Gamification im Bewerbungsprozess – Spielend zum neuen Job

Für Unternehmen wird es immer schwieriger, sich als attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren und Talente zu finden. Um bei potenziellen Kandidaten das Interesse an einer Bewerbung zu erhöhen, werden heute neue Wege gegangen, die den Bewerbungsprozess spielerisch gestalten. Mithilfe der sogenannten Gamification werden bei der Bewerbung Elemente aus Videospielen eingesetzt, wie etwa Simulationen und Punkte, um die Eignung eines Kandidaten für eine bestimmte Tätigkeit auf unterhaltsame und interaktive Weise zu testen. Der Bewerbungsprozess wird mithilfe der Gamification spielerisch gestaltet, was wiederum die Interaktion der Interessenten erhöht und den Arbeitgeber attraktiver macht. Außerdem können durch Spielelemente Bewerber besser beurteilen, ob sie sich mit der Firma identifizieren können, während das Unternehmen ein gutes Bild von den Eigenschaften des Bewerbers bekommen kann. Der Einsatz von Gamification ist im Bewerbungsprozess zahlreicher Firmen längst angekommen und genießt schon heute Popularität, um Softskills von Bewerbern im Vorfeld bestmöglich evaluieren zu können.

Videospiele sind allseits bekannt und beliebt

Wir leben in einer Gesellschaft, in der Videospiele bereits ein fester Bestandteil des Lebens sind. Bereits in den 80er Jahren hielten die legendären Klassiker der Geschichte der Videospiele in den Haushältern Einzug. Seither sind Namen wie Pac-Man, Mario, Donkey Kong und Co. längst in der Gesellschaft verbreitet. Mit ihnen sind heute auch die verschiedenen Spielmechaniken, die in den Videospielen zur Anwendung kommen, bekannt. Schon in Ms. Pac-Man versuchten Spieler, schnellstmöglich alle Pillen zu fressen und es ans Ende des Levels zu schaffen, dabei Punkte zu sammeln und Frucht-Boni abzustauben, um am Leaderboard nach oben zu klettern und den Highscore zu knacken. Genau dieser Spieltrieb wird inzwischen jedoch nicht mehr nur allein zur Unterhaltung in Videospielen eingesetzt, sondern kommt auch in spielfremden Kontexten zum Einsatz: Im Rahmen der Gamification werden diese Spielelemente wie Levels, Punkte, Errungenschaften, Leaderboards und Highscores auch in anderen Bereichen des Lebens eingesetzt, um die Interaktion und Bereitschaft zur Beteiligung zu fördern. Während dies unter anderem zu Marketingzwecken im Kundenbereich genutzt wird, profitiert auch das Personalwesen von Gamification, wo es unter anderem zur Mitarbeitermotivation und zur Fortbildung eingesetzt wird. Doch auch im Bewerbungsprozess findet Gamification zunehmend Anwendung.

Präzisere Vorauswahl

Die Einsatzmöglichkeiten von Gamification im Bewerbungsprozess sind vielfältig. Unternehmen setzen sie im heutigen digitalen Zeitalter vermehrt ein, um sich als attraktiven Arbeitgeber darzustellen und Bewerbern einen aussagekräftigen Eindruck vom Unternehmen zu vermitteln. Durch einen strategischen Einsatz von Gamification zur Vorstellung der Arbeitsstelle kann eine präzisere und effizientere Vorselektion erzielt werden. Bewerber haben mithilfe von spielerischen Elementen, wie etwa die Simulation eines Arbeitstages oder einen virtuellen Rundgang durch das Firmengebäude, die Möglichkeit, sich ein besseres Bild von der Tätigkeit sowie der Unternehmenskultur zu machen. Diese können damit eine fundierte Entscheidung treffen, ob sie sich überhaupt für eine Stelle bewerben oder nicht, wodurch die Anzahl an Bewerbungen auf dem Tisch des Personalers direkt im Vorauswahlverfahren reduziert werden kann. Die Allianz hat hierzu einen „Karrierematcher“ ins Leben gerufen, der es Interessierten ermöglicht, direkt herauszufinden, ob sie sich mit der Unternehmenskultur bei der Versicherung identifizieren können oder nicht. Die deutsche Lufthansa bietet zudem ein „Spiel zur Berufsorientierung“, in dem potenzielle Bewerber einen Eindruck von den Berufsmöglichkeiten bei der Fluggesellschaft erhalten. Derartige spielerische Selbsttest werden zudem nicht an das Unternehmen weitergeleitet, sondern lediglich anonym gespielt.

Stärken der Bewerber spielerisch erkennen

Kommt es nach dem spielerischen Selbsttest zu der Erkenntnis, dass man sich auf eine Stelle bewerben möchte, kann Gamification dem Unternehmen helfen, den richtigen Kandidaten für die ausgeschrieben Stelle ausfindig zu machen. Das Online-Assessment wird im Bewerbungsprozess durch spielerische und erlebbare Elemente bereichert, die es ermöglichen, die Eigenschaften und Stärken eines Bewerbers besser einschätzen zu können. Anstatt lediglich anhand eines Lebenslaufes auf Kenntnisse und Skills zu schließen, werden diese auf interaktive und zudem meist sogar unterhaltsame Weise aufgezeigt. Die Software des Bewerbungs-Spiels verfolgt die Mausbewegungen und Handlungen bzw. analysiert die Antworten auf Fragen, um bestimmte Fähigkeiten des Bewerbers herauszufinden. Dies kann auf unterschiedliche Weisen umgesetzt werden. Bei der DAK Krankenkasse werden Bewerber durch immersive und interaktive Spiele und Simulationen auf ihre Eignung für den Job getestet. Im Eignungstest für Krankenhausspezialisten werden hier beispielsweise das Büro gezeigt und fachspezifische Fragen gestellt, wo Bewerber direkt ihre Fachkenntnisse zur Schau stellen können. Für IT-Firmen werden die Fähigkeiten der Bewerber durch verschiedene Herausforderungen wie Code-Rätsel und Bug-Suchen getestet, um die Eignung und Skills von IT-Spezialisten zu testen. Während derartige Assessment-Spiele zum einen die fachspezifischen Kenntnisse überprüfen, können auch Softskills wie Teamfähigkeit, logisches Denken und Kombinationsgabe getestet werden. Und all das auf spielerische und unterhaltsame Art und Weise, was im traditionellen Auswahlprozess nur schwer bis kaum erkennbar ist.

Gamification macht den Bewerbungsprozess für alle Beteiligten angenehmer und aufschlussreicher. Es kann Bewerbern dabei helfen, zu erkennen, ob sich ein Job für sie eignet und unterstützt Personaler, den richtigen Kandidaten auszuwählen.

Staatliche Berufsunfähigkeitsrente: Wer hat Anspruch und wie erhält man sie?

Nicht immer herrscht Einigkeit darüber, worum es sich bei der staatlichen Berufsunfähigkeitsrente handelt und wer sie überhaupt noch in Anspruch nehmen kann. Viele Arbeiter und Angestellte stellen sich die Frage: Gibt es in Deutschland noch Absicherung, wenn nach einem Unfall oder einer längeren Krankheit die ursprüngliche Tätigkeit nicht mehr ausgeübt werden kann? Die wichtigsten Antworten zu diesem Thema sind hier zusammengefasst.

Was ist die staatliche Berufsunfähigkeitsrente?

Bei der staatlichen Berufsunfähigkeitsrente handelt es sich im genauen Wortlaut um die „Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit“. Die gesetzlichen Regelungen dafür finden sich im § 240 unter dem Titel „Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit“ in der gesetzlichen Rentenversicherung (Sechstes Buch Sozialgesetzbuch).

Welche Personen haben Anspruch auf die Berufsunfähigkeitsrente?

Die Berufsunfähigkeitsrente wurde im Jahr 2001 für alle Personen, die nach dem 1. Januar 1961 geboren sind, abgeschafft. Das schließt somit heutzutage einen Großteil der arbeitenden Bevölkerung schon einmal grundsätzlich aus.

