Home-Office

Studie: So organisieren sich Teams jetzt im Homeoffice

Jeder zweite Arbeitnehmer arbeitet derzeit von zu Hause aus. Für viele ist die Situation neu. Aktuelle Studienergebnisse zeigen, wie Teams jetzt zusammenarbeiten und miteinander kommunizieren.

Kein Plausch in der Kaffeeküche, kein gemeinsames Mittagessen und auch keine kleinen Absprachen auf dem Flur – das Miteinander mit den Kollegen hat sich aufgrund der Corona-Krise für viele stark verändert. Doch wie gut oder schlecht funktioniert die neue Zusammenarbeit im Homeoffice? StepStone ist dieser Frage im Rahmen einer Befragung auf den Grund gegangen.

 

BVDW zu Home-Office-Vorstößen: Gesetz ist zwingend notwendig

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. begrüßt die neuen Vorstöße von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil für ein Home-Office-Gesetz. „Die aktuelle Krise hat bewiesen, dass die Unternehmen, die bereits Vorkehrungen für Home-Office-Arbeitsplätze getroffen hatten, wesentlich schneller umschalten konnten als unvorbereitete Unternehmen“, sagt Alexander Kiock (Diffferent), Vizepräsident des BVDW. Home-Office hilft nicht nur im Notfall, Arbeitsplätze zu sichern, sondern auch die Flexibilität zu steigern und die Handlungsfähigkeit von Unternehmen zu gewährleisten. Ein grundsätzliches Recht auf Home-Office auch außerhalb von Krisenzeiten ist erforderlich. Arbeitnehmer und Arbeitgeber brauchen gegenseitige Rechtssicherheit per Gesetz und entsprechende Zusätze in den Arbeitsverträgen.

Alexander Kiock

Die Arbeitgebermarke macht keine Pause. Employer Branding in Zeiten von Corona.

Von Bernhard Schelenz

Bernhard Schelenz
Bernhard Schelenz

Wir leben in schweren Zeiten, daran wird sich auch kurz- und mittelfristig kaum etwas ändern. Jetzt muss sich die Arbeitgebermarke beweisen.  Wie steht es um die Authentizität des Auftritts am Arbeitsmarkt, die relevanten Inhalte, die emotionale Kraft und die merkmalsstarke Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb? Nun müssen die Weichen dafür gestellt werden. Die Corona-Krise ist für Unternehmen eine Chance zur kritischen Bestandsaufnahme und zur Neujustierung. Wer die sensible Pflege des Arbeitgeberimages jetzt forciert anstatt sie einzufrieren, handelt vorausschauend und strategisch klug.

 

Randstad Studie zur Weiterbildung

Noch nie haben so viele deutsche Arbeitnehmer im Home Office gearbeitet wie derzeit. Doch in der Corona-Krise ist die Auftragslage nicht überall gleich gut. So stehen viele Arbeitnehmer vor der Herausforderung, die Zeit im Home Office sinnvoll zu nutzen. Weiterbildung kann eine gute Möglichkeit sein, um auch zu Hause am Ball zu bleiben. Die aktuelle Randstad-ifo-Personalleiterbefragung (4. Quartal 2019) zeigt, dass mehr als die Hälfte aller Unternehmen die Bedeutung von Weiterbildung für den zukünftigen Unternehmenserfolg bisher als sehr hoch einschätzten (59%).

Dr. Christoph Kahlenberg

Randstad Studie: Weiterbilden im Home Office

Noch nie haben so viele deutsche Arbeitnehmer im Home Office gearbeitet wie derzeit. Doch in der Corona-Krise ist die Auftragslage nicht überall gleich gut. So stehen viele Arbeitnehmer vor der Herausforderung, die Zeit im Home Office sinnvoll zu nutzen. Weiterbildung kann eine gute Möglichkeit sein, um auch zu Hause am Ball zu bleiben. Die aktuelle Randstad-ifo-Personalleiterbefragung (4. Quartal 2019) zeigt, dass mehr als die Hälfte aller Unternehmen die Bedeutung von Weiterbildung für den zukünftigen Unternehmenserfolg bisher als sehr hoch einschätzten (59%).

Dr. Christoph Kahlenberg - Manager Randstad Akademie ...
Dr. Christoph Kahlenberg

Recruiting in Zeiten von Corona

Bild zum Beitrag von Alexander R. Petsch_Recruiting in Zeiten von Corona_auf dem Blog der TALENTpro

Foto: Jan Tinneberg; Unsplash

Die wirtschaftliche Lage ist unsicher. Die Zukunft mancherorts ungewiss. Ist Recruiting angesichts der aktuellen Corona-Krise sinnvoll oder gar angemessen? Worauf müssen Recruiter und Unternehmen achten, um die Krise als Chance zu begreifen?

Unternehmen weltweit sehen sich aktuell mit der größtmöglichen Unsicherheit konfrontiert. Für viele geht es um das wirtschaftliche Überleben. Kein Experte kann heute mit Sicherheit sagen, wie lange die Krise noch dauern und welche Folgen sie haben wird. Klar ist: Es wird zu wirtschaftlichen Verwerfungen kommen. Sehr wahrscheinlich werden nicht alle Unternehmen diese Krise überstehen, selbst, wenn die Bundesregierung alles tut, um Schreckensszenarien zu verhindern.

