel von der Fachhochschule Münster im Vorfeld des Kongresses Pflege 2013, der am 25. und 26. Januar 2013 in Berlin stattfindet. Er untersuchte in einer Befragung mit über 3.000 Pflegekräften, was Arbeitergeber tun müssen, damit die Pflegenden ihrem Arbeitgeber mehr Arbeitszeit zur Verfügung stellen. Ein Ergebnis: „Noch vor den Verdienstmöglichkeiten besteht der größte Problemdruck beim Kriterium Stellenwert und Wertschätzung der Pflege“, so Buxel. Der Professor für Dienstleistungs- und Produktmarketing folgert daraus: „Die Leistungen der Pflege müssen im Haus besser kommuniziert und die Pflege sollte früher in Entscheidungen eingebunden werden.“

Gute Arbeitsbedingungen und frische Luft: Das Leben als Landarzt ermöglicht gesteigerte Lebensqualität

Eine stark frequentierte Landarztpraxis erlaubt durch gute organisatorische Strukturen eine höchst individuelle Freizeitgestaltung | In einer gemeinsamen Initiative werben Ärzte Zeitung und AOK-Bundesverband für die Tätigkeit als Landarzt und haben Ende Mai die exemplarische Suche nach einem Landarzt für den Ort Woldegk gestartet

Traumberuf Hausarzt in Woldegk
Für Naturliebhaber Richard Bader ist Woldegk ein Eldorado. Die beiden Isländer sind nur zwei seiner vielen Tiere. © Schnack

Berlin|Neu-Isenburg|Heidelberg. In einer 6-monatigen Initiative setzen sich AOK und Ärzte Zeitung intensiv mit der Landarztproblematik in Deutschland auseinander. Neben der ausführlichen Informationsstrategie in ihren jeweiligen Zielgruppen suchen AOK und Ärzte Zeitung ganz konkret einen Landarzt, der bereit ist, sich in der Region Süd-Mecklenburg niederzulassen. Interessierte Ärzte oder Familienangehörige können sich über die Telefonnummer der Ärzte Zeitung 06102 / 506 106 oder über ChefRed@springer.com individuelle Informationen einholen. Die Ärzte Zeitung – als einzige Tageszeitung für Ärzte – nutzt ihre Fachkompetenz und Reichweite, um umfassend die Arbeits- und Lebensbedingungen auf dem Land darzustellen. In einem aktuellen Beitrag wird ein Arzt vorgestellt, der vor vier Jahren eine Praxis in Woldegk übernommen hat. Er beschreibt seine Erfahrungen mit Arbeit und Leben auf dem Land.