VGSD

VGSD: Ab Mai geht der Abmahnmissbrauch erst richtig los, wenn wir ihn jetzt nicht stoppen

Dr. Andreas Lutz, VGSD

Eine junge Mutter, die Schals online verkauft, eine alleinerziehende Goldschmiedin, die sich mit einem DaWanda-Shop aus dem Arbeitslosengeld 2-Bezug herausgearbeitet hat: Das sind typische Opfer einer Abmahnindustrie, die automatisiert online nach kleinsten Fehlern in Produktbeschreibungen sucht, um daraufhin Abmahnungen mit Kosten von durchschnittlich 1.300 Euro (vgl. Abbildung) versenden zu können.

20 Organisationen von Selbstständigen gründen Bundesarbeitsgemeinschaft

Dr. Andreas Lutz
Dr. Andreas Lutz

Mit der „Bundesarbeitsgemeinschaft Selbstständigenverbände“ (BAGSV) bündeln 20 Vereinigungen und Initiativen von Selbstständigen ab sofort ihre Kräfte. Die BAGSV schafft insbesondere für die Politik eine zentrale Anlaufstelle für Fragen, die Soloselbstständige und kleine Unternehmen betreffen.

Bei der Gründungsversammlung in Berlin wurden Victoria Ringleb von der Allianz Deutscher Designer (AGD) e.V. und Dr. Andreas Lutz vom Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland (VGSD) e.V. zu Koordinatoren gewählt. Die Mitgliedsverbände repräsentieren gemeinsam rund 100.000 Selbstständige.

„Irreführende Äußerungen zur Altersvorsorge“ – Selbstständigen-Verband widerspricht Ministerin Nahles

Andrea Nahles (Foto: Bea Marquardt / SPD)
Andrea Nahles (Foto: Bea Marquardt / SPD)

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles hat unlängst erklärt, dass „die Hälfte der Solo-Selbstständigen nicht für das Alter vorsorgt“. Die Ministerin bezog sich dabei auf eine Studie des DIW. Der Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V. (VGSD) hat die Fakten überprüft und festgestellt: Die Aussage der Ministerin ist irreführend.

Gesetzesentwurf zwingt Freiberufler zum Auswandern

Daniela Kluge
Daniela Kluge

GULP Information Services, Projektportal und Personalagentur für IT- und Engineering Spezialisten, führte im Januar diesen Jahres eine Umfrage zum Thema Scheinselbstständigkeit und dem aktuellen Gesetzesentwurf von Arbeitsministerin Andrea Nahles durch. Gefragt wurde unter anderem, welche Alternativen die selbstständigen IT- und Engineering-Spezialisten zur Freiberuflichkeit sehen, falls das Gesetz in seiner aktuellen Fassung in Kraft tritt. Festanstellung und Auswandern waren die häufigsten Antworten.

Gesetzesentwurf gegen Missbrauch von Werkverträgen – Beschränkung der Freiberuflichkeit gefährdet die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft

Daniela Kluge
Daniela Kluge

GULP Information Services, Projektportal und Personalagentur für IT- und Engineering Spezialisten, veröffentlicht Kommentare seiner Freelancer zum Gesetzesentwurf gegen den Missbrauch von Werkverträgen. Das Portal beabsichtigt, auf diese Weise seinen Nutzern, deren Handlungsfreiräume extrem eingeschränkt werden würden, in der öffentlichen Diskussion Gehör zu verschaffen.

Das Ende der Selbständigkeit?

Christa Weidner
Christa Weidner

Noch immer gibt es viele Selbstständige, die davon überzeugt sind, sicher zu sein vor dem Damoklesschwert Scheinselbstständigkeit. Vielleicht liegt es daran, dass sie nicht wissen, dass es den anfänglichen Kriterienkatalog seit 2003 gar nicht mehr gibt, das zumindest lässt viele Kommentare vermuten, die wir auf Artikel und Beiträge erhalten haben. Doch die Realität spricht eine andere Sprache. Da das Thema sehr komplex und erklärungsbedürftig ist, organisiert der VGSD e. V. im zweiten Halbjahr eine Vortrags-Roadshow mit dem Titel Das Ende der Selbstständigkeit. Den Vortrag hält Christa Weidner, eine der wenigen Betroffenen, die sich nicht versteckt und öffentlich zu dem Thema steht und ihre Erfahrungen teilt.

Verband der Gründer und Selbständigen (VGSD) zählt nach einjährigem Bestehen bereits 1.000 Mitglieder

Dr. Andreas Lutz
Dr. Andreas Lutz

Mit festem Mitarbeiter und neuer interaktiver Webseite ins zweite Jahr

Bereits seit einem Jahr ist der Verband der Gründer und Selbständigen Deutschland (VGSD) e.V. Sprachrohr für Freelancer und Selbständige, damit die Politik ihre Interessen und Sorgen nicht länger ignoriert und keine weiteren arbeitserschwerenden Gesetze auf den Weg bringt.

Bisher fehlte eine solche Lobby, die die spezifischen Anliegen der vielen Millionen kleinen Unternehmen in Deutschland (meist ohne oder mit nur wenigen Mitarbeitern) ernst nimmt. Der VGSD setzt sich auf einer ganz konkreten Ebene für den Abbau bürokratischer Verpflichtungen, für faire Sozialversicherungsbeiträge und gründerfreundliche Gesetze ein.

Arbeitslosenversicherung für Selbständige zu teuer – Jeder zweite verlässt Versicherung vorzeitig

VGSD e.V. fordert mehr Beitragsgerechtigkeit und Rücknahme der erfolgten Vervierfachung der Beiträge

 

Dr. Andreas Lutz
Dr. Andreas Lutz

Seit 2006 können sich Gründer freiwillig gegen Arbeitslosigkeit versichern. Mehr als 200.000 Selbständige nutzen diese Möglichkeit aktuell. Doch nur wenige halten die Zahlung der Beiträge dauerhaft durch: Eine gerade erschienene Studie des Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) kam zum Ergebnis, dass 44 Prozent der freiwillig Versicherten im Untersuchungszeitraum die Zahlung der Beiträge einstellte und damit von der Versicherung ausgeschlossen wurden. Der wichtigste Grund für diese regelrechte Flucht waren die als zu hoch empfundenen Beiträge.

Selbständigen-Protest erfolgreich: Petitionsausschuss klar gegen pauschale Altersvorsorgepflicht

Rückschlag für von der Leyen / Stellungnahmen von Tim Wessels und VGSD e.V.

Tim Wessels, Dr. Andreas Lutz (Foto: Tilman Vogel)

Der Petitionsausschuss des Bundestages hat, wie gerade bekannt wird, einen Beschluss gefasst über die von Tim Wessels vor gut einem Jahr initiierte und über 80.000 mal mitgezeichnete Petition gegen die Rentenpflicht für Selbständige.

Der Ausschuss hat sich überraschend deutlich hinter die Petition gestellt. Vor allem lehnt er pauschale Mindestbeiträge ab: „Die Einführung einer Versicherungspflicht darf nicht dazu führen, Existenzgründungen zu verhindern.“