TextilWirtschaft

Arbeiten in der Modebranche: Die meisten wollen zu Adidas, die wenigsten zu Primark

Adidas ist Deutschlands beliebtester Mode-Arbeitgeber. Auf den nächsten Plätzen im Image-Ranking folgen die PVH-Gruppe (u.a. Tommy Hilfiger, Calvin Klein) und der Hosenspezialist Brax. Das ist das Ergebnis der Studie „Working in Fashion 2018“ der TextilWirtschaft (dfv Mediengruppe). Beteiligt haben sich mehr als 3600 Mitarbeiter und Nachwuchskräfte der Modebranche. Sie haben eine Vorauswahl aus insgesamt 40 Unternehmen von Adler bis Zalando in zehn verschiedenen Kategorien bewertet, u.a. Gehaltsniveau, Aufstiegschancen und attraktive Produkte.

70 Jahre dfv Mediengruppe – Erfolg auf ganzer Linie

Klaus Kottmeier
Klaus Kottmeier

Vor 70 Jahren – genau am 10. September 1946 – wurde dem Journalisten Wilhelm Lorch in Heidelberg von der „Publication Control“ der amerikanischen Militärregierung die Lizenz zur „Herausgabe technischer Bücher und Zeitschriften für die Textilindustrie“ erteilt. Einen Monat später erschien das Gründungsobjekt der dfv Mediengruppe: Die TextilWirtschaft.

Heute publiziert das Unternehmen am Firmensitz in Frankfurt am Main und an weiteren acht Standorten im In- und Ausland über 100 bedeutende Fachmedienmarken für elf Branchen – mit Zeitungen, Zeitschriften und Fachbüchern, mit Websites, Newslettern und Apps sowie mit Kongressen und Fachmessen. Mit all ihren Titeln erreicht die dfv Mediengruppe eine verbreitete Auflage von rund 16 Millionen Exemplaren im Jahr. Sie beschäftigt 970 Mitarbeiter und setzte im letzten Jahr 147 Mio. Euro um.

Arbeitgeber-Ranking: Adidas ist der Champion

Ranking_final_neuAdidas, Hugo Boss, Marc O’Polo – das sind die drei besten Arbeitgeber der Modebranche. Dies zeigt das Arbeitgeber-Ranking der neuen Studie „Working in Fashion 2016“ der TextilWirtschaft (dfv Mediengruppe). Demnach führt Weltkonzern Adidas die Rangliste auch in diesem Jahr an. Adidas hatte bereits in den vergangenen Jahren den ersten Platz verteidigt. Auf dem zweiten Platz folgt Hugo Boss, an dritter Stelle steht in diesem Jahr Marc O’Polo. Viertplatzierter ist Otto, darauf folgt Marc Cain.

Benutzerranking Spezialjobbörsen: Karrierechancen für Datenwrangler und andere Exoten am Arbeitsmarkt

Nischenjobbörsen glänzen mit hoher Nutzerzufriedenheit

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Wer glaubt, dass sich Spezialjobbörsen in einer kuscheligen Marktnische eingerichtet hätten und die Scheuklappen vor den Auswirkungen des Fachkräfte-Wettbewerbs aufgesetzt hätten, der liegt sicherlich falsch. Im Gegensatz zu den Generalisten des Jobbörsen-Markts kämpfen Spezialjobbörsen mit einem selbstauferlegten Handicap: Sie spezialisieren sich freiwillig und aus Überzeugung auf selektive Branchen, Berufe oder Regionen. Einige Spezialjobbörsen verfolgen Geschäftsmodelle mit Fokus auf bestimmte Unternehmensgrößen wie Konzerne (Jobstairs.de), Mittelstand (Yourfirm) oder Karriere-Phasen (Absolventa, Staufenbiel, UNICUM). Vielfalt ist garantiert.

Die Top-Arbeitgeber der Modebranche 2015: Adidas hat das beste Image

Brax behauptet sich auf Platz 2 / Marc O’Polo steigt auf Platz 3

Adidas auf Platz 1, Brax an zweiter Stelle, Hugo Boss und Marc O’Polo auf Rang 3: Das sind die Modeunternehmen mit dem besten Arbeitgeber-Image. Sie sind Spitzenreiter im Arbeitgeber-Ranking der Studie „Working in Fashion 2015“ der TextilWirtschaft (dfv Mediengruppe). An der Studie beteiligten sich knapp 1.700 Nachwuchskräfte der Modebranche. Sie wurde zum sechsten Mal von der TextilWirtschaft vorgelegt.