Doch es gibt noch ein paar weitere Voraussetzungen, damit die Rente in Anspruch genommen werden kann:

  • Die Regelaltersgrenze (Vollendung des 67. Lebensjahres) darf noch nicht erreicht sein.
  • Es muss Berufsunfähigkeit bestehen. Das heißt, die bisherige Arbeit oder eine andere zumutbare Tätigkeit kann nicht in einem Ausmaß von mindestens sechs Stunden täglich ausgeführt werden. Als zumutbar gelten alle Tätigkeiten, für die eine erfolgreiche Umschulung absolviert wurde.
  • In den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Berufsunfähigkeit müssen mindestens für einen Zeitraum von drei Jahren die Pflichtbeiträge entrichtet worden sein.

Wie hoch ist die Rente und wie kann sie in Anspruch genommen werden?

Die Berufsunfähigkeitsrente beträgt die Höhe der halben Erwerbsminderungsrente. Einfacher formuliert: Als Richtwert ist mit etwas weniger als einem Viertel des ursprünglichen Nettogehalts zu rechnen.

Wer also bisher etwa 2.500 Euro monatlich brutto verdient hat, kann je nach Beschäftigungsverhältnis, Wohnort, Beruf, Lohnsteuerklasse und Art der Krankenkasse mit rund 400 Euro im Monat rechnen. Das wird für einen Großteil wohl viel zu wenig sein, um die bisherigen Lebenshaltrungskosten auch weiterhin abdecken zu können.

Für die meisten Menschen empfiehlt es sich daher, schon rechtzeitig für den Ernstfall mit alternativen Maßnahmen vorzusorgen.

Welche Alternativen zur staatlichen Berufsunfähigkeitsrente gibt es?

Die beste Möglichkeit zur Absicherung bietet eine private Berufsunfähigkeitsversicherung. Der Markt ist hier jedoch recht übersichtlich und als Privatperson ohne entsprechendes Hintergrundwissen kann es schnell passieren, dass eine Versicherung zu schlechten Konditionen abgeschlossen wird. Aus dem Grund kann es sinnvoll sein, sich hier professionelle Unterstützung zu suchen. Beispielsweise helfen die Experten von ONVERSO weiter, wenn es um die richtige Tarifauswahl geht. Sie vergleichen über 91 Tarife und das für Interessenten ohne Risiko, völlig kostenlos und unverbindlich.

Wann wird die private Berufsunfähigkeitsrente ausbezahlt?

Die Bedingungen sind klar geregelt. Damit die Rente in Anspruch genommen werden kann, sind die folgenden Voraussetzungen erforderlich:

  • Der zuletzt ausgeübte Beruf kann zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausgeführt werden. Dabei kommt es jedoch nicht immer nur auf die Anzahl der Arbeitsstunden an. Wenn Schlüsselqualifikationen verloren gehen, wird der Versicherer eventuell trotzdem bezahlen.
  • Die Ursache dafür muss eine Krankheit, ein Kräfteverfall oder eine Körperverletzung sein.
  • Der Grund muss seit mindestens sechs Monaten bestehen oder aller Voraussicht nach mindestens sechs Monate andauern.

Ganz wichtig: Die Berufsunfähigkeit sollte von einem Arzt festgestellt und bestätigt werden. Denn ohne die fachliche Expertise sind die Chancen auf Auszahlung minimal. Danach sollte bei der jeweiligen Versicherung ein schriftlicher Antrag mit der beigefügten Bestätigung des Arztes eingereicht werden.

Wie hoch sollte die private Berufsunfähigkeitsrente sein?

Auch für Berufsunfähige besteht in Deutschland die Pflicht, Krankenversicherungsbeiträge zu leisten. Daher werden auch von der Berufsunfähigkeitsrente Beiträge in der Höhe von rund 18 Prozent einbehalten.

Wer beispielsweise bei einem bisherigen Bruttogehalt von 2.500 Euro je nach Gegebenheiten etwa 1.700 Euro im Monat verdient hat, benötigt dafür eine Berufsunfähigkeitsrente von etwa 2.070 Euro.

In der Regel sichern sich die meisten Menschen mit etwa 75 Prozent des bisherigen Nettogehalts ab. Im hier angeführten Rechenbeispiel würde das eine Berufsunfähigkeitsrente von etwa 1.500 Euro bedeuten, von der knapp 1.300 Euro zur Auszahlung gelangen.

TestTrainer: CYQUEST bietet mit dem TestTrainer eine Möglichkeit für Online-Einstellungstests zu üben

Immer mehr Unternehmen setzen Online-Assessments im Rahmen der Personalauswahl ein. Dadurch entsteht bei Bewerbern ein großer Informationsbedarf, wie Online-Tests funktionieren und der Wunsch, sich darauf gezielt vorzubereiten. Als einer der führenden Anbieter von Online-Assessments bietet CYQUEST mit dem TestTrainer nun die Möglichkeit, anonym und ohne Risiko für Online-Testszu üben.

Online-Assessments, also psychometrischeEinstellungstests, die im Rahmen der Personalauswahl über das Internet durchgeführt werden, sind mittlerweile normal. Bei der Auswahl von Auszubildenden, Dual-Studierenden, Direkteinsteigern oder Trainees setzen Unternehmen diese Instrumente schon seit Jahren ein, um ein aussagekräftiges Bild z.B. über die kognitive Leistungsfähigkeit oder die berufsbezogene Persönlichkeit der Kandidaten und Kandidatinnen zu erhalten. Zunehmend werden solche Auswahltests auch bei der Vorauswahl von Berufserfahrenen eingesetzt und das sowohl für Bürojobs („White Collar”) als auch im handwerklichen, technischen oder gewerblichen Bereich („Blue Collar”).Waren es zunächst nur die großen Unternehmen mit einem entsprechend großen Bewerbungsaufkommen, die Online-Tests nutzten, sind es mittlerweile auch zunehmend mittelständische oder sogar kleine Unternehmen, die darauf zurückgreifen –dank kostengünstiger bzw. einfach und schnell verfügbarer Lösungen wie dem CYQUEST QualiMatcher oder dem CYQUEST PersonalityMatcher.

Corona gibt „Remote Recruiting“ noch einmal Extraschub

Die zunehmende Verbreitung von Online-Tests im Recruiting ist also keine neue Entwicklung, hat aber durch die Corona-Krise nochmal einen starken Extraschub bekommen, weil aufgrund der Kontaktbeschränkungen Remote-Recruiting bei vielen Unternehmen auf einmal die einzige Möglichkeit der Personalauswahl darstellte.

Mehrere Millionen Online-Tests jährlich –allein im deutschsprachigen Raum

Vor diesem Hintergrund ist es nicht überraschend, dass mittlerweile mehrere Millionen solcher Online-Tests jährlichdurchgeführt werden, nur im deutschsprachigen Raum. Bei CYQUEST, das die Testverfahren für etliche namhafte Unternehmen wie die Deutsche Telekom, EDEKA, Fielmann oder die Schweizerischen Bundesbahnen etc. betreibt, sind es allein mehrere Hunderttausend pro Jahr.

Großes Interesse, wie Online-Tests funktionieren und der Wunsch „zu üben“

Wenn so viele Firmen mittlerweile Online-Tests einsetzen, dann ist auch die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass man sich bei der nächsten Bewerbung mit einem solchen konfrontiert sieht.Und das wiederum führt dazu, dass sich Bewerber und Bewerberinnendafür interessieren, was es mit diesen Einstellungstests eigentlichauf sich hat undwas genau einem in einem Online-Assessment begegnet. Und natürlich auch, wie man sich darauf vorbereiten bzw. für einen Online-Test üben kann.

Der CYQUEST TestTrainer: Genau das kann man mit dem CYQUEST TestTrainer tun!

Der TestTrainer ist ein Instrument, mit dessen Hilfe man sich auf einen Online-Einstellungstest vorbereiten kann–als eine Art „Trainingslager unter Wettkampfbedingungen“.

Mit dem TestTrainer kann man Online-Einstellungssestsunter echten Bedingungen „üben“, ohne dass dabei die eigene Bewerbungschance auf dem Spiel steht.Der TestTrainer setzt sich wie ein typisches „echtes“ Online-Assessment aus verschiedenen einzelnen Testmodulen zusammen. Beim TestTrainersind es sechs solcher Test-Bausteine. Diese messen verschiedene Teilaspekte der sog. „kognitiven Leistungsfähigkeit“, was übrigens auch den Schwerpunkt der Testung in den meisten echten Online-Einstellungstests bildet.D.h. es gibt unter anderem einen „kulturfairen“ Matrizentest, Zahlenreihen, eine Diagrammanalyse, einen Konzentrationstest usw.

