Nach Ausfall: Ohne Facebook gibt es kein wirksames Social Media Recruiting

Prof. Dr. Martin Grothe
Prof. Dr. Martin Grothe

Facebook down: Die Verfügbarkeit der Social Media Recruiting Kanäle rückt in das Blickfeld

Die schöne neue Welt des Social Media Recruing bekam in den Vormittagsstunden des 27. Januar 2015 einen Knacks: Facebook down, Instagram nicht verfügbar, Katzenbilder konnten nicht hochgeladen oder angezeigt werden, Bewerber wurden in den Tiefen der Facebook Timelines nicht gefunden. Schlagartig wurde es allen Beteiligten bewusst, dass erfolgreiches Recruiting nur mit einer permanenten Verfügbarkeit der Social Media Portale zu erreichen ist.

So fasste das Fachportal Chip.de die aktuelle Situation zusammen:

Die offizielle Stellungnahme von Facebook: „Der Ausfall war nicht das Ergebnis eines Angriffs von Außen, sondern ist auf eine Veränderung zurückzuführen, die wir an den Konfigurationssystemen vorgenommen haben.“ Das Problem sei mittlerweile behoben, so dass beide Dienste wieder zu 100% funktionieren. Vom rund einstündigen Ausfall war auch die Dating-App Tinder betroffen. Ebenso waren alle Dienste, die auf das Facebook-Login zur Authentifizierung der Nutzer setzen, nicht nutzbar.

Facebook down: Kein Einzelfall


Die Häufigkeit der Facebook Ausfälle hat in den letzten Monaten zugenommen. Im Oktober 2013 war es Usern stundenlang nicht möglich, Status-Updates zu posten oder mit Beiträgen von Freunden zu interagieren. Die bislang letzte Panne ereignete sich Ende April diesen Jahres, als der News-Feed tausender Nutzer temporär weiß blieb.

(Quelle: Chip.de)

Die Wunderwaffe Social Media Recruting funktioniert nur, solange das Pulver trocken ist

Herausgeber Ralph Dannhäuser hat sich zu einer Energieleistung durchgekämpft: Mit seiner 2. Auflage legt er jetzt das aktuelle „Praxishandbuch Social Media Recruiting“, und fasst die derzeitige Lage auf diesem wichtigen Recruitingkanal auf über 500 Seiten zusammen. Ob Xing, LinkedIn oder Facebook: Jedes Medium hat seine eigene Wirkweise, diese Unterschiede müssen dem Recruiter und dem Bewerber bekannt sein. Im Kapitel zu Facebook schildert Autor Prof. Dr. Martin Grothe, worauf es wirklich ankommt.

Was Sie als Leser bei diesem Kapitel erwartet

Neben globalen Arbeitgebern nutzen auch zunehmend kleine und mittelständische Unternehmen Facebook um sich als attraktive Arbeitgeber am Puls der Zeit zu präsentieren. Ausgehend von der Frage „Warum Branding und Recruiting auf Facebook?“ beschäftigt sich das Kapitel mit den Herausforderungen und Chancen von Personalrekrutierung in sozialen Netzwerken.

 

Im Zentrum steht die Vorstellung der zentralen strategischen Eckpunkte für eine erfolgreiche Nutzung von Arbeitgeber-Fanpages als Recruiting-Kanal. Anhand eines eigens entwickelten Vorgehensplans wird aufgezeigt und erläutert welche Schritte für ein zielgerichtetes Social-Media-Engagement auf Facebook notwendig sind. Mehrere Fallbeispiele aus dem deutschsprachigen Raum runden den Beitrag ab und zeigen praxisnah auf wie bekannte Arbeitgebermarken und Agenturen Facebook als Recruitinginstrument nutzen.

 

Persönliche Frage an den Autor: Was war für Sie die Motivation bei diesem Herausgeberwerk mitzuwirken?