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Entwicklungsminister Müller prangert „sklavenähnliche Zustände“ in der Modeproduktion an

Dr. Gerd Müller
Dr. Gerd Müller

Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, will das von ihm initiierte Textilbündis zu einem europäischen Projekt machen. Er wolle das Thema Nachhaltigkeitsstandards in globalen Wertschöpfungsketten als eines der zentralen Anliegen der deutschen G7-Präsidentschaft in diesem Jahr in die Agenda einbringen, sagt der CSU-Minister im im Interview mit der TextilWirtschaft (dfv Mediengruppe).

Studie: Verkäufer im Modehandel sind motiviert, aber unzufrieden mit Gehältern

 

Hollister sexy models
Verkäufer bei Hollister: Sexy aber unterbezahlt

Motiviert, aber pessimistischer und frustriert über Gehälter: Die Einstellung von Verkäufern im Modehandel gegenüber dem Beruf und ihre Selbstwahrnehmung haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Das zeigen die Ergebnisse der neuen Verkäuferstudie 2014 der TextilWirtschaft (dfv Mediengruppe). An der Untersuchung, die im Herbst 2014 als Online-Befragung durchgeführt wurde, beteiligten sich knapp 700 Verkaufsmitarbeiter aus dem Modehandel.

Ulrike Poley wechselt von StepStone zur dfv Mediengruppe

Ulrike Poley
Ulrike Poley

Ulrike Poley (45) ist seit Anfang Mai 2014 bei der dfv Mediengruppe, Frankfurt am Main, tätig. Als kaufmännische Leiterin des neuen Bereichs „Stellenmarkt und Karriere“ wird sie die bis dato dezentral organisierten Stellenmarkt- und Karriereaktivitäten der größten dfv Publikationen – Lebensmittel Zeitung, TextilWirtschaft und HORIZONT – zusammenfassen. Poley berichtet an dfv Geschäftsführer Holger Knapp.

 

Arbeitsmarkt Textileinzelhandel: Größe zählt

„Die Größten im deutschen Textileinzelhandel“: Otto Group bleibt vorne

Zum 30. Mal veröffentlicht die TextilWirtschaft (Deutscher Fachverlag) eine Umsatzrangliste der größten Player im deutschen Textileinzelhandel. Angeführt wird diese nach wie vor von der Otto Group. Mit einem Textilumsatz von knapp 4,2 Mrd. Euro (plus 1,4 %) haben sich die Hamburger wie im Vorjahr an der Spitze der Branche behauptet. Allerdings ist der Abstand zu H&M, der Nummer zwei, kleiner geworden. Mit einem Plus von 5,8 % haben sich die Schweden viel dynamischer entwickelt und etwa 3,5 Mrd. Euro erlöst. Der Abstand zu Otto schrumpfte von 826 Mio. auf 692 Mio. Euro. Auf den weiteren Rängen folgen C&A (3), die Metro Group (4) und Karstadt (5). Den Umsatz mit Mode und Textilien des kränkelnden Warenhaus-Filialisten schätzt die TextilWirtschaft (TW) für 2012 auf 1,78 Mrd. Euro (minus 6 %).

Arbeitsplatzverluste drohen: Stuttgarter Karstadt-Flaggschiff soll geschlossen werden

Nicolas Berggruen
Nicolas Berggruen

Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen greift bei dem Warenhaus-Konzern hart durch. Nach dem Verkauf der Mehrheit an den Premium- und Sport-Häusern an den österreichischen Investor Signa geht es nun an das Kerngeschäft. Berggruen will die zum Teil hohen Verluste der Filialen nicht länger hinnehmen. Zuverlässigen Quellen zufolge soll deshalb das Stuttgarter Flaggschiff in der Königstraße komplett geschlossen werden, wie die TextilWirtschaft (Deutscher Fachverlag) berichtet.