Young Professionals

Erneuter Anstieg an ausgeschriebenen Vertriebsstellen

Im dritten Quartal des Jahres 2018 wurde erneut ein erhöhter Anstieg an ausgeschriebenen Vertriebsstellen verzeichnet. Es wurde ein Anstieg in Höhe von 12,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr festgestellt. Insgesamt wurden im dritten Quartal 2018 149.903 Stellenanzeigen für Fach- und Führungskräfte im Vertrieb in deutschen Online-Stellenbörsen ausgeschrieben.

Auch im dritten Quartal liegt bei genauer Betrachtung der Branchenverteilung der Einzelhandel in Bezug auf die Steigerung gegenüber dem Vorjahr vorne. Im dritten Quartal 2018 erreichte der Einzelhandel mit 19,84 Prozent den höchsten Wert bei der Steigerung gegenüber dem Vorjahr.

Das Messethema in Köln: die Blue Collar Area

Stammgäste der Zukunft Personal wissen: Die drei Messetage in Köln sind so etwas wie das alljährliche Klassentreffen der HR-Szene. Man kennt sich, man schätzt sich, man trifft sich. Das führt zweifellos zu einer sehr heimeligen Atmosphäre in den Messehallen im Kölner Stadtteil Deutz.

Auf der anderen Seite führt die Wohlfühl-Oase Zukunft Personal aber auch dazu, dass sich spätestens am letzten Messetag zwei alte HR-Hasen auf den Gängen treffen und die drei Tage mit der Bemerkung „Im Grunde war alles wie immer“ beschließen. Das ist Kompliment und Vorwurf zugleich. Denn es bedeutet letztlich auch, dass es im Vergleich zum Vorjahr wenige Innovationen und thematische Veränderungen gab – Dinge, die auf einer Messe, die eine ganze Branche repräsentiert, niemals fehlen sollten.

Blue Collar Area, Messe Zukunft Personal, Köln, Stand K.23 | Halle 3.1

Arbeitsmarkt 2017 in Deutschland: Jede 3. Stelle war in einer Großstadt ausgeschrieben

21 Prozent der Arbeitsplätze befinden sich in den 14 größten deutschen Städten, in denen aber nur rund 17 Prozent der Bevölkerung leben. Und die Zahl der Jobs wächst weiter, so war 2017 jede dritte freie Stelle (33,7%) in diesen 14 Städten ausgeschrieben. Jede 6. offene Stelle (15,4%) bezog sich auf eine Leitungsposition. In Stuttgart München und Frankfurt setzen über ein Drittel der freien Stellen einen akademischen Abschluss voraus. Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt sind ein gutes Pflaster für Young Professionals. Überdurchschnittlich hoch ist der Bedarf an gewerblichen Fachkräften in Bremen, Leipzig und Dortmund. Aushilfs- und Anlernkräfte haben dagegen in Stuttgart, München und Frankfurt besonders schlechte Karten. Diese und andere Zahlen und Informationen ergibt eine Auswertung von rund 2,6 Millionen Stellenanzeigen, die 2017 in Printmedien und Online-Jobbörsen erschienen sind.

 

 

Recruiting-Events: Win-Win-Situation für junge Talente und Arbeitgeber

Christoph Jost

Das aktuelle GenY-Barometer ergab: Recruiting-Events sind sehr beliebt, wobei die jungen Talente klare Präferenzen haben, wenn es um deren Inhalte geht. In erster Linie zählt für sie, einen umfassenden Eindruck ihres möglichen Arbeitsumfelds zu gewinnen. Das persönliche Kennenlernen des Arbeitgebers, der fachspezifischen Aufgabenstellungen und Einblicke in Karriereoptionen sollen daher im Vordergrund stehen. Vorträge, Workshops und Lernformate finden die jungen Talente als ergänzende Angebote attraktiv. Reisen ins Ausland, ausgefallene Locations oder reine Unterhaltung ist für die Zielgruppe weniger relevant. Die Studie zeigt auch, dass die Aussicht auf Job-Chancen die Talente dazu motiviert, für die Teilnahme an einem attraktiven Event nicht nur Zeit, sondern auch Geld zu investieren.

salesjob-Index: Die Anzahl ausgeschriebener Vertriebsstellen steigt weiterhin an

Andreas Dickhoff

Die Nachfrage nach erfahrenen Vertriebsfachkräften bleibt weiterhin steigend

Bei der Betrachtung der Stellenanzeigen für Fach- und Führungskräfte im Vertrieb in deutschen Online-Stellenbörsen zeigt sich auch im vierten Quartal 2017 ein deutlicher Trend nach oben. Die Zahl der ausgeschriebenen Vertriebspositionen stieg im 4. Quartal 2017 um rund 10,7 % gegenüber dem Vorjahr. Im letzten Jahresquartal wurden insgesamt 125.998 Vertriebspositionen ausgeschrieben.

