Fliegender Start für Marc Irmisch bei Monster

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Marc Irmisch
Marc Irmisch

Liebe, Husten und Rauch lassen sich schlecht verbergen – dieses Sprichwort aus Tschechien gilt gelegentlich auch für Managment-Wechsel in der Recruiting-Branche, insbesondere das Ausscheiden von Bernd Kraft als langjährigen Chef von Monster DACH und seinem Nachfolger, Marc Irmisch, der bisher als Senior Director Sales in Eschborn tätig war. Was die Buschtrommeln aus dem Süden der Republik schon vor einigen Tagen suggeriert haben, wurde zunächst mit charmanten Worten von der Monster-Pressestelle dementiert.

 

Doch dann zeigte sich die Konsequenz des Volksmundes aus Tschechien. Es war sicherlich nicht dem Zufall überlassen, dass die Pressemeldung von Monster und die Pressemeldung des neuen Arbeitgebers von Bernd Kraft fast zeitgleich veröffentlicht wurden – ein Schelm wer Böses dabei denkt. Und so geht dieser Management-Wechsel ziemlich präzise geplant und ausgeführt über die Bühne. Monster hat einen neuen Chef in Eschborn, die Medienagentur mediaintown aus Karben agiert zukünftig mit dem doppelten Kraft-Paket.

Crosswater Job Guide hat mit Marc Irmisch ein Blitz-Interview geführt.

Crosswater:

Herr Irmisch, wie lange haben Sie eigentlich gezögert, bis Sie das Angebot auf die Nachfolge von Bernd Kraft als Vice President & General Manager für Deutschland, Österreich und die Schweiz angenommen haben?

Monster:

Ich habe gar nicht gezögert. Die Strategie von Monster stimmt und das Produktportfolio, das wir unseren Kunden anbieten, bildet die Bedürfnisse der Personalabteilungen optimal ab. Daher war die Entscheidung sehr leicht und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den deutschen Kollegen und den Monster-Kollegen in Österreich und Schweiz.

Crosswater:

Monster ist ja ziemlich vertriebsorientiert, da haben Sie als bisheriger und neuer Senior Director Sales keine Probleme mit der Einarbeitung. Um welche anderen Bereiche werden Sie sich schwerpunktmäßig zusätzlich kümmern?

Monster:

Ich denke, es geht um kontinuierliche Stärkung der Zusammenarbeit von Produktentwicklung, Marketing, Vertrieb und Services, um unseren Kunden den richtigen Mehrwert und die richtige Beratung zu bieten. Auf dem Weg zu unserer Vision „All Jobs, All People“ gehen wir voran und die bisherigen Erfolge basieren darauf, dass alle Abteilungen Hand in Hand arbeiten. Das heißt, die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut und ich möchte sicherstellen, dass dies auch zukünftig genauso weiterläuft.

Crosswater:

Recruiting-Technologie, Arbeitgeber, Bewerber: Wie wollen Sie dieses magische Dreieck für Monster verbessern?

Monster:

Die Anforderungen an Arbeitgeber und Bewerber wandeln sich – und ich glaube fest daran, dass der Einsatz von Technologien der Schlüssel zum Erfolg sind. Es ist seit jeher das Ziel von Monster, durch die Einführung neuer Technologien, den HR-Markt voranzutreiben; wohl wissend, dass diese neuen Technologien nicht nur uns, sondern auch die Art der Bewerbung und die Art des Recruitings verändern. Wir wollen Innovationen nicht nur ob der Innovationen selbst vorstellen, sondern die neuen technologischen Möglichkeiten, z.B. Mobile, Big Data, Social Media , aus anderen Bereichen für HR prüfen und nutzbar machen.

Crosswater:

Welche Prioritäten möchten Sie in den nächsten zwei Jahren umsetzen?

Monster:

Wir werden weiter an unserer Vision arbeiten, Recruitern als Partner mit einem optimalen Service zur Seite stehen und auch den Jobsuchenden mit Rat und Tat bei der Suche nach einem neuen Job unter die Arme greifen. Unsere Prioritäten liegen dabei auf den Bereichen „Mobile First“, der Verbesserung der Stellenanzeige und der Beratung der Kunden bei Recruiting-Strategien, die über die Schaltung hinausgehen, wie z.B. Active Sourcing im Bereich IT – dabei wollen wir jeden Tag besser werden.

 

Herr Irmisch, vielen Dank für das Interview.

 

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