Üben unter Wettkampfbedingungen –aber mit Trainings-Tipps.

Ebenso wie bei echten Auswahltests läuft während der Tests die Uhr. Insgesamt dauert die Bearbeitung der sechs Testmodule ca. 45 Minuten. Zwischen den Testmodulen kann man unterbrechen und Pausen machen. All das ist auch bei realen Online-Assessments durchaus üblich. Es gibt aber zwei ganz entscheidende Unterschiede zwischen dem TestTrainer und Online-Assessments, die Unternehmen als Auswahlinstrument einsetzen: Erstens erhalten die Teilnehmer beim TestTrainer ein detailliertes Feedback über die im Test erzielten Ergebnisse, was es zuweilen bei echten Auswahltests der Unternehmen auch gibt, insgesamt aber eher unüblich ist. Zweitens erhalten die Nutzer des TestTrainers im Tool und mit dem Ergebnisbericht auch noch eine ganze Menge Tipps, worauf man bei solchen Testverfahren achten sollte, wie Unternehmen eigentlich typischerweise mit den Testergebnissen arbeiten, welche Hilfsmittel erlaubt sind usw. Deswegen auch „Training unter Wettkampfbedingungen”.

Was unterscheidet den TestTrainer von Ratgebern über Tests, z.B. Büchern?

Wie zu vielen anderen Bewerbungsthemen gibt es natürlich auch für Tests umfangreiche Rategeberliteratur. Im Gegensatz dazu zeigt der CYQUEST TestTrainer jedoch nicht nur typische Inhalte aus solchen Tests und erläutert abstrakt, worauf man achten sollte, sondern das ganze Instrument funktioniert selber genauso wie es auch echte Online-Tests tun: Ähnliche Testinhalte, ähnliche Bedienung, ähnliche Usability, gleiche Bearbeitung am Bildschirm, Zeitrestriktion usw. Und da CYQUEST aufgrund seiner Erfahrung ziemlich genauweiß, wie echte Online-Assessments aussehen und sich „anfühlen“ kann man mit dem TestTrainer quasi das Original erleben: Für Online-Tests üben unter realen Bedingungen und doch ohne Risikofür die eigene Bewerbung. Verrät einem der TestTrainer die Lösungen für die Auswahltests der CYQUEST Kunden? Jetzt stellt sich aber natürlich eine Frage: CYQUEST beliefert ja sehr viele Firmen mit Tests, die diese dann im Recruiting einsetzen. Können findigeBewerber und Bewerberinnen nun nicht erstmal im Test-Trainer lernen und dann locker den Test beim Unternehmen bestehen? Nein, so einfach ist das nicht. Sicher bereitet der TestTrainer einen auf ein echtes Online-Assessment vor, aber natürlich verrät dieser nicht die Lösungen für die Aufgaben der Online-Assessments bei CYQUEST Kunden! Es ist vielmehr so: Die DIN 33430, also die Industrienorm, die Vorgaben für seriöse Testentwicklung macht und an der CYQUEST sich maßgeblich orientiert, schreibt für Testverfahren ohnehin ein hohes Maß an Transparenz vor. Testkandidaten und -kandidatinnen müssen nicht nur informiert werden, wie der Test zu bedienen ist oder was eigentlich getestet wird, sondern es muss z.B. auch immer den eigentlichen Testaufgaben vorgeschaltete Beispielaufgaben und Übungen geben. Das ist auch in echten Auswahltests so. Der TestTrainer ist also eher so etwas wie eine sehr umfangreiche Instruktion. Wer den TestTrainer absolviert hat, der weiß natürlich besser, was in einem Online-Assessment auf ihn oder sie zukommt und geht damit auch cooler in einen Auswahltest. Und das führt mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu, dass das vorhandene Leistungspotentialspäter im echtenTest auch abgerufen werden kann.

Anonyme Teilnahme und besonderes Einführungsangebot

Der TestTrainerist erreichbar über die folgende Adresse: https://www.test-trainer.de/. Die Teilnahme am TestTrainererfolgt anonym, d.h. es ist keine Registrierung erforderlich. Der Preis für die Durchführung liegt zur Einführung bei 9,99 EURO inkl. Mwst.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Weiterführende Informationen über den TestTrainerfinden sich auf der Websitehttps://www.test-trainer.de/sowie der CYQUEST Unternehmenswebsite https://www.cyquest.net.

CYQUEST GmbH Joachim DiercksTel.: +49 040 85.407.130E-Mail: j.diercks@cyquest.nethttps://www.cyquest.net, https://blog.recrutainment.de, https://www.facebook.com/CYQUEST, https://twitter.com/recrutainment

Über CYQUEST –The Recrutainment CompanyCYQUEST GmbH wurde Anfang 2000 gegründet. CYQUEST ist unter dem Oberbegriff Recrutainment spezialisiert auf die Erstellung sowie unternehmens-und hochschulspezifische Anpassung von Lösun-gen aus den folgenden Bereichen:

Online-Assessment,SelfAssessment,Berufsorientierungsverfahren,Studierendenauswahl-und Studienorientierungsverfahren sowieOnline-Employer Branding. Ferner bietet CYQUEST Agenturdienstleistungen in den Bereichen Employer Branding und Online-Marketing an (u.a. Keyword-Advertising, Affiliate-Marketing, E-Mail Marketing, Social-Media etc.).CYQUEST kombiniert dabei fundiertes psychologisches Know-how mit State-of-the-Art Webdesign und Programmierung.Zu den CYQUEST Kunden gehören zahlreiche namhafte Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Hochschulen, wie z.B. Airbus, Allianz, apoBank, BAVC, B. Braun, Bearing Point, Bertelsmann, BLS, Brillux, BVG, Captrain, Commerzbank, Covestro, DAK Gesundheit, Deloitte, Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, Douglas, DPDHL,EDEKA, Einstieg, E.ON, EY, Fielmann, Freie und Hansestadt Hamburg, Fresenius SE, Freudenberg, GASAG, Gruner+Jahr, HafenCity Universität Hamburg, Haniel, Harting, HENSOLDT, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Hochschule Niederrhein, KFW, LBS,Leuphana Universität Lüneburg, Lidl, Linklaters, Lufthansa, Media-Saturn, METRO, OTTO, Peek&Cloppenburg, Postbank, PricewaterhouseCoopers, RWE, SBB, Targobank, Tchibo, Technische Hochschule Köln, Techniker Krankenkasse, Technische Hochschule Mittelhessen,TenneT TSO, Unilever, uniper, Universität Göttingen, Wieland-Werke, ZEIT ONLINE.

virtual jobvector career day: Das erste online Karriere-Event für Ingenieure, Informatiker, Mediziner & Naturwissenschaftler

Am 20. November bietet der erste virtual jobvector career day über tausend Bewerbern aus ganz Deutschland die Chance, Top-Arbeitgeber persönlich im Gespräch zu überzeugen. Auf dem online Karriere-Event treffen Bewerber aus Technik, IT, Medizin und Wissenschaft in Live Video-Chats auf Unternehmen. Das Event, welches im Browser und ohne Downloads oder Plugins abläuft, wird zusätzlich durch Livestream-Vorträge, Workshops und weitere Services ergänzt.
Egal, ob Professionals, Young Professionals oder Absolventen, der virtual jobvector career day bietet Ingenieuren, Informatikern, Medizinern & Naturwissenschaftlern die Möglichkeit, mit zahlreichen Arbeitgebern direkten Kontakt aufzunehmen. Das Karriere-Event findet online statt und ist im Browser, ohne Downloads oder die Installation von Plugins nutzbar. In Einzelgesprächen über Live Video-Chats sowie in interaktiven Vorträgen und Workshops im Livestream tauschen sich Bewerber und Arbeitgeber auf der online Karrieremesse aus. Die teilnehmenden Arbeitgeber setzen sich aus DAX-Konzernen, mittelständischen Unternehmen und Start-ups zusammen. Über tausend Teilnehmern aus ganz Deutschland wird dadurch eine einzigartige Auswahl spannender Karriereoptionen geboten.


Auf dem virtual jobvector career day treffen Bewerber im Video-Chat auf Top-Arbeitgeber.


