StepStone

Jobsuche in der Corona-Krise: Bewerber werden flexibler 

Was bedeutet Corona für Menschen, die im Moment auf der Suche nach einer neuen Stelle sind? Die Online-Jobplattform StepStone hat Ende April 800 Jobsuchende zu ihren Gedanken und Erfahrungen in der Corona-Krise befragt. Die Ergebnisse zeigen ein gemischtes Stimmungsbild: Während sich die eine Hälfte gerade jetzt besonders bei der Suche nach einem neuen Job engagiert, wägt die andere Hälfte Bewerbungen sehr bedacht ab. Die wenigsten gehen jedoch davon aus, dass die Corona-Krise ihre Jobchancen auf lange Sicht verschlechtern wird.

Bewerber verändern Suchkriterien und nehmen Umzug eher in Kauf
Trotz der Krise haben 55 Prozent der Befragten ihre Bemühungen, eine neue Stelle zu finden, noch einmal verstärkt. Zudem zeigen sich die Jobsuchenden in der aktuellen Situation zunehmend flexibler: Mehr als die Hälfte (56 Prozent) gibt an, ihre Suchkriterien verändert und ihre Stellensuche auf andere Branchen und Bereiche ausgeweitet zu haben. „Wer gerade eine neue Stelle sucht, sollte sich überlegen, welche Unternehmen gerade besonderen Bedarf an neuen Mitarbeitern haben“, sagt Dr. Tobias Zimmermann, Arbeitsmarkt-Experte bei StepStone. „Arbeitgeber aus dem Gesundheitswesen oder der IT veröffentlichen derzeit beispielsweise deutlich mehr neue Stellen als Unternehmen, die unter der aktuellen Situation besonders leiden.“ Rund jeder zweite Jobsuchende (54 Prozent) verschiebt eine Bewerbung momentan zunächst lieber, weil er vermutet, dass Unternehmen in der aktuellen Situation seltener Rückmeldung geben würden. Die Befragten zeigen sich jedoch momentan besonders anpassungsfähig, wenn für einen neuen Job ein Ortswechsel nötig wäre: Jeder Dritte wäre aufgrund der aktuellen Situation eher bereit, für einen passenden Job umzuziehen.

 

Dr. Tobias Zimmermann

#CoronaEltern: Vor allem Mütter stecken im Job zurück 

Ob Beschäftigte im Verkauf, in der Pflege oder in Verkehrsbetrieben – viele Menschen sorgen seit Wochen dafür, dass das tägliche Leben weiterläuft. Auch Mütter und Väter müssen gerade vollen Einsatz zeigen. Doch wie gut gelingt Müttern und Vätern aktuell der Spagat zwischen Homeoffice und Kinderbetreuung? Die Online-Jobplattform StepStone hat Ende April rund 7.000 Personen in Deutschland befragt, wie sie den Balanceakt stemmen und wie es ihnen dabei geht. Es zeigt sich: Es sind vor allem die Mütter, die sich während des Corona-Lockdowns um die Kinder kümmern und sich Sorgen um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf machen.

Dr.  Anastasia Hermann

Studie: So organisieren sich Teams jetzt im Homeoffice

Jeder zweite Arbeitnehmer arbeitet derzeit von zu Hause aus. Für viele ist die Situation neu. Aktuelle Studienergebnisse zeigen, wie Teams jetzt zusammenarbeiten und miteinander kommunizieren.

Kein Plausch in der Kaffeeküche, kein gemeinsames Mittagessen und auch keine kleinen Absprachen auf dem Flur – das Miteinander mit den Kollegen hat sich aufgrund der Corona-Krise für viele stark verändert. Doch wie gut oder schlecht funktioniert die neue Zusammenarbeit im Homeoffice? StepStone ist dieser Frage im Rahmen einer Befragung auf den Grund gegangen.

 

Umfrage: Unternehmen und Arbeitnehmer befürworten Wiederhochfahren der Wirtschaft ab Mai 

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie befindet sich die deutsche Wirtschaft im Ausnahmezustand. Die Frage danach, wie lange dieser Zustand anhält, beschäftigt sowohl Unternehmen als auch Mitarbeiter. Nun ist klar: Die Kontaktverbote bleiben bundesweit bis 3. Mai bestehen. Die Online-Jobplattform StepStone hat parallel zur Beratung von Bund und Ländern rund 11.400 Personen genau dazu befragt. Dabei wird deutlich: Vier von fünf Befragten sehen die Zeit gekommen, wieder zum Arbeitsalltag zurück zu kehren. Deutlich mehr als die Hälfte der Unternehmen verfügen demnach bereits über einen Plan zum Wiederhochfahren ihres Geschäfts. „Unternehmen und ihre Mitarbeiter sind sich überraschend einig: Sie sind motiviert und bereit, die Rückkehr in den Arbeitsalltag zu organisieren“, sagt Dr. Tobias Zimmermann, Arbeitsmarktexperte bei StepStone. „Die Stimmung der Fach- und Führungskräfte kann man als verantwortungsvoll optimistisch bezeichnen. Das merken wir etwa an den Anstrengungen der Unternehmen in Sachen Gesundheitsschutz und an dem Wunsch der Mitarbeiter, weiterhin vom Homeoffice aus arbeiten zu können.“

Dr. Tobias Zimmermann

Kostenlose Stellenanzeigen gegen Corona: StepStone unterstützt Gesundheitssektor weiterhin bis 10. Mai

Die Online-Jobplattform StepStone verlängert ihre vor einem Monat gestartete Unterstützung des Gesundheitssektors. Bis zum 10. Mai wird StepStone alle Stellen, die innerhalb des Gesundheitssektors zur Bekämpfung des Corona-Virus benötigt werden, weiterhin kostenlos auf stepstone.de veröffentlichen. Damit hilft StepStone Krankenhäusern und Arztpraxen, schnellstmöglich medizinisch geschultes Personal wie Ärzte oder Pflegekräfte zu gewinnen.

