StepStone

Spitzenverdiener: Wer mehr als 100.000 Euro verdient  

Personal- und Managementverantwortung, die richtige Branche und eine Position in einem großen Unternehmen: Unter diesen Voraussetzungen haben Fach- und Führungskräfte in Deutschland die besten Chancen, ein Jahresgehalt von mehr als 100.000 Euro zu erreichen. In der Pharmaindustrie gibt es besonders viele Topverdiener: Das Durchschnittsgehalt der Fach- und Führungskräfte mit Gehältern über 100.000 Euro liegt hier bei rund 130.000 Euro. Aber auch in der Chemiebranche sowie bei Banken ist der Anteil der Spitzenverdiener überdurchschnittlich hoch. Das sind Ergebnisse einer neuen Gehaltsanalyse der Online-Jobplattform StepStone.

 

Dr. Sebastian Dettmers

Die fünf hartnäckigsten Bewerbungsmythen – und was an ihnen dran ist

Düsseldorf, September 2020. Einige Gerüchte rund um das Thema Bewerbung halten sich hartnäckig – vom Anschreiben über die Selbstpräsentation bis hin zur Gehaltsfrage. Aber wo ist wirklich etwas dran? Und welche Annahmen sind längst überholt? Die Jobplattform StepStone befragt regelmäßig tausende Recruiter und Bewerber und weiß, was bei der Jobsuche zählt. Auf Basis der neuesten Erkenntnisse räumen die Experten von StepStone mit den beliebtesten Bewerbungsmythem auf.

Inga Rottländer

1. Wenn ich schon viele Jobs hatte, gelte ich als Job-Hopper.

Falsch. Der Arbeitsmarkt wird zunehmend dynamischer und schnelllebiger – das wissen auch die Personaler. Aktuelle StepStone Studien zeigen, dass die Wechselbereitschaft von Arbeitnehmern in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist. Jobs sind immer häufiger projektbezogen oder haben eine befristete Vertragslaufzeit. „Je nach Aufgabenprofil in der ausgeschriebenen Stelle bewerten Personaler es sogar positiv, wenn der Bewerber in vielen unterschiedlichen Bereichen in kurzer Zeit Erfahrungen gesammelt hat – das beweist Flexibilität und Anpassungsfähigkeit“, sagt StepStone Karriereexpertin Inga Rottländer. Aber es können auch persönliche Gründe sein, die eine berufliche Veränderung bedingen. Jeder zweite Bewerber gab bei einer StepStone Studie an, wegen einer unpassenden Unternehmenskultur den Job gewechselt zu haben. Jeder Dritte hat sogar schon einmal in der Probezeit gekündigt, weil es einfach nicht passte. Die Personalverantwortlichen haben häufig Verständnis für einen Wechsel, wenn dieser gut begründet ist. „Hat man sich beruflich sehr häufig und schnell verändert, ist es ratsam, den Grund im Lebenslauf unter der jeweiligen Station kurz zu nennen – zum Beispiel ein Umzug oder dass das Aufgabenprofil letztendlich doch nicht gepasst hat“, sagt Rottländer. „So können Bewerberinnen und Bewerber mögliche Fragen von Personalverantwortlichen direkt abfangen.“

2. Personaler interessieren sich nicht für meine Social Media Auftritte.

Stimmt nicht. Laut einer StepStone Studie recherchiert immerhin knapp jeder zweite Recruiter im Internet nach Informationen zu den Bewerberinnen und Bewerbern. Die wichtigsten Quellen sind dabei Google und soziale Netzwerke. „Es ergibt durchaus Sinn, vor der Jobsuche einmal in die Rolle des Personalers zu schlüpfen und seinen Namen in die Suchmaske einzugeben. So lässt sich leicht nachprüfen, welche persönlichen Informationen im Netz kursieren und welchen Eindruck der Recruiter dadurch von mir gewinnt“, empfiehlt Rottländer. „Auch wenn die Urlaubsfotos auf Instagram am Ende nicht darüber entscheiden werden, ob man einen Job bekommt oder nicht: Es ist empfehlenswert, seine sozialen Kanäle zu pflegen.“