Der Ablauf des digitalen Karriere-Events ist sowohl für Bewerber als auch für Arbeitgeber optimiert: Jobsuchenden werden Firmenprofile und Stellenanzeigen über die jobvector-KI, basierend auf den gesuchten Qualifikationsprofilen, ausgespielt. So werden Ingenieure, Informatiker, Mediziner & Naturwissenschaftler auf passende Karrierechancen aufmerksam und können Gesprächsanfragen stellen. Sowohl Arbeitgeber als auch Interessenten behalten dabei über Wartelisten den Überblick. Die Unternehmen nehmen Anfragen an und sobald der Video-Chat vom Bewerber entgegengenommen wurde, startet das Gespräch. Lebensläufe kontaktierter Bewerber sind im Anschluss durch den Arbeitgeber einsehbar.

Ihr Ansprechpartner
Stephan Schmid
stephan.schmid@jobvector.com
www.jobvector.de
Tel +49 (211) 301384-63
Fax +49 (211) 301384-18

jobvector GmbH
Kölner Landstraße 40
40591 Düsseldorf
Deutschland
Geschäftsführer
Dr. Eva Birkmann
Tom Wiegand

Der virtual jobvector career day findet am 20. November statt. Die kostenfreie Anmeldung ist ab sofort unter https://www.jobvector.de/karrieremesse/virtual/ möglich.


Über jobvector
jobvector.de ist der vielfache Testsieger im Bereich Recruitinglösungen und Employer Branding für Ingenieure, Informatiker, Mediziner & Naturwissenschaftler. Die fachspezifische Jobbörse jobvector.de bietet eine hochpräzise taxonomische Klassifizierung der Anzeigen, welche ein
europaweit einzigartiges Targeting der Zielgruppe ermöglicht. Eine eigens entwickelte KI-Technologie für das Programmatic Recruiting von hochqualifizierten Fachkräften aus IT, Technik, Medizin und Wissenschaft steuert die Ausspielung der Werbekampagnen (Targeted Advertisement). Hierbei wird die fachliche Qualifikation potentieller Kandidaten zugrunde gelegt, sodass die Anzahl exakt passender Bewerber, die sich auf die ausgeschriebenen Stellen bewerben, stark erhöht wird. Darüber hinaus veranstaltet jobvector jährlich die erfolgreiche Recruitingmesse j obvector career day in München, Frankfurt, Hamburg, Berlin und Düsseldorf sowie deutschlandweit den virtual jobvector career day .
Quelle:

https://www.jobvector.de/karrieremesse/virtual/
jobvector GmbH

Gehalts- und Kostencheck: Hier lebt es sich am besten

02.11.2020 von Inga Rottländer Tags: GehaltsreportGehaltsvergleichLebenshaltungskostenLebenskostenrechner

Wo in Deutschland bleibt am meisten vom Gehalt übrig? Welche Standorte sind finanziell am attraktivsten? Lesen Sie hier die Ergebnisse der Analyse auf Basis des StepStone Lebenskostenrechners.

Wie viel Geld am Ende eines Monats übrig bleibt, hängt nicht allein vom Gehalt ab. Entscheidend ist, wo man wohnt. Das zeigt unsere Analyse, für die wir 128.000 Gehälter ins Verhältnis zu den Lebenshaltungskosten in 395 Stadt- und Landkreisen in Deutschland gesetzt haben. Berücksichtigt wurden die Mietkosten sowie weitere Lebenshaltungskosten für Transport, Nahrungsmittel und Freizeitaktivitäten. Die Beispielrechnung zeigt, dass je nach Wohnort im Extremfall monatlich bis zu 1.600 Euro mehr oder weniger im Portemonnaie übrig bleiben als in anderen.

Essen Top München Flop

Besonders im Ruhrgebiet lässt es sich finanziell gut leben: Essen, Duisburg und Dortmund sind unter den Top 5 der deutschen Metropolen, in denen das Verhältnis zwischen Gehalt und Lebenshaltungskosten am besten ist. „Das gesamte Ruhrgebiet gilt als starke Wirtschaftsregion, in der Big Player wie RWE, E.ON, Evonik oder Aldi angesiedelt sind und für ein relativ hohes Gehaltsniveau der Arbeitnehmer sorgen, mit denen die Lebenshaltungskosten gut bestritten werden können“, sagt Dr. Tobias Zimmermann, Arbeitsmarktexperte bei StepStone. Der große Gewinner unter allen deutschen Großstädten ist Essen: Wer hier wohnt und arbeitet, hat am Ende des Monats der Rechnung zufolge am meisten Geld übrig, nämlich mit rund 1.280 Euro etwa 41 Prozent des durchschnittlichen monatlichen Nettogehalts – rund fünfmal mehr als ein Arbeitnehmer in München, der teuersten Großstadt Deutschlands. Grund für die vollen Portemonnaies der Essener sind vor allem die verhältnismäßig günstigen Mieten. Aber auch für Verpflegung geben Essener durchschnittlich ein Viertel weniger aus als Münchener. Wer im Süden Deutschlands wohnen möchte, zahlt generell einen hohen Preis dafür. Denn auch im Münchener Umland sind die Ausgaben für eine Wohnung verhältnismäßig hoch. Wer auf Jobsuche im Süden Deutschlands ist, könnte Nürnberg in die engere Wahl nehmen: Dort bleibt den Arbeitnehmern rund 470 Euro mehr im Monat übrig als beispielsweise in München.

Finanziell unattraktive Trend-Metropolen

Gehalt und Lebenshaltungskosten stehen auch in Berlin in einem ungünstigen Verhältnis: Arbeitnehmern bleibt in der Hauptstadt im Schnitt monatlich nur 250 Euro ihres Nettoeinkommens übrig. „Die Mietkosten sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Die Gehaltsentwicklung hat da nicht mitgehalten. Das macht sich jetzt bemerkbar in einer Stadt, in der mehr Agenturen und Start-Ups als große Konzerne angesiedelt sind“, schätzt Zimmermann die Lage ein. Ein ähnliches Bild zeigt sich in Hamburg, wo sich Arbeitnehmer neben der kostspieligen Miete auch auf hohe Ausgaben für Freizeitaktivitäten einstellen müssen – diese liegen ein Viertel über dem deutschen Durchschnitt. Arbeitnehmer in der Finanzhochburg Frankfurt am Main verdienen zwar im Schnitt am meisten (rund 70.970 Euro brutto jährlich). Dafür sind aber auch die Lebenshaltungskosten hoch. Besonders schlägt sich das in den hohen Mietkosten in Frankfurt nieder. „Wer einen neuen Job sucht und dafür einen Umzug in Erwägung zieht, sollte genau hinschauen. Denn ein hohes Gehalt bedeutet nicht automatisch, dass auch die finanziellen Rücklagen im selben Maße steigen. Die Höhe der Lebenshaltungskosten am Wohn- und Arbeitsort spielt eine entscheidende Rolle“, sagt Zimmermann. Darauf werden in Zukunft immer mehr Arbeitnehmer achten – insbesondere diejenigen, die sich in der Vergangenheit teure Mieten geleistet haben, um lange Pendelzeiten zu vermeiden. „Die Bereitschaft, seinen Lebensmittelpunkt in ländliche Regionen zu verlagern, könnte langfristig zunehmen. Denn gerade ausgelöst durch die Corona-Krise bieten immer mehr Unternehmen die Möglichkeit an, zeitlich und örtlich flexibel zu arbeiten. Das könnte für viele Arbeitnehmer attraktiv sein, denn das gesparte Geld können sie dann in eine größere Wohnung oder Freizeitaktivitäten auf dem Land investieren.“

And the winner is…

Der deutschlandweite Sieger ist Holzminden in Niedersachsen: Wer hier wohnt und arbeitet, hat am Ende des Monats im bundesweiten Vergleich am meisten übrig – rund 1.470 Euro. „In Holzminden ist beispielsweise der börsennotierte Duft- und Aromahersteller Symrise ansässig, der zuletzt kurz vor dem Aufstieg in den DAX stand. Die Bezahlung in der Chemiebranche gilt als attraktiv. Die Lebenshaltungskosten in der Region halten sich jedoch im Rahmen“, meint Zimmermann.