Ohne Kontakt, mit Persönlichkeit: StepStone bietet Unternehmen kostenlose Funktion für Video-Interviews

  • Mit kostenlosem Video-Recruiting unterstützt StepStone ab sofort Unternehmen bei der Suche nach passenden Mitarbeitern
  • Recruiter können Live-Video-Interviews durchführen oder Fragen per Video vorab aufzeichnen, die Bewerber zeit- und ortsunabhängig ebenfalls per Video beantworten
  • Die Aufzeichnungen der Vorstellungsgespräche können mit Kollegen geteilt werden, um sie schnell und fair gemeinsam beurteilen zu können

Viele Unternehmen zeigen in Zeiten der Corona-Krise bereits, wie flexibel und kreativ sie auf die Ausnahmesituation reagieren. Um Arbeitgebern dabei zu helfen, auch in Zeiten stark eingeschränkter persönlicher Kontaktmöglichkeiten passende Mitarbeiter zu finden, bietet die Online-Jobplattform StepStone ihren Kunden nun kostenlosen Zugang zu Video-Recruiting. Hiermit können Recruiter schnell und ohne ein persönliches Treffen Bewerber kennenlernen und die richtige Entscheidung im Recruiting-Prozess treffen.

Back to Business: Wie Unternehmen den Neuanfang nach dem Corona-Lockdown organisieren

Digital HR Talk mit Dr. Sebastian Dettmers und Christoph Keese

Der Lockdown dauert bald schon vier Wochen an. Viele Unternehmen geraten aktuell an ihre Belastungsgrenze – und darüber hinaus. Sie stellen sich jetzt die Fragen: Wie gestalte ich den Neustart? Wann ist der richtige Zeitpunkt? Welche Rahmenbedingungen sind zu berücksichtigen? Und wie machen es die anderen Unternehmen?

Dr. Sebastian Dettmers

Neue Studie: Die Arbeitswelt in der Corona-Krise

Die Corona-Pandemie stellt Unternehmen und Beschäftigte auf eine nie dagewesene Probe. Die Ergebnisse einer neuen StepStone Studie zeigen, wie die Arbeit im Homeoffice wirklich funktioniert und welche Sorgen Beschäftigte haben, die nicht zu Hause bleiben können.

Das klare Ergebnis der Befragung mit rund 6.000 Teilnehmern: 95 Prozent aller Menschen sind davon überzeugt, dass die Corona-Krise unsere Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig verändern wird.

Arbeit und die Corona-Krise: Der Status quo

Wie bewältigen Mitarbeiter und Unternehmen in Deutschland die aktuelle Ausnahmesituation? StepStone hat ca. 6.000 Menschen zu ihren Erfahrungen, Sorgen und Best Practices befragt.

Exklusive Ergebnisse der Studie zum DownloadDetailergebnisse zu ausgewählten Fragestellungen – inklusive Gehaltsübersicht für systemrelevante Berufe

Die Corona-Krise stellt eine noch nie dagewesene Herausforderung für die Beschäftigten und Unternehmen in Deutschland dar. Was sind die größten Sorgen der Menschen in Bezug zum Thema Arbeit? Was funktioniert aktuell gut und wo liegen die größten Herausforderungen? Wie funktioniert die Zusammenarbeit aus dem Homeoffice heraus? Wie blicken die Menschen auf die aktuelle Situation, die täglich weiterhin zur Arbeit gehen und unsere Gesellschaft aufrechterhalten? Und wie denken die Menschen über die Zeit nach der Krise?

 

Führung in Krisenzeiten

Von Inga Rottländer

Zur erfolgreichen Arbeit im Homeoffice gehört auch eine gewisse Vertrauensbasis zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten. Aber ist diese immer gegeben? Wir haben nachgefragt!

 

Der Chef hat Vertrauen

Im Homeoffice arbeiten, die Kinderbetreuung regeln und den Betrieb so gut es geht aufrechterhalten – die Corona-Krise stellt alle vor große Herausforderungen. Eine Schlüsselrolle fällt dabei den Führungskräften zu. Die gute Nachricht: Sieben von zehn Beschäftigten in Deutschland (69 Prozent) sind der Meinung, dass ihr Chef ihnen vertraue. 71 Prozent gaben an, ein gutes Verhältnis zu ihrer Führungskraft zu haben. Für die Studie „Deutschland und seine Chefs“ hatten wir 2019 rund 3.500 Fachkräfte ohne Personalverantwortung und 1.500 Führungskräfte in Deutschland befragt. Das eindeutige Ergebnis: Vorgesetzte, die in der Vergangenheit eine gute und vertrauensvolle Beziehung zu ihren Mitarbeitern aufgebaut haben, sind in Krisenzeiten klar im Vorteil.