Berufseinsteiger wünschen sich mehr Home Office

Bei Arbeitnehmern gewinnt das Home Office zunehmend an Beliebtheit. Aber wie stehen insbesondere Berufseinsteiger zu dieser flexiblen Arbeitsform? Und welche Möglichkeiten bieten Unternehmen jungen Arbeitnehmern? Der Recruiting-Lösungsanbieter Talents Connect hat dies untersucht. Das Ergebnis: Berufseinsteiger können nicht so viel Arbeitszeit im Home Office verbringen wie gewünscht.

Um die Beliebtheit von Home Office bei Berufseinsteigern zu ermitteln, hat Talents Connect Jobangebote für Hochschulabsolventen und die Wünsche der jungen Akademiker miteinander verglichen. Alle Angaben entstammen der unternehmenseigenen Datenbank, die über 100.000 Bewerber und mehrere tausend Jobangebote enthält.

Die Untersuchung ergab: Etwa 10 % ihrer Arbeitszeit wollen Berufseinsteiger mit Hochschul-Hintergrund im Home Office verbringen können – ganz gleich, ob sie eine Trainee-Stelle oder einen Direkteinstieg suchen. Die Erwartung steigt mit der Erfahrung, wenn auch nur leicht: Young Professionals auf der Suche nach einer Festanstellung wünschen sich bereits 12 % Zeit im Home Office. Und auch wer seine Abschlussarbeit in einem Unternehmen schreiben will, also z. B. dual Studierende kurz vor Studienende, möchte 13 % seiner Arbeitszeit am heimischen Schreibtisch verbringen.

Wunsch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander

Dem gegenüber gestatten Unternehmen, die Trainees suchen, im Schnitt gerade einmal 4,5 % der Arbeitszeit im Home Office zu verbringen. Und das ist schon der höchste Wert der untersuchten Jobs für junge Absolventen. Direkteinsteigern werden noch 3,3 % Heimarbeit zugestanden, festangestellten Young Professionals gar nur 2,4 %. Und wer Bewerbern anbietet, eine Abschlussarbeit im Unternehmen zu schreiben, scheint die Leistung im Unternehmen deutlich höher zu gewichten: Hier sind 2,9 % Home Office-Zeit der Durchschnitt.

Kleinere Unternehmen bieten mehr Home Office-Zeit

Dabei spielt bei der angebotenen Home Office-Zeit die Größe eines Unternehmens eine entscheidende Rolle. Insgesamt bieten Unternehmen im Schnitt 2,3 % Home Office-Zeit an. Kleinere Unternehmen (bis 50 Mitarbeiter) bieten mit 5,2 % überdurchschnittlich viel Heimarbeit an. Größere Unternehmen (ab 51 Mitarbeiter) ermöglichen dies mit 1,2 % vergleichsweise wenig.

Ungeachtet aller Beschwörungen durch Politik und Verbände bieten Unternehmen in Deutschland also immer noch sehr beschränkte Möglichkeiten für Home Office an. Natürlich gibt es Ausreißer in beide Richtungen: Manche Firmen haben den Präsenzkult schon vor langem beerdigt, aber deutlich mehr pflegen ihn bis heute.
In den 1980er Jahren hieß es „Tele-Arbeit“ und war eine schöne Zukunftsvision. Diese Zukunft ist – rein technisch – schon lange Wirklichkeit geworden. Jetzt fehlt nur noch ein Umdenken auf Seiten der Unternehmen. Denn die Bewerber sind längst bereit.

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Orientierung bei der Berufswahl geben und die richtigen Menschen in die passenden Jobs bringen. Das ist die Mission der im Mai 2013 in Köln gegründeten
22CONNECT AG. Dafür hat das Kölner Technologie-Startup ein Job-Matching entwi-ckelt, das Soft Skills berücksichtigt und die individuelle Persönlichkeit eines jeden Bewerbers in den Mittelpunkt stellt. Das Matching ist seit 2013 im Einsatz bei Talents Connect, seit 2014 bei Mittelhessen Connect und seit 2015 bei südjobs.de.
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