Generation Y: Arbeitgeber passen ihr Recruiting an

Staufenbiel JobTrends Deutschland 2013: So sehen Personaler die Generation Y

Stefanie Zimmermann

Köln – Die Bewerber der Generation Y sind deutlich selbstbewusster und setzen andere Karriere-Schwerpunkte als frühere Generationen, das ist die einhellige Meinung der Medien. Work-Life-Balance, abwechslungsreiche Aufgaben und flexible Arbeitszeiten seien den Absolventen demnach wichtiger als Führungsverantwortung, Auslandseinsätze oder hohes Gehalt. Auch die für die Studie Staufenbiel JobTrends Deutschland 2013 befragten Personaler sehen das so. Jedes Jahr untersucht Staufenbiel Institut die Trends am Arbeitsmarkt für Nachwuchsakademiker und ermittelt den Absolventenbedarf. Erstmals wurden die teilnehmenden Personaler auch nach ihren Erfahrungen mit der Generation Y befragt.


Generation Y: Arbeitgeber müssen mehr bieten

 

Auf die veränderten Anforderungen der Absolventen haben viele Arbeitgeber bereits reagiert und ihr Employer Branding und ihr Recruiting verändert, so ein Ergebnis der Studie. Viele präsentieren sich mittlerweile zielgruppengerecht in  sozialen Medien wie Facebook oder Twitter. „Fast die Hälfte der Arbeitgeber gibt Absolventen inzwischen schon in der Bewerbungsphase Einblicke in das Unternehmen und bietet ihnen die Gelegenheit, künftige Kollegen kennenzulernen“,  sagt Redaktionsleiterin Stefanie Zimmermann.

 

(Quelle: Staufenbiel)

„Allerdings gibt es auch Arbeitgeber, die offenbar keinen Grund dafür sehen, ihr Recruiting an die Generation Y anzupassen.“ So haben 17 Prozent der befragten Unternehmen nichts an ihren Recruiting-Aktivitäten geändert. Neues Kräfteverhältnis: Personaler bewerben sich stärker bei Absolventen Aber nicht nur bei der Mitarbeitersuche, auch bei der Betreuung von Nachwuchsakademikern bewegen sich die Unternehmen auf die Absolventen der Generation Y zu. Sie bieten bessere Einarbeitung (42 Prozent), mehr Fort- und Weiterbildung (41 Prozent), verstärkten Einsatz von Mentoren (37 Prozent) und flexiblere Arbeitszeiten (32 Prozent).

 

Das neue Kräfteverhältnis zwischen Bewerber und Arbeitgeber zeigt sich in einem Punkt besonders deutlich: Rund die Hälfte der Personaler gab an, dass sie sich mittlerweile eher bei den jungen Absolventen bewerben muss als umgekehrt.
Miteinander der Generationen: Nicht ganz frei von Konflikten

Der Umgang der Generation Y mit älteren Kollegen ist nicht ganz frei von Spannungen. So bemängeln 13 Prozent der Personaler, die neue Absolventengeneration sei nur wenig kritikfähig. Und jeder zehnte Befragte gab an, dass ältere Kollegen über mangelnden Respekt der auch als Millennials bezeichneten Nachwuchskräfte klagen.

Unter www.staufenbiel.de/jobtrends steht die vollständige Studie JobTrends Deutschland 2013 zum kostenlosen Download bereit.

Über die Studie

Die Studie Staufenbiel JobTrends Deutschland analysiert jedes Jahr die Qualifikationsanforderungen von Unternehmen an Hochschulabsolventen und hält Trends am Arbeitsmarkt für Nachwuchsakademiker fest. Für JobTrends Deutschland  2013 wurden 249 Unternehmen mit zusammen mehr als vier Millionen Mitarbeitern befragt. Die Befragung führte das Berliner Trendence Institut im Auftrag von Staufenbiel Institut durch.

 

Über Staufenbiel Institut

Staufenbiel Institut ist der führende Anbieter von Personalmarketing- und Recruiting-Lösungen für junge Akademiker in Deutschland. Wir unterstützen Unternehmen auf der Suche nach den Fach- und Führungskräften von morgen und beraten Studenten, Absolventen und Young Professionals bei Berufseinstieg und Karriereplanung.

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