Blitzumfrage: Individualplacement ist auf dem Vormarsch

  • Jens-Peter Paulsen

    Staatliche Kollektivvermittlung für Unternehmen nicht mehr attraktiv

  • Unternehmen verlangen differenzierte und transparente Modelle
  • Persönliche Eigenschaften als Karrierefaktor unterschätzt

Hamburg – Bei der Vermittlung ihrer Mitarbeiter in neue Beschäftigung setzen Unternehmen wieder verstärkt auf Individualplacement. Das bedeutet eine Abkehr von staatlich geförderten Kollektivmaßnahmen wie Transfergesellschaften und Transferagenturen und eine Rückkehr zu privatwirtschaftlich organisierter Jobvermittlung. Zu diesem zentralen Ergebnis kommt die Blitzumfrage „Personalvermittlung im Wandel“ des Personaldienstleisters m.o.v.e. hr unter Personalern auf dem 19. DGFP-Kongress am 8. und 9. Juni in Wiesbaden.

72 Prozent der befragten Personaler geben an, dass Kollektivmaßnahmen für Unternehmen unattraktiver geworden sind, seit das neue Beschäftigungschancengesetz die Regelungen für die Personalvermittlung verschärft hat. Von großer Bedeutung bei der Individualvermittlung ist für 81 Prozent der befragten Personaler, dass die Vermittlung hoch differenziert die individuellen Umstände berücksichtigt. 75 Prozent sagen, dass die zugrunde liegenden Modelle transparent in Bezug auf die Leistungserbringung sein müssen.

„Der Trend in der Personalvermittlung geht eindeutig weg von pauschalen Beratungen hin zu individuellen Lösungen, die die Zielsetzungen auf den unterschiedlichen betrieblichen Ebenen berücksichtigen. Wichtig für den Erfolg sind dabei Eigenschaften wie Persönlichkeit und Motivation. Dies wird oft unterschätzt und das Gewicht zu sehr auf die fachliche Expertise der zu vermittelnden Personen gelegt. Außerdem sollte das Individualplacement berufliche Ziele für die Betroffenen entwickeln und deren Attraktivität auf dem Markt steigern“, sagt Jens-Peter Paulsen, Geschäftsführer von m.o.v.e. hr.

Die Umfrage hat von den Personalern auch Antworten auf die Frage nach den wichtigsten Vorteilen des Outplacements erhalten. Für die Arbeitgeber ist nach Ansicht von 77 Prozent der Experten der reibungslose Personalabbau von großer Bedeutung. Er erhält die Motivation der verbleibenden Mitarbeiter und vermeidet Imageverluste mit Blick auf zukünftige Kandidatenmärkte. In den reduzierten Kosten für Abfindung und Freistellung sehen 69 Prozent der Befragten einen wichtigen Vorteil. Die größten Vorteile für die Arbeitnehmer sehen 71 Prozent der Personaler in der Vermittlung einer neuen Beschäftigung vor Ablauf der Kündigungsfrist, 64 Prozent in der Ermittlung eines Stärkenprofils, das neue Tätigkeitsfelder eröffnet sowie 61 Prozent im wachsenden Selbstbewusstsein der Betroffenen und in der Fähigkeit zur Gestaltung der eigenen beruflichen Zukunft.

Die m.o.v.e. hr GmbH ist ein seit 1995 bundesweit aktiver Personaldienstleister für die Bereiche Recruitment, Personaleinsatzoptimierung, Coaching und Outplacement. Ursprünglich als Berater für Outplacement- und Transfer-Prozesse etabliert, hat m.o.v.e. seine Geschäftstätigkeit stetig ausgebaut. Die vier Initialen m.o.v.e. stehen für Motivation, Orientierung, Vermittlung und Existenzgründung. Zu den Kunden zählen Unternehmen der Chemie-, Pharma-, Dienstleistungs-, Banken-, Versicherungs-, Metall-, Fahrzeugbau-, Schifffahrts-, Lebensmittel-, Telekommunikations- und IT Branche. Mehr Informationen zur m.o.v.e hr GmbH unter www.move-hr.de.

Weitere Informationen: m.o.v.e. hr GmbH, Semperstraße 26, 22303 Hamburg, Tel. +49 40 202288-340, E-Mail: info@move-hr.de, Web: www.move-hr.de

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