3. Ich verschweige besser, dass ich mich auch woanders beworben habe.

Falsch. Im Gegenteil: Recruiter rechnen sogar damit, dass Bewerber sich auch bei anderen Unternehmen umsehen. Laut StepStone Marktforschung bewerben sich fast zwei Drittel der Befragten im Laufe einer Jobsuche bei sechs oder mehr Unternehmen. Ein Drittel von ihnen bewirbt sich sogar bei mehr als fünfzehn Unternehmen. Personalverantwortliche erwarten daher eine ehrliche Antwort auf die Frage, ob man sich noch bei anderen Unternehmen beworben hat. Alles andere könnte auf eine fehlende Motivation bei der Jobsuche schließen.

4. Wenn ich niedrige Gehaltsvorstellungen angebe, habe ich bessere Jobchancen.

Stimmt nicht. Allzu bescheidene Gehaltsvorstellungen können bei Personalern als Zeichen für mangelnde Erfahrung oder geringes Selbstbewusstsein interpretiert werden. Es besteht die Gefahr, dass das Gegenüber einen also gar nicht als ausreichend qualifizierten Mitarbeiter in Betracht zieht. Niedrige Gehaltswünsche offenbaren auch, dass man sich nicht hinreichend über ein realistisches Gehalt informiert hat. Bewerber sollten sich im Vorfeld darüber informieren, wie das Gehalt in vergleichbaren Positionen und Branchen ausfällt. Rottländer empfiehlt: „Hier eignen sich – neben dem Austausch mit Freunden oder der Familie – Gehaltsrechner oder -reports, die verschiedene Gehälter vergleichen und einen Überblick geben. In der Gehaltsverhandlung selbst ist es ratsam, eine Gehaltsvorstellung zu nennen, die einen gewissen Puffer nach unten zulässt – und trotzdem realistisch ist. In der Regel nähern sich Bewerber und Personalverantwortliche dann so an, dass beide zu einem zufriedenstellenden Ergebnis kommen.“

5. Das Anschreiben ist der wichtigste Bestandteil meiner Bewerbung.

Falsch, der Lebenslauf ist der wichtigste Bestandteil – das gaben ganze 90 Prozent der Recruiter in Deutschland im Rahmen einer StepStone Studie an. Das Anschreiben folgt mit großem Abstand nur auf Platz zwei. Tatsächlich nimmt die Bedeutung des Anschreibens seit Jahren immer weiter ab. Der Hauptgrund: Der Trend zur schnellen, unkomplizierten Online- und Mobil-Bewerbung. Arbeitgeber legen zunehmend Wert darauf, potenziellen Bewerbern die Kontaktaufnahme so leicht wie möglich zu machen. Einige Unternehmen – wie zum Beispiel die Deutsche Bahn – haben das Anschreiben deshalb sogar abgeschafft.  

Über die StepStone Studien

Die vorliegenden Ergebnisse beruhen auf Online-Befragungen von im Schnitt je 20.000 Fach- und Führungskräften aus dem Jahr 2020 und den vergangenen Jahren. Alle aktuellen StepStone Studien und Informationen rund um Karriere, Gehalt, Recruiting und Arbeitsmarkt kostenfrei, übersichtlich und multimedial aufbereitet unter: www.stepstone.de/wissen

Über StepStone

Mit StepStone trifft jeder die richtige Jobentscheidung. Das E-Recruiting-Unternehmen verbindet Menschen mit der Arbeitswelt – neben Online-Jobplattformen (StepStone, TotalJobs, Saongroup u.a.) zählen weitere digitale Services wie Employer-Branding-Dienstleistungen, Gehaltsanalysen sowie Video-Recruiting-Lösungen zum Angebot des Unternehmens. Die StepStone GmbH, eine Tochter der Axel Springer SE, ist in mehr als 20 Ländern aktiv und beschäftigt mehr als 3.500 Mitarbeiter. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf. StepStone Deutschland betreibt die Jobplattform www.stepstone.de.

