StepStone

Flexibel, hierarchisch, digital? Chefs erleben ihre tägliche Arbeit teils völlig anders als Fachkräfte

Arbeitsabläufe werden schneller, Mitarbeiter vernetzen sich innerhalb von Sekunden mit Kollegen auf dem gesamten Globus und Prozesse stehen permanent auf dem Prüfstand: Die fortschreitende Digitalisierung nimmt schon heute massiven Einfluss auf die Arbeitswelt. Aber wie erleben Fach- und Führungskräfte diese Veränderungen in ihrer täglichen Arbeit und wie zufrieden sind sie mit diesem Wandel?

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Walter Jochmann

Mittagspause: Die übersehene Karrierechance

Mittags, 12 Uhr in Deutschland – Pausenzeit. Eine gute Gelegenheit, um mit Kollegen zu netzwerken und eigene Themen geschickt beim Vorgesetzten oder der Geschäftsführung zu platzieren? Nicht unbedingt, wie eine aktuelle Umfrage der Online-Jobplattform StepStone zeigt. Nur die Wenigsten nutzen die Pausenzeit neben der Erholung auch aktiv für ihre Karriere. Insgesamt wurden 3.700 Fachkräfte in Vollzeit* zu ihren Gewohnheiten während der Mittagspause und deren Stellenwert in ihrem Berufsalltag befragt.

Kantine Stepstone Düsseldorf, Crosswater Job Guide

StepStone übernimmt Studydrive: Europas führende Online-Plattform für Studierende ist Teil der StepStone Gruppe

Die Online-Jobplattform StepStone hat mit dem Berliner E-Learning Startup Studydrive Europas führende Digital-Plattform für Studierende übernommen – die Akquisition wurde am 2. Januar 2019 gemeinsam abgeschlossen. Mithilfe von Studydrive unterstützen sich Studierende gegenseitig, indem sie ihre Lernmaterialien wie Mitschriften oder Zusammenfassungen mit Kommilitonen teilen und sich bei Fragen rund um das Studium weiterhelfen. Studydrive bietet Zugriff auf mehr als 250.000 Lernunterlagen aus allen Fachbereichen. Über 700.000 Studierende an über 100 Universitäten und Hochschulen nutzen die Plattform, um sich mit Kommilitonen auszutauschen und gegenseitig in ihrem Studienfortschritt zu unterstützen. Zudem finden sie auf Studydrive Jobs und Praktika, die genau zu ihrem Studienverlauf passen.

Sebastian Dettmers, Stepstone
Dr. Sebastian Dettmers

Jahresrückblick: So hat Deutschland 2018 nach Jobs gesucht

Die beliebtesten Suchbegriffe auf StepStone.de waren 2018 „Marketing“, „Vertrieb“ und „Personal“, gefolgt von „Logistik“, „Controller/in“ und „Ingenieur/in“. Während der Begriff „IT“ nicht mehr in den Top Five vertreten ist, ist die Zahl der Anfragen mit Stichwörtern wie z.B. „SAP“, „Java“ oder „Data Scientist“ stark angestiegen. Das zeigt, dass IT-Fachkräfte ihre Suche mittlerweile spezifischer eingrenzen. Die im Jahr 2018 meistgesuchten Städte waren Hamburg, Berlin und München. Bei den beliebtesten Arbeitgebern war Bosch wie schon in den Vorjahren Spitzenreiter. Auf dem Treppchen folgen Lidl und Daimler. Mit Siemens, Continental und BMW wird auch das weitere Ranking durch Technologiefirmen dominiert.

Das waren 2018 die attraktivsten Städte für Fachkräfte

In den größten Städten Deutschlands liegen die Standorte von zahlreichen Unternehmen. Damit ziehen diese Städte magnetisch Fachkräfte an, die aus umliegenden oder weiter entfernten Ortschaften pendeln. Doch wo hatten Jobsuchende in diesem Jahr die besten Chancen, eine neue Stelle zu finden? Die Online-Jobplattform StepStone hat untersucht, in welchen Städten der Arbeitsmarkt im Zeitraum vom ersten bis zum dritten Quartal 2018 besonders geboomt hat.

Platz 1: Frankfurt am Main
Die größte Stadt Hessens war der klare Spitzenreiter, wenn es um die Nachfrage nach Fach- und Führungskräften ging. So kamen auf 100.000 Einwohner pro Monat durchschnittlich 1.747 Stellenausschreibungen – so viele wie in keiner anderen Großstadt in Deutschland. Als eines der wichtigsten Finanz- und Dienstleistungszentren ist Frankfurt auch der Standort zahlreicher Unternehmen wie z. B. Deutsche Lufthansa, Schenker Deutschland oder Commerzbank. Besonders Finanzexperten und IT-Spezialisten wurden verstärkt in der fünftgrößten Stadt Deutschlands gesucht.

