StepStone

Die Top 5 der attraktivsten Arbeitgeber

Von Carolyn Engels

Welchen Unternehmen gelingt es aktuell am besten, Young Professionals für sich zu begeistern? Welche Arbeitgeber gehören zu den Top 5 und sichern sich damit einen entscheidenden Vorsprung im Wettbewerb um die besten Talente? Antworten hat der jährlich von Universum durchgeführte “Young Professional Survey”.

2019 befragte die Employer-Branding-Beratung Universum, die Teil von StepStone ist, insgesamt 12.083 junge Berufstätige aus Deutschland.
„Die Ergebnisse zeigen, dass sich junge Berufstätige beispielsweise je nach Fachbereich darin unterscheiden, was sie an Unternehmen besonders schätzen. Dementsprechend sind Arbeitgeber gefordert, die gesuchten Fachkräfte sehr spezifisch anzusprechen“, so Tina Smetana, Country Manager Germany bei Universum.

Weiterbildung: Deutschland hinkt hinterher

Deutsche Arbeitnehmer sind im globalen Vergleich zögerlicher bei Umschulungen. Das zeigt die Internationale Arbeitsmarktstudie von StepStone, der Boston Consulting Group und The Network. Welche Job-Veränderungen stehen an? Welche Fähigkeiten werden künftig gefragt sein? Mehr dazu lesen Sie in diesem Beitrag.

Es wird wenig Zeit in Weiterbildungen investiert

Globalisierung, Digitalisierung oder Künstliche Intelligenz: Auch wenn die langfristigen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt nicht vollends absehbar sind, werden in den kommenden Jahren neue Jobs mit neuen Anforderungen entstehen. Deutsche Arbeitnehmer sind im globalen Vergleich jedoch zögerlicher bei Umschulungen, auch Reskilling genannt.

“Ein Teil der Arbeitnehmer in Deutschland ist offen dafür, sich beruflich komplett neu zu orientieren – das ist ein gutes Zeichen“, sagt Rainer Strack, Senior Partner bei BCG. „Dass es aber nur 53 Prozent sind, ist alarmierend. Weltweit sind im Schnitt zwei Drittel bereit, neue Fähigkeiten für einen komplett anderen Job zu erlernen. Damit liegt Deutschland unter den letzten zehn Prozent der Länder.“

Agiles Arbeiten – nur selten möglich?

Von Carolyn Engels

Kurzes Update statt stundenlanger Meetings, schnelle mündliche Absprachen statt E-Mail-Flut: Unternehmen und Mitarbeiter suchen nach neuen Modellen der Zusammenarbeit. Eine neue Studie zeigt jedoch, dass nicht einmal zehn Prozent der Unternehmen in Deutschland agil arbeiten. Woran liegt das?

Besonders Führungskräfte sind in der Pflicht, mehr eigenständiges Arbeiten und damit auch eine Fehlerkultur zuzulassen.

Dr. Walter Jochmann, Geschäftsführer bei Kienbaum

Wie bekannt agile Arbeitsmethoden tatsächlich sind

– Agile Arbeitsmethoden sind in Deutschland schon heute mehrheitlich bekannt

– 31 Prozent der Fach- und Führungskräfte nutzen agile Methoden – Führungskräfte häufiger als Fachkräfte

– KANBAN, SCRUM und Design Thinking werden am häufigsten eingesetzt            

Agile Arbeitsmethoden gelten als besonders vielversprechender Ansatz, um ein dynamisches und kreatives Arbeitsumfeld zu schaffen und somit der zunehmenden Komplexität moderner Arbeit gerecht zu werden. KANBAN, SCRUM und Co. sind dabei für Fach- und Führungskräfte längst kein Neuland mehr, zeigt eine gemeinsame Studie der Online-Jobplattform StepStone und des Kienbaum Institut @ ISM, der Forschungseinrichtung des Beratungsunternehmens Kienbaum. Für die Studie wurden 10.000 Fach- und Führungskräfte zur Bekanntheit und Nutzung agiler Arbeitsformen befragt. Und tatsächlich kennen bereits über zwei Drittel der Führungskräfte und mehr als die Hälfte der Fachkräfte eine oder mehrere agile Methoden.

Dr. Sebastian Dettmers

Agiles Arbeiten: Von Mitarbeitern erwünscht – aber nur selten ermöglicht

  • Gemeinsame Studie von StepStone und Kienbaum zu Agilität in Unternehmen
  • Großteil der Fachkräfte wünscht sich, häufiger selbst Entscheidungen zu treffen
  • Flache Hierarchien sind noch immer nicht der Standard

Kurze Updates statt stundenlanger Meetings oder schnelle mündliche Absprachen statt einer Flut an E-Mails: Auf der Suche nach neuen Modellen der Zusammenarbeit gilt agiles Arbeiten häufig als zukunftsträchtige Lösung. Gemeint ist: Vermeintlich veraltete Strukturen und starre Hierarchien werden durch ein dynamisches Arbeitsumfeld ersetzt, in dem Mitarbeiter mehr Verantwortung erhalten und in Teams häufiger und schneller eigenständige Entscheidungen treffen. Aber wie sehr ist agiles Arbeiten in Deutschlands Unternehmen überhaupt verbreitet? Die Online-Jobplattform StepStone und das Kienbaum Institut @ ISM, die Forschungseinrichtung des Beratungsunternehmens Kienbaum, sind dieser Frage in einer Studie unter 10.000 Fach- und Führungskräften nachgegangen. Das Ergebnis: Nicht einmal zehn Prozent der Unternehmen arbeiten agil. Und das, obwohl jeder dritte Beschäftigte dies gerne möchte und eine deutliche Mehrheit agilen Arbeitsweisen offen gegenübersteht.

