Laufen wir in Zukunft nur noch lachend durch die Welt?

Bewegen wir uns alle in Zukunft nur lächelnd durch den Alltag, weil etwa alle uns zur Zeit betrübenden Themen wie die aktuelle Politik, das Klima und die Kriege in der Welt gelöst wurden? Oder vielleicht vielmehr, weil unsere Welt voller biometrischer Kameras sein könnte, die nicht nur neben der Erkennung unserer Person auch unseren Gemütszustand, unsere emotionale Stabilität und Aggressivitätsneigung misst. Und wir gelernt haben, dass ein Lächeln den dahinterliegenden Algorithmus positiv beeinflusst?


Noch hält der Wissenschaftler Dr. Niels Wouters mit seinem Team an der Universität Melbourne seine KI-Technologie zur biometrischen Gesichtserkennung unter Verschluss: die nämlich genau aus so einem Spiegel besteht. Dieser analysiert, basierend auf dem Vergleich tausender Fotos in der vorhandenen Datenbank 14 charakteristisiche Merkmale, die erzählen, wie der Gemütszustand, die ethnische Herkunft, das Alter, das Geschlecht und einiges mehr der „gescannten“ Person aussehen.

Bei verantwortungsvoller Nutzung der Technologie besteht die Chance, damit den Alltag eines jeden zu vereinfachen. An Supermarktkassen, an Flughäfen und auch im Recruiting. Einige Unternehmen arbeiten bereits mit ähnlichen, nicht unumstrittenen Technologien. In unserem letzten Newsletter hatten wir schon im Lesetipp darauf hingewiesen, dass z.T. die Talanx Gruppe im Recruiting auf Spracherkennung mittels einer KI-Lösung setzt: lesen Sie hier noch einmal nach.

Trotz der immensen Möglichkeiten durch biometrische Technologien, ist es die Pflicht eines jeden die potenziellen Konsequenzen dieser künstlichen Intelligenz für sich und sein Unternehmen zu bewerten. Was passiert, wenn wir uns irgendwann nur noch auf die Analyse ausgewerteter Datensätze verlassen? Wenn beispielsweise solch eine künstliche Intelligenz in Vorstellungsgesprächen genutzt wird um die Persönlichkeit des Gegenübers auszuwerten, deren Gemütszustand aber am Montagmorgen anders ist als Freitagnachmittag? Begeben wir uns mit dieser Erfindung in eine einfachere, transparentere Welt oder ist dies der erste Schritt in Richtung Dystopie?

Quelle: Newsletter der

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