Das Praktikum zwischen Illusion und Realität

Prof. Dr. Christoph Beck, FH Koblemz
Prof. Dr. Christoph Beck, Hochschule Koblemz

Koblenz. Die Zielgruppe der Studierenden hat gelernt, und zwar das, was die schreibende Zunft, ggf. aber auch die Personaler seit Jahren fordern:  Praktikum, Praktikum und Praktikum. Die berechtigte oder weniger berechtigte Forderung nach zwei bis drei Praktika während der Hochschulzeit und davon wenn möglich noch eines im Ausland hat es sogar geschafft als Namensgebung bzw. als Bezeichnung einer ganzen Generation zu fungieren, Wikipedia-Eintrag inklusive.

Rückt man einmal die gesellschaftspolitische Diskussion etwas in den Hintergrund und stellt das Praktikum in den Zusammenhang von Personalmarketing & Recruiting, so kann man zu dem Ergebnis kommen, dass dieses Instrument Potentiale in vielerlei Hinsicht besitzt.

 

Heißt es nicht in unzähligen Publikationen zum Thema Employer Branding, dass die Arbeitgebermarke erlebbar sein sollte, dass man als Arbeitgeber am Touchpoint überzeugen sollte und natürlich auch als Arbeitgeber authentisch sein sollte. Dies könnte man als Arbeitgeber vor, während und nach einem Praktikum ganz gut bewerkstelligen.

 

Im Recruiting spricht man zunehmend von den „richtigen“ oder den „passgenauen“ Bewerbern, aber wie findet man sie. Auch hier bietet das Praktikum gegenüber den klassischen Auswahlverfahren doch einiges an Mehrwerten, immerhin lernen sich Praktikant und Arbeitgeber über eine längere Zeit etwas genauer kennen.

 

Auch auf Seiten der Studierenden sind mit jedem Praktikum Erwartungen wie tiefere Einblicke in einen Tätigkeitsbereich oder gar ein mögliches Jobangebot verbunden. Somit ist es mehr als gerechtfertigt die Frage zu stellen, ob das „Praktikum“ nicht tatsächlich als Recruiting-Pipeline“ fungieren könnte, so auch der Vortragstitel von Prof. Dr. Christoph Beck auf dem recruiting-convent 2014.

 

Hierbei wird beginnend bei der Erwartungshaltung der Unternehmen auf die Forderungen in Praktikanten-Anzeigen ebenso eingegangen wie auf die Zufriedenheit der Studierenden mit dem Praktikum. Vorgetragen werden reale Erfahrungen von einer Vielzahl von Studierenden zum Thema Praktikum und mögliche Handlungsfelder für Unternehmen. Tenor des Erfahrungsberichtes ist, was alles gut bzw. schief gehen kann.

 

Der recruiting-convent 2014 findet am 24. und 25. März auf Schloss Bensberg statt.

recruiting convent 2014
recruiting convent 2014

Information und Anmeldungen zum recruiting-convent 2014 unter: www.recruiting-convent.de

 

 

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