Die besten Jobbörsen für Wirtschaftswissenschaftler

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Wenn es um eine „Allzweckwaffe“ gegen den Fachkräftemangel in den Berufsgebieten Controlling, Marketing, Vertrieb, Unternehmensstrategie und ähnlichen geht, kommen Recruiter nicht an den Absolventen des Studiengangs Wirtschaftswissenschaften vorbei. Schwieriger wird es dann  allerdings, wenn die Frage nach den beliebtesten Jobbörsen dieser Kandidaten auftaucht: Wo suchen Wirtschaftswissenschaftler nach vielversprechenden Karrierechancen, wo sollten Recruiter ihre Stellenanzeigen schalten, um diese Kandidaten zu erreichen?

Eine Analyse der Umfrageergebnisse des Jobbörsen-Kompass mit aktuell z.Zt. über 37.000 Bewertungen zeichnet ein klares, wenn auch ein unerwartetes Bild der beliebtesten Jobbörsen für Wirtschaftswissenschaftler.

Wer tauscht gewinnt. Der Ahnenvater der Wirtschaftstheoretiker David Ricardo by Thomas Phillips, oil on canvas, circa 1821

Stellenausschreibungen: Diese drei Faktoren halten Jobsuchende von der Bewerbung ab

Seit Jahren boomt die Fachkräftenachfrage in Deutschland. Unternehmen versuchen daher verstärkt, mit Online-Stellenausschreibungen die Aufmerksamkeit der Fachkräfte zu gewinnen. Dass bereits die Art und Aufbereitung einer Ausschreibung maßgeblichen Einfluss auf die Entscheidung für oder gegen eine Bewerbung nehmen, zeigt eine neue Studie der Online-Jobplattform StepStone. Im Rahmen einer Umfrage wurden 30.000 Fach- und Führungskräften detailliert zu ihrem Jobsuchverhalten befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich vor allem drei Faktoren auf die Bewerbungsabsichten von Jobsuchenden auswirken.

Digital-Gipfel 2018: Welche DAX-Unternehmen in Digitalisierung investieren – und wo noch Bedarf ist

„Den digitalen Wandel gemeinsam gestalten“: Das ist das Motto des Digital-Gipfels, zu dem das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie am 3. und 4. Dezember in Nürnberg rund 1.000 Digitalisierungsexperten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft erwartet. Doch schon längst steht fest: Um diesen Wandel erfolgreich zu gestalten, benötigen Deutschlands Unternehmen dringend IT-Experten. Die Online-Jobplattform StepStone hat anlässlich des Digital-Gipfels der Bundesregierung ausgewertet, wie viele ausgeschriebene Stellen der im DAX gelisteten Unternehmen sich zwischen Januar 2018 und Ende September an IT-Spezialisten richteten.*

Der Absolventenkongress Deutschland feiert das zweite Rekordjahr mit über 15.000 Besuchern und 2.500 Unternehmensvertretern in der Koelnmesse

Frank Dreher

Am 22. und 23. November 2018 besuchten über 15.000 Karrierebegeisterte in der Koelnmesse den Absolventenkongress. Unter dem Motto „Mach was du liebst“ gab es für Studenten, Absolventen undYoung Professionals bis drei Jahre Berufserfahrung auf dem kostenlosen Karriere-Event alles, was sie für Orientierung, Berufseinstieg oder die Gründung des eigenen Start-ups suchten.

Top-Arbeitgeber wie Accenture, Apple, ALDI SÜD, Bayer, Benteler, Birkenstock, Claas, Hays, Henkel, Mazda, Metro, Microsoft, Nestlé, N26 und die REWE Group informierten über Einstiegsmöglichkeiten und machten es den Besuchern leicht, wertvolle Kontakte mit über 2.500 Personalern und Unternehmensvertretern für die eigene Karriere zu knüpfen. Insgesamt haben sich somit ähnlich wie im letzten Jahr rund 250 Unternehmen als Aussteller, Speaker oder Kooperationspartner auf dem Absolventenkongress präsentiert.

Young Professionals: Wo beginnt die Suche nach den Gold-Kandidaten?

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Die Diskussion um den Fachkräftemangel ist wie Don Quijotes Kampf um die Windmühlen. Gibt es den Fachkräftemangel wirklich oder ist er nur ein Mythos, wie Martin Gaedt es in seinem Klassiker „Mythos Fachkräftemangel“ angezweifelt hat? Eines ist klar, die Diskussion kann keiner gewinnen. Doch es gibt auch Handlungsempfehlungen, um den Fachkräftemangel erträglicher zu machen. Eine davon ist das vom Jobbörsen-Kompass entwickelte Prognose-Modell „Der Königsweg zu den Kandidaten“.

Don Quijote und der Kampf gegen die Windmühlen