Neustart zu Neujahr – auch beruflich?

  • Marc Irmisch-Petit

    Aktuelle Umfrage von Monster zum Thema: „Neues Jahr – neuer Job“

  • Jeder fünfte Befragte plant einen Jobwechsel im neuen Jahr
  • Gehalt und materielle „Goodies“ sind für 61 Prozent ausschlaggebend, Unternehmen können aber auch mit Angeboten zur Work-Life-Balance und einem attraktiven Standort punkten

Der Januar ist der Monat der Vorsätze: Viele denken darüber nach, wie sie ihr Leben optimieren können und bei einigen gehört dazu auch ein neuer Arbeitsplatz. Das Karriereportal Monster wollte wissen, welche Faktoren bei der Wahl eines neuen Arbeitgebers ausschlaggebend sind und hat sich in einer aktuellen Umfrage*, die in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungs- und Beratungsinstitut YouGov entstand, mit dem Thema Jobwechsel beschäftigt. Gefragt wurde dabei auch, was gegen einen Jobwechsel spricht.

Nur 15 % der Studierenden würden für weniger als 9 €/h arbeiten

Nach einer von JOBSUMA durchgeführten Umfrage findet ein Drittel der Teilnehmer einen Stundenlohn von 10 Euro angemessen. Auf die Frage, für welchen Stundenlohn sie als Werkstudent oder Aushilfe arbeiten würden, hat ein weiteres Drittel geantwortet, mit einem Lohn von 9 Euro und weniger zufrieden zu sein. Das letzte Drittel würde 10 Euro und mehr verlangen und immerhin etwa 9 % der Befragten hätten gerne einen Stundenlohn von über 15 Euro.

Der Faktor Persönlichkeit: Darauf achten Unternehmen bei Berufseinsteigern

Dr. Sebastian Dettmers
Dr. Sebastian Dettmers

Der Großteil der deutschen Unternehmen achtet bei Berufseinsteigern nicht vorrangig auf deren fachliche Qualifikation. So gehören für 68 Prozent der Arbeitgeber in erster Linie die persönlichen Eigenschaften eines Kandidaten zu den wichtigen Auswahlfaktoren. Soziale Kompetenzen und eine bestmögliche Übereinstimmung mit der Unternehmenskultur (jeweils 52 Prozent) sind für Personaler ebenso von besonderer Bedeutung. Hard Skills hingegen werden als weniger wichtig eingestuft: Jedes dritte Unternehmen schaut in erster Linie auf formelle Abschlüsse, nur jedes vierte auf die Noten. Das hat die Online-Jobplattform StepStone in einer Studie mit mehr als 25.000 Fach- und Führungskräften – darunter mehr als 2.000 Personaler – herausgefunden.

Nutzerzufriedenheit: Der Kompass zur Auswahl der richtigen Jobbörsen

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Für das Recruiting sind Jobbörsen nach wie vor unverzichtbar

Die Jobbörsen-Landschaft in Deutschland ist vielfältig und differenziert sich nach Gattungen (Generalisten, Spezialisten und Jobsuchmaschinen) als auch nach Zielgruppen der Kandidaten. Stand heute sind über 1.100 Jobbörsen in Deutschland aktiv, allerdings haben sich auch über 790 Jobbörsen in den letzten Jahren wieder vom Arbeitsmarkt verabschiedet. Allein in der Zielgruppe der Generalisten sind 138 Jobbörsen aktiv, diese haben monatlich über ca. 19 Millionen Stellenanzeigen veröffentlicht  und erzielen zusammen eine monatliche Reichweite von ca. 30 Millionen Besuche. (Quelle: Crosswater Jobbörsen Verzeichnis bzw. SimilarWeb.com)

 

Fachkräftebedarf: Beste Aussichten für Berufseinsteiger

Dr. Anastasia Hermann
Dr. Anastasia Hermann

Deutsche Unternehmen suchen nicht nur erfahrene Fachkräfte, auch die Nachfrage nach jungen Talenten ohne Berufserfahrung steigt. Aktuell richten sich 36 Prozent aller Stellenausschreibungen an Absolventen und Spezialisten, die noch keine Joberfahrung im jeweiligen Beruf haben. Im Bereich Marketing ist der Anteil an Stellenausschreibungen, die sich an Fachkräfte ohne Berufserfahrung richten, mit 42 Prozent besonders hoch. Auch im Vertrieb (40 Prozent) sind Berufseinsteiger gern gesehen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Auswertung des StepStone-Fachkräfteatlas.