Jobsuche in der Corona-Krise: Bewerber werden flexibler 

Was bedeutet Corona für Menschen, die im Moment auf der Suche nach einer neuen Stelle sind? Die Online-Jobplattform StepStone hat Ende April 800 Jobsuchende zu ihren Gedanken und Erfahrungen in der Corona-Krise befragt. Die Ergebnisse zeigen ein gemischtes Stimmungsbild: Während sich die eine Hälfte gerade jetzt besonders bei der Suche nach einem neuen Job engagiert, wägt die andere Hälfte Bewerbungen sehr bedacht ab. Die wenigsten gehen jedoch davon aus, dass die Corona-Krise ihre Jobchancen auf lange Sicht verschlechtern wird.

Bewerber verändern Suchkriterien und nehmen Umzug eher in Kauf
Trotz der Krise haben 55 Prozent der Befragten ihre Bemühungen, eine neue Stelle zu finden, noch einmal verstärkt. Zudem zeigen sich die Jobsuchenden in der aktuellen Situation zunehmend flexibler: Mehr als die Hälfte (56 Prozent) gibt an, ihre Suchkriterien verändert und ihre Stellensuche auf andere Branchen und Bereiche ausgeweitet zu haben. „Wer gerade eine neue Stelle sucht, sollte sich überlegen, welche Unternehmen gerade besonderen Bedarf an neuen Mitarbeitern haben“, sagt Dr. Tobias Zimmermann, Arbeitsmarkt-Experte bei StepStone. „Arbeitgeber aus dem Gesundheitswesen oder der IT veröffentlichen derzeit beispielsweise deutlich mehr neue Stellen als Unternehmen, die unter der aktuellen Situation besonders leiden.“ Rund jeder zweite Jobsuchende (54 Prozent) verschiebt eine Bewerbung momentan zunächst lieber, weil er vermutet, dass Unternehmen in der aktuellen Situation seltener Rückmeldung geben würden. Die Befragten zeigen sich jedoch momentan besonders anpassungsfähig, wenn für einen neuen Job ein Ortswechsel nötig wäre: Jeder Dritte wäre aufgrund der aktuellen Situation eher bereit, für einen passenden Job umzuziehen.

 

Dr. Tobias Zimmermann

#CoronaEltern: Vor allem Mütter stecken im Job zurück 

Ob Beschäftigte im Verkauf, in der Pflege oder in Verkehrsbetrieben – viele Menschen sorgen seit Wochen dafür, dass das tägliche Leben weiterläuft. Auch Mütter und Väter müssen gerade vollen Einsatz zeigen. Doch wie gut gelingt Müttern und Vätern aktuell der Spagat zwischen Homeoffice und Kinderbetreuung? Die Online-Jobplattform StepStone hat Ende April rund 7.000 Personen in Deutschland befragt, wie sie den Balanceakt stemmen und wie es ihnen dabei geht. Es zeigt sich: Es sind vor allem die Mütter, die sich während des Corona-Lockdowns um die Kinder kümmern und sich Sorgen um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf machen.

Dr.  Anastasia Hermann

Studie: So organisieren sich Teams jetzt im Homeoffice

Jeder zweite Arbeitnehmer arbeitet derzeit von zu Hause aus. Für viele ist die Situation neu. Aktuelle Studienergebnisse zeigen, wie Teams jetzt zusammenarbeiten und miteinander kommunizieren.

Kein Plausch in der Kaffeeküche, kein gemeinsames Mittagessen und auch keine kleinen Absprachen auf dem Flur – das Miteinander mit den Kollegen hat sich aufgrund der Corona-Krise für viele stark verändert. Doch wie gut oder schlecht funktioniert die neue Zusammenarbeit im Homeoffice? StepStone ist dieser Frage im Rahmen einer Befragung auf den Grund gegangen.

