Totaljobs

Das Mantra vom langsamen Tod der Jobbörsen

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Gabriel Garcia Marquez: Die Chronik eines angekündeten Todes
Fast tauchen Erinnerungen aus der Literaturwelt auf, an das Buch „Die Chronik eines angekündigten Todes“, wenn im Recruiting wieder einmal das populäre Mantra vom langsamen Tod der Jobbörsen, der Stellenanzeigen, der Bewerbermappe, des Jobinterviews oder der Eignungsdiagnostik gemurmelt wird.

In einer Welt des digitalen Hypes haben steile Thesen haben Hochkonjunktur – und mit einem Pfffff entfleucht die Luft aus dem Ballon, sobald harte Fakten gefragt sind. Aber dann sind die Prognosen-Gurus längst über alle Berge. Recruiter müssen sich dann in ihrer täglichen Arbeit solche Fragen gefallen: „Wieso schalten Sie noch Stellenanzeigen in Jobbörsen – die sind doch schon längst tot!“ .

Japanischer Zeitarbeitskonzern geht auf Einkaufstour – auch in Europa

Masumi Minegishi
Masumi Minegishi (Foto: Bloomberg)

6,5 Milliarden Dollar stehen für Übernahmen bereit

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Shanghai. Mit einer prall gefüllten Kasse will der japanische Zeitarbeitskonzern Recruit Holding Co auf Einkaufstour gehen und nimmt dabei Übernahmekandidaten ins Ziel, die eine ähnliche Geschäftsvision wie Recruit Holding haben. So äusserte sich CEO Masumi Minegishi in einem Interview am 21. Oktober 2014 mit Bloomberg in Tokio, wie „The Japan Times“ berichtete.

 

Europäisches Online-Stellenportal StepStone übernimmt Totaljobs-Gruppe in Großbritannien

Dr. Jens Müffelmann

Düsseldorf, April 2012. Das europäische Online-Stellenportal StepStone setzt seinen internationalen Wachstumskurs fort und übernimmt die Totaljobs-Gruppe, die in Großbritannien u.a. das marktführende Stellenportal Totaljobs.com betreibt. Ein entsprechender Kaufvertrag zwischen der StepStone GmbH, einem Tochterunternehmen der Axel Springer AG, und der Reed Business Information Ltd. über den Erwerb sämtlicher Anteile an der Totaljobs-Gruppe wurde heute wirksam. Der Kaufpreis beträgt rund EUR 132 Mio. (£ 110 Mio.).

CareerBuilder Deutschland: Die Karten werden neu gemischt

Felix Roth, CareerBuilder Deutschland
Felix Roth, CareerBuilder Deutschland

[ghk] Als die Nachricht vom Ausscheiden des CareerBuilder Deutschland-Geschäftsführers, Severin Wilson, zum 31.3.2009 in der Recruiting-Szene die Runde machte, waren sich oberflächliche Beobachter gleich klar: Wieder einmal hat eine ausländische Jobbörse versucht, in Deutschland Fuß zu fassen, wieder einmal war das Scheitern vorprogrammiert, und wieder einmal musste ein ausländischer Jobbörsen-Betreiber in Deutschland Stellenabbau praktizieren.

Nach dem Abbruch der Markteinführung von Totaljobs in Deutschland sollte es also keine so große Überraschung sein, daß auch CareerBuilder dem schwierigen Umfeld, der Wirtschaftskrise und dem Manko des Nachzüglers auf dem deutschen Jobbörsen-Markts erliegen würde. Doch bei genauerem Hinsehen entpuppt sich die Situation in der Frankfurter Deutschland-Dependance etwas anders.