Die Ergebnisse der 15 größten Städte im Überblick

StadtBruttogehalt*LebenshaltungskostenNetto abzgl. Lebenshaltungskosten**
Essen61.836 Euro21.751 Euro15.351 Euro
Duisburg57.231 Euro20.944 Euro13.395 Euro
Dortmund57.373 Euro23.029 Euro11.394 Euro
Bremen56.363 Euro23.446 Euro10.372 Euro
Düsseldorf63.700 Euro27.943 Euro10.277 Euro
Hannover56.390 Euro24.205 Euro9.629 Euro
Leipzig47.911 Euro19.621 Euro9.125 Euro
Nürnberg59.558 Euro27.111 Euro8.623 Euro
Frankfurt am Main70.974 Euro34.186 Euro8.398 Euro
Stuttgart66.444 Euro32.396 Euro7.470 Euro
Köln60.761 Euro29.293 Euro7.164 Euro
Dresden48.849 Euro23.510 Euro5.799 Euro
Hamburg59.111 Euro31.371 Euro4.095 Euro
Berlin54.388 Euro29.646 Euro2.987 Euro
München67.404 Euro37.472 Euro2.970 Euro

*Bruttodurchschnittsgehalt von Fach- und Führungskräften gemäß StepStone Gehaltsreport 2020. Für das Nettogehalt werden pauschal 40 Prozent Steuern und Sozialabgaben abgezogen.
**Für gleichwertige Leistungen zur Referenzberechnung für Deutschland gesamt. Gemäß StepStone Lebenshaltungskostenrechner werden pauschal 40 Prozent des Nettogehalts für Miete, 15 Prozent für Nahrung, 10 Prozent für Freizeit und fünf Prozent für Transport abgezogen. Diese Kosten wurden mit dem Nettogehalt vor Ort gemäß StepStone Gehaltsreport 2020 ins Verhältnis gesetzt.


Die Analyse basiert auf dem neuen StepStone Lebenskostenrechner, mit dem Arbeitnehmer herausfinden können, wie viel von ihrem Gehalt in unterschiedlichen Städten übrig bleibt: https://www.stepstone.de/lebenshaltungskosten.html

Die umfassende Analyse der Gehalts- und Lebenshaltungskosten finden Sie übersichtlich aufbereitet unter: www.stepstone.de/wissen/lebenshaltungskosten

Über den StepStone Kostenreport „Leben und Gehalt im Fokus“
Wie viel ist mein Gehalt wirklich wert? Wo möchte ich gern leben und arbeiten? Der Unternehmensstandort und das Gehalt sind zentrale Faktoren bei der Entscheidung für einen Job. StepStone hat deshalb auf Basis der 128.000 Gehaltsdaten, die dem StepStone Gehaltsreport 2020 zugrunde liegen, Durchschnittsgehälter für 395 Stadt- und Landkreise in Deutschland erhoben und hierzu die jeweiligen Lebenshaltungskosten vor Ort – bestehend aus Miete, Transport, Nahrungsmitteln und Freizeitaktivitäten – in Bezug gesetzt.
Datenquellen: StepStone Gehaltsreport 2020, immowelt.de, numbeo.com

Geschäftsklima in der Digitalbranche im Aufwärtstrend

  • Geschäftslage und Geschäftserwartungen der IT-Unternehmen verbessern sich
  • Bitkom-ifo-Digitalindex steigt im Oktober auf 16,2 Punkte

In der Digitalbranche hat sich das Geschäftsklima zuletzt weiter aufgehellt. Im Oktober bewerteten die IT- und Telekommunikationsunternehmen sowohl die Geschäftslage als auch die Aussichten für die nähere Zukunft besser als im Vormonat. Der Index zur aktuellen Geschäftslage stieg um 1,8 Zähler auf 18,5 Punkte. Deutlicher legten die Erwartungen für die kommenden sechs Monate zu und stiegen um 4,0 Zähler auf 14,0 Punkte. Der Bitkom-ifo-Digitalindex, der sich aus der Einschätzung von Geschäftslage und Geschäftserwartungen berechnet, stieg im Vergleich zum Vormonat um 2,9 Zähler auf 16,2 Punkte. „Das Geschäftsklima in der Digitalbranche hat sich im Oktober weiter verbessert und entwickelt sich damit im Gegensatz zur Stimmung in der Gesamtwirtschaft positiv. Die Unternehmen blicken mehrheitlich mit Zuversicht in die Zukunft“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Aber mit der Zuspitzung des Infektionsgeschehens und angekündigten pandemiebedingten Einschränkungen könnte in den kommenden Wochen auch die Unsicherheit wieder zunehmen. Digitalisierungsprojekte dürfen jetzt auf keinen Fall auf die lange Bank geschoben, sondern sollten gerade in der Krise konsequent und schnell umgesetzt werden.“

Mit dem zuletzt verbesserten Geschäftsklima geht auch eine gestiegene Nachfrage nach Arbeitskräften einher. Die Beschäftigungserwartungen legten deutlich zu, um 6,7 Zähler auf 23,0 Punkte. Das bedeutet, dass die Mehrheit der Unternehmen in den kommenden drei Monaten zusätzliche Arbeitskräfte einstellen will. Das spiegelt sich auch bei den Geschäftshemmnissen wieder. Der Fachkräftemangel stieg im Vergleich zum Vorquartal um 4,1 Zähler auf 25,4 Punkte. Zugleich geht eine Mehrheit der Unternehmen von geringfügig steigenden Preisen aus. Der Preisindex legte gegenüber dem Vormonat leicht um 0,8 Zähler auf 4,0 Punkte zu.

In der Gesamtwirtschaft entwickelte sich die Stimmung gegenläufig. Das ifo Geschäftsklima gab um 1,2 Zähler auf 2,6 Punkte nach. Zwar verbesserte sich die Geschäftslage um 2,6 Zähler auf 5,9 Punkte. Aber die Erwartungen gingen deutlich um 5,0 Zähler zurück und lagen erstmals seit Juni wieder im negativen Bereich bei -0,7 Punkten.

Grafik

Hinweis zur Methodik: Der Digitalindex basiert auf der monatlichen ifo Konjunkturumfrage und bildet sich aus dem geometrischen Mittel des Index der Geschäftslage und des Index der Geschäftserwartungen. Berücksichtigt werden Daten der Digitalbranche, die sich aus Unternehmen der Sektoren Verarbeitendes Gewerbe, Handel und Dienstleistungssektor zusammensetzt. Dazu zählen Hersteller von IT und Kommunikationstechnik, Unterhaltungselektronik, Anbieter von Software und IT-Dienstleistungen, Telekommunikationsdiensten sowie der Groß- und Einzelhandel mit ITK. Der Index wird als Saldo (saisonbereinigt) dargestellt. Gewichtet wird nach Anzahl der Beschäftigten. Befragungszeitraum war vom 5. bis 23. Oktober 2020.

Wirtschaft investiert 2020 gezielt in digitale Weiterbildung

  • 7 von 10 Unternehmen machen ihre Mitarbeiter fit für die digitale Arbeitswelt
  • Vor allem der Öffentlichen Verwaltung fehlt es an Personal, um die Digitalisierung voranzutreiben

Berlin, 30. Oktober 2020
Die deutsche Wirtschaft verstärkt in diesem Jahr ihre Bemühungen, die eigenen Mitarbeiter fit für die digitale Arbeitswelt zu machen: 7 von 10 (70 Prozent) Unternehmen investieren in diesem Jahr gezielt in die digitale Fort- und Weiterbildung ihres Personals. Das ist ein deutliches Plus gegenüber 2018, als es 57 Prozent waren. Bei den großen Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern sind es sogar 78 Prozent, aber auch kleine Unternehmen mit 20 bis 99 Mitarbeitern (69 Prozent) und mittlere Unternehmen mit 100 bis 499 Mitarbeitern (72 Prozent) sind zu einem großen Teil bei der Fort- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter engagiert. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung unter 1.104 Unternehmen aller Branchen ab 20 Mitarbeitern in Deutschland, die im Auftrag des Digitalverbands Bitkom im Mai und Juni 2020 durchgeführt wurde. „Digitalisierung prägt die Arbeitswelt und lebenslanges Lernen muss als Schlüssel für die digitale Transformation gesehen werden. Die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie zeigen einmal mehr, wie wichtig dies für die Zukunft der deutschen Wirtschaft ist“, sagt Nils Britze, Bereichsleiter Digitale Geschäftsprozesse beim Bitkom. „Es geht nicht nur darum, in Zeiten von mobilem Arbeiten und Homeoffice mit gängiger Soft- und Hardware umzugehen, sondern auch darum, sich branchen- und fachspezifisch mit neuen Technologien und digitalen Werkzeugen vertraut zu machen. Mittlerweile gibt es glücklicherweise viele Möglichkeiten, um sich orts- und zeitunabhängig und nach den eigenen Bedürfnissen weiterzubilden.“