Jobmessen und klassische Stellenanzeigen sind schöne Recruiting-Werkzeuge. Nur funktionieren sie nicht mehr so gut, wie noch vor zehn Jahren. Die Nutzung von Social Media ist hier eine spannende und vielversprechende Methode. Gerne teile ich meine Erfahrungen und Expertise in dem Bereich mit den Lesern. Die Vielzahl herausragender Autoren und Autorinnen des Buches ist beeindruckend. Ralph Dannhäuser hat es geschafft fast alle namhaften Experten zum Thema Social Media Recruiting zu versammeln.

 

Die Beiträge decken dementsprechend auch zahlreiche hochspannende Aspekte digitaler Kommunikation ab. Es freut mich sehr hier einen Beitrag leisten zu können und den Lesern einen fünfstufigen Fahrplan für die zielgerichtete Nutzung von Facebook für Employer Branding und Recruiting vorzustellen. Mir war es zudem wichtig auch einen Blick in die Zukunft zu werfen. Das Stichwort heißt diesbezüglich: Social Business Controlling. Eine schrumpfende Arbeitnehmermasse macht eine weitere Professionalisierung im Employer Branding und Recruiting-Bereich notwendig. Die Bedeutung adäquater Controlling-Kenngrößen wird insbesondere im Personalbereich weiter steigen. HR-Abteilungen sind insofern gefragt hierauf zu reagieren und digitale Wertschöpfungsketten aufzubauen.

 

Bitte vervollständigen Sie diesen Satz:

„Das Praxishandbuch Social Media Recruiting ist für mich… der perfekte Einstieg zu den Themen Employer Branding und Recruiting im Social Web. Praxisnah und anwenderfreundlich“

 

Steckbrief des Autors

Prof. Dr. Martin Grothe ist geschäftsführender Gesellschafter der complexium GmbH und Honorarprofessor an der Universität der Künste UdK in Berlin.

Das Beratungsunternehmen complexium unterstützt seit 2004 renommierte Klienten darin, ihre Strategie-, Kommunikations-, Marketing- und Arbeitgeber-Entscheidungen in der Social-Media-Dialogwelt fundiert zu gestalten. Grundlage sind innovative Analysen, die die Social-Media-Kommunikation inhaltlich erschließen, schwache Signale erkennen und Zielgruppen pragmatisch entschlüsseln. Arbeitsfelder: Marketing, Sicherheit, Employer Branding und Recruiting, Pharma, Management.

Als Honorarprofessor an der UdK für das Fach „Digitale Kommunikation/Leadership, Social Media Management“ steht das berufsbegleitende Master-Programm „Leadership in digitaler Kommunikation“ im Mittelpunkt.

Prof. Dr. Grothe ist zudem Beirat des Quality Employer Branding queb e.V. und Vorstand des Deutschen Competitive Intelligence Forums dcif e.V.: Arbeitgeber(marken) stehen im Wettbewerb, insbesondere im Social Web.

Mit zahlreichen Vorträgen und Publikationen wurden in den letzten Jahren viele Beiträge geleistet, um für Unternehmen die notwendige Weiterentwicklung ihrer Strukturen und Abläufe zu beschreiben. Aktuell steht insbesondere das Thema Social Business Controlling auf der zukunftsweisenden Agenda.

Alma Mater ist die Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung WHU.

 

 

Neu: 2. Auflage des Bestsellers „Praxishandbuch Social Media Recruiting“

Name des Kapitels: Wie Sie Facebook richtig verankern.

Name des Autors/der Autoren: Von Prof. Dr. Martin Grothe

Link zur Buchwebsite:

http://www.erfolgreich-netzwerken.de/social-recruiting/praxishandbuch0.html

1 Kommentar zu „Nach Ausfall: Ohne Facebook gibt es kein wirksames Social Media Recruiting“

  1. Andreas Rentsch

    Ganz entsetzlich, dass sich Firmen, steuerfinanzierte Behörden, zwangsabgabefinanziertes Fernsehen und menschliche Lemminge einer privatwirtschaftlichen, sektenähnlichen Datenkrake unterwerfen, die ausschließlich dazu dient, einigen wenigen durch den Handel mit Daten Milliarden von Dollars in die Taschen zu spülen!

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