Tatsache ist aber auch: Corona ist ein zeitlich begrenztes Thema – Recruiting dagegen ist eine unternehmensstrategische Aufgabe.

Wirtschaft und Unternehmen müssen sich für die Zeit nach der Krise rüsten. Und damit kann man gar nicht früh genug beginnen. Denn auch, wenn es in den bevorstehenden Monaten zu einem Anstieg der Arbeitslosenzahlen in Deutschland kommen sollte, der Fachkräftemangel und der Demografische Wandel werden bald wieder einsetzen.

Wählen Sie Ihre Aktivitäten mit Bedacht

Natürlich ist Recruiting für viele Unternehmen aktuell kein Thema von hoher Priorität. In Krisenzeiten sind oft andere Themen wichtiger. Zuallererst sollte man die wirtschaftliche Situation und Aussichten des Unternehmens evaluieren und die Personalplanungen an die neuen Gegebenheiten anpassen.

Ist dies erfolgt, sollte man besonderen Wert auf eine sensible Kommunikation legen – insbesondere intern. Denn möglicherweise sehen sich manche Mitarbeiter mit der Frage nach Kurzarbeit konfrontiert, andere fürchten gar um den Verlust ihres Arbeitsplatzes.

Informieren Sie Mitarbeiter, Betriebsräte etc. über die fortgeführten Recruiting-Aktivitäten. Betonen Sie, dass es sich hierbei um eine Investition in die Zukunft des Unternehmens handelt. Es ist gerade nicht die Zeit für ein Recruiting nach dem Gießkannen-Prinzip, die Konzentration sollte auf einem fokussierten Recruiting mit geringem Streuverlust liegen (relevante Engpasszielgruppen). Es versteht sich von selbst, dass derzeit keine Vakanzen gesucht werden sollten, in welchen sich Angestellte gerade in Kurzarbeit befinden.

Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen

Die Chance, zurzeit die geeigneten Kandidaten direkt ansprechen zu können, ist sehr gut. Die Mehrheit arbeitet im Homeoffice und ist über Telefon beziehungsweise Business-Netzwerke bestens zu erreichen. Gleichzeitig ist die Verunsicherung bei vielen Arbeitnehmern gerade groß. Da bietet sich dem Unternehmen, welches es schafft, dem Kandidaten diese Verunsicherung zu nehmen, eine große Gelegenheit.

Weiterlesen: https://blog.talentpro.de/2020/03/31/recruiting-corona-eine-chance/

Wenn das Team plötzlich im Home-Office sitzt: Erfolgreich führen auf Distanz

Ein Beitrag von Christina Holl 

BPM-Umfrage: 77 Prozent der Unternehmen ermöglichen Homeoffice

Der Wunsch vieler Beschäftigter, flexibel arbeiten zu können, scheint in den Unternehmen angekommen zu sein: 77 Prozent der Unternehmen bieten ihren Beschäftigten die Möglichkeit, gelegentlich im Homeoffice zu arbeiten. 83 Prozent ermöglichen mobiles Arbeiten von unterwegs. Knapp 30 Prozent der Mitarbeiter in den befragten Unternehmen sind gelegentlich aus dem Homeoffice oder mobil für ihren Arbeitgeber tätig, 4 Prozent arbeiten ausschließlich von zu Hause aus. Bei den Führungskräften ist der Trend noch ausgeprägter: 43 Prozent bearbeiten zeitweise ihre Aufgaben von Zuhause oder unterwegs. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Umfrage, die der Bundesverband der Personalmanager (BPM) im Zeitraum vom 16. April bis 7. Mai 2019 unter 2.201 Personalmanager/innen durchgeführt hat.

Katharina Herrmann

Mitarbeiter gewinnen und binden mit dem „Human Relations Report“

Das Beziehungsmanagement in der HR-Kommunikation sichtbar machen. 

Von Bernhard Schelenz und Markus Esser 

Das Buhlen um die besten Kandidaten ist längst zum War of Talents erklärt worden. Qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen – und langfristig zu binden – setzt ein kontinuierliches Beziehungsmanagement nach außen und innen voraus. Unternehmen fehlt jedoch vielfach in der Regelkommunikation ein Medium, das die Beziehungen der Mitarbeiter untereinander und zum Arbeitgeber aussagekräftig darstellt. Darum plädieren wir für eine neue Gattung der HR-Kommunikation, ein „Kulturbericht“ aus der Arbeitswelt – den „Human Relations Report“.

Markus Esser

 

New Work und Gamification: Erste Digital-Konferenz TALENT THINKING in Mainz

Am 8. November 2018 findet auf dem Gelände der Alten Waggonfabrik in Mainz die erste TALENT THINKING in modernem Industriecharme statt.

Auf der Impulskonferenz werden die Potentiale der Digitalisierung von Arbeit und dem lebenslangen Lernen kontrovers mit Experten diskutiert. Personalentwickler, Geschäftsführer und alle Zukunftsgestalter in Unternehmen erhalten hier wertvolle Einblicke in die digitalen Strategien von erfolgreichen Unternehmen und Tipps von Digital-Experten.

  • Welche globalen Faktoren haben Einfluss auf unsere zukünftige Arbeitswelt?
  • Was macht vernetzte Arbeitswelten so erfolgreich?