Wie wichtig die digitale Fort- und Weiterbildung ist, zeigt auch die Tatsache, dass längst nicht alle Unternehmen derzeit ausreichend Mitarbeiter mit digitalem Know-how haben: Zwar sagen insgesamt 72 Prozent der Unternehmen, über die erforderlichen Mitarbeiter zu verfügen, um die Digitalisierung voranzutreiben, allerdings gibt es hier starke Unterschiede zwischen den einzelnen Branchen. Während etwa Chemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie zu 81 Prozent sagen, ausreichend Mitarbeiter mit digitalem Know-how zu haben, sind es bei der Öffentlichen Verwaltung nur noch 53 Prozent. „Gerade die Öffentliche Verwaltung sollte ihre Mitarbeiter weiterbilden und deren digitale Kompetenzen fördern. Nicht zuletzt, weil schon bald viele Verwaltungsleistungen online verfügbar sein sollen“, mahnt Britze. „Doch leider bildet die Öffentliche Verwaltung auch bei den Investitionen in digitale Fort- und Weiterbildung im Jahr 2020 das Schlusslicht. Hier gibt es dringenden Nachholbedarf.“

  • Wie sieht der Status quo des digitalen Büros in deutschen Organisationen aus? Der Bitkom Digital Office Index 2020 ist jetzt verfügbar. Kostenloser Download hier: www.bitkom.org/doi-2020
  • Am 12. & 13. November 2020 diskutieren 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Digital Office Conference 2020 über die Automatisierung von Geschäftsprozessen, Mensch-Maschinen-Interaktion und Wertschöpfungspotenziale des Digital Office. Die Teilnahme ist kostenlos. Mehr: https://www.office-conference.com/

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und IT-Leiter von 1.104 Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten in Deutschland sowie die Leiter von 51 Organisationen der Öffentlichen Verwaltung im Mai und Juni 2020 telefonisch befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtwirtschaft.

Corona: Fünf Mythen über Job und Arbeitswelt

Düsseldorf, Oktober 2020. Die Corona-Pandemie hat unseren Arbeitsalltag auf einen Schlag verändert. Viele gehen davon aus, dass die Krise die Arbeitswelt noch lange prägen wird. Wie genau und was das für Beschäftigte bedeutet, ist jedoch umstritten. Der neue StepStone Corona Report bringt Licht ins Dunkel: Seit Ausbruch der Pandemie hat die Jobplattform mehr als 35.000 Arbeitnehmer und Arbeitgeber in Deutschland zu ihren Erfahrungen und Zukunftsplänen befragt. Auf dieser Basis fassen die Jobexperten von StepStone die häufigsten Corona-Mythen über Job und Arbeit zusammen – und verraten, was wirklich an ihnen dran ist.

1. Jobsuche macht derzeit keinen Sinn.
Falsch. Selbst in der Hochphase des Lockdowns im April hat nur eine Minderheit der Unternehmen in Deutschland einen Einstellungsstopp verhängt. Die Mehrheit der Arbeitgeber hat weiter neue Mitarbeiter gesucht – wenn auch teils weniger als vor der Krise. Mittlerweile zieht die Personalsuche wieder deutlich an. Bereits im Juni hat ein Viertel der befragten Unternehmen wieder wie gewohnt rekrutiert. Viele weitere rechnen damit, in den nächsten Monaten wieder wie vor der Krise einzustellen. Besonders gefragt sind IT-Spezialisten, Vertriebler, Handwerker und Techniker. In anderen Bereichen, wie z.B. im Event-Management, Tourismus oder in der Gastronomie, bleibt es dagegen schwierig, schnell einen passenden Job zu finden.   

2. Im Moment finden keine Bewerbungsgespräche statt.
Stimmt nicht. Nur 9 Prozent der Jobsuchenden haben in der Krise die Erfahrung gemacht, dass ihr Vorstellungsgespräch abgesagt wurde. Tatsächlich fanden und finden die Bewerbungsverfahren weiter statt, nur eben anders. „Viele Arbeitgeber haben zu Beginn der Corona-Krise schnell auf digitale Recruiting-Prozesse umgestellt und führen ihre Vorstellungsgespräche per Telefon oder digital per Video“, sagt Dr. Tobias Zimmermann, Arbeitsmarkt-Experte bei StepStone. „Das ist erst einmal ungewohnt, hat für Bewerber aber auch Vorteile. Sie sparen nicht nur die Zeit für die Anfahrt, sondern führen das Gespräch auch in ihrer gewohnten Umgebung. Ein professionelles Auftreten und eine gute Vorbereitung sind allerdings genauso wichtig wie beim klassischen Vorstellungsgespräch.“

3. Teamarbeit funktioniert im Homeoffice nicht.
Falsch. Acht von zehn Befragten finden, dass sie genauso zuverlässig mit ihrem Team zusammenarbeiten wie vor der Krise. Mehr als drei Viertel der befragten Arbeitnehmer gaben an, dass Kommunikation und Stimmung im Team trotz physischer Distanz gut sind. Die große Mehrheit hat mit den Kolleginnen und Kollegen schnell eine digitale Meeting-Struktur etabliert. Und auch die Effizienz leidet bei der Heimarbeit ganz überwiegend nicht. 36 Prozent der Beschäftigten sagen, dass sie im Homeoffice sogar mehr arbeiten als sonst.

4. Junge Leute kommen mit digitalem Arbeiten besser zurecht als ältere.
Stimmt nicht. Die StepStone Marktforschung zeigt, dass über 50-Jährige sich im Homeoffice produktiver fühlen als jüngere. Es gelingt ihnen im Vergleich zu den unter 30-Jährigen auch besser, fokussiert zu arbeiten und mehr Arbeit zu bewältigen. Und: Während 48 Prozent der U30-Jährigen die Zusammenarbeit im Homeoffice als einschränkend erleben, meinen dies bei den Ü50-Jährigen nur 43 Prozent. Zudem leiden deutlich mehr Jüngere unter der Einsamkeit im Homeoffice.

5. Reines Homeoffice wird der neue Standard.
Falsch. Auch wenn Unternehmen wie Twitter zuletzt Schlagzeilen damit gemacht haben, dass die gesamte Belegschaft künftig nur noch von zu Hause arbeitet, wird das die Ausnahme bleiben. Tatsächlich möchten nämlich nur vier Prozent der Beschäftigten grundsätzlich und immer im Homeoffice arbeiten. Und auch von Unternehmensseite plant dies nur einer von zehn Arbeitgebern für die Zukunft. Die allermeisten Arbeitnehmer (86 Prozent) und auch Arbeitgeber wünschen sich eine Mischform zwischen Präsenz- und Homeoffice-Tagen.

Mehr Informationen und der vollständige StepStone Corona Report zum Download unter: https://www.stepstone.de/wissen/corona-report

Alle StepStone Studien und Informationen rund um Karriere, Gehalt, Recruiting und Arbeitsmarkt: www.stepstone.de/wissen

Über den Corona Report

Wie erleben die Menschen in Deutschland Arbeit in Zeiten der Corona-Krise? Welche Konsequenzen hat die Corona-Krise für Wirtschaft und Arbeitsmarkt? Und welche Tendenzen für die Personalarbeit zeichnen sich ab? Mit dem StepStone Corona Report untersucht die Online-Jobplattform StepStone diese und weitere Fragen sowie die entscheidenden Entwicklungen in den Bereichen Arbeitsmarkt, Zusammenarbeit und Führung sowie Recruiting in Deutschland während der durch COVID -19 ausgelösten Krise. Dem Report liegen die Ergebnisse von fünf Befragungen zugrunde, die im Zeitraum zwischen März und Mai 2020 durchgeführt wurden, sowie zahlreiche Gespräche mit Personalexperten. Auf dieser Basis analysieren die StepStone Experten, wie sich die COVID-19-Krise auf die HR- und Arbeitsmarkt-Trends auswirkt und leiten hieraus konkrete Handlungsempfehlungen für die Personalarbeit und -strategie in Unternehmen ab. Für die Studie hat StepStone insgesamt mehr als 35.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland online befragt. Darunter waren rund 6.000 Führungskräfte. Der vollständige StepStone Corona Report steht hier zum Download bereit.

