Das Ende der Selbständigkeit?

Christa Weidner
Christa Weidner

Noch immer gibt es viele Selbstständige, die davon überzeugt sind, sicher zu sein vor dem Damoklesschwert Scheinselbstständigkeit. Vielleicht liegt es daran, dass sie nicht wissen, dass es den anfänglichen Kriterienkatalog seit 2003 gar nicht mehr gibt, das zumindest lässt viele Kommentare vermuten, die wir auf Artikel und Beiträge erhalten haben. Doch die Realität spricht eine andere Sprache. Da das Thema sehr komplex und erklärungsbedürftig ist, organisiert der VGSD e. V. im zweiten Halbjahr eine Vortrags-Roadshow mit dem Titel Das Ende der Selbstständigkeit. Den Vortrag hält Christa Weidner, eine der wenigen Betroffenen, die sich nicht versteckt und öffentlich zu dem Thema steht und ihre Erfahrungen teilt.

 

Vortrags-Roadshow des VGSD: Das Ende der Selbstständigkeit
Das Damoklesschwert Scheinselbstständigkeit schwebt über den Selbstständigen und gefährdet die Existenz vieler. Das Thema sorgt auch für Unsicherheit bei den Auftraggebern. Die Bundesregierung arbeitet an einem Gesetz zur Verhinderung des Missbrauchs von Werkverträgen, das angeblich noch dieses Jahr verabschiedet werden soll.

 

Der VGSD, der Verband der Gründer und Selbstständigen e. V.,  hat bereits sein Positionspapier veröffentlicht, das die Forderungen an eine neue Gesetzgebung formuliert. Mit der Vortragsreihe möchte der VGSD für das Thema weiter sensibilisieren und Unterstützer gewinnen. Schließlich ist die herrschende Gesetzeslage zum Schutz vor Missbrauch entstanden und soll vor Lohndumping schützen. Doch es schießt über das Ziel hinaus und sorgt für Rechtsunsicherheit und gefährdet Existenzen.

Die Buchautorin und Beraterin Christa Weidner weiß, wovon sie spricht, wenn es um das Thema Scheinselbstständigkeit geht. Sie ist eine der wenigen Betroffenen, die das auch öffentlich tut und damit ihre Erfahrung allen möglichen Betroffenen – das sind Auftraggeber genauso wie die Selbstständigen – zur Verfügung stellt. Der Vortrag von Christa Weidner klärt auf, erschreckt, motiviert und regt an, über Lösungen nachzudenken. Wer Selbstständiger ist und glaubt, ihn betrifft das nicht, sollte vorsichtig sein und sich über die aktuelle Sachlage informieren. Der Besuch des Vortrages ist eine gute Gelegenheit das zu tun.

Christa Weidner ist eine der drei Sprecher der Arbeitsgruppe Scheinselbstständigkeit des VGSD e.V. Sie spricht aus eigener Erfahrung sowohl als Freiberuflerin als auch als Auftraggeberin und Vermittlerin von Selbstständigen. Der Vortrag liefert die folgenden Informationen:

  • Warum diese Panikmache mit der Scheinselbstständigkeit?
  • Warum Du Dir nicht sicher sein kannst, nicht doch betroffen zu sein?
  • Was macht der VGSD?
  • Was kann ich tun, um mein persönliches Risiko zu reduzieren?

Im Anschluss an den Vortrag können Fragen und weitere Aktivitäten diskutiert werden. Beginn des Vortrages ist um 18:00 Uhr. Das Ende der Veranstaltung ist für 20:30 Uhr geplant. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro, die an der Abendkasse zu bezahlen sind. Für Mitglieder des VGSD ist die Teilnahme kostenlos. Um vorherige Anmeldung wird gebeten. Die Vorträge sind bundesweit geplant:

Hier geht es zur Kampagnenwebseite des VGSD zum Thema Scheinselbstständigkeit.

Hier geht es zur Webseite von Christa Weidner. Kostenloser Download des gleichnamigen Buchkapitels.

 

Dr. Andreas Lutz
Dr. Andreas Lutz

Der VGSD e.V. ist 2012 aus einer erfolgreichen Petition gegen eine Altersvorsorgepflicht für Selbstständige entstanden, die zu mehreren Gesprächen mit der damaligen Arbeitsministerin von der Leyen führte. Das Gesetz wurde damals letztlich nicht umgesetzt. Der Verband mit Sitz in München hat 725 Vereins- und 2.750 Community-Mitglieder und vertritt die Interessen von Solo- bzw. Kleinstunternehmern, Gründern, sowie Selbstständigen in Teilzeit.

Ansprechpartner für Presseanfragen:
Dr. Andreas Lutz, Tel.: +49 (89) 5165 7980, lutz@vgsd.de

 

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