Nachhaltiges Recruitment ist gefragt

Sascha Theisen, StepStone
Sascha Theisen, StepStone

Von Sascha Theisen, StepStone

Im Herbst des vergangenen Jahres sah Arbeitsminister Olaf Scholz schlaflose Nächte auf sich zukommen. So sprach er – damals noch vor der Eskalation der weltweiten Finanzkrise – von dem Horrorszenario, in einiger Zeit sowohl ansteigende Arbeitslosenzahlen als auch den nach wie vor drängenden Fachkräftemangel beklagen zu müssen. Die Realität scheint Herrn Scholz nun einzuholen.

Im Dezember 2009 stiegen die Arbeitslosenzahlen in Deutschland erstmals wieder. Mehr noch: Die Nürnberger Arbeitsmarktexperten gehen von einer weiter steigenden Quote aus. Gleichzeitig werden zahlreiche Branchenverbände nicht müde, den Mangel an Fach- und Führungskräften im Land anzumahnen. Letztes Beispiel: Gemäß einer Studie des VDE (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik) glauben mehr als 50 Prozent der Mitgliederunternehmen ihren Bedarf an Elektroingenieuren in 2009 bei Weitem nicht decken zu können. Verstärkt wird diese Einschätzung durch die Tatsache, dass zahlreiche Ingenieure das Rentenalter erreichen und im Gegenzug zu wenige Absolventen von den Universitäten nachkommen.

Wie sollte in einer solchen Situation die Rekrutierungsstrategie von Unternehmen aussehen? Vor allem, wenn in der wirtschaftlichen Rezension die Budgets auch in den HR-Abteilungen zusammen gestrichen werden. Die Antwort heißt: Nachhaltigkeit. Und zwar in vielerlei Hinsicht. Zunächst hinsichtlich der Zielgruppe. Die wesentliche Frage: Wo finde ich meine Zielgruppe – ob nun Ingenieure oder Vertriebsexperten – möglichst ohne Reibungsverluste? Hier haben Online-Jobbörsen mit mehreren Millionen Besuchen monatlich, die nahezu alle von suchenden Kandidaten kommen, die Nase gegenüber Printmedien oft deutlich vorne. Ähnlich sieht es in Sachen Preis und Verfügbarkeit der Anzeige aus – gerade für Mittelständler oft die ausschlaggebende Entscheidungsgrundlage.

Grundsätzlich steht Nachhaltigkeit oder Sustainability für eine wirtschaftliche Vorgehensweise, welche die Handlungsfähigkeit von Unternehmen auch mittel- und langfristig sichert. Daher ist es – unabhängig von Schaltungen auf Online-Jobbörsen oder Print-Titeln – absolut notwendig, auch in wirtschaftlichen Krisenzeiten an den Aufbau einer zweiten Managementebene zu denken. Fatal könnte es sich für Unternehmen auswirken, wenn heute noch nicht an den zu erwartenden Aufschwung in 2010 gedacht würde.

Unabhängig also von den Alpträumen des Bundesarbeitsministers, sind gerade heute Fachkräftemangel und nachhaltige Rekrutierungsstrategien in einem Atemzug zu nennen. Online-Jobbörsen sind hier sicher ein überaus nachhaltiger Partner.

Mehr zum Thema erfahren HR-Verantwortliche übrigens auf einer StepStone-Eventreihe im Frühjahr 2009. Von Hamburg über München bis nach Köln geben erfahrene Spezialisten ihr Know-how in allen Fragen der Online-Rekrutierung von Fach- und Führungskräften weiter. In den halbtägigen Workshops geht es inhaltlich um die Optimierung von Online-Stellenanzeigen, den Umgang mit Lebenslaufdatenbanken sowie die bestmögliche Positionierung als starke Arbeitgebermarke im Internet.

Anmeldungen bis 09.02.2009 über event@stepstone.de. Die Teilnahmegebühr beträgt 49,- € (zzgl. MwSt.). Die Termine im Überblick:

StepStone-Event: „Online-Rekrutierung in der Praxis“
17.02.2009 – Hamburg
18.02.2009 – Berlin
04.03.2009 – München
05.03.2009 – Stuttgart
12.03.2009 – Frankfurt
18.03.2009 – Köln

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