Über StepStone

Mit StepStone trifft jeder die richtige Jobentscheidung. Das E-Recruiting-Unternehmen verbindet Menschen mit der Arbeitswelt – neben Online-Jobplattformen (StepStone, TotalJobs, Saongroup u.a.) zählen weitere digitale Services wie Employer-Branding-Dienstleistungen, Gehaltsanalysen sowie Video-Recruiting-Lösungen zum Angebot des Unternehmens. Die StepStone GmbH, eine Tochter der Axel Springer SE, ist in mehr als 20 Ländern aktiv und beschäftigt mehr als 3.500 Mitarbeiter. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf. StepStone Deutschland betreibt die Jobplattform www.stepstone.de.

Post-its, Stempel & Co.: 5 Tipps für eine effiziente Suche Jobsuche

Einen Job zu suchen ist zeitaufwendig, kostet Energie und verlangt konzentriertes Arbeiten. Es gibt zahlreiche Jobportale, in denen recherchiert werden muss und der Überblick kann dabei leicht verlorengehen. Der Beitrag liefert 5 Tipps, wie sich die Jobsuche effizient gestalten lässt.

Die Jobsuche sollte gut strukturiert werden, um schnell an das gesteckte Ziel zu kommen.

Effizient oder effektiv? Das ist der Unterschied

Effektiv zu arbeiten bedeutet, dass ein definiertes Ziel erreicht wird. Der Weg dahin, die Arbeitsweise und der damit verbundene Zeitaufwand spielen keine Rolle, lediglich die Zielerreichung ist relevant.

Effizient zu arbeiten heißt, den Aufwand möglichst gering zu halten, so dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis optimal ausfällt. Es geht darum wirtschaftlich zu arbeiten, um die vorhandenen Ressourcen wie Zeit und Geld nicht zu verschwenden.

Effektiv und effizient arbeiten

Die Kombination aus Effektivität und Effizienz ist ideal, denn dann wird das Ziel (einen bestimmten Job finden) mit geringem Aufwand erreicht. Um eine Jobsuche effizient zu betreiben, braucht es eine gute Organisation mit entsprechend stimmigen Arbeitsschritten. Wie organisieren sich Jobsuchende effizient? Die folgenden 5 Tipps helfen dabei.

1.     Tipp: Für Übersicht auf dem Schreibtisch sorgen

First things first! Bevor es auf die Jobsuche geht, sollten Bewerber für Übersicht auf dem Schreibtisch sorgen und sich alle notwendigen Büromaterialien beschaffen. Das ist Grundvoraussetzung für einen effizienten Arbeitsablauf. Bereitliegen sollten die folgenden Dinge:

Zwar werden Bewerbungen heute überwiegend digital verschickt, doch es gibt immer noch Firmen, die Wert auf die Zusendung haptischer Unterlagen legen. Deshalb ist es ratsam, einige Bewerbungsmappen vorzubereiten und ihnen bei Bedarf jeweils ein passendes Anschreiben hinzuzufügen.

Extratipp: Wer sich von Online-Bewerbungen mindestens das konkrete Anschreiben ausdruckt und zusammen mit der Stellenbeschreibung und den Kontaktdaten in den A-Z-Bewerbungsordner heftet, hat bei einem unerwarteten Anruf der Firma sofort alle Informationen parat – auch, wenn der Computer ausgeschaltet und kein Zugriff auf die konkrete Bewerbung möglich ist. Das ist hilfreiche, wenn die Bewerbung schon einige Zeit zurückliegt und inzwischen weitere Bewerbungen rausgeschickt wurden. 

2.     Tipp: Qualität vor Quantität

Immer wieder ist zu hören, dass jemand „unzählige“ Bewerbungen ohne Resonanz verschickt hat. Wer dazu gehört, macht vermutlich gleich mehrere Fehler, welche das sind, ist im Einzelfall zu klären. Wichtig: Der Fokus bei der Jobsuche muss auf der Qualität liegen, nicht auf der Quantität. Wer trotz einer qualitativ hochwertigen Bewerbung Absagen bekommt, darf sich nicht frustrierend lassen. Die verfügbare Zeit sollte vor dem Hintergrund zahlreicher Absagen nicht dafür genutzt werden, unzählige weitere Bewerbungen zu schreiben. Stattdessen ist es angezeigt, die Bewerbung qualitativ zu verbessern.

3.     Tipp: Gefunden werden

In Abhängigkeit von der gesuchten Position und der Branche können die Vorgehensweisen stark voneinander abweichen. Allerdings ist die beste Variante stets, wenn der zukünftige Arbeitgeber der beauftragte Headhunter den Bewerber selbst anspricht. Dieser Weg ist für Bewerber nicht nur sehr komfortabel, sondern vor allem auch effizient. Wer von einem Arbeitgeber angesprochen wird, startet aus einer guten Verhandlungsposition heraus, wenn es um die Details des Arbeitsvertrags beispielsweise in Punkto Urlaub, Gehalt und Sonderzahlungen geht. Natürlich ist die Strategie sich finden zu lassen parallel anzuwenden, aktive Bewerbungen sollten stets erfolgen. Allerdings lässt sich der Aufwand für die Jobsuche insgesamt minimieren, wenn das eigene Profil aussagekräftig, up-to-date und online auffindbar ist. Dabei ist es sinnvoll, das Profil mit den passenden Keywords zu optimieren, die in der Branche eine wichtige Rolle spielen.

Portale wie XING und LinkedIn sind für die meisten Branchen unverzichtbar, um sich mit einem beruflichen Profil zu präsentieren, vor allem auch in Hinblick auf die dort platzierten Stellenanzeigen. Die untenstehende Grafik zeigt, wie stark die ausgeschriebenen Stellen in den drei am stärksten vertretenen Kategorien Fach- und Führungskräfte mit akademischer Ausbildung, Fachkräfte mit Berufsausbildung und Projektleitung auf den beiden Portalen vertreten sind.

(Quelle: Zahlen von Adecco Group, Grafik selbst erstellt)

Deutscher Personalwirtschaftspreis: HR-Macher des Jahres geehrt

Zum Abschluss der virtuellen Messe Zukunft Personal Europe konnten sich in einem spannenden Finale unter 18 Finalisten sechs Teams in sechs Kategorien als Erstplatzierte durchsetzen. Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) gewann gleich zweimal.


Die diesjährige Messe ZP Europe Virtual ging am Freitag (16.10.) mit der Verleihung des Deutschen Personalwirtschaftspreises zu Ende. 18 Finalisten waren live zugeschaltet und verfolgten mit Spannung, wer als Erstplatzierter gekürt werden sollte. Bereits während der Messewoche (HR-Week) konnten die Finalisten ihre Projekte in Workshops vorstellen. Die Community wurde aufgefordert, für ihre Favoriten zu stimmen. Insgesamt nahmen knapp 7000 Personaler am Online-Voting teil. Dieses Voting war zusammen mit dem Jury-Voting Grundlage für die finale Rangfolge.

AXRO gewinnt in der Kategorie Ausbildung
Die AXRO Bürokommunikation Distribution Import Export GmbH aus Hamburg konnte sich im Finale knapp gegen die punktgleichen Zweitplatzierten Deutsche Apotheker- und Ärztebank sowie die OHG System AG durchsetzen. AXRO gewann mit ihrem Projekt „Ready to be an AXROnaut“. Azubis aus dem zweiten Ausbildungsjahr bekommen die Aufgabe, den gesamten Recruiting-Prozess für den neuen Azubi-Jahrgang zu übernehmen – mit großem Erfolg, wie AXRO-Personalchefin Anke Killat deutlich machen konnte. Laudator und Jurymitglied Tobias Heberlein, Geschäftsführer von Azubiyo: „Axro hat genau das umgesetzt, was wir von Azubiyo auch empfehlen: Azubimarketing auf Augenhöhe, von Azubis, für Azubis. Denn sie sind die besten Aushängeschilder, die ein Unternehmen hat.“
Die Apo-Bank stellte im Wettbewerb ein innovative Berufsorientierungsspiel vor (Abenteuer apo-Bank). Die OHG Systems AG überzeugte mit einem technisch anspruchsvollen Projekt, bei dem Duale Studenten jahrgangsübergreifend einen Mars-Roboter und einen Satelliten für einen realen Einsatz im All entwickeln.