Dr. Sebastian Dettmers

Arbeitsmarkt und Jobsuche 2019

Das Jahr 2019 hat gezeigt: Die Sterne stehen für qualifizierte Fachkräfte günstig. Für deutsche Unternehmen wird Recruiting als Wettbewerbsfaktor immer bedeutender. Hier die Trends des vergangenen Jahres im Überblick:

Fachkräfte sind selbstbewusster denn je

Über 60 Prozent der Fach- und Führungskräfte halten ihren aktuellen Job für sicher und noch einmal deutlich mehr (74 Prozent) sind optimistisch, notfalls innerhalb von maximal sechs Monaten einen neuen Job zu finden, mit dem sie zufrieden wären. Weitere Studienergebnisse bestätigen die gute Verhandlungsposition von Fachkräften in Deutschland: Fast jeder dritte Bewerber entscheidet sich gegen das Vertragsangebot, das er am Ende des Bewerbungsprozesses bekommt. Etwa ebenso viele haben einen neuen Job schon einmal innerhalb des ersten Jahres freiwillig wieder gekündigt, weil dieser den Erwartungen nicht entsprach.

HR und Recruiting: Das wird 2020 wichtig

Geschwindigkeit und Flexibilität – das sind nach Einschätzung der internationalen Personalberatung Robert Walters die entscheidenden Faktoren für erfolgreiche Personalarbeit in diesem Jahr – vor allem, wenn es um das Gewinnen neuer Mitarbeiter geht.

Geschuldet ist diese Entwicklung der fortschreitenden Digitalisierung, die jetzt in den HR-Abteilungen ankommt. Neue HR-Technologien aber auch die durch positive digitale Erfahrungen gestiegenen Erwartungen von Bewerbern werden 2020 das Personalmanagement beschäftigen. Aus Headhunter-Perspektive wird es besonders wichtig werden, die Bewerbungs- und Einstellungsprozesse in Sachen Geschwindigkeit, Transparenz und Kommunikation mit den Kandidaten zu optimieren. Bei allen Digitalisierungsaktivitäten sollte der Mensch stets im Mittelpunkt stehen.

 

Werben um Fachkräfte: Deutsche Unternehmen haben Nachholbedarf

Dr. Anastasia Hermann

Was zeichnet unser Unternehmen als Arbeitgeber aus? Warum sollten die besten Spezialisten ausgerechnet bei uns arbeiten? Immer mehr Manager beschäftigen sich mit solchen Fragen. Denn in Zeiten von demografischem Wandel und Fachkräfteknappheit müssen Unternehmen nicht mehr nur für ihre Produkte werben, sondern auch für sich als Arbeitgeber. Eine internationale Umfrage zum Thema Arbeitgebermarkenbildung, auch Employer Branding genannt, zeigt jetzt: Deutsche Unternehmen hinken im weltweiten Vergleich hinterher, wenn es darum geht, sich als Arbeitgeber in Szene zu setzen.

Arbeitsmarkt & Jobsuche: Die sieben Trends des Jahres 2019

2019 hat gezeigt: Es sind gute Zeiten für qualifizierte Fachkräfte und für die Unternehmen in Deutschland wird erfolgreiches Recruiting als Wettbewerbsfaktor noch bedeutender. Sechs von zehn Unternehmen in Deutschland spüren schon jetzt einen Produktivitätsverlust durch unbesetzte Stellen – zeigt eine aktuelle StepStone Untersuchung. Fachkräfte sind sich ihrer guten Position bewusst, scheuen sich nicht zu wechseln und suchen auch die Gehaltsverhandlung aktiv.

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Stellenanzeigen: Selten befristete Neueinstellungen bei qualifizierten Fachkräften

In Deutschland soll die Zahl befristeter Arbeitsverträge künftig stark verringert werden – so plant es zumindest die Bundesregierung. Erst vor wenigen Tagen hat die große Koalition angekündigt, im kommenden Jahr per Gesetz insbesondere sachgrundlos befristete Arbeitsverträge einzuschränken. Eine Auswertung von mehr als 80.000 Stellenanzeigen auf der Online-Jobplattform StepStone.de zeigt: Qualifizierte Fachkräfte sind von befristeten Verträgen eher selten betroffen. So sind aktuell nur rund 3,5 Prozent der Stellen für Fachkräfte befristet ausgeschrieben – die meisten davon für Auszubildende und Trainees. „Der Anteil der befristeten Arbeitsverträge für qualifizierte Fachkräfte ist in der Privatwirtschaft sehr gering. Unternehmen sind heute mehr denn je daran interessiert, gute Mitarbeiter langfristig zu binden“, sagt Dr. Anastasia Hermann, Head of Research bei StepStone.

Dr. Anastasia Hermann