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Whitepaper „Fairness und Diversity – Wie entsteht eine wirklich faire Personalauswahl?“

Prof. Matthias Ziegler
Prof. Matthias Ziegler

Ein Gastbeitrag von Corinna Litera

Die meisten Unternehmen haben sich in den letzten Jahren zur Diversity verpflichtet. Die Belegschaft soll möglichst vielfältig sein, da man sich dadurch innovative Impulse und eine hohe Produktivität verspricht. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass in einigen Branchen die Anzahl qualifizierter Fachkräfte sinkt und Unternehmen beim Recruiting auf (Welt)Offenheit setzen müssen.

Doch nur wenige Unternehmen achten ganz bewusst darauf, schon in der Personalauswahl den Grundstein für Diversity zu legen. Dieser Grundstein lautet: Fairness. Doch was heißt eigentlich „fair rekrutieren“? Mit welchen Methoden gelingt dies? Wo liegen Stolpersteine?

 

Warum faire Verfahren der erste Schritt jedes Diversity-Programms sein sollten

Das Ziel ist, jedem Bewerber dieselbe Chance zu geben, in den nächsten Auswahlschritt zu gelangen – ungeachtet seines Migrationshintergrunds, Geschlechts oder der Attraktivität. Nur wenn Verfahren jedem Bewerber die gleiche Chance geben, seine Fähigkeiten und Kompetenzen zu zeigen, kann ein Auswahlprozess fair ablaufen.

Dafür sind einige Spielregeln zu beachten:

  • Orientierung an klaren und anforderungsbezogenen Auswahlkriterien
  • Bewertung des Bewerbers anhand vorab festgelegter Bewertungskriterien
  • Auswahlverfahren, in denen die Durchführung und Auswertung standardisiert sind und möglichst wenig „Störfaktoren“ auf das Testergebnis wirken (z.B. ein Testleiter, der zu einem Bewerber nett und motivierend ist, sich zu einem anderen Bewerber aber eher bedrohlich und einschüchternd verhält)

Diese Art von Standardisierung wird heute vor allem über computerisierte Verfahren erreicht. Um jedoch den persönlichen Aspekt nicht aus den Augen zu verlieren, gehen Unternehmen vermehrt dazu über, zeitversetzte oder Live-Videointerviews in die ersten Schritte des Auswahlprozesses zu integrieren. Auf diese Weise können die Bewerber ihre ganze Persönlichkeit zum Ausdruck bringen. Vielfalt wird sichtbar.

Studie: Ist Videorecruiting fairer als die traditionelle Lebenslaufanalyse?

Doch sind solche innovativen Verfahren wie ein zeitversetztes Videointerview wirklich fair? Die Humboldt- Universität Berlin unter Leitung von Prof. Matthias Ziegler hat dazu eine groß angelegte Studie durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen: Ja, zeitversetzte Videointerviews sind fair. Hier können Sie die Studienergebnisse herunterladen.

In der Studie durchliefen zum Beispiel Bewerber mit und ohne Migrationshintergrund ein zeitversetztes Videointerviewund wurden anschließend von über 200 Ratern auf bestimmte Anforderungskriterien wie z.B. Teamfähigkeit oder Motivation bewertet.

Studienleiter Prof. Matthias Ziegler (HU Berlin) fasst das erstaunliche Resultat wie folgt zusammen: „Es gab im Grunde überhaupt keinen verzerrenden Effekt durch das Geschlecht oder den Migrationshintergrund eines Kandidaten. Das wäre in einem face-to-face interview oder der Analyse von Bewerbungsunterlagen sicherlich anders ausgegangen.“

(Quelle: viasto)
(Quelle: viasto)

 

Die obige Abbildung zeigt: Das zeitversetzte Videointerview ermöglicht Bewerbern mit Migrationshintergrund haben die gleichen Chancen

 

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Die obige Abbildung zeigt: Männliche und weibliche Bewerber werden mit zeitversetzten Videointerviews fair bewertet.

 

Alle Ergebnisse der Studie können Sie im Whitepaper “Diversity im Recruiting” kostenfrei herunterladen.

 

Corinna Litera

corinna.litera@viasto.com

 

Über viasto

Die viasto GmbH hat die Vision, mit der interview suite Personalauswahl besser und einfacher zu machen. Die webbasierte HR-Software vermittelt einen persönlichen Eindruck der Bewerber über zeitversetzte Videointerviews. So können Personaler und Fachentscheider in einem effizienten Prozess Talente entdecken, denen in traditionellen Verfahren unter Umständen fälschlicherweise abgesagt worden wäre. Die Deutsche Telekom, Fujitsu, Bertelsmann, trivago oder Sixt setzen die interview suite bereits erfolgreich ein. Ausgezeichnet wurde viasto z.B. mit dem HR Excellence Award 2013 in der Kategorie „Methoden der Personalauswahl“.

 

www.viasto.com

 

 

 

 

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