UKE überzeugt im BGM
Sieger in der Kategorie Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) mit einem nachhaltigen Projekt zur Stress- und Traumaprävention, bei dem unter Leitung von Professor Dr. Ingo Schäfer ein neues Konzept der kollegialen Peer-Beratung entwickelt und umgesetzt wurde. Laudatorin Dr. Sabine Voermans, Leiterin Gesundheitsmanagement bei der Techniker Krankenkasse: „Das Konzept ist von hoher fachlicher Kompetenz, bei dem die Betroffenen zu Beteiligten gemacht wurden. Es ist zudem vorbildlich im Klinikum verankert.“
Die Plätze zwei und drei in der Kategorie BGM gingen an AFRY Deutschland und die REWE Group. AFRY überzeugte mit einem durchdachten Multiplikatoren-Ansatz im BGM, REWE mit einer digitalen BGM-Plattform.

Telekom Services punktet mit Apps
In der Kategorie HR Digital ging der Sieg an die Deutsche Telekom Services Europe. Als interner Servicedienstleister der Telekom entwickelt das Team um Dr. Wolfgang Brnjak, Vice President HR Guidance and Methods, Apps mit hoher Usability. Neben Apps für klassische administrative Aufgaben
wie Zeiterfassung oder Krankmeldung ging es bei der Bewerbung vor allem die jüngst entwickelte Elternzeit-App. „Digitalisierung ist das Schlagwort unserer Zeit, aber wenig greifbar für Mitarbeiter. Sie haben mit den Apps das Alltagsleben der Mitarbeiter positiv beeinflusst. Dem Beispiel der Telekom folgen hoffentlich noch viele Unternehmen,“ so Laudator Roland Hehn, CHRO bei Heraeus, der 2016 selbst Preisträger des DPP gewesen war.
Die AWO Oberbayern erzielte mit einem umfassenden HR-Digitalisierungsprojekt (von der klassischen Verwaltung zu einer modernen digitalen HR-Plattform) den zweiten Platz. Die Hammerer Aluminium Industries (HAI) überzeugten mit einem innovativen People Analytics-Projekt und kamen auf Platz drei.

Das Fraunhofer IAIS gewinnt in der Kategorie Leadership
In der Kategorie Leadership konnte sich in einem starken Wettbewerb das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) gegenüber den Berliner Stadtreinigungsbetrieben (BSR) und der Agentur Rheingans Digital Enabler durchsetzen. Luise Schneider, zuständig für Personalentwicklung beim IAS, überzeugte Jury und Community vor allem damit, wie sie mit einer klaren Zielsetzung im Institut das Thema Diversity erfolgreich verankern konnte. Laudatorin Prof. Dr. Jutta Rump, Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability, fand viele lobende Worte für den systemischen und innovativen Ansatz in der Führungskräfteentwicklung: „In einem solchen Institut einen derartigen Turnaround zu schaffen ist eine hervorragende Leistung, die mit viel Herzblut und Energie geschafft wurde. Sie haben sich nicht von Stolpersteinen erschrecken lassen.“
BSR und Rheingans teilen sich punktgleich den zweiten Platz. Die Berliner Stadtreinigung hat ein mitarbeiterorientiertes Arbeitszeitmanagement etabliert und damit ein Zeichen dafür gesetzt, dass New-Work-Ansätze auch im Blue-Collar-Bereich möglich sind. Die Agentur Rheingans überzeugte Jury und Community mit ihrem mutigen 5-Stunden-Arbeitstag.

Sieg für die Deutsche Bahn im Recruiting
In der Kategorie Recruiting wurde die Deutsche Bahn für ihr Recruiting-Management in der Corona-Krise ausgezeichnet („Chancengeber in der Krise – wir rekrutieren weiter“). Recruiting-Leiterin Kerstin Wagner und ihr Team haben es geschafft, innerhalb kürzester Zeit die Recruiting-Aktivitäten des 800-köpfigen Teams zu verändern und zu digitalisieren, um so die geplanten Einstellungen (bis August über 22.000) auch unter Corona-Bedingungen vorzunehmen zu können. Laudator Dr. Sebastian Dettmers, CEO von Stepstone, hob diese Reaktionsgeschwindigkeit des Recruiting-Teams hervor. „Das erfordert besondere Macherqualitäten, das ist echte Agilität“, so Dettmers. Er verglich das Team von Kerstin Wagner mit einem ein Start-up innerhalb eines großen Konzerns.
Die Finalisten Deutsche Telekom und Andreas Stihl AG teilten sich punktgleich den zweiten Platz. Stihl war mit einem innovativen Absolventenwettbewerb („STIHL Cutting Edge Award“) ins Rennen gegangen. Die Telekom konnte mit ihrer Employer-Branding-Kampagne „#IWILLNOTSTOP It´s about work that matters“ überzeugen.

UKE gewinnt auch im Talent Management
Zum Schluss wurde der Preis in der Kategorie Talent Management verliehen, und zwar erneut an das UKE aus Hamburg-Eppendorf. Diesmal war es Paul Cahoj von der Akademie für Bildung und Karriere am UKE, der für seine virtuelle Lernumgebung im Projekt „Blended Onboarding in 360°“
ausgezeichnet wurde. Mithilfe von 360 Grad-Aufnahmen der einzelnen Arbeitsbereiche im Klinikum war es ihm gelungen, Mitarbeitende – vor allem auch ausländische Pflegekräfte – schnell und ökonomisch in den Arbeitsalltag zu integrieren. Laudatorin Dr. Ursula Schütze-Kreilkamp, Leiterin Personal Konzernführungskräfte bei der Deutschen Bahn, hielt die Laudatio: „Wenn irgendwo Sprache und Verständigung wichtig ist, dann in der Medizin. Gerade jetzt ist das allen klargeworden. Virtuelle Mittel eröffnen hier eine innovative Welt, die HR nachhaltig und international nutzen kann.“
Siemens punktete mit dem Projekt „Von Personalentwicklung zu Own Your Career“ und kam auf Platz 2. Platz drei ging an Vodafone. Das Düsseldorfer Unternehmen setzt mit dem Projekt „Talent in the driver seat“ ebenfalls auf die Eigeninitiative der Mitarbeiter.

Weitere Informationen:
Die Projekte der 18 Finalisten sind über Videos und Präsentation auf www.deutscher-personalwirtschaftspreis.de unter „Voting“ näher beschrieben. Die Preisverleihung ist über einen Live-Mitschnitt auf Youtube einsehbar: https://www.youtube.com/watch?v=JM5Sew8bm6Y

Zum Deutschen Personalwirtschaftspreis
Der Deutsche Personalwirtschaftspreis ist einer der renommiertesten HR-Awards im deutschsprachigen Raum. Ausrichter des Events ist die Zeitschrift Personalwirtschaft (Frankfurt Business Media GmbH) in Kooperation mit der Messe Zukunft Personal Europe (spring Messe Management GmbH). Unterstützt wird das Event in diesem Jahr von den Partnern Azubiyo, StepStone und TK. Weitere Informationen unter: www.deutscher-personalwirtschaftspreis.de

Über den F.A.Z.-Fachverlag:
Die FRANKFURT BUSINESS MEDIA GmbH – Der F.A.Z.-Fachverlag (FBM) wurde im Jahr 2001 gegründet und ist der medienübergreifende Fachverlag für Finanzen und Wirtschaft der F.A.Z.-Gruppe. FBM richtet sich in den Geschäftsbereichen Finanzen und Wirtschaft an unterschiedliche B2B-Zielgruppen mit einem kanalübergreifenden Angebot, bestehend aus Print, Digital und Events. Zu den Zielgruppen gehören CFOs, Treasurer und HR-Manager genauso wie Geschäftsführer im Mittelstand, Eigentümer von Familienunternehmen oder Entscheider in Stiftungen und der öffentlichen Verwaltung. Der F.A.Z.-Fachverlag ist eine 100%-ige Tochter der Frankfurter Allgemeine Zeitung Verlagsgruppe mit Sitz in Frankfurt am Main.
Ansprechpartnerin: Sarah Dornwald, Projektmanagement Deutscher Personalwirtschaftspreis, E-Mail: sarah.dornwald@faz-bm.de, Tel.: 069/7591-3550