 

Umfrage: Unternehmen und Arbeitnehmer befürworten Wiederhochfahren der Wirtschaft ab Mai 

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie befindet sich die deutsche Wirtschaft im Ausnahmezustand. Die Frage danach, wie lange dieser Zustand anhält, beschäftigt sowohl Unternehmen als auch Mitarbeiter. Nun ist klar: Die Kontaktverbote bleiben bundesweit bis 3. Mai bestehen. Die Online-Jobplattform StepStone hat parallel zur Beratung von Bund und Ländern rund 11.400 Personen genau dazu befragt. Dabei wird deutlich: Vier von fünf Befragten sehen die Zeit gekommen, wieder zum Arbeitsalltag zurück zu kehren. Deutlich mehr als die Hälfte der Unternehmen verfügen demnach bereits über einen Plan zum Wiederhochfahren ihres Geschäfts. „Unternehmen und ihre Mitarbeiter sind sich überraschend einig: Sie sind motiviert und bereit, die Rückkehr in den Arbeitsalltag zu organisieren“, sagt Dr. Tobias Zimmermann, Arbeitsmarktexperte bei StepStone. „Die Stimmung der Fach- und Führungskräfte kann man als verantwortungsvoll optimistisch bezeichnen. Das merken wir etwa an den Anstrengungen der Unternehmen in Sachen Gesundheitsschutz und an dem Wunsch der Mitarbeiter, weiterhin vom Homeoffice aus arbeiten zu können.“

Dr. Tobias Zimmermann

Kostenlose Stellenanzeigen gegen Corona: StepStone unterstützt Gesundheitssektor weiterhin bis 10. Mai

Die Online-Jobplattform StepStone verlängert ihre vor einem Monat gestartete Unterstützung des Gesundheitssektors. Bis zum 10. Mai wird StepStone alle Stellen, die innerhalb des Gesundheitssektors zur Bekämpfung des Corona-Virus benötigt werden, weiterhin kostenlos auf stepstone.de veröffentlichen. Damit hilft StepStone Krankenhäusern und Arztpraxen, schnellstmöglich medizinisch geschultes Personal wie Ärzte oder Pflegekräfte zu gewinnen.

Ohne Kontakt, mit Persönlichkeit: StepStone bietet Unternehmen kostenlose Funktion für Video-Interviews

  • Mit kostenlosem Video-Recruiting unterstützt StepStone ab sofort Unternehmen bei der Suche nach passenden Mitarbeitern
  • Recruiter können Live-Video-Interviews durchführen oder Fragen per Video vorab aufzeichnen, die Bewerber zeit- und ortsunabhängig ebenfalls per Video beantworten
  • Die Aufzeichnungen der Vorstellungsgespräche können mit Kollegen geteilt werden, um sie schnell und fair gemeinsam beurteilen zu können

Viele Unternehmen zeigen in Zeiten der Corona-Krise bereits, wie flexibel und kreativ sie auf die Ausnahmesituation reagieren. Um Arbeitgebern dabei zu helfen, auch in Zeiten stark eingeschränkter persönlicher Kontaktmöglichkeiten passende Mitarbeiter zu finden, bietet die Online-Jobplattform StepStone ihren Kunden nun kostenlosen Zugang zu Video-Recruiting. Hiermit können Recruiter schnell und ohne ein persönliches Treffen Bewerber kennenlernen und die richtige Entscheidung im Recruiting-Prozess treffen.

Back to Business: Wie Unternehmen den Neuanfang nach dem Corona-Lockdown organisieren

Digital HR Talk mit Dr. Sebastian Dettmers und Christoph Keese

Der Lockdown dauert bald schon vier Wochen an. Viele Unternehmen geraten aktuell an ihre Belastungsgrenze – und darüber hinaus. Sie stellen sich jetzt die Fragen: Wie gestalte ich den Neustart? Wann ist der richtige Zeitpunkt? Welche Rahmenbedingungen sind zu berücksichtigen? Und wie machen es die anderen Unternehmen?

Dr. Sebastian Dettmers

Neue Studie: Die Arbeitswelt in der Corona-Krise

Die Corona-Pandemie stellt Unternehmen und Beschäftigte auf eine nie dagewesene Probe. Die Ergebnisse einer neuen StepStone Studie zeigen, wie die Arbeit im Homeoffice wirklich funktioniert und welche Sorgen Beschäftigte haben, die nicht zu Hause bleiben können.

Das klare Ergebnis der Befragung mit rund 6.000 Teilnehmern: 95 Prozent aller Menschen sind davon überzeugt, dass die Corona-Krise unsere Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig verändern wird.